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    Lawinentoter in Passeier

    Der Lawinenabgang in Stuls (Foto: Bergrettung Stuls)

    Der Lawinenabgang in Stuls (Foto: Bergrettung Stuls)

    Ein Lawinenunglück hat sich am Dienstag kurz nach Mittag im Passeiertal ereignet. Beim Lawinenabgang am Gleitner Hochjoch wurde ein 59-Jähriger aus St. Martin getötet, sein Bruder kam mit leichten Verletzungen davon. 

    Ein Lawinenunglück hat sich am Dienstag kurz um 12.30 Uhr im Passeiertal ereignet.

    Beim Lawinenabgang am Gleitner Hochjoch in Stuls kam der 59-jährige Isidor Plangger aus St. Martin in Passeier ums Leben. Ein zweiter Tourengeher, bei dem es sich um den Bruder des Todesopfers handeln soll, kam mit leichten Verletzungen davon.

    Im Einsatz waren die Rettungshubschrauber Pelikan 1 und jener des Aiut Alpin.

    Es waren zwei weitere Tourengeher, die sofort nach dem Abgang der rund 40 Meter breiten und 100 Meter langen Lawine damit begonnen hatten, nach den Verschütteten zu graben. Für den 59-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

    Das Lawinenunglück ereignete sich auf rund 1.700 Metern Meereshöhe.

     

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    Kommentare (10)

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    • Darwin

      Es ist ein Jammer…………………………

    • Arnold

      Immer rauf auf den Berg, jeder Warnung zum Trotz.

    • Robert

      Aber laut bergunerfahrenen, selbsternannten Lawinenexperten darf höchstens bei LWS 0 eine Skitour gewagt werden. Nur mit größter Vorsicht natürlich.
      Warum verlangt eigentlich keiner ein Autofahrverbot bei Eis, Schnee oder Regen?

      • helmut

        Das ist Unsinn, der eine bestimmte Einstellung widerspiegelt: Mir wird schon nichts passieren!

        Es gibt sehr lange Zeiträume im Jahr, in denen man unterhalb Warnstufe 3 Touren gehen kann. Wer unbedingt meint, bei Warnstufe 3 in ein ihm vielleicht sogar wenig bekanntes Gelände gehen zu müssen, der muss auch wissen, dass er ein Risiko eingeht.

    • helmut

      Warnstufe 3 ist, wie man sieht, bereits erheblich gefährlich. Nur sehr erfahrene und mit dem jeweiligen Gelände gut vertraute Tourengeher sollten dann auch nur ganz bestimmte Touren gehen.

      Bei Stufe 4 hat man am Berg eigentlich nichts mehr verloren.

      Verzeihung: Die Bergretter müssen natürlich hinaus, um unter Lebensgefahr dann die Opferbergung vorzunehmen.

    • Troger Hannes

      An alle hier in den Foren.
      Wenn man schon kritisert, teils leider auch unter der Guertellinie, dann sollte man mindestens den Mut haben, mit seinem Namen dazu zu stehen. STOL verlangt dies neuerdings und siehe da, alle Kritiker sind verstummt.
      Und man sollte sich wirklich informieren, bevor man einen „KAESE“ spricht.
      Auch ich bin einer der tausenden Tourengeher. Dass in diesem Winter groesstmoeglichste Vorsicht geboten ist, steht fest.
      Aber bitte bei Diskusionen sachlich bleiben

      Dies ist meine persoenliche Meinung
      MFG Troger Hannes

      • ?

        Wenn heuer „größtmöglichste Vorsicht“ aber nicht ausreicht, sondern man sich trotzdem erwiesenermaßen in akute Lebensgefahr bringt, (wie leider die vielen Toten bestätigen) könnte man da vielleicht mal einen Gedanken daran verschwenden, eben mal keine Skitour zu gehen?

        Es ist nun mal so, wer die Gefahr sucht, kommt eben manchmal darin um…darum hält mein Mitleid sich in Grenzen. Sorry…

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