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    „Südtirol ist nicht Sizilien“

    Wie SVP-Senator Hans Berger die Geburtenabteilungen in den Kleinspitälern retten will. Und was er von der (schwangeren) Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin hält.

    Am Donnerstag treffen sich die Landeshauptleute Arno Kompatscher und Ugo Rossi in Rom mit Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin.

    Die Ausgangslage könnte schwieriger nicht sein. In dieser Woche bekräftigte die italienische Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin noch einmal, dass es mit ihr kein Abweichen bei den Gesundheitsstandards geben werde: „Jene Abteilungen, die weniger als 500 Geburten im Jahr zu verzeichnen haben, müssen schließen.“

    Die Ministerin reagierte damit auch auf den sich kürzlich auf Sizilien zugetragenen Fall des neugeborenen Mädchens Nicole, das auf den Weg ins Krankenhaus gestorben war. „Es ist gefährlich, in kleinen Abteilungen Geburten vorzunehmen“, erklärte Lorenzin.

    Bei dem Treffen am Donnerstag wird auch Hans Berger mit von der Partie sein. Im TAGESZEITUNG-Interview zeigt sich der SVP-Senator optimistisch, dass „eine für alle Seiten zufrieden stellende Lösung“ gefunden werde.

    „Der Fall in Catania macht diese Arbeit sicher nicht leichter, aber man darf jetzt nicht anfangen, Südtirol mit Catania zu vergleichen. Den politisch Verantwortlichen muss bewusst sein, dass es wesentliche Unterschiede zwischen Südtirol und Catania gibt.“

    Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin beschreibt Berger als „sehr konsequent“. Sie erwarte übrigens selbst Zwillinge.

    Im Gespräch mit dem Senator habe die Ministerin klargestellt, dass sie „unter normalen Umständen“ nicht von den Sicherheitsstandards abweichen werde. „Ich werde jedenfalls alles dafür tun, dass den peripheren Räumen nicht der öffentliche Dienst abhanden kommt“, verspricht Berger.

    LESEN SIE DAS INTERVIEW MIT HANS BERGER IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE!

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    Kommentare (42)

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    • Pincopallino

      Oh der edle Senator und Samariter Berger wird es schon richten! Wenn wir Ihn nicht hätten!

    • Visionär

      Los von Rom, alles andere ist Augensuswischerei!

    • Nosferato

      Hänschen klein
      ging allein
      in die große Stadt hinein
      Turnt am Reck,
      fällt in’n Dreck,
      ist die Nase weg.
      Kommt der Doktor Hampelmann,
      klebt die Nas’ mit Spucke an.
      Hänschen klein
      freut sich sehr,
      hat nun eine Nase mehr.[7]

    • Gunti

      Das meinst du Herr Berger, immer öfter kommen Beweise hervor, wo man sehr wohl zwischen Südtirol und Sitzilien keinen Unterschied mehr sieht….und zudem als Italienischer Staatspolitiker solche Aussagen zu treffen, ist ganz schön beschämend….aber was will man von Berger schon erwarten….

    • Andreas

      Grad dieses großkotzige Verhalten von uns Südtirolern anzunehmen, dass wir etwas besseres sind, um dann wieder zu plärren, wie schützenswert wir sind, macht uns weder in Italien noch in Österreich glaubwürdiger.

    • Siamo in Italia

      Zuerst ein Problem schaffen und dann die Lösung bringen.
      Es sind ja bald Wahlen! Für wie blöd haltet ihr Politiker uns denn?

      Franklin Delano Roosevelt:

      „In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn etwas geschah, kann man sich sicher sein, dass so geplant war.“ 

    • . . .

      Deswegen wähl ich die SVP trotzdem nicht.

    • michl

      Nein in Sizilien ist das Leben 30% billiger und es scheint die Sonne.

    • Franz

      – – –
      Jeder kann natürlich wählen wen er will, aber zur SVP gibt es im Moment keine richtige Alternative, auf die Grünen ist kein Verlass, denn deren Grundsatz ist, wichtig ist sich Aufmerksamkeit zu schaffen indem man gegen alles ist.
      Der M5s von Grillo „io sono oltre Hitler“ ist nicht einmal imstande einen Bürgermeisterkandidaten für Meran-Bozen- Brixen auf zu stellen.
      Aber ein paar Dumme finden sich immer wieder die diesen Sauhaufen von Fanatikern und Verteidigern des IS – der „TAGLIAGOLE“

      • Franz

        Eines muß man den Grünen aber lassen.
        »Die Grünen bleiben trotz
        ihrer pazifistischen Haltung konsequent: Militäreinsätze ja – aber die Anreise in Kriesengebiete mit öffentlichen Verkehrsmitteln und recyclingfähiger Munition!“ «

      • . . .

        F geh do kannst du net mitreden. Schau dass das Herrenklo nicht so stink. Da muss es doch eine Lösung geben? Kennt ihr da in Salurn keine Putzmittel? Habt ihr kein CIF???

      • Gregory

        Franz schreibt: “ ….wichtig ist sich Aufmerksamkeit zu schaffen indem man gegen alles ist.“ Ja so ist es, die SVPD ist gegen alles, was nicht von ihnen kommt, die politische Minderheit stimmt mindestens 70-80% für die Vorschläge der Mehrheit. Das ist die Tatsache und durch die Einsicht in die Beschlüsse und Protokolle auch nachweisbar! Also kann sich jede/r ausmalen, wer die größeren Neinsager sind, die von der SVP oder die von der politischen Minderheit. Franz, greifen Sie sich also an die eigene Nase und belügen Sie die Bevölkerung doch nicht dauernd!
        Das Maß für das Nein- oder Jasagen sollte nicht eine Partei sein, sondern das Abwägen, was gut oder weniger gut für das Volk und das Land Südtirol ist.

    • Gregory

      So ein Scheiß mein liebo Berger,
      i bin SVP Wähler obo du wasch long schun nindort mehr wenn die Rom et augenum het.

    • Franz

      Gestern schreibt Gregory

      Sperrt mir neben den Geburtenabteilungen ja nicht auch noch die psychiatrischen Abteilungen zu, sonst muss ich mich womöglich noch außer Landes um einen Platz umschauen, wenn ich irgendwann total durchdrehe. 🙂

      • . . .

        Versetz dich mal in Gregorys Lage. Er ist normal und fürchtet um einen Platz, sollte es mal soweit kommen. Du hast leicht lachen, du hast ja ein fixes Zimmer dort.

      • Gregory

        Franz, ich habe gestern nicht die „Ichform“ gebraucht, sondern die dritte Form „er“. Also Franz, verdrehen Sie nicht alles, sonst kommt es wirklich bei ihnen soweit.

      • Gregory

        @Franz
        Gestern schrieb ich folgendes:
        „Franz, schon wieder dieses Gefasle! Hoffentlich schnappen Sie nicht über, wenn ihnen so viele grüne und linke “Gutmenschen” durch den Kopf schwirren. Sperrt mir neben den Geburtenabteilungen ja nicht auch noch die psychiatrischen Abteilungen zu, sonst muss man den Franz womöglich noch außer Landes bringen um ihn zu behandeln, sollte er demnächst ganz durchdrehen.“
        Und dabei bleibt es, da kann Franz noch so viel verdrehen, wie er will. Vermute, dass er wirlich irgendwann einmal in die „Klapsmühle“ kommt, wenn er so weiter macht.

        • Franz

          Gregory, also dieses niveaulose kommentieren bzw. Toilettengekritzel , hätte ich mir von Ihnen nicht erwartet. Anscheinend habe ich Sie wohl doch überschätzt.
          So gesehen lag ich doch nicht ganz falsch, mit meiner Vermutung .

          • Gregory

            Sehen Sie Franz, Sie bestätigen sich selbst in dem, was ich geschrieben habe.

            • . . .

              Und selbst wenn Sie genau das geschrieben hätten, wie von Franz behauptet, sind solche Aussagen aus seiner Feder total irrelevant.

            • Franz

              – – – Strichl
              Und was interessiert Dich Strichl, was ich an Gregory schreib, oder was Gregory mir schreibt.Du solltest lieber darauf achten , dass Du nicht Sachen schreibtst womit Du Dich strafbar machst, so wie Werbung für Drogenkonsum z. B

            • . . .

              Geh schreib du weiter deine Nummer auf Männerklos und lass uns hier in Ruhe.

    • wipptoler

      Beatrice Lorenzin bekommt bald Zwillinge:
      14-10-1971 geboren- – sind das nicht auch späte Schwangerschaften?
      und wahrscheinlich kommt sie nach Sterzing in unsre Wanne zu entbinden!
      Berger misch dich nicht soviel ein : STERZING ist nicht Catania;
      Und
      ich würde der Frau Ministerin mal sagen, dass das Kind in einer Privatklinik geboren wurde und laut Zeugenaussagen -oder Presse -es leider schon Tod auf die Welt kam!
      aber das Ministerium wird eh genau nachforschen.-

      • Beate

        Schwangerschaft, vielleicht die erste? Und das mit 43. Dass man da ein wenig Angst hat, ist schon verständlich. Noch dazu die gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen durch den veränderten Hormonhaushalt.
        Ob das die idealen Voraussetzungen sind für Entscheidungen von so weit reichender Bedeutung?

    • Klausi

      Ach Herr Berger….. Amen

    • Marianne

      Der Luis hat leider Recht gehabt ,weit und breit kein Stern in Sicht .

    • Karin B.

      Wer glaubt an diese italienischen Sicherheitsstandards in KH-s wirklich? Für viele Menschen bedeuten diese Standards eher Substandards, weil es die heutigen Standard nicht mehr gibt oder nur in Krankenhäuser die sich sehr weit entfernt befinden.
      Menschen brauchen rasch Hilfe und nicht Debatten über Standards die ins Leere laufen. Politiker entscheiden über Standards die sie nicht verstehen?
      Darf der Wähler wirklich noch fair abstimmen ob er diese Politikerinnen will oder nicht? Alle fünf Jahre! Ist das zeitgemäß? Vor direkter Demokratie haben Politiker sehr oft Angst.

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