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    Guggi & sein Dildo

    Guggi & sein Dildo

    Beim Faschingsumzug in Terlan darf heuer ein „Gerät“ nicht fehlen: das Sexspielzeug des blauen Ratsherren Sigmar Stocker.

    TAGESZEITUNG Online: Sind die Ratsherren in Terlan schon unterwegs?

    Sigmar Stocker: Am Unsinnigen Donnerstag sind die Ratsherren schon in der Früh in den Schulen unterwegs und laden die Kinder zum großen Umzug ein. Dort werden Reime verlesen und überall wird, so wie es sich gehört, „Pansele, Pansele“ gerufen.

    Bunt ist der Umzug in Terlan heuer allemal…

    Wir haben, im Unterschied zum Egetmann-Umzug in Tramin, keine vorgegebenen Themen. Alles, was die Leute interessiert, findet einen Platz bei unserem Umzug. So gibt es heuer die Bürgerwehr von Terlan, Bauer sucht Frau – und wenn schon überall die Geburtenabteilungen geschlossen werden, dann haben wir am Unsinnigen eine eigene mobile Geburtenabteilung.

    Ein Thema darf in diesem Jahr beim Umzug natürlich nicht fehlen…

    Und das wäre?

    Der Sigmar Stocker und die Dildo-Affäre…

    (lacht) Es wird heuer in Terlan einen Guggi, so nennt man mich im Dorf, geben, der von einer Dame, die als Beate Uhse verkleidet ist, begleitet wird. Auf einem Wagen sind sie allerdings nicht zu finden, sondern sie zirkulieren zu Fuß. Mal schauen ob ich sie finde – dann werde ich sicher ein Foto mit den beiden machen. Aber wenn die Faschingschronik verlesen wird, werde ich sicher auch meines wegbekommen. In diesem Jahr werde ich wahrscheinlich mit zwei blauen Augen wegkommen – nicht nur mit einem…

    Nimmt es der Faschings-König mit Humor?

    Wenn man mit Fasching aufgewachsen ist, ist man ein humorvoller Mensch. Und auch wenn man mit Wein aufgewachsen ist, ist man ein lustiger Mensch. Ich werde es also mit Humor hinnehmen und ertragen. Es ist zu Fasching nun mal so, dass alle – egal ob Politiker, Unternehmer, Bauer oder sonst jemand – ihr Fett wegbekommen. Und so wird auch der Sigmar Stocker seines abbekommen. Aber wer in der Chronik genannt wird, der lebt – und das ist doch ein gutes Zeichen.

    Interview: Karin Köhl

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