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    Kleine Patienten

    Kleine Patienten

    (Symboldbild)

    20 Kinder erkranken in Südtirol jährlich an Krebs. Eine Diagnose, die einer ganzen Familie den Boden unter den Füßen wegreißt. Renate Mühlögger Tschager, eine betroffene Mutter, erzählt über den Kampf für die Kleinen.

     

    von Karin Köhl

    Es ist ein Schicksalsschlag, der Welten zerstört und alles aus den Fugen hebt – vor allem wenn die Diagnose Krebs bei einem Kleinkind gestellt wird.

    „Es hat unsere Familie damals auf den Kopf gestellt“, erinnert sich Renate Mühlögger Tschager heute noch genau an den Moment vor über 20 Jahren. Ihre Tochter war gerade mal sechs Jahre alt und besuchte die erste Klasse, als ihr Mutter bemerkte, dass mit ihr etwas nicht stimmte.

    Dann die Diagnose für das Mädchen: Gehirntumor. Dass er bösartig war, zeigten erst die Untersuchungen später.

    Für die damals Sechsjährige begannen Monate, die gefüllt waren mit Operationen, Behandlungen, mit Strahlen- und Chemotherapie. Diese Zeit war für die kleine Patientin – und auch ihre Familie nervenaufreibend und unglaublich belastend.

    Renate Tschager verbrachte viel Zeit zu Hause, spielte und bastelte mit ihrer Tochter und den beiden jüngeren Söhnen.

    Nach einem Jahr waren die Behandlungen vorbei, nicht jedoch der Kampf, den Weg ins normale Leben zurückzufinden.

     

    Lesen Sie mehr dazu in der heutigen Ausgabe der TAGESZEITUNG.

     

    Die Kinderkrebsvereinigung Peter Pan gibt es seit 1998. Am 15. Februar, dem internationalen Kinderkrebstag, kann die Vereinigung auf viele kleine und große Schritte zurückblicken.

    Gab es vor beinahe 20 Jahren nicht einmal ein Untersuchungszimmer für die rund 20 Kinder, die jährlich in Südtirol an Krebs erkranken, sind mittlerweile nicht nur zwei Patientenzimmer, sondern auch eine Aufenthaltsraum und ein Schulzimmer für die Kleinen vorgesehen.

    Mehr Infos über die Arbeit des ehrenamtlichen Vereins finden Sie unter info@peterpan.bz.it und www.peterpan.bz.it

     

     

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    Kommentare (1)

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    • rudolf moroder

      im internationalen vergleich ist dies sehr viel … es gibt mehrere Studien und vergleichszahlen
      sind es vielleicht die Pestizide, die dauern gespritzt werden?
      vielleicht sollen sich einige Politiker mal Gedanken machen – Schuler, Stocker, Theiner, oh ja der Kompatscher (hat ja mehrere Kinder)

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