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    Fotowettbewerb Autobahn

    Brenerautobahn  50 Jahre

     

     

    Das Kuratorium für Technische Kulturgüter und die Festung Franzensfeste lancieren einen internationalen Fotowettbewerb zum Thema „Mensch, Natur, Technik: Das mobile Zeitalter“ . Der Wettbewerb steht allen offen.

    Der Fotowettbewerb ist eine Initiative im Rahmen der Ausstellung „Gebaute Landschaft in Bewegung, 50 Jahre Brennerautobahn“, die derzeit in der Festung Franzensfeste zu sehen ist. Josef March, Vorsitzender wissenschaftlicher Beirat der Festung Franzensfeste, Rudi Rienzner, Präsident Kuratorium für Technische Kulturgüter, Walter Pardatscher, Geschäftsführer Brennerautobahn AG und Wittfrieda Mitterer haben den Wettbewerb jüngst vorgestellt.

    Ziel des Fotowettbewerbes ist es, ein neues visuelles Bewusstsein für die Alpentransversale, der am meisten befahrenen Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa, zu entwickeln. Als eine der ersten Gebirgsautobahnen der Welt verbindet die Brennerautobahn seit 1973 “in Frieden und Freiheit die Völker Europas” (Zitat). Innovative Bautechniken und eine im Sinne der damaligen Planung landschaftsbezogene Trassenführung haben bis heute neue Massstäbe gesetzt. Die Brennerautobahn von Innsbruck bis Modena ist als zentrale Infrastruktur ein komplexes Beziehungsgeflecht, das zur wirtschaftlichen und soziokulturellen Entwicklung der Alpenregion beigetragen hat, jedoch sind gleichzeitig die Menschen, die entlang der Autobahn leben, mit einer stetigen Lärm- und Abgasbelastung konfrontiert.

    Thematisiert werden soll im Wettbewerb die Infrastruktur der Brennerautobahn im Kontext mit der unmittelbaren Landschaft – Mensch, Natur und Technik – aber auch in Interaktion mit dem umliegenden Siedlungsraum. Der Wettbewerb soll die Ziele der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol unterstützen und darüber hinaus die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für den von der Autobahn durchquerten Lebensraum sensibilisieren.

    Der Wettbewerb steht allen offen: Fotografen, Hobbyfotografen, Amateuren und Künstler. Ausgeschlossen sind die Jurymitglieder und wer in ständiger beruflicher Zusammenarbeit mit den Jurymitgliedern steht. Zugelassen sind einzelne Fotos oder eine Serie mit höchstens 5 Bilder. Bewertet werden ausschließlich Papierabzüge, wobei die Bilder zusätzlich als digitale Dateien abgegeben werden müssen.

    Eine internationale Jury wird die Fotos auswählen und die Prämierung vornehmen. Sie besteht aus: William Guerrieri, Leiter von Linea di Confine Rubiera, Modena; Christoph Hölz, Archiv für Baukunst, Innsbruck; Waltraud Kofler Engl, Landeskonservatorin, Bozen; Wittfrida Mitterer, Kuratorium für technische Kulturgüter, Bozen; Walter Niedermayr, Künstler und Fotograf, Bozen; Martina Oberprantacher, Galerie im Lenbachhaus, München; Arno Ritter, Leiter aut. Architektur und Tirol, Innsbruck; Günter Richard Wett, Architekturfotograf, Innsbruck.

    Zu gewinnen gibt es auch etwas: 1. Preis: 2.000,00 Euro, 2. Preis: 1.000,00 Euro, 3. Preis: 500,00 Euro; Einsendeschluss ist der 2.5.2015. In einer Ausstellung im Mai 2015 wird eine Auswahl der Arbeiten in der Festung Franzensfeste zu sehen sein. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 15.5.2015 in der Festung Franzensfeste statt. Ausgestellt werden die Siegerfotos und weitere ausgewählte Fotoarbeiten. Im Anschluss an die Ausstellung in der Festung Franzensfeste sind weitere Präsentationen geplant: in Innsbruck, Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck, Lois Welzenbacherplatz 1, München, im Stadtmuseum, St. Jakobsplatz 1, sowie in Neapel, Area Metropolitana, Vico Equense, Poster//Art//Gallery “Guildenstern“.

    Alle Infos unter: www.fotowettbewerbbrennerautobahn.eu/

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