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Freiheit contra Bespitzelung?

Wie weit darf die Anonymität im Internet gehen? Bei „Daum im Stadtcafé“ diskutieren der Freiheitliche Philipp Kleon und der Student Anton Rainer.

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Kommentare (31)

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  • Hubert

    man muss schon sagen, dass sich Herr Rainer hier bei weitem besser geschlagen hat.
    Abgesehen von der flüssigeren Redensweise ist die Richtung eindeutiger und für meine Begriffe korrekter, als beim Redner der Freiheitlichen.
    Wer das immerhin durchsichtige internet nutzt – ob im Forum mitmischt oder nur liest,- hat diese Möglichkeit und sollte diese auch behalten können. Jedwede „Reduzierung der Freiheit“ dieser Möglichkeit ist abzulehnen.

  • Andreas

    Da sich die Stimmung im Internet gegen die Freiheitlichen gerichtet hat, möchten sie dies jetzt unterbinden.
    Die Rampensau (hat sie sich selbst genannt) durfte jahrelang ihre hetzerische Parolen von sich geben und ihr habt davon profitiert.

    Bravo Freiheitliche, bravo Kleon, so macht ihr euch noch unglaubwürdiger wie ihr sowieso schon seit.

  • Seven of Nine

    Bravo, Anton Rainer.

    Sie haben den F.-Mann Philipp Kleon ganz schön alt aussehen lassen.

  • Che Guevara

    Die Freiheitlichen sind GEGEN DIE FREIHEIT im Internet?

  • Seven of Nine

    Für die F.-Männer und Frauen:

    Die nicht erzählte oder schlecht erzählte Welt aber ist genau die, in der sich Intoleranz, Fundamentalismus und Terror am Ende ausbreiten.

    Die Faschisten jeder Couleur wissen, warum sie als Erstes die freie Presse (und die „anonymen“ Schreiber) angreifen.

    http://www.taz.de/Schlagloch-Luegenpresse/!154460/

  • Checker

    Sehr gute Einwaende von Rainer, wuerde noch ergaenzen, dass es in den weltweiten Foren seit Jahren Usus ist, ein Pseudonym als Namen anzugeben, das heisst ja nicht, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist, jede Onlineredaktion hat die Moeglichkeit hetzerische Kommentare usw. zu entfernen. Man sollte sich aber der Absicht bewusst sein, die gewisse Medien mit der Einschraenkung der Anonymitaet bezwecken, hier wird versucht unter dem Vorwand der Sittlichkeit, Rechte einzuschraenken und durch Verbreitung von Angst Menschen gefuegig zu machen. Diese Praktiken sind so alt wie de Mensch selbst, gerade deshalb sollten aber bei uns ALLE Alarmglocken schrillen.
    Wenn es dem Athesia Konzern schon um die Offenlegung geht, warum veroeffentlichen sie dann selbst ihre Firmenabschluesse nicht, und bezahlen stattdessen lieber eine jaehrliche Strafe? Das ist heuchlerisch hoch zehn! Und nicht glaubwuerdig. Oder haben gewissen Autoritaeten etwa die Macht der Onlinemedien im Rentenskandal bitter erfahren muessen? Kann nur sagen: wehret denn Anfaengen.

  • barfusler

    Es stimmt schon, eigentlich wäre es gut und richtig mit eigenem Namen zur eigenen Meinung zu stehen.
    Weil die meisten sich das aber nicht trauen – oft unbegründet – stehst du dann mit einer für andere vielleicht unangenehmen Meinung alleine da, und weil eben alleine, ist diese höchstens nur noch für dich unangenehm.
    Zudem ist zu hinterfragen, ob die die unterm eigenen Namen schreiben, das schreiben was sie wirklich denken oder das schreiben, was sie denken dass es ihrer Person gut tut.

    • helmut

      Ich muss dem Studenten Recht geben! In einem Gemeinwesen, in dem so viele Abhängigkeiten zur regierenden Partei bestehen, sollte nicht ein weiteres Stück Freiheit geopfert werden.

      Jede Gesellschaft verfügt natürlich auch über einen Bodensatz an mental Gestörten, die nicht diskutieren können, ohne unflätig zu werden.

      Politiker müssen es aber aushalten, derb angegriffen zu werden.

      Wenn hingegen der Tatbestand der Verleumdung gesetzt wird, kann die Anonymität aufgehoben und eine strafrechtliche Verfolgung vorgenommen werden.

      Fazit: Die freie Meinungsäußerung sollte nicht aufgegeben werden, nur weil sich in den Foren auch Leute tummeln, die mit dem Expresszug durch die Kinderstube gefahren sind.

    • helmut

      Ich möchte noch ergänzen:

      Auch der Student Rainer ist nicht für eine völlig freie Diskussion. Wenn es um Migranten geht, dann möchte er schon ideologische Grenzen ziehen, einen Beitrag aus dem Forum entfernen und die nicht von ihm geteilte Meinung als verhetzend brandmarken.

      Auch er hat sich von ideologischen Scheuklappen noch nicht frei gemacht.

      Das ist auch keine Gesinnung der Freiheit von Diskussion.

      Seinem Standpunkt, nicht auf der Angabe von Klarnamen im Internet zu bestehen, muss ich aber beipflichten.

  • roadrunner

    Die letzte Frage von Rainer hat dem Herrn Kleon den Rest gegeben…

  • lukas

    Anton Rainer als Diskussionsgegner ist schon ziemlich billig.
    Habt ihr denn keinen Besseren dafür gefunden, als einen eurer politisch voreingenommenen Mitarbeiter??

  • Spaltpilz

    Wenn man bedenkt, dass diese digitalen Analphabeten über unsere Zukunft entscheiden wollen….

  • Criticion

    Student? Und ich dachte Anton Rainer ist bei der Tageszeitung angestellt.

  • Seven of Nine

    Liebe Freiheitliche und solche, die es noch werden wollen,

    ein paar „Details“
    zur Gründung „Eurer“ Partei am Abend des 7. Dezember 1992 am Reichrieglerhof in Bozen gefällig,
    der auch Jörg Haider und andere „illustre“ Gäste „beiwohnten“?

    Isch lei zu sogn, i bon jo anonym… 😀

  • Greenhornet

    Es ist schon ziemlich billig, dass Tageszeitung Online einen Mitarbeiter zu einer solchen Diskussion einlädt, der womöglich auch noch für die Seitenkommentare zuständig ist. Rainer redet zwar schneller als Kleon, hat dafür aber nicht die besseren Argumente.

  • peppele

    Die Freiheitlichen sollen zuerst ihre Hompage säubern und dann einen ihrer Gefolgsleute ins „Stadt- Kaffe schicken, um groß zu reden, apropo reden, der ist ja komplett unter die „Räder“gekommen, im Gegesatz zu Anton Rainer.

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