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    „Große Empörung“

    „Große Empörung“

    Der Südtiroler Sanitätsbetrieb bestätigt: Gegen Franz Ploner, dem ärztlichen Leiter des Sterzinger Krankenhauses, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Im Wipptal ist man außer sich.

    von Erna Egger

    Die Aufregung im Wipptal schlägt in Wut um: „Das wird für Empörung sorgen“, prophezeit der SVP-Bezirksobmann Karl Polig.

    Jetzt ist es nämlich definitiv: Gegen Primar Franz Ploner, dem ärztlichen Leiter des Sterzinger Krankenhauses Sterzing, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Das bestätigt der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Andreas Fabi in einer Mitteilung. Weil: „Dienstregeln sind zu respektieren!“

    Polig poltert: „Ploner hat das Gutachten mit Eigenmitteln bezahlt oder kostenlos erhalten. Und das muss erlaubt sein.“ Und er fügt hinzu: „Ich stelle mich voll und ganz hinter Franz Ploner. Das ist gar keine Frage.“

    Der Hintergrund der Affäre: Ploner hat bei Carlo Bruccoleri ein Gutachten zur Sanitätsreform in Auftrag gegeben. Der ehemalige Präsident des Bozner Landesgerichts kam in seinem Gutachten zu folgendem Schluss: Die Vorgabe der Staat-Regionen-Konferenz sei „rechtlich nicht verpflichtend“, sondern lediglich eine politische Absichtserklärung. Die Staat-Regionen-Konferenz, so Bruccoleri, sei mit keinerlei Gesetzgebungskompetenz ausgestattet. Ein Gutachten, dass damit das Hauptargument der Landesregierung widerlegt.

    Dass man im Südtiroler Sanitätsbetrieb diese Aussagen gar nicht goutiert, ist verständlich – steht damit doch die eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel.

    Dieses eigenmächtige Handeln von Ploner hat nun Konsequenzen: Die TAGESZEITUNG berichtete, dass gegen Primar Franz Ploner ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden könnte. Der Direktor im Ressort Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit, Thomas Mathà hatte diese Maßnahme in einem E-Mail an die Sanitätsdirektion und Landesrätin Martha Stocker gefordert, weil Ploner gegen seine Dienstpflichten verstoßen habe.

    In einer Stellungnahme stellt der Südtiroler Sanitätsbetrieb nur klar, dass man nicht auf Wunsch von Thomas Mathà handle. Sondern: Generaldirektor Andreas Fabi weist darauf hin, dass es Pflicht jedes Betriebes ist, in einer derartigen Situation tätig zu werden.

    Die Direktion des Südtiroler Sanitätsbetriebes habe bereits 2012 festgelegt, „dass Gutachten nur von gesetzlichen Vertretern des Sanitätsbetriebes und in Absprache mit der Verwaltungsdirektion angefordert werden können.“ Ein eigenmächtig in Auftrag gegebenes Gutachten, wie es in diesem Fall passiert ist, widerspreche demnach eindeutig dieser Vorgabe.

    „Es dürfte auch unmittelbar einleuchten, dass ein Unternehmen in der Größenordnung des Südtiroler Sanitätsbetriebes derartige Regelungen erlässt. Ein gewisses Maß an Solidarität gegenüber dem eigenen Arbeitgeber darf verlangt werden. Ein Betrieb, der diese Solidarität nicht einfordert, kann auf die Dauer nicht funktionieren. Jeder Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes weiß, dass eine Nichteinhaltung von betrieblichen Regelungen Konsequenzen haben kann. Dies gilt besonders für Führungskräfte. Primar Franz Ploner ist immerhin der höchste ärztliche Vertreter des Krankenhauses Sterzing“, rechtfertigt Fabi den Schritt.

    Deshalb, so der Generaldirektor weiter, sei der Südtiroler Sanitätsbetrieb unabhängig vom Schreiben des Ressortdirektors Thomas Mathà tätig geworden. „Das von Franz Ploner an den Tag gelegte Vorgehen war dem Südtiroler Sanitätsbetrieb gegenüber nicht korrekt. In diesem Fall ist es die Pflicht des Verwaltungsdirektors, zum Schutz des Betriebes zu handeln“, betont Fabi.

    Dass das zuständige Ressort der Autonomen Provinz Bozen in dieser Sache ebenfalls tätig wird, sei ebenso wenig verwunderlich. „Immerhin ist der Südtiroler Sanitätsbetrieb eine instrumentelle Körperschaft des Landes Südtirol. Erhält der Ressortdirektor Kenntnis von disziplinarrechtlich relevanten Vorkommnissen, ist er schon allein aus gesetzlichen Gründen dazu verpflichtet, diesen nachzugehen. Tut er dies nicht, macht er sich der Amtsunterlassung schuldig“, betont Fabi.

    Mit welchen Konsequenzen muss Ploner nun rechnen? Darüber will man im Sanitätsbetrieb keine Auskunft erteilen.

    Im Wipptal sorgt dieses Vorgehen für absolutes Unverständnis – man ist aufgebracht. Die Argumentationen von Fabi lässt man nicht gelten.

    „Diese Maßnahme ist absolut überzogen und deswegen wird weiterer Ärger provoziert. Das Gutachten wurde nicht mit öffentlichen Mitteln bezahlt. Ich stelle mich voll und ganz hinter Franz Ploner“, untermauert der SVP-Bezirksobmann.

     

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    Kommentare (163)

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    • Hanfpirat

      Für Herrn Fabi,
      Der Primar-ein super Arzt

      Der Eid des Hippokrates

      Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygieia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

      Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterhalt teilnehmen lassen, ihm, wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

      Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen den Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber ich werde mich davor, sie zum Schaden und in ungerechter Weise anzuwenden.

      Auch werde ich niemanden ein tödliches Mittel geben, auch nicht, wenn ich darum gebeten werde, und werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.

      Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

      Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.

      In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

      Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgang mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.

      Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.

      • Andreas

        Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen aber manchmal Welten.

        Die Gemeinsamkeit eines guten Arztes und eines guten Verwalters besteht darin, dass sie keine Gemeinsamkeiten haben.

        • Hannes Inntaler

          Wegen seines enervierenden Dauerlamentos wissen wir zumindest, dass Herr Andrea auf den Eid des Bürokrates geschworen hat. Ganz nach dem Motto: wes Brot ich freß, des Lied ich sing. Von Bescheidenheit keine Spur.

          • Andreas

            Trotz Nennung Ihres vollständigen Namens, sofern es der richtige ist, kann ich kein Argumente in Ihrem Kommentar erkennen.

            Versuchen Sie es mal mit Argumenten und nicht mit Unterstellungen, welche Sie sowieso nicht belegen können.

            Also mein lieber Inntaler, neues Spiel sorry Versuch, neues Glück.

            • Einereiner

              Der größte Senfomat von Südtirol hat gesprochen.
              Argumente für diese meine Aussage: siehe Andreas Kommentare
              Und ebenso der größte Dummkopf von Südtirol hat gesprochen.
              Argumente für diese meine Aussage: siehe Andreas Kommentare
              Andererseits stellt sich mir die Frage, wieviel er von der SVP für diesen Schreibdienst bekommt?

            • Hannes Inntaler

              Lieber Andrea,
              meine Absicht war es, die geneigte Leserschaft neuerlich darauf hinzuweisen, dass Sie ein bezahlter Schreiberling, ein Claquere, ein Agent Provocateur, ein Propagandist sind, dem es nicht um die Sache geht, sondern alleinig um die Verteidigung des verkrusteten Systems Südtirol. Nichts mehr wollte ich an diese Stelle. Hierfür brauche ich auch keine Argumente, ihre unzähligen Posts sprechen hier eine eindeutige Sprache;)

            • Michi Z.

              @ Inntaler
              Danke für die Hinweise. Viele Forum wissen es bereits.

        • George

          Andreas, Sie schreiben zusehend größeren Unsinn.: „Die Gemeinsamkeit eines guten Arztes und eines guten Verwalters besteht darin, dass sie keine Gemeinsamkeiten haben“. Zwischen einem guten Arzt und einem guten Verwalter gibt es sehr wohl Gemeinsamkeiten, vielleicht nicht so sehr in engen beruflichen Ausübung, aber sehr wohl in der menschlichen, in der kommunikativen, im Verhalten gegenüber Kunden usw.. Andreas, Sie reißen ganz einfach irgendetwas aus dem Zusammenhang heraus und verkünden es als Weißheit oder Absolutum. Solche Starrheiten bringen nichts und lassen auch nichts zum Positiven weiterentwickeln. Aber vielleicht wollen Sie das ja auch um ihr eigenes Fell zu retten.

          • Andreas

            Beides sind Menschen, da haben sie recht, entschuldigen Sie bitte, dass ich dies übersehen konnte….

            Aber die Stellenbeschreibungen eines Arztes und eines Verwalters unterscheiden sich sicher nur marginal, sofern Sie solche überhaupt akzeptieren und nicht als Werk des Teufels ansehen 🙂
            Es sind zwar komplett unterschiedliche Kompetenzen gefragt, aber so ins Detail wollen wir jetzt auch nicht gehen.

        • H.

          Andreas, du kommentierst hier immmer alles und es ist ziemlich schwer deiner Argumentation zu folgen, denn sie erscheint mir zusehends unschlüssiger.

          Deshalb versuche ich jetzt mal eine (rein spekulative) Hypothese zu formulieren:
          Ich stelle hier jetzt mal die Frage zu den Hintergründen dieses „Disziplinarverfahrens“:

          Ich weiß, dass Ploner in der Vergangenheit Argumente dargelegt hat die nicht immer Deckungsgleich mit jenen der Landesrätin waren, aber dies haben ja auch andere Ärzte öffentlich getan.

          Auf http://www.sabes.it/de/krankenhaeuser/sterzing/anaesthesie-wiederbelebung-schmerztherapie-st.asp steht: Primar: Mag. Dr. Franz Ploner MSc, MBa

          Daraus schließe ich, dass Ploner alle Qualifikationen für eine Bewerbung als Fabis Nachfolge hätte. Nachdem er also Leiter eines Südtiroler Krankenhauses ist, Medizin und Wirtschaft studiert hat, scheint er ein sehr starker Kandidat für die Stelle zu sein.

          Zu klären ob Ploner sich für die Stelle beworben hat bedeutet, so meine Hypothese, zu wissen warum dieses Verfahren eingeleitet wurde.

          Ich möchte klar stellen, dass dies hier reine Spekulation ist, aber es würde erklären warum genau gegen diese Person und zu diesem Zeitpunkt so verfahren wird. Bitte um sinnvolle Informationen!

          • Andreas

            Dr. Ploners Kritik war in dieser Form vorgetragen falsch, was unbestreitbare ist, sofern man bestehende Regeln und Gesetze akzeptiert, wenn nicht, ist jede weitere Diskussion sinnlos.

            Darüber zu spekulieren ob er den Job von Fabi will und deshalb ev. jetzt ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde ist ebenfalls recht sinnfrei.

            • H.

              „Darüber zu spekulieren ob er den Job von Fabi will und deshalb ev. jetzt ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde ist ebenfalls recht sinnfrei“

              Nein, es ist nicht sinnfrei, sondern wäre wichtig zu klären, denn es würde sich eine völlig andere politische Lesensart ergeben: dann hieße es vielleicht:

              „Die Herrschaften im Sanitätsbetriebn hätten sich ein Disziplinarverfahren gegen Ploner aus den Fingern gesaugt um Ihn, obwohl er der beste Kandidat war als Sanitätsdirektor zu verhindern“

              Dies hätte eine ganz andere Sprengkraft und würde einen riesigen Schatten über die Machenschaften der Herrn und der Dame werfen.

        • Andreas

          Ah jo, ohne dein Kommentar kimmt die Welt jo net aus.
          Trotzdem muss es erlaubt sein Tatsachen kritisch zu hinterfragen, man sollte als SVP nicht 100 § Aufzählen sondern einfach nur sagen dass kein Geld mehr für die ganzen Spitäler mehr da ist der heutigen Form.

    • Hubert

      Und wieder einmal nehmen sich große Betriebe Rechte heraus, die bei Mittelbetrieben undenkbar wären.
      Und dann werden diese auch noch von der Allgemeinheit finanziert – also wieder für meine Begriffe „Herausnehmen von Rechten durch Beamte“, die einen sicheren wohlbezahlten Posten haben und nichts für die Errichtung der „Anstalt“ beigetragen haben.
      Wenn Solches nicht einem System der Ex DDR ähnelt, verstehe ich gar nichts mehr.
      Dr.Ploner hat – auch als Dienstleister in einem öffentlichen Betrieb – und vielleicht sogar gerade deshalb die Pflicht auf Unregelmäßigkeiten hinzuweisen. Und dass diese vorhanden sind, beweist die Aufregung im Sanitätsbetrieb, oder etwa nicht?

      • Patrick

        Finde das auch ein Witz wie der Fabi darauf pocht dass der Sanitätsbetrieb wie ein Unternehmen zu sehen ist. Von mir aus gern! Aber dann bitte richtig: ab morgen kein Cent mehr an öffentlichen Geldern und brav Miete für alles zahlen was bislang die öffentliche Hand finanziert hat. Alle Bürger würden somit steuerlich entlastet und man versichert sich privat wie in Amerika, da kann ich mir mindestens meinen Arzt oder Klinik selbst aussuchen.

    • Hanfpirat

      Sehr wohl,
      Alles SVP gelenkt- passt es bestimmten Positionen im Landesdienst überhaupt nicht wenn sich jemand zur Wehr setzt- schon gar nicht wenn dann die Rechnung nicht mehr aufgeht.
      Das Lustige in Südtirol ist
      A) das Volk und seine Meinung muss gesteuert werden
      B) Akademiker werden von „Laien“ gesteuert- bzw man hätte es gerne so.

      Fazit:
      Die guten Köpfe bleiben aus- da zu engstirnig das Land.

      • Einereiner

        Bravo Herr Ploner, die Südtiroler stehen hinter Ihnen.
        Langsam wird es Zeit, dass Fr. Stocker mit all ihren Handlangern in die Wüste geschickt werden.

        • Steve

          „Die Südtiroler stehn hinter Ihnen“: woher wollen Sie das wissen???

          • George

            Steve, wieso sollen Sie nicht hinter einem guten Arzt stehen? Woher wollen Sie das wissen, dass wir das nicht wissen?

            • Steve

              Super Argument: Komplimente!! :-))

            • Andreas

              @Steve
              Mich überraschen die brillianten und unwiderlegbaren Argumente der selbstlosen Kämpfer gegen Gesetze und Hirarchien auch immer wieder.

              George ist klug genug zu verstehen, dass “Die Südtiroler stehn hinter Ihnen” suggeriert, dass alle Südtiroler hinter Dr. Ploner stehen, was aber nachweislich nicht so ist.
              Warum er dies einfach ignoriert, wird wohl für immer sein Geheimniss bleiben.

            • George

              Andreas, ich bin nicht derjenige, der, wenn er etwas schreibt, immer das Absolutum verkündet. Und ich habe auch nicht von ‚allen‘ gesprochen. Verkünde auch nie dieses ‚absolute‘ und vollkommene Wissen, so wie es bei einigen von euch so hervordrängt, dass man meinen möchte, sie seien die leuchtende Krone der Schöpfung. Anders Andreas, als etwas zynisch, kann ich solchen Schreibflüssen, die so einen guten Arzt ausspielen, leider nicht entgegentreten. 😉

      • Guenther

        Das ist nicht lustig, im Gegenteil!

    • Andreas

      Dr. Ploner hat seine Kompetenzen überschritten, was ist so schwierig daran zu kapieren?
      Er hat jedes Recht der Welt etwas kritisch zu sehen, doch nicht das Recht es auf diese Art zu kommunizieren.
      Man kann über das Gutachten diskutieren, doch nicht über das Fehlverhalten von Dr. Ploner, denn dies ist unbestreitbar und ich nehme an, dass er dies auch weiß.

      Nur weil es scheinbar im Interesse fast aller hier Schreibenden ist, wird es trotzdem nicht richtiger.
      Das Gefasel von einigen von DDR ist an den Haaren herbeigezogen und zeigt eigentlich nur, dass das Thema nicht rational, sondern emotional angegangen wird.

      Anscheinend haben aber der Parkplatzwärter vom Krankenhaus Schlanders und die Fensterputzer im Krankenhaus Innichen auch schon ein Gutachten beauftragt, es bleibt spannend ……. 🙂

      Auch Götter in weiß bzw. grad diese, sollten sich an sinnvollen Regeln halten und sich nicht über den Dingen stellen, es wirft kein gutes Licht auf sie.
      Die Fehler der Götter in weiß, welche unbestreitbar passieren, werden wohlwollend verschwiegen, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Medizin nicht „nachhaltig“ zu zerstören. Dies bezieht sich jetzt nicht auf Südtirol, sondern auf Deutschland, wo in einem Spiegelartikel die Problematik erklärt wurde, es wird aber in Südtirol auch nicht viel anders sein.
      In Italien war es z.B. vor Jahren, aus eigener Erfahrung, nicht möglich ein Gegengutachten zu bekommen, ob es immer noch so ist, weiss ich aber nicht.

      • Schorsch

        Kompetenzen überschritten? Wenn alle, lieber Andreas, ihren Dienst nur noch nach Vorschrift machen würden, nur auf ihren genauen Zuständigkeitsbereich beschränkt, könnten wir Südtirol zusperren. Idealismus und aktives Mitdenken scheint nicht gewünscht zu sein, Hauptsache die Kompetenzen werden genau eingehalten, gelle. Traurig. Sie sind ein verstaubter Prinzipienreiter und sonst gar nichts.

      • Steve

        @Andreas vollkommen richtig!!
        In jedem Privatbetrieb würde so ein Verhalten mit Kündigung geahndet!
        Von Dr. Pfitscher hat man ja sogar Interviews gelesen in denen er öffentlich kundtat sich nicht an die Entscheidungen der Führung zu halten: wenn das nicht der hier vielfach zitierte “ walsche Sauhaufen“ ist!!

        • simon

          @ Steve

          Ärzte, die mit ehrenamtlichem Engagement etwas gegen ihre Führung sagen oder tun, Lehrer, die mit ehrenamtlichem Engagement etwas gegen ihre Führung sagen oder tun, Journalisten, die mit ehrenamtlichem Engagement etwas gegen ihre Führung sagen oder tun, Polizisten, die mit ehrenamtlichem Engagement etwas gegen ihre Führung sagen oder tun, Staatsanwälte die mit ehrenamtlichem Engagement etwas gegen ihre Führung sagen oder tun, all jene Bürger welche sich gegen verordnetes Duckmäusertum einsetzen, sind hundert Mal mehr wert als jene, die vom warmen Sessel aus mit dem erhobenen und belehrenden Zeigefinger auf sie zeigen.

          • Steve

            Jetzt tun Sie nicht so als sei das Zusperren der Sterzinger Gynäkologie eine Verletzung der Menschenrechte: kein Betrieb kann funktionieren wenn jeder macht was ihm passt!!
            Also das Disziplinarverfahren ist lang schon fällig!!
            Ihr emotionales Gelabere interessiert keinen!!

            • George

              Steve, Sie gehören auch zu „jeder“ und tun auch, was ihnen passt, zumindestens reden Sie so. Somit stellen Sie sich in ihrem Beitrag nur selber vor. Also denken Sie zuerst, bevor sie reden. Solche totalitäre Einstellungen erinnern mich an furchtbare Zeiten.

          • Andreas

            @simon
            Ihre recht emotinale Ausführung wird sicher einige beeindrucken und deren Kampfgeist gegen Obrigkeiten beflügeln, pragmatisch betrachtet ist es aber Unsinn, was Sie da schreiben.

            Niemand spricht Dr. Ploner das Recht auf Krtitik ab, der Weg war der falsche.
            Fehlt nur noch, dass Sie „Ihren Kampf“ mit der französischen Revolution vergleichen.

            • Steve

              @ George ja genau Hitler und die sterzinger Gynäkologie!! Kann nur noch lachen!! In der öffentlichen Verwaltung darf jeder alles sonst ist das totalitär!! :-))

          • guy fawkes

            „ehrenamtliches Engagement“
            OK – ganz ausschliessen kann ich das jetzt nicht. Ich wage aber zu behaupten dass beim Widerstand der Angestellten des Sanitätsbetriebes gegen die Schliessung von Abteilungen oder die Zusammenlegung von Primariaten eine gehörige Portion EIGENINTERESSE (bewusst oder unbewusst) dabei ist.
            Verpackt wird das ganze natürlich als „Kampf für die Interessen der Patienten“.

        • Berni

          @ Andreas . Aus Ihrer Argumentation kann man schliessen ,dass Sie wahrscheinlich ein Beamter sind der Angst um sein Autorität hat die besonders wichtig fuer die Leute ist die unfähig sind und sich deshalb an den Respekt der Hierarchie klammern um nicht den Job zu verlieren. Anders kann ich mir so ein Scheuklappen denken nicht erklären .

        • Berni

          @Steve.Das stimmt überhaupt nicht und es ist genau das Gegenteil der Fall. -Als Unternehmer sind mir kritische mitdenkende Mitarbeiter lieber als solche die nach oben lecken und nach unten treten wie es leider bei der Öffentlichen Verwaltung sehr oft vorkommt. Nicht umsonst sind jene Betriebe wo flache Hierarchien herrschen erfolgreicher und Innovativer als andere.

      • Gregor Beikircher

        Andreas, was ist so schwierig, daran zu kapieren, dass es zur Besserung der Situation auch anders geht? Andreas, was ist so schwierig zu kapieren, dass die Menschheit sich nicht nach ein paar starren Köpfen auszurichten hat, die nur ihren Eigennutz im Auge haben? So könnte ich Sie hundertmal und mehr fragen. Wie können Sie beweisen, dass es anders nicht funktioniert und vielleicht sogar zum Besseren? Haben Sie das absolute Wissen? An so einem starrsinnigen Denken, wie Sie hier darlegen, möchte man verzweifeln, aber besser man stellt dem die offene menschliche Komponente und Erwägungen entgegen, die solchen starren Köpfen die Präpotenz der Macht nehmen.

        • Gretel

          @Gregor Beikircher

          Wenn man das starrsinnige, statische und nahezu obrigkeitshörige Denken, das „Andreas“ uns hier als so genanntes „pragmatisches Denken“ verkaufen will, für bare Münze nehmen würde, müsste man ausflippen.

          Meine Solidarität gilt Herrn Doktor Franz Ploner für seinen Mut, sein Können und – last but not least – seine Menschlichkeit.

          Danke von Herzen, Herr Primar Franz Ploner.

        • Andreas

          @Beikircher
          Was ist so schwierig daran zu kapieren, dass er sich mit dieser Vorgehensweise angreifbar gemacht und sich damit selbst dem „System“ auf dem Silbertablett geliefert hat?
          Die ausführenden Organe machen nur ihre Arbeit.

          Natürlich kann ich nicht beweisen, dass etwas Neues nicht besser funktioniert als das Bestehende, Sie das Gegenteil aber auch nicht, doch mit einer solchen Argumentation könnte man sogar die dämlichsten Vorschläge rechtfertigen.

          @Gretel
          Ruhig Blut, verkaufen will ich schon mal gar nichts, gut, jedenfals nicht hier. Es steht jedem zu seine Meinung zu haben und die recht emotionalen Unterstellungen und Wertungen von Kommentatoren oder Dr. Mathá kommen wohl eher von denen die Ploner unterstützen.

          • Gregor Beikircher

            Andreas schreibt: „Die ausführenden Organe machen nur ihre Arbeit“. Ja, diese Arbeit machen sie, absolut folgsam und linientreu. Solche Sätze erinnern an absolutistische Regimes. Und was haben uns solche bisher gebracht?

            • Andreas

              Wollen Sie dass jetzt alle kleine Revoluzzern werden?

              Wenn Sie ein Organigramm mit den entsprechenden Rechten und Pflichten, welches unabdingbar ist um einen Betrieb zu organisieren, an weiß Gott was errinnert und anscheinend ein Werk des Teufels ist, wird es schon so sein, der scheint ja bald überall seine Finger drin zu haben…. 🙂

            • Gregor Beikircher

              @Andreas
              Sie sind aber wirklich kaum zu bremsen in ihrer unveränderbaren Einstellung: Sie deuten gleich schon Gott und Teufel mit hinein, wenn man vor bestimmten Vorgansweisen warnt und an schlimme Systeme erinnert. Es sind Menschen, die hier werken und somit nicht absolut, nicht unabdingbar und auch nicht unveränderbare Dinge um zu einem für Mensch und Umwelt besseren und erträglicheren Ergebnis zu kommen. Also ist es besser gemeinsam daran zu arbeiten, als bei jeder Gelegenheit, wo nicht „jeder“ die selbe Meinung der vorgesetzten Obrigkeit vertritt, auszurasten oder mit Obrigkeitsstrafen zu kommen und diese (Disziplinarmaßnahmen) zudem auch noch als unabdingbar hinzustellen. Neben dem einen Weg gibt es noch andere Wege um zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Obrigkeitsdenken allein führt hierin selten zu einer besseren Lösung 😉

        • roadrunner

          Herr Beikircher,
          in diesem Punkt muss ich leide auch dem Andreas recht geben. Jeder Mitarbeiter hat seine Befugnisse. Überschreitet jemand diese, so muss er auch die Konsequenzen tragen. Es wird doch immer Gleichheit zwischen den öffentlich Bediensteten und den privat Angestellten gefordert. Und glauben Sie mir: würde sowas in einem Privatbetrieb passieren, würde der Mitarbeiter mit hohem Bogen raus fliegen- seinem Enagement aller Ehr….

          • Gregor Beikircher

            Ja, roadrunner, „leider“. Und wohin dieses absolutische Obrigkeitsdenken führt, das sehen wir ja heutzutage an unserer wirtschaftlichen Lage, vor allem bei jenen, die solches sehr zentralistisch ausüben. Deshalb können Sie wirklich sagen „leider“. Den Teufel darin sehen muss man aber nicht und auch nicht eine schicksalsbedingte Lage. Teamorientierte Unternehmen und entwicklungsfreudige, lösungsorientierte „Worker“ würden darüber nur den Kopf schütteln.

            • Andreas

              Geht doch… 🙂

            • roadrunner

              „Teamorientierte Unternehmen und entwicklungsfreudige, lösungsorientierte “Worker” würden darüber nur den Kopf schütteln“. Diese würden sich aber nicht trauen- wenn ihnen die Meinung des Vorgesetzten nicht passt- an die Öffentlichkeit zu gehen. Es gibt nun mal nur einen Chef und dadurch, dass öffentliche Stellen sowieso auf Zeit begrenzt sind, rollen Köpfe sowieso früher oder später.
              Die Meinungsfreiheit hat auch seine Grenzen, in diesem Fall innerhalb des Betriebes. Es kann nicht sein, dass von unten nach oben „Dochstoße“ kommen- und wer definiert denn teamorientierte, entwicklungsfreudige und lösungsorientierte Arbeiter? Der Pöbel, welche nur die halbe Sache von den Zeitungen ließt? Vermeintliche Experten? Warum soll es denn im öffentlichen Bereich anders als im Privaten sein? Das geht mir echt nicht ein.

        • saustall_kritiker

          Bravo Herr Beikircher.
          Hierzulande zählt offensichtlich mehr, wenn jemand gut ist im korinthenkacken; ob jemand ein guter Primar ist, ist hierzulande den Managern von Steuerzahlers Gnaden wie Fabi, Mathà und wie diese Figuren alle heißen, wohl völlig egal. Wichtig ist für diese von mir nicht überdurchschnittlich geschätzten Zeitgenossen Rechthaberei, und dabei sind sie bereit Paragraphen zu spalten und zu reiten bis zum Gehtnichtmehr! Und wenn die mal verlieren, zahlt eh der Pantalone (Steuerzahler): aber hoffentlich dank Rechnungshof nicht mehr lange….. die sollen selber für die Folgen ihrer Spaltereien aufkommen, wenn sie verlieren, wo sie doch mit solchen absurden Disziplinarverfahren wertvolle Zeit vergeuden mit tagelangen Anhörungen und Schriftsätze wälzen und produzieren … so sieg holt i..s.

      • Berni

        @ Andreas . Aus Ihrer Argumentation kann man schliessen ,dass Sie wahrscheinlich ein Beamter sind der Angst um sein Autorität hat die besonders wichtig fuer die Leute ist die unfähig sind und sich deshalb an den Respekt der Hierarchie klammern um nicht den Job zu verlieren. Anders kann ich mir so ein Scheuklappen denken nicht erklären .

    • Hanfpirat

      Nicht gelesen den Hypokrateneid??????

      …nicht für die Partei zu arbeiten sondern für den Patienten?

      …nicht ja und Amen zu Allem zu sagen?

      …nicht Alles hin zu nehmen wie es ist?

      Ja es gibt noch Idealisten und was??? Bitte WAS ist so falsch daran?

      Hat er unterschrieben die Fresse zu halten? NEIN!!!

      NUR DEM KRANKEN ZU HELFEN!

      Danke Herr Doktor!

      • Andreas

        Deine Heiligsprechung von Ärzten steht aber im Gegensatz zu den Zuwendungen der Pharmaindustrie an diese oder Kopfgeldzahlungen von z.B. einem der bekanntesten Mediziner Deutschlands Grönemeyer an Ärzte. Sind aber sicher alles nur Ausnahmen, nur häufen sich die Ausnahmen in den letzten Jahren.

        http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/dietrich-groenemeyer-zahlt-honorar-an-aerzte-die-ihm-patienten-schicken-a-1012203.html

        • Jk

          Mag schon sein- sind ja auch nur Menschen. Trotzdem schliesst das eine das andere nicht aus. Und wenn wir bei den Buschatten sind dann müssen wir nicht nach Deutschland schielen.
          Siehe Dr. Fabi etc.

          • Andreas

            Ist Dr. Fabi überhaupt Mediziner?
            Was genau hat er eigentlich verbrochen?

            Es wird verständlich warum sich niemand an die Sanitätsreform gewagt hat, anscheinend sind die Götter in weiß unantastbar, immun gegen Fehler und moralisch und ethisch über jeden Zweifel erhaben.

            • Hanfpirat

              Ja so ist es!

            • Jk

              Ja klar, Stocker be lügt, fabi verkauft für dumm und die römer warens dann wieder!
              Und?
              Ja leider nicht mit uns.
              Und wer meint stocker macht eine super arbeit der soll morgen mal schaun wies um uns steht.
              Belogen und verraten!

            • Gregor Beikircher

              Andreas, sparen Sie sich diese pauschalen Urteile. Diese könnte man nämlich 1:1 gegen Leute umdrehen, die so absolut immun sich zeigen, wie Sie hier. Ich probier es gleich schon es so zu formulieren, wie Sie: Anscheinend sind Sie in ihren Aussagen „immun gegen Fehler und moralisch und ethisch über jeden Zweifel erhaben“. Sehen Sie, wie leicht es geht, solche Urteile zu fällen, obwohl viel andere Betrachtungen das Gegenteil zuließen.

            • Michi Z.

              Götter in weiß dürfen aufgrund eines „Maulkorberlasses“ zu den Verhältnissen in ihren Abteilungen wenig sagen. Mit absurden „Disziplinarmaßnahmen“ werden Götter in weiß eingeschüchtert.
              Das empört jene Menschen besonders denen aufgrund von demagogischen, populistischen und opportunistischen Verhalten von aktuellen Politikerinnen ihre Gesundheitsversorgung eingeschränkt werden.

    • sepp

      Mitdenken verboten! Und wenn jemand anderer Meinung Recht hat und denen die Argumente ausgehen bzw. sich in Luft aufgelöst haben, dann kommt die Disziplinarkeule. In meinen Augen ist das Erpressung und einer Demokratie unwürdig. Ich hoffe die Rechnung kommt bei den nächsten Wahlen.

    • walter

      Der Kopf von Ploner muß rollen, nicht weil er seine Kompetenzen überschritten hat, sondern weil er es wagt der allmächtigen SVP zu widersprechen!!!!
      Die Partei hat immer recht!!! 🙂

    • Jk

      Und jeder der hier meint dass das nicht wahr ist der soll seinen namen darunter schreiben damit man sichergehen kann dass es kein Funktionär ist 🙂
      Könnte ja auch die Sekretärin sein

    • gandi

      Eigentlich sollte die Landesregierung und die gesamte Sanität Herrn Ploner dankbar sein, da jetzt endlich klar ist, dass es keine gesetzlichen Vorgaben gibt und somit die kleinen Krankenhäuser geöffnet bleiben können. Bis jetzt schien es ja immer so, als ob „wir“ uns römischen Vorgaben hätten beugen müssen und „wir“ uns das ja nicht so gewünscht hatten. Also in dem Sinne danke Herr Ploner für die Fülle an Informationen, die uns durch Ihr Gutachten eröffnet wurden.

    • Puschta

      Interessant ist nur, dass ein Arzt eine Studie hinterfragt, welche belegt, dass die Frau Stocker, Herr Fabi und Herr Mathà uns anlügen. Und dann kommt es noch dazu, dass die Studie die Herren Großverdiener auch noch falsch sind und ein Arzt und die Bevölkerung recht hat.
      Dies wird dem Arzt jetzt zum Verhängnis, denn er darf die Lügengeschichten der Politik nicht aufdecken.
      Anstatt die Politik zur Rechenschaft gezogen wird, muss ein angesehener Arzt seinen Kopf herhalten, saubere Politik in einen frommen Land wie Südtirol.

      • gandi

        Ganz und gar deiner Meinung.

      • guy fawkes

        @Puschta
        1) „ein Arzt und die Bevölkerung recht hat“ – ich kann es langsam nicht mehr hören dass hier sämtliche Geburtenabteilungs-Schliessung-Gegner dauernd wiederholen „für die gesamte Bevölkerung“ sprechen zu können;
        2) Das Gutachten dessen Ergebnis ihnen gefällt ist also das Richtige; andere Gutachten/Expertenmeinungen werden einfach ignoriert – sehr praktische Einstellung: auf diese Weise hat man natürlich immer recht.

        • puschtra

          @guy fawkes
          wo habe ich geschrieben, dass das Gutachten der Polotik falsch ist?
          Hier geht es darum, dass uns vorgekaut wird, dass das Land Südtirol von der Regierung in Rom vorgeschrieben bekommt, dass die Geburtenabteilungen geschlossen werden müssen, und genau das stimmt nicht.
          Unsere Politiker sind einfach zu feige, selbst was in die Hand zu nehmen und schieben die Schuld immer an die Regierung in Rom und das sind einfach Lügengeschichten.
          Zuerst lesen bevor man Urteilt.

    • georg

      nichts ändert an der tatsache , das diese unrentablen geburtenabteilungen so schnell wie möglich geschlossen werden müssen.
      da verhalten sich die wipptaler und mit ihnen die oberpusterer und die vinschger gerade so , als ob man sie von jeder krankenversorgung ausschliessen wollte.
      abteilungen , die südtirolweit nur 2-3 Patienten die Woche haben, rechtfertigen nicht eine hochqualifizierte 24 stunden besetzung…….. und gehören in sparzeiten wie diesen geschlossen !!!

      • morphi

        @georg

        Unrentabel? Welche Form der Gesundheitsversorgung ist Ihre überschätzten Meinung nach denn rentabel? In Schlanders werden im Jahr ca. 400 Kinder geboren – das sind um einiges mehr als 2-3 die Woche. Das man sparen soll, finde ich richtig und gut, da wäre aber bei vielen anderen Projekten der Rotstift vorher anzusetzen (z.B. der Flughafen), bevor man an der Gesundheit der Kinder spart.

        Aber am besten fände ich es, wenn sich Leute die wenig Ahnung haben, sich teilweise Ihre falschen und oberflächlichen Meinungen sparen würden.

    • Schoko

      Geschätzte Autorin, es heißt „gegen den“ ärztlichen Leiter, nicht „gegen dem“. 🙁 Habt ihr keine Lektoren?

    • Jk

      Sparzeiten wegen den vielen verfehlungen, der einfache bürger soll es büssen oder?

    • Gerry

      Ich verstehe die Reaktionen der Menschen in Sterzing ,denn wenn ich bedenke wie viel rund um den Bozner Flughafen von Seiten der Politik gelogen wurde kann man auch verstehen wieso die Menschen in diesem Land gegen alles sind. ( Zitat Frau Stirner Veronika“ Die Menschen sind gegen Alles „).

    • goggile

      mag sein dass man in der privatvirtsschaft sofort gekuendigt wird aber in einer öffentlichen Einrichtung durch unsere Steuergelder finanziert und fuer uns dienbar muss es gestattet sein dass man sich gegenseitig auf die finger schaut ohne der ewig leidigen verteidigungsstrategie dass das vorgehen nicht gesetzeskonform ist. gesetzte solln nicht in eine Diktatur und dadurch folgenden unterdrueckung songder auch zur Hinterfragung dienen.

      • Jk

        Ja stimmt- mir kommts auch so vor als würden die in bozen meinen sie seien privatunternehmer- bsp. Hoppe–> von heut auf morgen zugesperrt!

      • roadrunner

        Und wenn es die Putzfrau ist, welche sich auf diese oder ähnliche lamentiert? Auch in Ordnung? Wo kämen wir da hin? Dann könnte bald auch der Detlev aus Hintertux, der täglich den Müll raus bringt seinen Mist verzapfen. Gesetze sollten für alle gleich sein und anfangen soll man zu allererst bei sich selbst.

        • Jk

          Die putzfrau intressiert des thema ober in wirklichkeit net! Ollm real bleiben- isch a unterschied ob jemand eppes vo dr soch versteat oder kuane ohnung hot!
          Und wenn putzfrau und orzt gscheid reden nor lous i in orzt liabr zua!

          uND liabr wia in dr stocker etc

    • Jk

      Geburten sind ein Segen und kein Fluch !
      Was ist eigtl mit dem Bischof los?

    • wipptoler

      Gib allen die Herrn Ploner – und andere Ärzte vom KH-Sterzing unterstützen,
      vollkommen recht !
      Grad übers Wochenende hab ich erfahren, dass einem krankem Kind in Brixen zuviel Medikamente verabreicht wurden!-
      SCHREIT DA AUCH JEMAND VON DEN OBRIGEN?

    • Michi Z.

      Hört die Debatte über die misslungene, schlechte, Sanitätsreform nie auf.

    • holzer reinhard

      Es kann nicht sein wenn unsere Sesselwärmer in Bozen von der Sanität über die Partei und andere die sich evtl. noch hier betroffen fühlen nicht im Stande waren so ein Gutachten von einer kompetenten Person einzuholen und wenn es dann da ist und den Herren über gut und böse nicht passt einfach ein Disziplinarverfahren anhängen und dass noch von Herr Fabi der schon abgeschossen ist – vielleicht hätte das die Marta und der Fabi machen müssen?????? und nicht alles so zu interpretieren wie es Ihnen in den Kram passt (apropo alles lesen usw) und die Hand über den ganzen Sauhaufen hält wieder unser LH der mit jedem Tag seines Waltens immer mehr in Missgunst bei der Bevölkerung fällt. Holzer Reinhard

    • pacta sunt servanda

      “ …Generaldirektor Andreas Fabi weist darauf hin, dass es Pflicht jedes Betriebes ist, in einer derartigen Situation tätig zu werden….. “
      Könnte sich jemand von den Gelehrten (z.B. Juristen) Einblick in die geltenden Verträge der Herrn Direktoren beschaffen und eruieren, ob diese auch in den letzten Jahren IHREN PFLICHTEN nachgegangen sind ??

    • Garuda

      Ein Sanitätswesen, das jährlich über 1 Milliarde und somit mehr als 20% des Landeshaushaltes ausmacht, wobei die SüdtirolerInnen, so wie alle ItalienerInnen Zuzahlungen zu den Gesundheitsleistungen vornehmen müssen, ist doch ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Gesundheitssystem mehr als krankt und radikale Einschnitte gemacht werden müssen.

      Unvorstellbar, dass diese teuere System (was in Südtirol übrigens um Meilen vor den italienischen Standards liegt – man denke an die Mäuse und Ratten in so manchem italienischen Krankenhaus laut Medienberichten) durch den Egoismus der Bezirksgemeinschaften wie Wipptal und Oberpustertal (Bevölkerung wie auch Politiker und auch Krankenhauspersonal) aufrecht erhalten werden muss, und das wirklich wegen 2-3 Geburten pro Woche, ein rund um die Uhr verfügbares Fachpersonal von vier Personen.

      Also ich verstehe echt nicht mehr, wie stark dieser Egoismus sich noch steigern lässt.

      Und übrigens: Was sich Herr Plonern – er mag auch der beste Facharzt der Welt sein meinetwegen, da spreche ich ihm nicht im Geringsten seine Fachkompetenz ab – erlaubt hat, ist mindestens mit einem Disziplinarverfahren zu ahnden, denn es ist der Gipfel der Frechheit, wenn ein Arzt oder meinetwegen auch eine Krankenschwester oder eine Pflegehelferin ein solches Privatgutachten anfordert.

      Herr Ploner hat nach seinem beruflichem Stand ein Arzt und kein Bürokrat zu sein, ansonsten frage ich mich schon, warum er nicht längst in die Krankenhausverwaltung gewechselt hat und noch Arzt geblieben ist.

      Wenn jeder Abstand hält von persönlichen Interessen (und die kann Herr Dr. Ploner niemals leugnen!) und seiner ureigenen Augabe nachkommt (in dem Falle seiner medizinischen, ärztlichen Pflicht), dann wird die Sache positiv verlaufen. So aber ist es der falsche Weg.

      • H.

        Garuda, du bist so weit weg von jeglicher Bodenhaftung.

        1. Falsche Aussage: „dieses teuere System“: denn im Vergleich mit allen anderen deutschsprachigen Ländern geben wir hierfür prozentuell und absolut am wenigsten aus.

        2. Falsche Aussage: „wegen 2-3 Geburten pro Woche“: Sterzing 490 Geburten pro Jahr.

        3. Aussage: „Also ich verstehe echt nicht mehr, wie stark dieser Egoismus sich noch steigern lässt.“ –
        dies bezieht sich wohl auf die Bevölkerung der Stadt Bozen, welche bei den anderen sparen möchten nur nicht bei sich selbst!? Denn die Kosten für die 3 peripheren KH zusammen betragen nicht einmal 10% des Bozner KH!!

        4. „Was sich Herr Plonern […] erlaubt hat“: hat er sich etwa erlaubt eine andere Meinung zu haben und sich um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Menschen einzusetzen?!?!

        5. Falsche Aussage: (Ploner) „beruflichem Stand ein Arzt und kein Bürokrat zu sein“: Als ärztlicher Leiter eines KH hat er mehr als nur ärztliche Tätigkeit zu erfüllen!

        6. Falsche Aussage: „dass das Gesundheitssystem mehr als krankt und radikale Einschnitte gemacht werden müssen.“ – Das KH in Bozen krankt und nicht das ganze System!

        Warum könnt ihr nicht einfach mal mit dem aufhören?!?! Seht doch ein wie UNRECHT ihr habt!

        • Garuda

          @H.

          Ganz tolle Analyse, die Sie hier betreiben, um ja alles aus der Welt zu schaffen, was an der Sinnhaftigkeit und Rentabilität von Sterzing und Innichen kratzen würde:

          1. Ihre falsche Aussage: “dieses teuere System”: denn im Vergleich mit allen anderen deutschsprachigen Ländern geben wir hierfür prozentuell und absolut am wenigsten aus, denn wieviel zahlen die Südtirolerinnen Ticket bei jeder Kleinigkeit?.

          2. Ihre falsche Aussage: “wegen 2-3 Geburten pro Woche”: Sterzing 490 Geburten pro Jahr. Zuerst haben wir tatsächlich diese Geburtenzahl in Innichen, also ist meine Aussage wahr, Ihre falsch. Was Sterzing betrifft, haben wir also 9 Geburten pro Woche, also pro Tag 1,3 Geburten, wobei ein vierköpfiges Fachteam 24h abzudecken hat, ist das gerechtfertigt in Zeiten des drohenden Staatsbankrotts? Sie können gerne die Dienstzeiten, wo keine Geburten stattfinden in Sterzin, also aller Wahrscheinlichkeit nach drei Turnusse mit einem vierköpfigen Fachteam nur im Bereitschaftsdienst aus eigener Tasche zahlen, warum soll dies alle SteuerzahlerInnen begleichen, nur damit eine Gebärende pro Tag, nicht nach Brixen muss, sondern gemütlich in der fast privatklinikartigen Idylle von Sterzing gemütlich gebären kann..

          3. Ihre falsche Aussage: “Also ich verstehe echt nicht mehr, wie stark dieser Egoismus sich noch steigern lässt.” –
          dies bezieht sich wohl auf die Bevölkerung der Stadt Bozen, welche bei den anderen sparen möchten nur nicht bei sich selbst!? Denn die Kosten für die 3 peripheren KH zusammen betragen nicht einmal 10% des Bozner KH!! Nein, denn in Bozen und Umgebung leben mal beinahe die Hälfte der SüdtirolerInnen, also auch klar, dass dort die Kosten sehr viel höher sind, was aber nach Rationalisierungsmaßnahemn der unrentablen Kleinkrankenhäuser nicht auch einem Rationalisierungsvorgang unterzogen werden sollte.

          4. “Was sich Herr Plonern […] erlaubt hat”: hat er sich etwa erlaubt eine andere Meinung zu haben und sich um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Menschen einzusetzen?!?! Hier gehts nicht um freie Meinungsäußerung, sondern einfach um Rettung der eigenen privatklinikartigen Zustände in Sterzing, was auch eindeutig seinem Egoismus bestätigt. Denn schließen Sie mal eine Schule und der Direktor gibt ein Privatgutachten in Auftrag, um dann gegen den Landesrat vorzugehen? Also eindeutig klar ein Privatinteresse, das dann auf dem Rücken der SteuerzahlerInnen ausgetragen wird. Klar ein betrieblicher Ungehorsam, was auch entsprechend geahndet werden muss.

          5. Ihre falsche Aussage: (Ploner) “beruflichem Stand ein Arzt und kein Bürokrat zu sein”: Als ärztlicher Leiter eines KH hat er mehr als nur ärztliche Tätigkeit zu erfüllen! Sehr wohl ist Herr Dr. Ploner zuallererst Arzt und kein Bürokrat.

          6. Ihre falsche Aussage: “dass das Gesundheitssystem mehr als krankt und radikale Einschnitte gemacht werden müssen.” – Das KH in Bozen krankt und nicht das ganze System! Auch wenn Bozen kranken sollte, dann wäre das auch umgehend zu gesunden, das lenkt aber nur davon ab, dass die Kleinkrankenhäuser dennoch unrentabel sind.

          Also pure Unkenntnis ist halt auch nicht die Lösung.

          • Jk

            Garuda, alles SVP Argumente! Wenn nicht einmal ein Gutachten felsenfest ist- wiedo dann dann ein Argument?
            Flughafen Bozen-sinnlos und teuer

            UND?

            Müssen wir dadurch Leidttragen?????????

            Milliardengrab

            • Garuda

              @Jk

              Was den Flughafen betrifft, haben Sie völlig recht. Was die Argumente der vermeintlichen SVP angeht, mag sein, bin nun wirklich kein Freund von der genannten Partei. Was aber die Luxuskliniken mit Status einer beinahen Privatklinik, ausschließlich finanziert von Steuergeldern betrifft, bin ich zufällig mal einer Meinung mit der Landesrätin, denn ich sehe nicht ein, dass die ganze Jugend quer durch das Land rollt (was auch ihr Recht ist), am Freitag, Samstag und Sonntag – ansonsten würden sie ja in Sterzin ihre Partner suchen und nicht mit Vinschgern, Bozners usw. heiraten/Partnerschaften eingehen. Und dann ist es aufeinmal zuviel, wenn sie dann in der Folge 1,4 Mal pro Leben zur Geburt nach Brixen oder Bruneck müssten, wo sie tagtäglich vielleicht nach Brixen, Bozen oder gar Bruneck zur Arbeit pendeln müssen?

              Also ich finde das nur mehr lächerlich. Und die Dorfkaiser und Krankenhausangestellten machen dazu die unwürdige Stimmung und das populistische Aufmotzen, eben nur aus persönlichen Interessen und Erhalt des entsprechenden Arbeitsplatzes vor Ort?

              Also unwürdiger gehts echt nicht mehr.

          • H.

            Lieber Garuda,
            wir kommen einfach auf keinen grünen Zweig, aber ich versuchs nochmals ganz sachlich mit Ihnen vllt. schaffen sie das jetzt auch…

            1. Argument: unser System ist nicht teurer als jenes in anderen vergleichbaren Staaten. Das haben sie nicht widerlegt.

            2. Argument: Die Anzahl der Geburten: Sterzing arbeitet derzeit unter Einhaltung internationaler struktureller Standards (auch was die Anzahl anbelangt). Ihre Argumentation bezieht sich wohl auf das Abkommen der Staat-Regionen-Konferenz (würde ich gerne mit Ihnen separat diskutieren).

            3. Argument: Es ist nicht gut wenn die Bezirke sich untereinander den schwarzen Peter zu schieben und eine nachhaltiger Keil zwischen die Menschen getrieben wird. Es ist richtig ein Referenzzentrum in Bozen zu haben, aber es ist auch richtig die Basisversorgung in der Peripherie sicherzustellen, zudem zeigt die Erfahrung aus anderen Länder das subsidär arbeitende System günstiger sind. (die Leute Zahlen in der Peripherie auch ein;))

            4. Argument: „klar ein Privatinteresse, das dann auf dem Rücken der SteuerzahlerInnen ausgetragen wird.“- Diesen Eindruck kann ich bei der breiten Mobilisierung der Bevölkerung in der Peripherie nicht teilen. Es scheint hier im allgemeinen und nicht im privaten Interesse zu sein, wenn sie gesundheitlich versorgt sind.

            „Klar ein betrieblicher Ungehorsam, was auch entsprechend geahndet werden muss.“ – War es das? Gab es eine Weisung? Oder steckt was anderes hinter diesem Akt?

            5. Der ärztliche Leiter muss auch bürokratische Tätigkeit erfüllen und nicht nur Patienten versorgen…. müssen wir darüber echt diskutieren?

            6. Wir brauchen ein sinnvolle angemessene Reform und eine sachliche Diskussion, welche Strukturen es wo braucht. Wir brauchen nicht: Bozen -vs. Rest- Pöbeleien

            • Garuda

              @H.

              Wer sagt denn etwa, dass Sie vielleicht gar ein Betroffener sind? Sollte dem so sein, frage ich mal ganz vorsichtig, ob Sie gerade frei haben, oder während Ihres Dienstes soviel Freizeit haben (weil fehlende Geburten oder gar ein Bereitschaftsdienst als Sterzing oder Innichen), hier zu schreiben?

              Wer hier pöbelt ist eine andere Frage. Ich denke, jedem ist es zumutbar, von Innichen nach Bruneck und von Sterzing nach Brixen zu fahren. So lange Sie das nicht entkräften, gehen alle Ihre Argumente weit am Ziel vorbei.

              Es gibt heutzutage Gott sei Dank eine Zeit, wo wir so mobil sind wie nie vorher in der Geschichte. Und dennoch muss jeder Dienst möglichst vor der Haustür angeboten werden?

              Verwerflich, wer so argumentiert und dabei verdeckt, wie mobil die heutige Zeit ist.

              Alles andere ist nur mehr Geldverschwendung und Prasserei, Kirchturmspolitik und ein pures egoistisches Verhalten.

            • H.

              @Garuda

              Nein ich arbeite nicht im Sanitätsbetrieb und nein ich verletze kein Dienstrecht;)

              Wie sieht das bei Ihnen aus?

              Das Argument mit den Distanzen:
              Größere Distanzen zu Krankenhäusern erhöhen das Risiko von gebärenden Frauen zu sterben und das Risiko das ein Kind behindert wird. (wissenschaftlich belegt). Bei z.B. Herzinfarkten ist dieser Effekt noch stärker ausgeprägt (so viel zum Thema Tagesklinik-Schwachsinn).

              Im Falle Sterzings münden 5 Seitentäler (Jaufental, Ridnaun, Ratschings, Pfitsch, Pflersch (Eisacktal geht durch)) sternförmig in den Sterzinger Talkessel. Für alle Seitentäler verlängert sich die Distanz bei einer Schließung im selben Ausmaß. Deshalb ziehen hier auch alle an einem gemeinsamen Strang (und nicht nur der Primar Ploner).

              Ist es wirklich zu viel verlangt, wenn man sich in Bozen Paläste, Kammergebäude, Flughäfen, Universitäten u.v.m. baut (auch mit den Steuergeldern der Peripherie!), den Wipptalern ihr Aushängeschild, die Geburtenstation zu lassen?

            • Garuda

              Also soviel Schwachsinn, kann glatt niemand schreiben, der selbst Teil des Systems ist. Habe ich mich glatt getäuscht.

              Seit wann Frauen der Todesgefahr oder einer höheren Sterblichkeitsrate ausgesetzt sind bei längeren Anfahrtszeiten, ist doch ein lächerliches Märchen.

              Die Kindersterblichkeit könnte theoretisch sein, aber bei 500 Geburten sind vielleicht 50 komplizierter, sodass es immer noch billiger ist, 50 Frauen mit Rettungshubschrauber nach Brixen zu fliegen, als ein vierköpfiges Fachteam mal 3 pro Tag- und Nachtschicht abzudecken über ein ganzes Jahr.

              Außerdem befinden sich in den Seitentälern 5 Dörfer, das dürfte kein Problem sein, außer in den Köpfen der Dorfkaiser, Primare und Krankenpflegepersonal, das sich beharrlich weigert, längere Anfahrtszeiten in Kauf zu nehmen.

              Wenn es im Tale soviele Einwohner gibt, wie Sie vortäuschen, dann sollen doch die Wipptaler Gemeinden gemeinsam die Geburtsabteilung finazieren, wenn sie eh so kostengünstig abgewickelt wird und die Leute so darauf beharren, eine Gyn am KH Sterzing zu haben. Sollen von jedem Einwohner jährlich 1000€ einheben, von der Gebärenden gleich 5.000€ und sich einfach Private Geburtenabteilung am öffentlichen KH Sterzing nennen. Können sie gerne machen. Es ist nämlich immer leicht Forderungen zu stellen, solange man nichts selbst beisteuern muss.

              Was die Infarkt-Patienten betrifft, würde vollkommen eine Tagesklinik mit Erster Hilfe reichen. Nach Erstversorgung direkte Überstellung nach Brixen oder IBK. käme viel billiger als die ganze Abteilung in Sterzing im Tag- Nachtschicht anzubieten.

              Also Ihre Forderungen sind langsam nicht nur dumm sondern auch noch anständig frech.

              Ich glaube, da gehts nicht mehr um das KH sondern vielmehr nur mehr um Rechthaberei.

              Solange die Pasdera-Studie geheim war, hat man in Sterzing rausposaunt, dass sie die besten wären und am kostengünstigsten arbeiten würden.

              Dann kam die böse Studie ans Tageslicht, was klar belegte, dass keinesfalls das KH Sterzing mit den einzelnen Abteilungen (wo es auch leichte Unterschiede gab) alles andere als kostengünstig wären, jetzt kommt auf einmal das Argument der Steuerzahler der Peripherie, dann die Sterblichkeitsrate der gebärenden Frau oder des Neugeborenen, oder gar die Infarkt- oder Notfallpatienten.

              Das ist nur mehr lächerlich. Ich werde Ihnen einfach nicht mehr antworten, denn das hier ist einfach nur mehr müsig, denn Sie geben nicht eine wissenschaftliche Studie an, die Ihre Behauptungen bezüglich Serberisikos belegen würden.

        • Gregory

          Danke H. für diese klare Analyse und Antwort zu Garuda. Habe aber kaum Hoffnung, dass er dies so annimmt. Er gehört nämlich immer etwas dagegen sagen, ob aus Frustration oder seiner Eigenschaft, immer Recht haben zu müssen, ist irrelevant. Er ist der Geist, der stets verneint. Dass ein Arzt genauso ein Gutachten herbeiholen kann wie ein Verwalter, Politiker oder sonst irgend jemand einer anderen Berufskategorie oder politschen Kategorie, also dieses Recht eines anderen stößt einigen prinzipiell immer auf.

          • Gregory

            Korrektur:……Er muss nämlich immer etwas dagegen sagen, ob…..

            • simon

              @ Garuda

              Sie sind leider ein immer wieder ausfallend werdender, präpotenter Forumsbeleidiger, nicht mehr und nicht weniger. Die oben von Ihnen pauschal als „Tölpel“ oder als „emotionale, irrationale Tölpel“ bezeichneten User sind ein Beispiel dafür.
              Weiter oben sprachen Sie auch von einer „Bezirksgemeinschaft Oberpustertal“. Jedes Kind kennt die Bezirksgemeinschaft Pustertal, aber eine solche im Oberpustertal gibt es nicht. Sie verzapfen viel Unsinn, lieber Garuda.

            • Garuda

              @Simon

              Wollen wir die einzelnen Worte nun aufwiegen, denn erstens fühlen Sie sich offensichtlich angesprochen beim Wort Tölpel, also wird es sicherlich gut auf Sie zutreffen, ich konnte dies nur allgemein formulieren, weil ich nicht weiß, wer wirklich ein Tölpel ist, wer sich aber so offensichtlich angesprochen fühlt wie Sie, wird schon wissen, dass er allen Grund hat, sich betroffen zu fühlen.

              Was den Sprachwortschatz anbelangt, sind Sie selbst ein präpotenter Forumsbeleidiger (um Ihre Gossensprache mal hervorzuheben und zu verwenden).

              Das mit der Bezirksgemeinschaft Oberpustertal müsste ich jetzt nachschauen, ob ich das so geschrieben habe, aber ist mir eigentlich egal, weil mich das Ganze eh nicht berührt und die Bezirkskaiser mit Bezirksgemeinschaften eigentlich mich nichts angehen, da ich ohnehin nicht betroffen bin.

              Aber ich rate Ihnen in Ihrer so offensichtlichen Intelligenz: Machen Sie ein Spendenkonto auf, sammeln Sie jedes Jahr genug Spenden und Teile des Innichner KH als Privatklinik am öffentlichen KH Innichen zu führen. Und was Ihnen als Spenden nicht langt, legen Sie einfach aus Ihrer privaten Tasche aus, denn offensichtlich haben Sie nicht nur ein großes Mundwerk, sondern auch eine fette Brieftasche.

          • Garuda

            @Gregory

            Wann kommen Sie denn endlich mal über Unterstellungen (Frustration!) hinaus und treten mal die Beweise an, die Sie immer schuldig bleiben?

        • Hartmann

          @H. Guter Kommentar! Das (Sanitäts)System Südtirol mit schlüssigen Argumenten zerpflückt. Grundsätzlich muss natürlich gespart werden, aber so wie die Landesregierung das macht, zäumt sie das Pferd beim Schwanz auf. Und das nicht nur beim Thema Sanität sondern in vielen politischen Themen. Und ich darf wiederholen: die Landesregierung macht es sich einfach: sie zeigt mit dem Finger auf Rom: “ die da unten wollen das so, wir können hier nichts tun“ – aber wenn es um andere Vorgaben aus Rom geht, wie zum Beispiel die Reduzierung der Dienstwagen der Politiker – also politische Kosten geht – dann schert sich unsere Landesregierung um die römischen „Einsparungsvorgaben“. Ein durch und durch verlogenes System Südtirol ist das, nicht wahr?

    • Michi Z.

      Viele Kommentare eines Frau oder Herrn Andreas sind einseitig und entbehrlich.

      • H.

        Das kommt mir auch so vor. Er kann ja eine andere Meinung haben, aber dann soll er halt sachlich argumentieren.

        • Michi Z.

          Garuda kennt sich anscheinend im Sanitätswesen, nach seinen eigenen Angaben nicht wirklich aus, aber nimmt sich die Freiheit Herrn Ploner zu kritisieren. Weiters schreibt Garuda im vorauseilenden Gehorchsam für die Verwaltungsdirektoren und kaum eine Stellungnahme für die Patienten des Bezirkes Wipptal.

          • Garuda

            @Michi Z.

            Stimmt, Sie haben vollkommen recht, dass ich mich im Gesundheitswesen nicht auskenne. Aber in einer Zeit, wo wir so mobil sind wie nie zuvor in der Geschichte, sollten aufeinmal alle Dienste möglichst in jedem Dorf angeboten werden?

            Ist absolut lächerlich. Und P.S.: Wegen einer Geburt nach Brixen oder Bruneck zu fahren ist nicht zumutbar, um auf jedem Ball und jeder Party landauf landab zu fahren und das oft zig Kilometer am Wochenende zu fahren, ist kein Problem.

            Aufwachen Leute!

            • Michi Z.

              Lächerlich sind ihre überzogenen Behauptungen – in jedem Dorf – jedem Ball und jeder Party.
              Das Wort – wir – gilt für viele nicht.
              Ich glaube nicht, dass alle älteren, jüngeren und kranke Menschen, so mobil sind wie Sie mit – wir – verstehen.
              Party machen viele Patienten die eine Krankenversorgung in Sterzing, Innchen, Schlanders benötigen sicher nicht so wie GARUDA es schildert.

              Die Empörung vieler Menschen auf dieses „Disziplinarverfahren“ ist berechtigt. Bis das die Verantwortlichen in Bozen, wenn überhaupt erkennen, dauert es lange Zeit.

            • joe

              Wenn man die Fahrt zu einer Geburt, mit der Fahrt zu einem Ball oder einer Party vergleicht, muss man schon komplett naiv oder total neben der Spur sein. Da kann ich Ihnen leider auch nicht mehr weiterhelfen.

            • Garuda

              @Michi Z

              @joe

              Also wer meine Aussage nicht richtig versteht oder sie bewusst verdreht, ist der eigentliche Dummkopf an der Sache, denn ich habe eine gebärende Frau nicht mit einer Ballbesucherin gleichgesetzt! Capito?

              Was aber stimmt, ist der Umstand, dass alle am Wochenende auf jeder Party tanzen, und da scheut man auch keinen noch so weiten Weg, für ein oder zwei Mal im Leben nach Brixen zur Entbindung zu fahren ist dann zuviel.

              Aber gleich zwei Wochen nach der Geburt wieder auf Party laufen, weil Großeltern oder Schwiegereltern auf das Baby aufpassen, und die werten Leute bis nach Bozen fahren um mächtig abzutanzen, da ist es wieder zumutbar oder gar ok.

              Und Michi Z. ich habe noch nicht gehört, dass in Südtirol eine alte, fahruntaugliche, oder gar schon gehbehinderte Seniorin mal entbunden hätte.

              Entweder Sie kennen die Biologie iner Frau nicht, oder seit neuestem werden in Südtirol die Frauen erst ab 60 Mutter, weil sie alle eine Invitrofertilisation vornehmen lassen.
              Kann schon sein, ich war wirklich lange nicht mehr in Südtirol.

              Wo ich gerade zur Zeit lebe, gebären die Frauen so mehrheitlich zwischen 18-40 Jahren, aber das sind dann schon wirklich Seniorinnen und in meiner Gegend empfängt zu 97% der Frauen auf natürlichem Wege die Leibesfrucht. Die künstliche Befruchtung ist hier noch eine Randerscheinung.

            • Michi Z.

              Sie G. Befruchten die Diskussion über die Empörung großer Teile der Bevölkerung über diese sinnlosen „Diziplinarmaßnahmen“ des Mathà möglicherweise im Auftrag von Frau Stocker nicht.

      • Zorn

        @ Michi Z. & H.

        Eure Kommentare sind populistisch und deswegen entbehrlich 😉

        • Michi Z.

          Ich lese und höre, dass die Demagogen der Landesverwaltung unter Frau Stocker gegen drei Krankenhäuser, deren Personal opportunistisch, populistisch vorgehen.

          • Zorn

            @ Michi Z.

            Irgendwann muss man doch diese unrentablen Abteilungen dichtmachen. Besonders in Zeiten von Wirtschaftskrise. Meiner Ansicht nach ist das kein Populismus.

            • Michi Z.

              Ist eine objektive Beurteilung der Rentabilität im Gesundheitswesen möglich?
              Ist eine Geburtenabteilung mit 400, 500 oder 600 Geburten im Jahr nicht rentabel? Sind die Auflagen an eine Geburtenabteilung, zum Beispiel der Anwesenheitspflicht von vier Ärzten – angesichts der von GARUDA geschilderten Mobilität – notwendig?
              Dass sich Frau Stocker mit Schließungen ein Problem mit zweifelhaften „Retabilitätsrechnungen“ entledigen will, entspricht eher der Wahrheit.
              Was sollte für Empörung sorgen, wenn nicht diese Art von Verwaltungsmaßnahmen – Disziplinarmassnahmen – gegen einen der besten Ärzte des Landes?

            • H.

              @Zorn
              Du verwechselst populistisch mit populär 😉
              Ich argumentiere sachlich und bin daher populär =)

              Du meinst:“Irgendwann muss man doch diese unrentablen Abteilungen dichtmachen“. stimmt das?

              Betriebswirtschaftlicher Standpunkt:

              Wenn es keine Geburtenabteilungen mehr gibt so braucht es dennoch einen Gynäkologen und Pädiater im Bezirk. Vorallem in der Gynäkologie fällt viel Arbeit an: z.B. bei den Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen. Wenn es also die beiden Ärzte sowieso braucht, ist es dann nicht sinnvoll um deren Arbeitsdichte zu erhöhen und somit die Effizienz des gesamten Systems zu steigern wenn diese noch zusätzlich eine Geburtenstation betreuen?
              Ich finde schon, denn sie entlasten dadurch zudem die Abteilungen in Brixen und Bozen und leisten einen großen Dienst für die ansässige Bevölkerung.

              Volkswirtschaftlicher Standpunkt:

              Beeinträchtigung der Wirtschaft durch: höhere Mortalität der Frau, höhere Behinderungswahrscheinlichkeit des Kindes, Verlagerung ärztlicher Dienstleistung nach Nordtirol (dieser negative Effekt trifft vorallem für den Standort Sterzing zu), längere Wartezeiten (geht u.a. einher mir längerem Krankenstand, gefahr für anhaltende Beeinträchtigung der Gesundheit der Patienten) ….

            • Andreas

              @H.
              Was ist an einer Hypothese sachlich?

              Dass eine größere Distanz zu einem Krankenhaus alle Wahrscheinlichkeiten erhöht, liegt in der Natur der Sache, dies kann man nicht ändern.

              Auch die Medizin wird nicht um Kosten-/Nutzenrechnungen herum kommen, deshalb ist es sinnvoll die Kosten so früh wie möglich zu senken.

              Wir werden es uns in Zukunft nicht mehr leisten können, jedes Leben um jeden Preis zu erhalten und auch wenn das jetzt zynisch klingt, denke ich, dass jeder sein immaginäres Preisetikett bekommt, wieviel ein weiteres Jahr seines Lebens der Gesellschaft kosten darf.
              Ist zwar gegen jeden Grundsatz der Ärzte, sie werden es aber auch nicht aufhalten können.

              Die Medizin kann nicht mehr nur aus sozialromantischer Sicht betrachtet werden, es wird ein immer größerer werdender bzw. ausufernder Kostenfaktor, welchen pragmatische Bürokraten und nicht emotionale Ärzte in Griff kriegen müssen.

            • Zorn

              @ H.

              Pass mal auf: In einer Geburtenstation müssen, um das Wohl der Frau & des Kindes nicht zu gefährden mindestens ein Gynäkologe, ein Anästhesist und eine Hebamme abrufbereit sein. Das geht in diesen Mikrokrankenhäusern nicht und somit gefährdet man Mutter und Kind. Und außerdem, eine Fahrt mit dem Auto von Sterzing nach Brixen nach Brixen dauert zehn Minuten. Das wird man wohl noch überleben. Und von Innichen nach Bruneck ist es viel kürzer als von Prettau oder Corvara nach Bruneck. Deshalb wäre die Schließung der Geburtenstation genau der richtige Schritt um zu sparen!

            • H.

              @ Zorn:

              Der Anästhesist ist sowieso immer da, denn er sichert die notärztlche Versorgung für die 20.000 Wipptaler. Die Hebamme scheint wohl eher nicht das große Problem zu sein (weder finanziell noch die Verfügbarkeit). Der Gynäkologe wäre, dann auch beim Tagesklinik-Modell Mayers 8 h da. Das Einzige was evtl. durch die Schließung eingespart werden könnte ist der Nachtdienst/ Bereitschaftsdienst des Gynäkologen. (Wobei es wohl auch sinnvoll erscheint rund um die Uhr einen frauenärztlichen Bereitschaftsdienst zu haben.)

              Bei einer Schließung der Geburtenabteilung in Sterzing kommt Brixen über 1000 Geburten (730+480). Daraus folgen dann wieder teurere Standards.
              Gespart wird wenig bis gar nichts und auch die Qualität der Versorgung scheint durch das höhere Risiko der weiteren Entfernung sich zu verschlechtern.

              Ich gebe Ihnen recht: Autobahn Sterzing-Brixen sind nur 30 km. Aber es wohnen die Menschen nich alle an der Autobahnausfahrt.

            • Zorn

              @ H.

              Die 480 Gebärenden werden es wohl verkraften, wenn es 10 – 15 Minuten länger dauert. Und wenn es schnell gehen muss kommt schon der Hubschrauber.

            • H.

              2# @ Zorn

              Bei der Pasdera Studie landete keine Abteilung des Sterzinger Krankenhaus auf dem letzten oder vorletzten Platz. Die Kosten pro Geburt (stand in der Dolomiten) seien sogar niedriger als in Bruneck. Die Anzahl der Geburten lag 2014 bei 490 und ist somit unwesentlich von jener Brunecks entfernt (ca.100 mehr). Die hohe Patientenzufriedenheit führt dazu, dass auch Patienten außerhalb Südtirols hierher kommen. Dies wird zwar kritisiert, stärkt aber den Standort Südtirol. Die Krankenkassa-Gelder, welche durch die Behandlung auswärtiger Patienten eingenommen werden, decken zwar nicht komplett die Kosten, aber über die Umwegrentabilität (Die Tatsache, dass die ärztliche Dienstleistung in Südtirol erbracht wird: Arzt zahlt Steuern, lebt vor Ort, konsumiert vor Ort, Kinder gehen zur Schule vor Ort….) rentiert es sich volkswirtschaftlich allemal!

            • guy fawkes

              @ H.

              Wie kann der Anästhesist „sowieso immer da“ – also verfügbar – sein, wenn er gleichzeitig die notärztliche Versorgung von 20.000 Wipptalern sichert?

            • Andreas

              @H.
              Es wird immer mehr klar, dass der Nachfolger Fabis auf keinen Fall ein Arzt sein darf, sondern ein nüchterner, kritikresistenter Betriebswirt.

            • Zorn

              @ guy fawkes

              Gute Frage 🙂

            • H.M.

              Immer da: Im Dienst.

            • Zorn

              @ H.M

              Und wenn er im hintersten Talwinkel im Einsatz ist, und im KH eine Notoperation durchgeführt werden muss, tja was dann?

            • H.M.

              Was wenn, egal wo 10 Unfälle gleichzeitig passieren? Dann muss in dem Moment wo der eine Anästhesist in den Einsatz geht, jener aus dem Nachbar KH in den Dienst nachrücken oder die, die verfügbar sind. Aber bei einer Tagesklinik wäre ja nicht einmal der eine Anästesist im Einsatz. … So wäre zumindest ein Großteil der Versorgung abgedeckt, sonst gäbe es noch weniger Reservekapazität.

              Garuda, du solltest weniger ausfällig werden und inhaltlich besser sein! 😉

    • wipptoler

      @Andreas und Garuda!
      wenn
      jemand arbeitet,Öffentlich oder Privat, können auch Fehler passieren-

      mir scheint so, als würde ihnen nicht passen wenn das KH- Sterzing gut funktioniert!

      • Michi Z.

        Ich bin froh, dass es die Krankenhäuser in Sterzing, Schlanders und Innchen gibt.
        Besonders froh, dass es Ärzte wie Ploner gibt, die sich Gedanken über gute Patientenversorgung machen und dafür sich private Zeit nehmen auch juristische Gutachten einzuholen.
        Kein Wunder, dass sich viele Menschen im ganzen Land Südtirol empören. Ploner setzt sich im öffentlichen Interesse, für das Allgemeinwohl ein und als Dank soll Ploner mit Sanktionen und an den Haaren herbeigezogenen Disziplinarmaßnahmen bestraft werden soll.
        Anscheinend passt es vielen nicht, dass das KH Sterzing sehr gut funktioniert!

        • Andreas

          „Anscheinend passt es vielen nicht, dass das KH Sterzing sehr gut funktioniert!“

          „Die Empörung vieler Menschen auf dieses “Disziplinarverfahren” ist berechtigt.“

          Quellen?
          Oder doch nur subjektiv und Du möchtest mir Einseitigkeit vorwerfen? 🙂

          Mir ist es egal welche Meinung Du hast, so weltbewegend sind die Meinungen hier dann doch nicht, also sollte es auch dir egal sein, wenn jemand Deine Meinung nicht teilt.

          Eigentlich keiner bewegt sich hier auch nur einen Millimeter von seiner vorgefertigten Meinung weg und nur weil ich in Eurem Chor nicht mitsinge, ist meine Meinung also einseitig und entbehrlich.

          • Michi Z.

            Wer lesen und hören kann, wird feststellen können, dass sich viele Personen über dieses Diziplinarmaßnahmen der Landesverwaltung mit der „Speerspitze“ von Frau Stocker gegen Arzt Ploner empören.

            • Garuda

              @Michi Z.

              Völlig abstruses Zeug, was Sie hier bei den Haaren daherziehen, denn niemand stellt die Fachkompetenz des Arztes Dr. Ploner in Frage, sein Verhalten als Angestellter des Sanitätswesen und damit des Steuerzahlers/-zahlerin ist nicht rechtfertigbar.

              Gerade Sie stellen die Aussagekraft einer seriösen Studie in Frage (Pasdera) und wollen das von Dr. Ploner angeforderten Gutachten seligpreisen?

              Merken Sie eigentlich, wie sehr Sie sich hier lächerlich machen?

              Also wenn die Landesrätin diese Sache wirklich durchzieht, dann kriegt sie das nächste Mal meine Stimme, auch wenn ich zwei Wochen Durchfall haben werde, weil ich beim Edelweiß meine Kreuzchen machen werden muss.

            • Michi Z.

              Meine Güte, Sie die diese Studie und Gutachten nicht kennen wagen andere zu kritisieren. Kein Wunder, dass sich viele Menschen über Disziplinarverfahren gegen Ploner empören, wenn Zuständige Verwaltungsbedienstete ähnlich schlecht informiert sind wie Garuda.

              Wen Garuda wählt, interessiert in diesen Zusammenhang wenige Menschen. Tatsache ist, dass Verwaltungsbeamte der Regierungspartei mit diesen Disziplinarverfahren noch mehr Svp – Mitglieder vergraulen, als sie es im letzten Jahr bereits geschafft haben.

    • Ivo

      ….so wird jeder verfolgt, der sich der Südtirol-Demokratur nicht unterwirft.

    • ja hallo

      mich würd mal interessieren, womit andreas seine brötchen verdient.
      ich hoffe, er ist selbständig.
      ICH wäre jedenfalls mit einem Arbeitnehmer, der ausschliesslich in foren kommentiert, nicht glücklich

    • asklepios

      Wer die Unfehlbarkeit der Betriebsführung des Assessorates mit Recht anzweifelt, muss eingeschüchtert werden. Prim. F. Ploner ist ein großer Experte und hat zudem den Mut, im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kollegen, auch unagenehme Dinge anzusprechen.
      Bisher reden bei der Sanitätsreform nur sogenannte „Experten“ (= Politiker und Pseudomanager) mit.
      Die Mehrzahl der Ärzte, die Ärztekammer und auch die Ärztegewerkschaften sind bei dieser Diskussion völlig abwesend, möglicherweise eingeschüchtert…..!!
      Der Bedürfnisse der Patienten in der Peripherie werden auf der Strecke bleiben. Dies interessiert aber, besonders nach den Wahlen, niemand mehr.

    • laggl

      und sollte Garuda irgendwann einmal sich verletzen oder krank sein , so hoffe ich , dass weit und breit kein Krankenhaus ist , vielleicht hilft ihm dann seine SVP .
      aber ich glaube man könnte diesen Garuda auch politisch verbinden , weil heilen wird er nicht mehr .
      allein sich den ganzen Tag mit solch blöden Kommentaren sich zu befassen , zeigt wie krank der ganze politische Sauhaufen in Südtirol ist .
      dank unserer Politiker , die sich müssen von den Beamten regieren lassen , weil der eigene Kopf für wenig zu gebrauchen ist , ausser zum kassieren.

      • Garuda

        @laggl

        Ich hoffe hingegen, dass Sie immer, wann immer Sie ein Gebrechen oder eine Verletzung in Ihrem Leben haben, möglichst schnell ein Krankenhaus und auch Hilfe erreichen, denn ich gönne Ihnen von Herzen Ihr wertvolles Leben, auch wenn Sie nicht im Stande sind, meine Aussagen argumentativ zu widerlegen, sondern einfach nur rüppelhaft und unflätig sich mir gegenüber äußern.

    • unglaublich

      Schlage ein Gesetz vor: Wenn Politiker oder Führungspersonen im bösen Glauben Gutachten falsch interpretieren bzw. nicht genehme Gutachten unterschlagen, so sollte eine zivil- und strafrechtliche Konsequenz fällig werden. Des Weiteren sollte strafrechtlich verfolgt werden, wer Disziplinarstrafen verhängt, die der freien Meinungsäußerung zuwider laufen.

    • Bernd

      Wieso regen sich soviele Leute überhaupt auf? Das ist doch nichts Neues! Wer nicht mit dem Strom schwimmt wird ausgegrenzt oder mundtot gemacht und (im schlimmsten Fall) entsorgt. Auch innerhalb der SVP wird das seit Jahrzehnten so gehandhabt (Jenny, Dietl uuu). Das gehört zu Südtirol wie der Speck und die Knödel.

    • Andreas leitner

      Vielen Dank Primar Dr. Ploner für Ihren Einsatz um das Sterzinger Spital und seine Patienten! Ein Disziplinarverfahren anzustrengen gegen den Chef eines Krankenhauses der immer alles gegeben hat und gibt zeigt die Inkompetenz, Präpotenz und Sturheit der Verwaltung und der zuständigen Landesrätin welche sich eigentlich ein Disziplinarverfahren verdient hätten!

    • Franz I

      @ Georg Beikircher,

      was sie sagen ist folgerichtig.
      Was hindert diese Stocker & diesen Fabi im Verwaltungsbereich einmal dasselbe EDV-System, Vernetzung aller Sanitätseinheiten und diese in die Obhut eines einzigen Direktors ( die selben Ziele) und nicht deren fünf oder mehr und nicht bei den Leistungen für die Allgemeinheit anfangen zu sparen.
      Das Zauberwort, auch für Mayr muß lauten: Eine schlankere Verwaltung und mit Kopf & Hirn „Einkaufen“ (damit diese teuren Geräte nicht nutzlos herumstehen) und zwar so, dass nicht wie in den Schulen eine „Römische Firma“ das Schreibzeug usw. liefert.
      Mit dieser SVP treten wir immer weiter ins Abseits!

    • Puschta

      Hier wird immer geschrieben, dass unrentable Geburtenabteilungen in Zeiten wie diesen wo überall Krisen sind, zugesperrt werden müssen.

      Wenn das so ist, dann muss man einfach auch viele andere öffentliche Institutionen in ganz Südtirol, welche mit Steuergelder finanziert werden, schließen.
      So z.B. die meisten öffentlichen Schwimmbäder oder Tempel, Bibliotheken, Museen, Flughafen, einfach alle Betriebe welche jedes Jahr ihr fettes Minus mit Steuergelder aufpumpen.
      Wieso jammert da niemand, oder diese Kritiker, welche für die Schließungen sind?

      • guy fawkes

        Nur weil hier einige von „unrentablen Geburtenabteilungen“ schreiben, heisst es nicht das das Thema ist (rentable/unrentable Geburtenabteilung ist sowieso ein nicht geeigneter Begriff). Es geht eher darum, ob es möglich ist einen gewissen (europäischen) Qualitätsstandard einzuhalten wenn man nicht eine Mindestanzahl an Eingriffen pro Jahr vorweisen kann – ähnlich wie bei den Operationen. Mir leuchtet das ein. Auch dass es im Ernstfall besser ist wenn ein Anästhesist anwesend ist, als wenn erst einer gerufen werden muss, leuchtet mir ein.
        .
        Andere (so wie Sie zum Beispiel) blenden solche Argumente einfach aus. Dass man teilweise sogar fordert dass unsere Autonomie herhalten sollte um europäische Qualitätsstandards auszuhebeln, ist meiner Meinung nach absurd.
        Jene die hier nach Aufweichung der Standards schreien damit „ihre Geburtenabteilung“ vor Ort erhalten bleibt, wären dann wahrscheinlich die Ersten die Klagen würden, wenn es bei einer Geburt Folgeschäden gibt, die mit Einhaltung der Standards möglicherweise verhindert hätten werden können.

        • Frage?

          @guy……….. gibts auch europäische Standards für „HAUSGEBURTEN“?

          Angeblich hat Sterzing einen „ABGANG“ von 365.000 Euro!

          Wie hoch ist das von der TZ veröffentliche Einkommen von FABI?

          Laut TZ bekam Fabi 2013 398.000.- Gehalt mit Prämien!
          Dazu nochmals die Dienstgeberbeiträge!

          Uns kostet der Herr Fabi mehr als der Gesamtabgang von Sterzing!

          Diese 365.000 sind die Zahlen die Herr Fabi mit der Bekanntgabe der Studie ( der Sanitätsverwaltung) veröffentlicht hat!

          4 von meinen 7 Schwägerinnen sind durch Hausgeburten (gesund) zur Welt gekommen!

          Eine Operateur & Anästhesisten und braucht es üblicherweise nur bei einem Kaiserschnitt (Risikogeburt). Eine Risikogeburt steht aber oft schon Wochen meist aber spätestens 2 Wochen vor der Geburt fest. Ein Zeitverlust in der notwendigen Anwesenheit tritt daher niemals ein, weil ja in diesem Fall vorgeplant werden kann! Erzähl also keine Märchen, ich hab nämlich einige Kinder und dazugehörig auch schon viele Enkel!
          Dabei waren Spontangeburten und auch Kaiserschnitt. Also spreche ich aus Erfahrung!

          In Zeiten wo die vorgeburtlichen Untersuchungen soweit gehen, dass auch schon 3D Ultraschallbilder erstellt werden, diverse andere Untersuchungen die vor Jahren noch undenkbar gewesen wären, ist das Risiko bei einer Sterblichkeit der Mutter bei einem Kaiserschnitt auf ein Minimum reduziert. = In DE z.B. 0,0004 %

          Quelle?

          Hier nachlesen:

          http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/entbindung-verkehrt-herum-ins-leben-1939803.html

          • guy fawkes

            …und was hat das Risiko der Sterblichkeit der Mutter bei einem Kaiserschnitt (in Deutschland) jetzt konkret mit dem Thema zu tun?

            Im Übrigen konnte die von Ihnen beschriebene sehr niedrige Sterblichkeitsrate unter Anderem auch deshalb erreicht werden , weil gewisse Qualitätsstandards eben geschaffen wurden und EINGEHALTEN werden.

            Zum Thema „Abgang Euro 365.000“ kann ich leider nichts sagen, da ich nicht in der Lage bin zu verstehen was Sie damit meinen.

            Anmerkung
            So wie Sie es beschreiben braucht überhaupt keiner der genannten Spezialisten ständig anwesend zu sein: Risikogeburten laufen ja „nach Terminvereinbarung“, normale Geburten verlaufen anscheinend immer ohne Komplikationen.

        • H.M.

          Nochmal: europäische Standards werden eingehalten. Anästhesist IST da.

    • babbu

      Von der 490 Gebärenden des Jahres 2014 im KH-Sterzing haben 180 den Wohnsitz näher beim KH-Brixen als beim KH-Sterzing (Provinzfremde u.a.)

    • buerger

      Leider haben hier viele Schreiber absolut keine Ahnung vom Sanitätswesen.
      Die Geburtshilfe ist das gefährlichste Geschäft innerhalb der Medizin, mit den meisten Schadensersatzklagen.Prof. Marth sagt, dass die ersten 10 min entscheiden.Da müssen klinische Standards angewandt werden, die international den Besten entsprechen.
      Das gilt im Übrigen auch für alle medizinischen Leistungen, der Arzt handelt nicht nachGutdünken, sondern nach Kriterien, die nachvollziehbar sind und wissenschaftlich untermauert. Diese Standards sind z. B. Die Anwesenheit von Fachärzten.
      Das muss für große und kleine Krankenhäuser gelten.Wenn die periferen KH das nicht gewährleisten können, wird kein Arzt mehr dorthin arbeiten gehen.
      Das müssen die Dorfpolitiker endlich verstehen.

      • H.M.

        Die peripheren KH gewährleisten ja bereits internationale Standards! Ich frag mich woher du die Info hast, dass dem nicht so wäre?

      • Andreas

        @buerger
        Hast Du eine Ahnung zu wievielen Schadensersatzforderungen es in den letzten Jahren kam, wie oft bezahlt wurde und wie oft nicht?

        An alle die hier immer über die Verwaltung schimpfen, ich bin überzeugt, dass die Verwaltung öfters Ärztefehler als umgekehrt vertuscht hat. Warum sollte es in Südtirol anders sein als anderorts.

    • Richard

      Jeder Mensch hat ein Recht dort Hilfe zu suchen, wo er auch Vertrauen hat. Die Geburtenabteilung im Sterzinger Krankenhaus ist beispielhaft für ein familiäres Umfeld und für eine gut funktionierende Infrastruktur. Ob der Patient von nah oder fern kommt, wem interessiert‘s! Menschlichkeit ist angesagt und nicht politische Wichtigtuerei.

    • Saggra

      Angeblich (laut Südtirolnews) hat die Ärztegewerkschaft Generaldirektor Fabi angezeigt. Ich wiederhole: angezeigt. Nicht ein Gutachten eingeholt, sondern den Direktor angezeigt.
      Disziplinarmaßnahmen sind nötig. oder Garuda/Andreas?
      Herr Mathá, sind Sie schon aktiv geworden?

    • Karin B.

      Den vielen Svp – Politikern geht es nicht um das Wohl der Leute. Eher um Populismus, mit der Hoffnung in der „Wählergunst“ nicht abzustürzen.

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