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    Die Schließung

    Die Schließung

    foto chiusura brenner pubDer Polizeichef von Bozen hat die Schließung des Brennerpubs in der Rittnerstraße in Bozen verfügt. Die Bar war bereits im Jänner behördlich geschlossen worden.

    Quästor Lucio Carluccio hat erneut die Schließung des „Brennerpubs“ in der Rittnerstraße in Bozen verfügt.

    Das Lokal war bereits vom 10. bis 24. Jänner geschlossen worden.

    Der Polizeichef begründet die neuerliche Schließung damit, dass sich die Situation in dem Lokal nicht gebessert habe. Im Gegenteil.

    Die Hygiene-Situation sei, so hätten Kontrollen ergeben, prekär. Im Kühlschrank fand die Polizei verfallene Produkte.

    Zwei Bar-Kunden, ein Mann und eine Frau, waren von der Polizei mit Kokain und Haschisch angetroffen worden. Der Mann, ein 29-jähriger Ausländer, hätte sich gar nicht in Bozen aufhalten dürfen, weil der Quästor erst wenige Tage zuvor ein dreijähriges Aufenthaltsverbot unterzeichnet hatte.

    Im Zuge der Kontrolle warf der Mann sich zu Boden und schlug wild um sich, so dass er von den Polizeibeamten überwältigt werden musste. Er wurde in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses in Bozen überstellt. Und das Lokal wurde nun, wie eingangs erwähnt, behördlich geschlossen.

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    Kommentare (9)

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    • Franz

      Höchste Zeit solche Lokale zu schließen, wo solche Zustände herschen immer wieder diese Kiffer, sie wollens einfach nicht kapieren, dass dießer Scheiß zu psychischen Störungen führt. Das Verhalten von diesen 29-jähriger Ausländer, ist der Beweis dafür. „Im Zuge der Kontrolle warf der Mann sich zu Boden und schlug wild um sich, so dass er von den Polizeibeamten überwältigt werden musste. Er wurde in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses in Bozen überstellt. “ Tyisch.

    • Franz

      Artikel in der Printausgabe der Doomiten heute.
      Zum Thema Cannabis.
      Meint der Bozner Psychiater und Psychotherapeut Dr. Mario Horst Lanczik:
      Cannabis „Weiche“ Droge mit harten Folgen
      Dr. Horst Lanczik warnt vor psychischen Schäden.
      Cannabis ist der botanische Name für den Indischen Hanf. Es ist aber auch der Sammelbegriff für Rauschmittel, die aus der Hanfpflanze gewonnen werden.
      Hauptargument der Befürworter einer Legalisierung ist die Behauptung, dass Cannabis nicht gesundheitsschädliche sei als andere erlaubte Suchtstoffe. Zudem würde man mit der Legalisierung den kriminellen Drogenbanden das Wasser abgraben und die Konsumenten vor verseuchten und gestreckten „Gras“ schützen.
      Wer mit solchen Argumenten in die Diskussion zieht weiß eine große Fangemeinschaft hinter sich.“Doch die wenigsten wissen was Cannabis wirklich ist“ erklärt der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Auch werde vergessen, dass immer mehr Jugendliche in Psychiatrische Behandlung sind wegen dieser Droge.
      Denn Cannabis sei alles andere als harmlos zumal es erhbliche körperliche und seelische Auswirkungen habe.
      Die gesundheitsschädlichen Carboxyhämoglobinkozentrationen sind aber beim Cannabiskonsum fünf Mal höher als bei einfachen Zigaretten. Hinzu kommt, dass Cannabis die Immunabwehr schwächt und wie auch der normale Tabak auch die Produktion der Sexualhormone senkt. Mittlerweile wird in wissenschaftlichen Studien über kleinere Hoden und eine verminderte Zahl von Spermien als körperliche Langzeitfolge berichtet, erklärt Dr.Lanczik.
      Der Konsum von Cannabis hat auch Auswirkungen auf das Gehirn. Hirnschäden mit intellektuellen Einbußen, sind die Folge.
      Auf die Frage . andere Substanzen sind doch auch ungesund, aber legal z.B Alkohol Quantitativ gesehen stellt bei Jugendlichen auch der Alkoholkonsum das größere Problem dar. Es betrinken sich mehr Jugendliche als kiffen. Aber selbst wenn es angeblich so wäre, dass Alkohol qualitativ genauso gefährlich ist wie Cannabis so wäre das noch lange kein Argument für die Freigabe von Cannabis. Für mich als Arzt ist Cannabis eine leider nebenwirkungsreiche Arznei auf pflanzlicher Basis die an Schmerzpatienten bei denen nicht anders geholfen werden kann, abgegeben werden sollte, allerdings nur von Apotheken und nach strengen ärztlichen Regeln, so Dr Lanczik

    • Peter

      Einige Kommentarschreiber hier im Forum sind auch ohne THC ziemlich stoned unterwegs – scheint mir. Vielleicht liegt es an der Pestizidwolke, in die unser Landl gehüllt ist.

    • michl

      Also in Bruneck die Bar die geschlossen wurde weil er hochprozentigen Alkohol in Minderjährige gegeben hat,und es anschließend hies sie bleibt geschlossen ist immer offen.
      Wo ist der Barbetreiber besser ,der unterstützt das Jugendliche sich mit Alkohol zusaufen bis zur Ohmacht ,als ein Drogendealer?

    • Franz

      michl,
      Der Polizeichef begründet die neuerliche Schließung damit, dass sich die Situation in dem Lokal nicht gebessert habe. Im Gegenteil.

      Die Hygiene-Situation sei, so hätten Kontrollen ergeben, prekär. Im Kühlschrank fand die Polizei verfallene Produkte.

      Zwei Bar-Kunden, ein Mann und eine Frau, waren von der Polizei mit Kokain und Haschisch angetroffen worden. Der Mann, ein 29-jähriger Ausländer, hätte sich gar nicht in Bozen aufhalten dürfen, weil der Quästor erst wenige Tage zuvor ein dreijähriges Aufenthaltsverbot unterzeichnet hatte.

      Im Zuge der Kontrolle warf der Mann sich zu Boden und schlug wild um sich, so dass er von den Polizeibeamten überwältigt werden musste. Er wurde in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses in Bozen überstellt. Und das Lokal wurde nun, wie eingangs erwähnt, behördlich geschlossen.

    • anarchoseppl

      mein lieber Freund Franz;

      Laut einer neuen Studie des US-Verkehrsministeriums lässt sich kein Zusammenhang zwischen Unfallhäufigkeit und dem Konsum von Cannabis finden.

      http://www.forbes.com/sites/jacobsullum/2015/02/12/if-marijuana-causes-lots-of-crashes-why-are-they-so-hard-to-count/

    • Franz

      anarchoseppl,
      abgeshen davon, dass das alles vollkommner Blödsinn ist siehe Bericht Dr Lanczik, steht ausser Diskussion, dass sich jemand strafbar macht bezüglich Drogenkosum bzw. Drogenhandel. >>>der neue ” Codice della strada” sieht diesbezüglich bei einen Unfall mit Todesfolge, verursacht unter Einfluss von Cannabis oder anderen Drogen den Führerscheinentzug auf Lebenszeit bzw. eine Anklage wegen Totschlag gemäß c. p vor.
      ähnlich beim Skifahren. usw.
      Bei einen THC Gehalt von 1 ngr ist der Führerschein pfutsch.

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