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    Beschmiertes Gotteshaus

    Beschmiertes Gotteshaus

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    Die evangelische Gemeinde in Meran ist verärgert: Unbekannte haben die denkmalgeschützten Christuskirche beschmiert.

    Jeden Tag, wenn Alois Gamper, der Messner der Gemeinde, die Tür zum Kinderspielplatz der Evangelischen Gemeinde für die Öffentlichkeit öffnet, braucht er viel Zeit zum Säubern und Wegräumen von Müll und anderen Utensilien, welche ungebetene Gäste des Nachts hinterlassen.

    Doch der Anblick am letzten Wochenende war dann doch zuviel. So nahm die hinzugerufene Polizei den Schaden auf und es erfolgte eine Anzeige gegen Unbekannt.

    „Wir möchten für die Familien und die vielen Kinder, die hier täglich herkommen einen schönen Ort zum Verweilen und Spielen anbieten, doch den Spielplatz in einem ordentlichen Zustand zu halten, ist nicht einfach“, sagt Pfarrer Martin Krautwurst. „Die Zerstörungswut und das, was sich nachts manchmal hier abspielt, gehört sich nicht!“

    Nun ist stärkere Polizeipräsens gefragt und es wird über eine Videoüberwachung nachgedacht. Die Gemeinde sucht Unterstützung, um die Spielgeräte zu reparieren und zu erneuern.

    Die Christuskirche ist täglich Anlaufpunkt für viele einheimische und auswärtige Gäste.

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    Kommentare (61)

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    • Gunda

      Etwas Farbe auf die alten grauen Mauern tut doch gut.

    • luna

      So langsam bekommt man das Gefühl die Leute wollen einen Polizeistaat. Sind halt paar Jugendliche mit ner Spraydose, ist doch nicht so wild. Glaub wenns so weiter geht mit der Sicherheitshysterie hier müssen Blauhelme her. So wie die Stimmung bei uns teilweise ist könnte man auch nen dystopischen Film beginnen, alla 1984.

      • Graf von Tilly

        Nein, Sachbeschädigungen sind wirklich nicht schlimm, so lange einem die beschädigte Sache nicht gehört. Auch Jugendliche mit einer Spraydose, die ihre „Kunstwerke“ hinterlassen, sind nicht schlimm, solange man das Entfernen der Schmierereien nicht selbst bezahlen muss.

        • luna

          Ja, lasst uns Millionen für Überwachung und noch mehr Polizei ausgeben. Irgendwann werden die Leute schon merken dass man bei uns in Südtirol gefälligst brav zu sein und zu gehorchen hat. Wo sind wir denn wenn Jugendliche Blödsinn anstelln dürfen ohne die harten Konsequenzen spüren zu müssen. Unsere hohe Moral und Werte, unseren geliebter Wohlstand und die sterile Ordnung gehen über alles, und haben gefälligst absolut zu sein. Oh Mann das Land hier ist sowas von spießig und unsympathisch. Glaub manchmal uns gehts einfach zu gut.

          • Graf von Tilly

            Dass sie, wenn sie beim Fußballspielen eine Fensterscheibe beschädigen, diese von ihrem Taschengeld bezahlen müssen, wissen selbst Tick, Trick und Track. Nur du weißt es nicht. Daraus folgere ich, dass dir sämtliche Figuren in Donald-Duck-Comics intellektuell überlegen sind.
            Deine Argumentation „Blödsinn anstellen ohne Konsquenzen“, „sterile Ordnung“, „das Land hier ist spießig und unsympathisch“ würde allerdings zur Verteidigungsargumentation der Panzerknacker passen. Sind für dich eigentlich Einbrecher auch nur nette Leute, die ein bisschen Blödsinn anstellen und keine Konsequenzen zu fürchten haben sollten?

            • luna

              Ach ja, wie dumm von mir. Natürlich kann man nicht einfach mal mit den Jugendlichen reden, Überwachungskameras und mehr Polizei müssen her. Wir könnens uns ja leisten. Paar Orte wo Jugendliche bleiben können, bisschen Freiraum, das können wir uns nicht leisten. Und die Jugendlichen sind ja auch nur die selben wie Einbrecher, muss man alles gleich setzten, denn wer unsere Ordnung nicht schätzt und den materiellen Wert als uns heilig ansieht gehört, wies der Franz hier schreiben würde, nach Sibirien abgeschoben. Oder erschossen, wies sich Frau Ulli wünscht. Bleibt mir wohl nix übrig als auszuwandern,dann könnt ihr euer neues Paradies einrichten, totale Überwachung und Polizei, vielleicht noch Militär, damit ja alles absolut geschützt, absolut sicher und absolut sauber ist.

            • Graf von Tilly

              Wenn für dich Freiräume wichtiger sind als Sicherheit, dann gehst du am Besten nach Somalia, einem gescheiterten Staat mit viel Freiraum und ohne jede Sicherheit, mit Piraten, Banden und Bürgerkrieg. Die Freiräume sind so riesig, da kannst du dir sogar deine eigene Piratenmannschaft und deine eigenen Banden organisieren und Warlord im Bürgerkrieg spielen!

          • THEMA

            Wenn ihnen die Ordnung und Sauberkeit nicht gefällt rate ich zur dringenden Auswanderung , vielleicht nach Afrika. Dort können Sie sich im Dreck suhlen, und
            sprayen so lange Sie wollen, im Dreck fällt dies nicht mehr auf.

            • luna

              ah ja, hast ja weiter unten schon deine Vorstellungen geschrieben. Prügelstrafe usw. Ich frag mich ob nicht doch vielleicht Sie auswandern sollen, ist ja nicht zu verantworten solchen Leuten wie ihnen freies Feld zu lassen. Vielleicht suchen sie sich ja was neues, bin mir sicher in Nord Korea handhaben sie die Gesetzgebung und Sicherheit nach ihren Idealen.

            • THEMA

              @ luna In Ihrer Einfältigkeit haben Sie nicht einmal eine Ahnung dass Singapur
              ein chinesicher hochmoderner Staat ist, und mit den dummen Nordkoreanern nichts zu tun hat. Aber auf seinem Territorium dafür sorgt dass ihren vandalischen Freunden die Lust genommen wird anderer Leute Sachen zu
              zerstören..

      • Franz

        Anscheinend lesen Sie selbst nicht was Sie so für einen Blödsinn schreiben.
        Um sich zu unterhalten müßen Jugentliche nicht gerade ein Kirche oder ein Zug mit Graffiti beschnmieren.Wenn schon sollen Sie sich ihren Hintern beschmieren und ins Netz stellen, diese Idioten.
        Man sollte es so machen wie in Australien.
        http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/stockhiebe-fuer-zwei-deutsche-sprayer-in-singapur-13442260.html

    • Gustav

      Die Kirchen leben im Überfluss. Also wo liegt das Problem?

    • hias

      wieso drehen diese nuchtsnutze die spraydose nicht um und sprühen sich die farbe in ihr doofes gesicht? das hätte wenigstens sinn und wäre dann auch prächtig farbig

    • . . .

      Das lässt sich wieder entfernen

    • Martin

      Die Grafen sind – wie die Kirchen – voller Geld und Besitz, also Graf von Tilly, geh mit barmherzigen Beispiel voran, und mach deiner Konkurrenz-Kirche eine großzügige Spende, du weißt doch, dass Opfergaben in diesen Breitengraden immer sehr begehrt sind, ja ab und zu sogar gefordert werden, nicht wahr?

    • Jessas

      Die Evangelischen sollen sich halt ein Beispiel an den Katholischen nehmen und rund um ihren (Privat)Besitz eine 5 Meter hohe Mauer aufstellen, so wird sicherweniger Müll rein geworfen.

    • michl

      Pfarrer Martin Krautwurst. Die Zerstörungswut ist ein bischen übertrieben,aus dem Munde eines Pfarrers.Verzeih ihnen den sie wissen nicht was sie tun.
      Jugendstreiche die ärgerlich sind aber mal etwas buntes an den Tag bringen.
      Wenn nur die Kirche nicht mehr gemacht hätte!

    • Hannerl

      Das Leben ist für einfache Leute außerhalb der privilegierten Kirchen-Kaste auch nicht einfach, lieber Pfarrer Krautwurst. Wünsche Ihnen weiterhin eine schöne Spielzeit mit ihren Kindern.

    • hh

      Falls man sie erwischt, hätte ich eine angemessene Strafe. Mit Zahnbürsten so lange schrubben, bis es wieder so wird wie es vorher ausgesehen hat und den Müll bringen wir ihnen dann täglich frei Haus in ihre Behausung. Das müssten diese Taugenichte ja eh schon gewòhnt sein.

      • Lituma

        @hh
        Deinen Vorschlag finde ich gut. Er schiene mir auch für jene Mitbürger – zumeist Erwachsene, nicht etwa Jugendliche – geeignet, die ihren Köter spazieren führen und ihn vor meinen Hauseingang scheißen lassen, ohne aufzuräumen.

    • Franz

      Ein bisschen kiffen- saufen – und dann wissen sie nicht mehr was sie tun. Nur Jugendstreiche ? Da steckt wohl schon ein bisschen kriminelle Energie dahinter.

    • Gretel

      Eine kleine Lektion in Geschichte und Graffitikunst für meine Freunde hier:

      „Joseph, auch Josef Kyselak (* 22. Dezember 1799 in Wien; † vermutlich 17. September 1831 ebenda) war Alpinist und Hofkammerbeamter in Wien. Bekannt wurde er weniger für seine Reisebeschreibungen als für die merkwürdige Gewohnheit, auf Wanderungen seinen Namen in großen Buchstaben zu hinterlassen. Dies brachte ihm Berühmtheit und die Aufnahme in Wurzbachs Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. Er gilt durch die Hinterlassung seines Namens im öffentlichen Raum als Vorläufer des modernen Taggens und der Graffiti-Kultur.

      Kyselaks Name wirkt über seinen Tod weiter. Ein Gedicht von Joseph Victor von Scheffel endet beispielsweise mit den Worten

      …Schwer empört schau ich das wilde
      Denkmal wilder Menschenart …
      Sieh – da winkt versöhnlich milde
      Auch ein Gruß der Gegenwart:
      Schwindlig ob des Abgrunds Schauer
      Ragt des höchsten Giebels Zack
      Und am höchsten Saum der Mauer
      Prangt der Name — KISELAK.“

      Aus „meinem“ Wiki 🙂 🙂

      http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Kyselak

    • THEMA

      Erstaunlich was es für hirnlose Leute gibt. Die können nicht mal mehr zwischen Mein und Dein unterscheiden. Dem Mitbürger seine Sachen beschädigen, und dann flüchten, finden sie lustig .
      Dass es eine kriminelle Tat ist, ist in ihrem Hirn nicht angekommen. Ich wünsche ihnen dass bei ihnen zu Hause die Scheiben eingeschlagen und die Wände verschmiert werden. Viellecht klickt es dann im Hirn.

    • THEMA

      Und noch etwas ins Stammbuch der Freunde der Vandalen. Da lobe ich mir die Finanzmetropole
      Singapur, eine Stadt die ich gut kenne. Sauberkeit ist geboten. Für Zigarettenstummel wegwerfen
      gibts 500 S$ Strafe. Und den Schmierern droht neben Gefängnis,auch noch die Prügelstrafe,
      3 Schläge mit dem Bambusrohr auf den nackten Hintern. Dabei platzt die Haut auf und sie
      können eine Woche nicht mehr sitzen. Die nehmen nie wieder eine Spraydose zur Hand.
      Gerade haben es zwei deutsche Vandalen ausprobiert.

    • Franz

      Graffitis

      Graffitis haben auf Kirchen öffentlichen Einrichtungen wie auf Zügen usw. nichts verloren. Abgesehen davon, dass solche Schmierereien mit Graffiti Kunst nichts zu tun haben, solche dummen Möchtegern Graffiti Künstler sollen sich diese Schmiererei auf ihre Hintern schmieren, und ins Netz stellen, dann passt es ja. Was bei den Jugendlichen ja große Mode geworden ist
      Wie
      auch der sogenannte Bullismo wie ein Video Zeigt von einen Fall in Genua vor einigen Tagen.
      http://tv.liberoquotidiano.it/video/11761786/Picchiano-ragazzina-e-mettono-il-video.html

    • ali

      Genau wegen solchen Schmierfinken sollte Gras NICHT legalisiert werden!

    • Franz

      – – Strichl
      hat wohl selbst zu viel Gras abbekommen, dadurch ist sein Hirn ziemlich geschädigt, von den verdammten Gras. Sonst würde er nicht die Legalisierung von Drogen fordern bzw. kriminelle Taten wie diese Schmierereien verherrlichen bzw. versuchen solche Straftaten zu verteidigen
      Nur jemand der im Kopf nicht ganz normal ist kann sich so dumm verhalten. Ich sag es ja immer übrigens auch Ärzte und Psychotherapeuten sagen es, Gras macht geisteskrank und führt zu kriminellen Handlungen.

    • . . .

      Na i tu ihn schun brutal gern tickn. Des mocht soffl Spaaaass 🙂 🙂 🙂
      Und olm wieder beißt er gleich un und tscheckts et dass man ihn nur verarscht… 😉

    • . . .

      Wer hat denn dich gemeint? 🙂 🙂 🙂 😉

    • Franz

      Ich lass mich nicht mehr ticken. Nein, nein, nein. Ich schlag euch alle ihr Trottl

    • Emilie

      Was kostet uns die die katholische Kirche pro Jahr? Hier nachlesen: http://icostidellachiesa.it/

    • Felix Austria

      mein Gott Franz, wer sagt denn daß der
      Sprayer Gras geraucht hat,
      vielleicht hatte er auch einige Achtel Vino
      zuviel intus !
      Narrenhände beschmieren Tisch und Wände,
      und der Trottel ist immer der Eigentümer,
      der alles entfernen (lassen) muß, für teures
      Geld.
      Ärgerlich für ALLE, ob Kirche oder Privatwand !

    • Leviatan

      Mit der Konzentration des Eigentums in wenige Hände, im Falle der Kirche auch noch steuerfrei, fällt der Respekt des Eigentums durch die nichts habende Masse, das ist wohl auch logisch.

    • Ando73

      Und ibohaup Franz, heb Dir deine scheiss Belehrungen für deine Kindo au.

    • helmut

      Als Kinder lernten wir:

      „Nur Narrenhände beschmieren Tische und Wände!“

      Na ja, damals war es noch nicht modern, zu den Narren gezählt zu werden.

    • Rosita

      Weg mit dem Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen:
      http://www.uaar.it/uaar/campagne/progetto-ora-alternativa/

    • christian waschgler

      Wer Toleranz predigt braucht sich nicht zu wundern

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