Du befindest dich hier: Home » News » Sticker gegen Diebe

    Sticker gegen Diebe

    Sticker gegen Diebe

    Bildschirmfoto 2015-02-15 um 07.18.59Leere Gehäuse von Alarmanlagen und Überwachungskameras, die nicht filmen: Wer nicht Tausende von Euros für eine Alarmanlage ausgeben kann oder will, behilft sich mittlerweile mit einfachen Tricks.

    von Karin Köhl

    Wer sich wirklich sicher fühlen will, muss sich das heutzutage einiges kosten lassen: Für die Alarmanlage für eine kleine Wohnung muss man mit Spesen ab 1.000 Euro und für die Sicherung eines kleines Hauses sogar ab 5.000 Euro rechnen. Nach oben hin ist die Grenze natürlich offen.

    Das ist ziemlich viel Geld, das ein Otto Normalverbraucher sicher nicht von heute auf morgen zur Verfügung hat oder auftreiben kann – auch wenn das so mancher Südtiroler in Zeiten wie diesen gerne würde.

    Martin Haller, Obmann der Berufsgruppe der Installateure im lvh weiß, dass sich Herr und Frau Südtiroler mittlerweile mit allen möglichen Tricks zu behelfen versuchen.

    Neben nicht funktionierenden Kameras und Alarmanlagen, die an den Außenwänden von Wohnungen und Häusern angebracht werden und Diebe abschrecken sollen, hat man auch sonst einiges auf Lager, dass Langfinger schon von Beginn vom Haus fernhalten soll: Bewegungsmelder im Garten, das Brennen Lassen von Lichtern, aber auch das Einschalten von Lampen, TV und vielem mehr mit dem Handy über das Internet sind mittlerweile beliebte Abschreckungsmethoden.

    Einige, weiß Martin Haller, bringen auch Sticker an den Einfahrten oder Außenmauern an, auf denen auf die Installation von Alarmanlagen und andere Sicherheitsvorkehrungen hingewiesen wird.

    Auf Fensterbänken und hinter Türen werden Gläser und Flaschen gestellt, die bei einem möglichen Öffnen umfallen und beim Zerbersten Lärm erzeugen.

    „Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man sich schnell, aber nur kurzfristig gegen Einbrecher schützen kann“, erklärt Haller. „Aber“, betont er mit Nachdruck, „hierbei handelt es sich nur um Tipps und Tricks und sicher nicht um einen wirklichen Schutz, das darf man nicht vergessen.“

     

    Clip to Evernote

    Kommentare (4)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • wipptoler

      anders wählen wär preiswerter!

      so kann man nur mehr sagen: ausser spesen nichts gewesen!

    • Max

      am 23. februar 20 uhr kim in eppan, lanserhaus, Frau Renate Gebhard.
      dann kan man sie fragen warum sie für die SVP im Parlament „FÜR“ das svuota carceri gestimpt hat!!!!

    • Frage?

      Gibts keine Versicherung?

      Oder gibts im System Südtirol dafür keinen Beitrag?

    • Mark P.

      Wenn ich lese „Brennen lassen von Lichtern oder Lampen“ dann überkommt mich das Gefühl, daß auch die Energiekonzerne mit diesen Einbrüchen gerne ein wenig mitverdienen wollen.

      Bye the way: auch Alarmanlagen sind keine Sicherheit gegen Einbrüche. Einbrecher müssen so bestraft werden, daß sie es sich ein zweitesmal überlegen einzubrechen. Und es darf als Einbruchsgeschädigter erlaubt sein sich im eigenen Haus zu wehren ohne dann vom Gericht vom Einbrecher verklagt werden, wenn man ihm den Besen über die Rübe schmiert.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen