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    Wilde Verfolgungsjagd

    Wilde Verfolgungsjagd

    Die Staatspolizei hat sich mit zwei mutmaßlichen Dieben eine Verfolgungsjagd von Bozen bis Eppan geliefert, ehe die beiden jungen Männer verhaftet werden konnten.

    Die beiden Verhafteten

    Die beiden Verhafteten

     

    Es war am Montag gegen 23.30 Uhr, als ein Streifenwagen der Polizei in der Drususallee einen roten Fiat Punto beobachtete, der plötzlich eine Wendemanöver einlegt und Richtung MeBo davonfuhr.

    Der Streifenwagen nahm die Verfolgung auf, am Kreisverkehr an der Ortseinfahrt von Eppan prallte der Fiat Punto gegen eine Abgrenzungsmauer. Die beiden Insassen flohen zunächst zu Fuß, konnten jedoch gestellt werden.

    Im Auto der beiden jungen Männern stellten die Polizeibeamten

    Foto5zwei I-Phones, ein goldenes Armband, eine Uhr sowie auf Messer, Sägen, mehrere Hammer und Handschuhe sicher.

    Das Diebesgut wurde beschlagnahmt.

    Bei den beiden Verhafteten handelt es sich um den 20-jährigen Bruno Cari, der in Bozen geboren ist, und den 1997 Mazedonier Ebrun Divjacev.

    Cari muss sich auch wegen Fahrens ohne Führschein verantworten.

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    Kommentare (24)

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    • Gerry

      Ist in Bozen geboren ja und. Liebe Tageszeitung hört endlich auf darauf hin zuweisen dass auch in Südtirol geborene Straftaten begehen. Cari ist auch Ausländer in 2. Generation das ist Fakt. 80% der Straftaten werden von Ausländern begangen, auch wenn ihr dies in euren Berichten nicht mehr erwähnen wollt . Gerade in der heutigen Ausgabe von Stol könnt ihr euch davon überzeugen.

    • Alter Egon

      „80% der Straftaten werden von Ausländern begangen“
      hast du dafür eine Quelle oder ist das einfach so?

      • Stefan77

        Laut Zeitungsberichten sind ca. 72% der Häftlinge in Trentino-Südtirol Ausländer. Da davon auszugehen ist, dass auch Straftäter mit italienischer Staatsbürgerschaft dort inhaftiert werden, dürfte die von Gerry genannte Prozentzahl nicht so falsch sein.
        http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/01/14/italienische-haeftlinge-zu-35-prozent-auslaender.html#.VNHpDi74bqs
        „Die Südtiroler müssen dabei auch wissen, dass gerade in den Gefängnissen von Trient und Bozen der Anteil an Ausländern extrem hoch ist, wie die Zahlen des Justizministeriums beweisen. Gesamtstaatlich liegt der Ausländer-Anteil in den Gefängnissen bei 35 Prozent. 23.000 der rund 65.000 Gefängnis-Insassen sind Ausländer und stammen vor allem aus Marokko (19%), Rumänien (15,9%), Tunesien (12,4%), Albanien (12,4%), Nigeria (4,3%), Algerien (2,6%), Ägypten (2,0%), Bulgarien (1,4%). Die Delikte der ausländischen Straftäter sind zu 29% Rauschgiftdelikte, zu 22,5% Eigentumsdelikte und zu 18% Personendelikte. Während der Anteil der Ausländer an den gesamten Gefängnisinsassen aber in der Region Kampanien zum Beispiel nur bei 12% liegt, ist die Region Trentino-Südtirol der Spitzenreiter. Ganze 72,1 Prozent der Häftlinge sind bei einer Gesamtanzahl von 292 Insassen Ausländer. Ein Inhaftierter kostet dem Steuerzahler durchschnittlich 124,60 Euro am Tag“.

        • Alter Egon

          Also von der Anzahl der Häftlinge daraus zu schließen, dass 80% der Straftaten von Ausländern begangen werden ist schlicht falsch.
          Wieviele werden verurteilt und dann z.B. in den Hausarrest überstellt oder zu Sozialarbeit verdonnert? Wenn du da auch Zahlen hast, wirst du sehen, dass diese Vollzugsmaßnahmen vor allem bei Einheimischen angewandt werden.Viele Ausländer haben keinen festen Wohnsitz hier, also ist die Überstellung in das Gefängnis quasi automatisch.
          Wieviele Ausländer kriegen bei der Gerichtsverhandlung einen Amtsverteidiger, der mangels Erfolgsaussicht und schlechter Bezahlung vielleicht nicht das leistet, was er tun würde, wenn der Angeklagte zahlungskräftig wäre?

          • Stefan77

            Natürlich kann man von den Gefängnisinsassen nicht 1 zu 1 auf die Urheber der Straftaten schließen. Die Tatsache jedoch, dass bei einem Ausländeranteil an der Bevölkerung von ca. 10% ca. 72% der Gefängnisinsassen Ausländer sind, lässt doch den Schluss zu, dass Ausländer für einen Großteil der Verbrechen in Südtirol verantwortlich sind. Die These, dass lediglich Inländer Alternativstrafen aufgebrummt bekommen, halte ich für Abwegig. Wenn Sie da Zahlen haben, dann nur zu. Ich wage zu behaupten, dass Ausländer im Verhältnis zur Straftat nicht öfters eingesperrt werden als Einheimische. Wie viele Ausländer wird der Hausarrest zugestanden, wie vielen Sozialdienst, wie viele werden als Alternative zur Haftstrafe des Landes verwiesen?
            Sehr viele von diesen Gewohnheitstätern haben RA Nettis als Verteidiger und das nicht von Amtswegen. Welch hohe Erfolgsquote dieser Herr hat, sieht man, wenn seine Klienten zum x-ten Mal geschnappt werden und trotzdem schneller auf freien Fuß sind als die Polizei den Papierkram erledigen kann. Dass eine Überstellung ins Gefängnis quasi automatisch passiert, das glauben Sie wohl selbst nicht. Wenn solche Typen (egal ob Aus- o. Inländer) nicht mehr ins Gefängnis kommen, dass hat der Rechtsstaat kapituliert.

            • Natürlich

              Warum beschränkt sich Stefan77 eigentlich auf die Häftlingszahlen in Trentino-Südtirol? Weiß denn stefan77 nicht, dass die in Südtirol lebenden Straftäter bzw. die Straftäter, die in Südtirol ihre Tat begangen haben, nicht unbedingt in einem Gefängnis in der Region untergebracht werden müssen?
              Ein paar Beispiele: Marco Bergamo sitzt in Rebibbia in Rom, Peter Paul Rainer in Padua, Max Leitner u. a. in Bergamo und Asti.
              Italienweit sieht die Statistik nämlich ganz anders aus. Da beträgt der Anteil der Ausländer an den Gefängnisinsassen 32%.

              „Die These, dass lediglich Inländer Alternativstrafen aufgebrummt bekommen, halte ich für Abwegig. Wenn Sie da Zahlen haben, dann nur zu.“

              Hier Zahlen aus Österreich:
              „Differenzen zwischen In- und Ausländern zeigen sich in der Kriminalitätsstatistik auch bei der Diversion. Seit dem Jahr 2000 können auf diese Weise Fälle, die zuvor mit bedingten Haft- oder Geldstrafen geahndet wurden, ohne förmlichen Strafprozess beendet werden. Mit diversionellen Maßnahmen werden 21 Prozent der Strafverfahren gegen Österreicher erledigt; bei Fremden sind es nur 11 Prozent. Hier fallen fast doppelt so viele Inländer aus der Verurteilungsstatistik.“
              derstandard.at/1369362961278/Ueber-das-Etikett-Auslaenderkriminalitaet

              „Sehr viele von diesen Gewohnheitstätern haben RA Nettis als Verteidiger und das nicht von Amtswegen.“

              Aha. Wie viele Fälle kann denn ein Rechtsanwalt gleichzeitig bearbeiten: 10, 50, 100? Ein Rechtsanwalt soll also die ganze Statistik auf den Kopf stellen. Ma per piacere…

              „Dass eine Überstellung ins Gefängnis quasi automatisch passiert, das glauben Sie wohl selbst nicht.“

              Oh doch. Ausländer, die keinen festen Wohnsitz haben, wandern sofort ins Gefängnis. Bei Leuten mit festem Wohnsitz gibt es die Alternative des Hausarrests, je nach Schwere der vorgeworfenen Straftat. Kein fester Wohnstitz = kein Hausarrest möglich.

            • Stefan77

              Natürlich sollte unterscheiden können, dass Mörder und Bankräuber üblicherweise in einem Hochsicherheitsgefängnis untergebracht werden und nicht in Bozen. Übrigens ist Max Leitner aus dem Bozner Gefängnis erfolgreich ausgebrochen. Peter Paul Rainer hat seine Strafe abgesessen und ist ein freier Mann.
              Suchen Sie fleißig weiter, bis Sie mir Zahlen von Italien nennen können, denn noch gehören wir dem ital. Staat an.

            • Natürlich

              „Natürlich sollte unterscheiden können, dass Mörder und Bankräuber üblicherweise in einem Hochsicherheitsgefängnis untergebracht werden und nicht in Bozen.“

              Danke! Das ist ein weiterer Grund, dass man die italienweiten Zahlen verwenden sollte und nicht die Zahlen aus Trentino-Südtirol.

              „Übrigens ist Max Leitner aus dem Bozner Gefängnis erfolgreich ausgebrochen.“

              Was ist an der Abkürzung u. a. = unter anderem so schwer zu verstehen?

              „Peter Paul Rainer hat seine Strafe abgesessen und ist ein freier Mann.“

              Peter Paul Rainer hat lediglich als Beispiel dazu gedient, dass ein Südtiroler seine Strafe nicht unbedingt in Südtirol absitzen muss. Darum, dass es nun frei ist, ging es gar nicht.

              „Suchen Sie fleißig weiter, bis Sie mir Zahlen von Italien nennen können, denn noch gehören wir dem ital. Staat an.“

              Tomaten auf den Augen? Ich habe geschrieben: Italienweit sieht die Statistik nämlich ganz anders aus. Da beträgt der Anteil der Ausländer an den Gefängnisinsassen 32%.
              So unterschiedlich sind die Justizsysteme nun auch wieder nicht. Aber ich kann schon verstehen, dass man Fakten, die nicht mit den eigenen Vorurteilen zusammenpassen, gerne ausblenden will.

              Fakt ist: Anhand der vorliegenden Zahlen ist es nicht möglich zu beurteilen, ob Inländer oder Ausländer krimineller sind. Punkt.

            • Stefan77

              OK, dann nennen Sie mir die Zahlen, wie viele Südtiroler Kriminelle sind in einer italienischen Haftanstalt inhaftiert. Und um Ihren Gedankengang fortzuführen, müsste man dann alle italienische Staatsbürger, welche nicht in Südtirol ansässig sind und in Bozen inhaftiert sind, auch abziehen. Wie würde dann das Verhältnis aussehen?
              Was ist an der Abkürzung u. a. = unter anderem so schwer zu verstehen? Schlagen Sie Mal nach (http://abkuerzungen.woxikon.de/abkuerzung/u.a..php). Wie Sie dann vielleicht sehen, gibt es verschiedene Deutungsmöglichkeiten. Was ändert das an der Tatsache, dass Max Leitner in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt und früher ein Mal aus dem Bozner Gefängnis ausgebrochen ist?
              Da Peter Paul Rainer kein Häftling mehr ist, hat er in Ihrer Aufzählung nichts verloren.

              Hier Zahlen aus Österreich:
              “Differenzen zwischen In- und Ausländern zeigen sich in der Kriminalitätsstatistik auch bei der Diversion. Seit dem Jahr 2000 können auf diese Weise Fälle, die zuvor mit bedingten Haft- oder Geldstrafen geahndet wurden, ohne förmlichen Strafprozess beendet werden. Mit diversionellen Maßnahmen werden 21 Prozent der Strafverfahren gegen Österreicher erledigt; bei Fremden sind es nur 11 Prozent. Hier fallen fast doppelt so viele Inländer aus der Verurteilungsstatistik.”
              derstandard.at/1369362961278/Ueber-das-Etikett-Auslaenderkriminalitaet
              Sie kommen mit Zahlen aus Österreich, nicht ich. Noch ist Österreich nicht Italien. Also, liefern Sie mir die Zahlen von Italien.
              Und so unterschiedlich sind die Justizsysteme nicht? Das ital. Justizsystem entstammt dem romanischen Rechtskreis und das österr. Justizwesen dem deutschen Rechtskreis. Aus diesem Grund gehe ich schon davon aus, dass markante Unterschiede vorhanden sind. Da ich jedoch kein Experte im vergleichen von Rechtssystemen bin, können Sie mich ja diesbezüglich aufklären.

            • Natürlich

              „OK, dann nennen Sie mir die Zahlen, wie viele Südtiroler Kriminelle sind in einer italienischen Haftanstalt inhaftiert.“

              Auch hier wieder die selbe Antwort. Darüber sind mir keine Zahlen bekannt. Fakt ist aber, dass es sie gibt und das reicht als Grund dafür aus, warum man die italienweiten Zahlen verwenden sollte.

              „Und um Ihren Gedankengang fortzuführen, müsste man dann alle italienische Staatsbürger, welche nicht in Südtirol ansässig sind und in Bozen inhaftiert sind, auch abziehen.“

              Danke! Schon haben wir den nächsten Grund, warum man die italienweiten Zahlen verwenden sollte und nicht die Zahlen aus Trentino-Südtirol.

              „Schlagen Sie Mal nach (http://abkuerzungen.woxikon.de/abkuerzung/u.a..php). Wie Sie dann vielleicht sehen, gibt es verschiedene Deutungsmöglichkeiten.“

              Für u. a. bleiben die Deutungsmöglichkeiten „und andere[s]“, „unter anderem“, „usque ad“ und „unten angegebene“ übrig. Mit ein bisschen guten Willen dürfte es nicht so schwer herauszufinden zu sein, was ich gemeint habe.

              „Was ändert das an der Tatsache, dass Max Leitner in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt und früher ein Mal aus dem Bozner Gefängnis ausgebrochen ist?“

              Hä? Darum geht es doch gar nicht. Es ist einfach nur ein Beispiel für einen Südtiroler, der seine Haft außerhalb Südtirols absitzt. Punkt.

              „Da Peter Paul Rainer kein Häftling mehr ist, hat er in Ihrer Aufzählung nichts verloren.“

              Peter Paul Rainer ist einfach nur ein Beispiel, dass Südtiroler ihre Haft nicht in Südtirol absitzen müssen. Nicht mehr und nicht weniger.

              „Das ital. Justizsystem entstammt dem romanischen Rechtskreis und das österr. Justizwesen dem deutschen Rechtskreis. Aus diesem Grund gehe ich schon davon aus, dass markante Unterschiede vorhanden sind. Da ich jedoch kein Experte im vergleichen von Rechtssystemen bin, können Sie mich ja diesbezüglich aufklären.“

              Es mag Unterschiede geben, aber die haben wenig bis gar keinen Einfluss darauf, ob nun Einheimische oder Ausländer stärker bestraft werden, wer ins Gefängnis muss, Hausarrest bekommt oder abgeschoben wird.

            • Stefan77

              Außer den üblichen Ausflüchte nichts Neues. Zahlen können Sie nicht liefern. Natürlich gibt es sie, aber man sollte doch die Anzahl kennen um damit zu argumentieren. Meinetwegen können Sie die Italienweiten Zahlen nehmen, ist mir egal.

            • Natürlich

              1. + 2. + 3. Zahlen liegen mir diesbezüglich keine vor. Fakt ist aber, dass es diese Phänomene gibt. Das reicht als Grund dafür aus, dass die Häftlingsstatistik nicht als Kriminalitätsstatistik missbraucht werden darf.
              Was ist mit den Leuten, die nicht rechtskräftig verurteilt sind, im Gefängnis sitzen und in einer späteren Instanz freigesprochen werden? Schon mal was von der Unschuldsvermutung gehört?

              4. „Nein mein Lieber, Sie liefern mir Zahlen von Italien und nicht solche von Österreich. Dass die Verbrechen in Österreich und Italien sehr unterschiedlich sind das können Sie nicht abstreiten. Wie viele Mafia-Prozesse gibt es z.B. in Österreich? Doch sehr viel wenigere als in Italien, oder? Und so unterschiedlich sind die Justizsysteme nicht? Das ital. Justizsystem entstammt dem romanischen Rechtskreis und das österr. Justizwesen dem deutschen Rechtskreis. Aus diesem Grund gehe ich schon davon aus, dass markante Unterschiede vorhanden sind. Da ich jedoch kein Experte im vergleichen von Rechtssystemen bin, können Sie mich ja diesbezüglich aufklären.“

              Erstens bin ich nicht „ihr Lieber“. Nur damit das klargestellt ist.

              Es mag Unterschiede geben, aber die haben wenig bis gar keinen Einfluss darauf, ob nun Einheimische oder Ausländer stärker bestraft werden, wer ins Gefängnis muss, Hausarrest bekommt oder abgeschoben wird.
              Ach so ist das: Ausländer können bei Mafia-Prozessen nicht angeklagt werden. Na dann…

              „5. Ob jetzt R.A. Nettis 100 oder 200 bearbeitet ist unerheblich. Ihre Aussage „aufgrund der geringeren finanziellen Ausstattung von Ausländern müssen diese häufiger auf Pflichtverteidiger zurückgreifen, die im Vergleich zu gut bezahlten Staranwälten den Verdächtigen mit weniger großer Wahrscheinlichkeit aus dem Gefängnis holen können“. Jetzt erklären Sie mir, ist R.A. Nettis (sie unterstellen den Pflichtverteidigern schon fast mangelnde Einsatzbereitschaft) kein gut bezahlter Staranwalt?“

              Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe geschrieben: Aufgrund der geringeren finanziellen Ausstattung von Ausländern müssen diese HÄUFIGER auf Pflichtverteidiger zurückgreifen. Wo habe ich IMMER geschrieben? Zu der Aussage, dass Pflichtverteidiger tendenziell weniger motiviert sind, stehe ich.

              „6. Will Natürlich behaupten, dass alle Südtiroler reich sind? Oder dass alle Ausländer ärmer als die Südtiroler sind? Wie können sie die ach so armen Ausländer denn einen Anwalt wie Nettis leisten?“

              Ich habe geschrieben, dass Einheimische durchschnittlich reicher sind als Ausländer. Alles andere sind Hirngespinste von Stefan77.

              „7. Sie stellen dies Behauptung in die Welt („Ausländern wird weniger oft die Möglichkeit gegeben, Sozialarbeit zu leisten anstatt die Haft im Gefängnis absitzen zu müssen“), also liegt es an Ihnen diese Behauptung mit Zahlen zu belegen.“

              Wie bereits schon mal geschrieben:
              “Differenzen zwischen In- und Ausländern zeigen sich in der Kriminalitätsstatistik auch bei der Diversion. Seit dem Jahr 2000 können auf diese Weise Fälle, die zuvor mit bedingten Haft- oder Geldstrafen geahndet wurden, ohne förmlichen Strafprozess beendet werden. Mit diversionellen Maßnahmen werden 21 Prozent der Strafverfahren gegen Österreicher erledigt; bei Fremden sind es nur 11 Prozent. Hier fallen fast doppelt so viele Inländer aus der Verurteilungsstatistik.”
              Zur Diversion zählt u. a. auch Sozialarbeit.

              „8. Wahrnehmung und offizielle Zahlen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Dass Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Drogenhandel usw. ein ganz anderes Kaliber an Verbrechen als betrunken Auto zufahren (ohne Unfall) sind, da stimmen Sie mir hoffentlich zu.“

              Stefan77 kann sicherlich mit Zahlen belegen, dass Ausländer bei „schweren Straftaten“ häufiger beteiligt sind. Oder ist das auch nur so eine „Wahrnehmung“?

              „Da es wenig Sinn macht ohne von Ihnen zu liefernde Zahlen zu diskutieren, und es mir doch etwas Zeit kostet, ihre Behauptungen mit offiziellen Quellen zu widerlegen, ist dies mein letzter Kommentar.“

              Und nochmal: In den meisten Fällen hier gibt es nun mal keine Zahlen. Aber allein die Tatsache, dass es diese Phänomene gibt, reicht als Grund dafür aus, dass die Häftlingsstatistik nicht als Kriminalitätsstatistik missbraucht werden darf.

              „Außer den üblichen Ausflüchte nichts Neues. Zahlen können Sie nicht liefern. Natürlich gibt es sie, aber man sollte doch die Anzahl kennen um damit zu argumentieren. Meinetwegen können Sie die Italienweiten Zahlen nehmen, ist mir egal.“

              Ach so: Die Zahlen gibt es. Na dann raus damit oder rückt Stefan77 diese etwa nicht raus, weil die Zahlen nicht in sein Konzept passen?
              Dann haben wir zumindest das geklärt: Italienweit liegt der ausländische Häftlinge nämlich bei 32%. Da sieht die Sache also schon ganz anders aus.

        • Natürlich

          Habe ich es mir doch gedacht, dass irgendjemand wieder mal die Häftlingsstatistik als Kriminalitätsstatistik missbraucht.

          Die von stefan77 sind allerdings aus folgenden Grünen keinen Pfifferling wert:
          1. Nur weil jemand im Gefängnis sitzt, heißt das noch lange nicht, dass jemand schuldig ist. Tatverdächtiger ist nicht gleich Täter. Schon mal was von der Unschuldsvermutung gehört?
          2. Es gibt Straftaten, die nur Ausländer aber nicht Inländer begehen können: Verstöße gegen das Fremdenrecht (illegaler Aufenthalt) zählen da dazu.
          3. Wenn man die Anzahl der Häftlinge mit dem Bevölkerungsanteil vergleichen will, dann muss man berücksichtigen, dass ausländische Touristen, Ausländer mit illegalem Aufenthaltungsstatus, Durchreisende usw. in dieser Bevölkerungsstatistik nicht auftauchen.
          4. Die Haftrichter nehmen bei Ausländern eine größere Fluchtgefahr als wie bei Inländern an. Bei gleichen Straftaten werden Ausländer also öfters ins Gefängnis gesteckt, während Inländer öfters in den Hausarrest geschickt werden. Das selbe gilt für verurteilte Personen.
          5. aufgrund der geringeren finanziellen Ausstattung von Ausländern müssen diese häufiger auf Pflichtverteidiger zurückgreifen, die im Vergleich zu gut bezahlten Staranwälten den Verdächtigen mit weniger großer Wahrscheinlichkeit aus dem Gefängnis holen können
          6. aufgrund des finanziellen Risikos gehen Ausländer weniger oft Rekurs gegen ein für sie ungünstiges Urteil ein
          7. Ausländern wird weniger oft die Möglichkeit gegeben, Sozialarbeit zu leisten anstatt die Haft im Gefängnis absitzen zu müssen

          • Stefan77

            Natürlich kann man von den Gefängnisinsassen nicht 1 zu 1 auf die Urheber der Straftaten schließen. Die Tatsache jedoch, dass bei einem Ausländeranteil an der Bevölkerung von ca. 10% ca. 72% der Gefängnisinsassen Ausländer sind, lässt doch den Schluss zu, dass Ausländer für einen Großteil der Verbrechen in Südtirol verantwortlich sind.
            1. Ein Großteil der Häftlinge ist rechtskräftig verurteilt, eine Untersuchungshaft wird heute nur bei schwerwiegenden Straftaten angewandt.
            2. Wie viele Inhaftierte sitzen wegen Verstoßes gegen das Fremdenrecht? Bitte Zahlen. Wie viele von der Marine „gerettete“ Bootsflüchtlinge wurden dann aufgrund des Verstoßes gegen das Fremdenrecht inhaftiert? Wie viele Bootsflüchtlinge werden in Italien ohne jegliche Identifizierung von den Behörden Richtung Grenzen gelotst?
            3. Noch Mal, wie viele Ausländer werden in Italien wegen illegalen Aufenthalts inhaftiert? Übliche Praxis bei illegalem Aufenthalt ist die Abschiebung. Wie viele ausländische Touristen gibt es in den Gefängnissen? Sehr oft verbüßen ausländische Touristen ihre Haftstrafen in ihren jeweiligen Heimatländern.
            4. Dann belegen Sie mir diese These mit Zahlen.
            5. Sehr viele von diesen Gewohnheitstätern haben RA Nettis als Verteidiger und das nicht von Amtswegen. Welch hohe Erfolgsquote dieser Herr hat, sieht man, wenn seine Klienten zum x-ten Mal geschnappt werden und trotzdem schneller auf freien Fuß sind als die Polizei den Papierkram erledigen kann.
            6. Und die Südtiroler sind alle reich und prozessieren immer bis zum Ende durch?????
            7. Zahlen bitte, nicht nur Behauptungen aufstellen. Ausländer werden anstatt die Strafe abzusitzen auch oft nur abgeschoben, eine Möglichkeit die dem Inländer verwehrt ist. Weiters muss beachtet werden wofür man verurteilt wird.

            8. Dass ein Südtiroler, welcher betrunken Auto fährt (ohne Unfall) nicht eingesperrt wird ist nachvollziehbar, bei diesem Vergehen wird auch ein Ausländer nicht inhaftiert. Dass Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Drogenhandel usw. ein ganz anderes Kaliber an Verbrechen sind, müssen wir hoffentlich nicht diskutieren. Dass in der Wahrnehmung der Bevölkerung in den letzten Jahren Ausländer öfters solche Verbrechen begangen haben dürfte auch klar sein.

          • Natürlich

            „1. Ein Großteil der Häftlinge ist rechtskräftig verurteilt, eine Untersuchungshaft wird heute nur bei schwerwiegenden Straftaten angewandt.“

            Dafür hat Stefan77 sicherlich auch Zahlen, nicht wahr?

            „2. Wie viele Inhaftierte sitzen wegen Verstoßes gegen das Fremdenrecht? Bitte Zahlen. Wie viele von der Marine „gerettete“ Bootsflüchtlinge wurden dann aufgrund des Verstoßes gegen das Fremdenrecht inhaftiert? Wie viele Bootsflüchtlinge werden in Italien ohne jegliche Identifizierung von den Behörden Richtung Grenzen gelotst?“

            Darüber sind mir keine Zahlen bekannt. Fakt ist aber , dass es sie gibt und das reicht als Grund dafür aus, dass die Häftlingsstatistik nicht als Kriminalitätsstatistik missbraucht werden darf.

            „3. Noch Mal, wie viele Ausländer werden in Italien wegen illegalen Aufenthalts inhaftiert? Übliche Praxis bei illegalem Aufenthalt ist die Abschiebung. Wie viele ausländische Touristen gibt es in den Gefängnissen? Sehr oft verbüßen ausländische Touristen ihre Haftstrafen in ihren jeweiligen Heimatländern.“

            Für die ausländischen Touristen hat Stefan77 sicherlich auch Zahlen, nicht wahr? Fakt ist aber, dass es sie gibt und das reicht als Grund dafür aus, dass die Häftlingsstatistik nicht als Kriminalitätsstatistik missbraucht werden darf.

            „4. Dann belegen Sie mir diese These mit Zahlen.“

            Also nochmal:
            “Differenzen zwischen In- und Ausländern zeigen sich in der Kriminalitätsstatistik auch bei der Diversion. Seit dem Jahr 2000 können auf diese Weise Fälle, die zuvor mit bedingten Haft- oder Geldstrafen geahndet wurden, ohne förmlichen Strafprozess beendet werden. Mit diversionellen Maßnahmen werden 21 Prozent der Strafverfahren gegen Österreicher erledigt; bei Fremden sind es nur 11 Prozent. Hier fallen fast doppelt so viele Inländer aus der Verurteilungsstatistik.”
            derstandard.at/1369362961278/Ueber-das-Etikett-Auslaenderkriminalitaet

            Stefan77 braucht mir jetzt nicht mit den Märchen kommen, dass die Situation in Italien völlig anders sein soll. So unterschiedlich sind die Justizsysteme nun auch wieder nicht. Aber ich kann schon verstehen, dass man Fakten, die nicht mit den eigenen Vorurteilen zusammenpassen, gerne ausblenden will.

            „5. Sehr viele von diesen Gewohnheitstätern haben RA Nettis als Verteidiger und das nicht von Amtswegen. Welch hohe Erfolgsquote dieser Herr hat, sieht man, wenn seine Klienten zum x-ten Mal geschnappt werden und trotzdem schneller auf freien Fuß sind als die Polizei den Papierkram erledigen kann.“

            Darauf habe ich schon geantwortet.

            „6. Und die Südtiroler sind alle reich und prozessieren immer bis zum Ende durch?????“

            Will Stefan77 also behaupten, dass Ausländer reicher als die Einheimischen sind?

            „7. Zahlen bitte, nicht nur Behauptungen aufstellen. Ausländer werden anstatt die Strafe abzusitzen auch oft nur abgeschoben, eine Möglichkeit die dem Inländer verwehrt ist. Weiters muss beachtet werden wofür man verurteilt wird.“

            Siehe Punkt 4. Über die Ausländer, die abgeschoben werden, hat Stefan77 sicherlich auch Zahlen, nicht wahr?

            „8. Dass ein Südtiroler, welcher betrunken Auto fährt (ohne Unfall) nicht eingesperrt wird ist nachvollziehbar, bei diesem Vergehen wird auch ein Ausländer nicht inhaftiert. Dass Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Drogenhandel usw. ein ganz anderes Kaliber an Verbrechen sind, müssen wir hoffentlich nicht diskutieren. Dass in der Wahrnehmung der Bevölkerung in den letzten Jahren Ausländer öfters solche Verbrechen begangen haben dürfte auch klar sein.“

            Wahrnehmung und offizielle Zahlen sind eben zwei verschiedene Paar Schuhe.

            Fakt ist: Anhand der vorliegenden Zahlen ist es nicht möglich zu beurteilen, ob Inländer oder Ausländer krimineller sind. Punkt.

            • Stefan77

              1. Nein habe ich nicht, vielleicht können Sie mir ja die Häftlingszahlen aufgeschlüsselt liefern. Für Straftaten, welche unter 3 Jahren Gefängnis bestraft werden wird die Untersuchungshaft nur in Ausnahmefällen verhängt. Wenn Sie mir nicht glauben, dann lesen Sie den Art. 175 Abs. 2-bis c.p.p. durch, vielleicht glauben Sie mir dann: “Non può essere applicata la misura della custodia cautelare in carcere o quella degli arresti domiciliari se il giudice ritiene che con la sentenza possa essere concessa la sospensione condizionale della pena. Salvo quanto previsto dal comma 3 e ferma restando l’applicabilità degli articoli 276, comma 1-ter, e 280, comma 3, non può applicarsi la misura della custodia cautelare in carcere se il giudice ritiene che, all’esito del giudizio, la pena detentiva irrogata non sarà superiore a tre anni“.
              2. Es gibt sie also, wie viele denn? Wie wird üblicherweise von den amtlichen Stellen mit den von der Marine „geretteten“ Bootsflüchtlingen verfahren? Werden sie aufgrund des Verstoßes gegen das Fremdenrecht inhaftiert, oder einfach ohne jegliche Identifizierung (Verstoß des Dubliner Abkommens) von den Behörden Richtung Grenzen gelotst? Wieso werden dann die Flüchtlinge, welche von der Österreichischen Polizei am Brenner geschnappt werden und nach Italien zurück geschickt werden nicht inhaftiert?
              3. Es gibt sie also, wie viele denn? Sie haben dieses Argument vorgebracht, also liegt es an Ihnen mir dies mit Zahlen zu belegen, erst dann kann man sehen, ob diese „Touristen“ bei der Berechnung ins Gewicht fallen.
              4. Nein mein Lieber, Sie liefern mir Zahlen von Italien und nicht solche von Österreich. Dass die Verbrechen in Österreich und Italien sehr unterschiedlich sind das können Sie nicht abstreiten. Wie viele Mafia-Prozesse gibt es z.B. in Österreich? Doch sehr viel wenigere als in Italien, oder? Und so unterschiedlich sind die Justizsysteme nicht? Das ital. Justizsystem entstammt dem romanischen Rechtskreis und das österr. Justizwesen dem deutschen Rechtskreis. Aus diesem Grund gehe ich schon davon aus, dass markante Unterschiede vorhanden sind. Da ich jedoch kein Experte im vergleichen von Rechtssystemen bin, können Sie mich ja diesbezüglich aufklären.
              5. Ob jetzt R.A. Nettis 100 oder 200 bearbeitet ist unerheblich. Ihre Aussage „aufgrund der geringeren finanziellen Ausstattung von Ausländern müssen diese häufiger auf Pflichtverteidiger zurückgreifen, die im Vergleich zu gut bezahlten Staranwälten den Verdächtigen mit weniger großer Wahrscheinlichkeit aus dem Gefängnis holen können“. Jetzt erklären Sie mir, ist R.A. Nettis (sie unterstellen den Pflichtverteidigern schon fast mangelnde Einsatzbereitschaft) kein gut bezahlter Staranwalt?
              6. Will Natürlich behaupten, dass alle Südtiroler reich sind? Oder dass alle Ausländer ärmer als die Südtiroler sind? Wie können sie die ach so armen Ausländer denn einen Anwalt wie Nettis leisten?
              7. Sie stellen dies Behauptung in die Welt („Ausländern wird weniger oft die Möglichkeit gegeben, Sozialarbeit zu leisten anstatt die Haft im Gefängnis absitzen zu müssen“), also liegt es an Ihnen diese Behauptung mit Zahlen zu belegen.
              8. Wahrnehmung und offizielle Zahlen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Dass Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Drogenhandel usw. ein ganz anderes Kaliber an Verbrechen als betrunken Auto zufahren (ohne Unfall) sind, da stimmen Sie mir hoffentlich zu.

              Da es wenig Sinn macht ohne von Ihnen zu liefernde Zahlen zu diskutieren, und es mir doch etwas Zeit kostet, ihre Behauptungen mit offiziellen Quellen zu widerlegen, ist dies mein letzter Kommentar.

            • Stefan77

              Es ist nicht schwer Ihre Äußerungen Punkt für Punkt zu widerlegen.
              1. Nein habe ich nicht, vielleicht können Sie mir ja die Häftlingszahlen aufgeschlüsselt liefern. Für Straftaten, welche unter 3 Jahren Gefängnis bestraft werden wird die Untersuchungshaft nur in Ausnahmefällen verhängt. Wenn Sie mir nicht glauben, dann lesen Sie den Art. 175 Abs. 2-bis c.p.p. durch, vielleicht glauben Sie mir dann: “Non può essere applicata la misura della custodia cautelare in carcere o quella degli arresti domiciliari se il giudice ritiene che con la sentenza possa essere concessa la sospensione condizionale della pena. Salvo quanto previsto dal comma 3 e ferma restando l’applicabilità degli articoli 276, comma 1-ter, e 280, comma 3, non può applicarsi la misura della custodia cautelare in carcere se il giudice ritiene che, all’esito del giudizio, la pena detentiva irrogata non sarà superiore a tre anni“.
              2. Es gibt sie also, wie viele denn? Wie wird üblicherweise von den amtlichen Stellen mit den von der Marine „geretteten“ Bootsflüchtlingen verfahren? Werden sie aufgrund des Verstoßes gegen das Fremdenrecht inhaftiert, oder einfach ohne jegliche Identifizierung (Verstoß des Dubliner Abkommens) von den Behörden Richtung Grenzen gelotst? Wieso werden dann die Flüchtlinge, welche von der Österreichischen Polizei am Brenner geschnappt werden und nach Italien zurück geschickt werden nicht inhaftiert?
              3. Es gibt sie also, wie viele denn? Sie haben dieses Argument vorgebracht, also liegt es an Ihnen mir dies mit Zahlen zu belegen, erst dann kann man sehen, ob diese „Touristen“ bei der Berechnung ins Gewicht fallen.
              4. Nein mein Lieber, Sie liefern mir Zahlen von Italien und nicht solche von Österreich. Dass die Verbrechen in Österreich und Italien sehr unterschiedlich sind das können Sie nicht abstreiten. Wie viele Mafia-Prozesse gibt es z.B. in Österreich? Doch sehr viel wenigere als in Italien, oder? Und so unterschiedlich sind die Justizsysteme nicht? Das ital. Justizsystem entstammt dem romanischen Rechtskreis und das österr. Justizwesen dem deutschen Rechtskreis. Aus diesem Grund gehe ich schon davon aus, dass markante Unterschiede vorhanden sind. Da ich jedoch kein Experte im vergleichen von Rechtssystemen bin, können Sie mich ja diesbezüglich aufklären.
              5. Ob jetzt R.A. Nettis 100 oder 200 bearbeitet ist unerheblich. Ihre Aussage „aufgrund der geringeren finanziellen Ausstattung von Ausländern müssen diese häufiger auf Pflichtverteidiger zurückgreifen, die im Vergleich zu gut bezahlten Staranwälten den Verdächtigen mit weniger großer Wahrscheinlichkeit aus dem Gefängnis holen können“. Jetzt erklären Sie mir, ist R.A. Nettis (sie unterstellen den Pflichtverteidigern schon fast mangelnde Einsatzbereitschaft) kein gut bezahlter Staranwalt?
              6. Will Natürlich behaupten, dass alle Südtiroler reich sind? Oder dass alle Ausländer ärmer als die Südtiroler sind? Wie können sie die ach so armen Ausländer denn einen Anwalt wie Nettis leisten?
              7. Sie stellen dies Behauptung in die Welt („Ausländern wird weniger oft die Möglichkeit gegeben, Sozialarbeit zu leisten anstatt die Haft im Gefängnis absitzen zu müssen“), also liegt es an Ihnen diese Behauptung mit Zahlen zu belegen.
              8. Wahrnehmung und offizielle Zahlen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Dass Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Drogenhandel usw. ein ganz anderes Kaliber an Verbrechen als betrunken Auto zufahren (ohne Unfall) sind, da stimmen Sie mir hoffentlich zu.

              Da es wenig Sinn macht ohne von Ihnen zu liefernde Zahlen zu diskutieren, und es mir doch etwas Zeit kostet, ihre Behauptungen mit offiziellen Quellen zu widerlegen, ist dies mein letzter Kommentar.

    • Wandersmann

      und wenns auch nur 60% wären. wenn jemandem der nichts hat auch nichts geschieht, ausser vielleicht eine Verwarnung oder 2 Tage Hausarest, wohin soll das führen… wer zuviel hat, der kauft sich frei, wer nichts hat, dem kann man nichts nehmen, er bekommt noch eine warme Mahlzeit in der Untersuchungszelle und am nächsten Tag gehts gleich weiter… und der in der Mitte der viel zu verlieren hat, kann sich nicht zur Währ setzen… der in der Mitte darf nur wie verrückt Steuern zahlen…

    • crissy

      Da gibt es schon statistische Quellen, habe ich selber mal gelesen (vom Innenministerium glaube ich veröffentlicht)….
      80% ist vielleicht zu viel, aber entfernt sich nicht sehr viel von der Realität.
      Aber denen passiert ja sowieso nichts, das weiß inzwischen jeder, und ausgewiesen werden sie auch nicht….

      • Natürlich

        „Da gibt es schon statistische Quellen, habe ich selber mal gelesen (vom Innenministerium glaube ich veröffentlicht)….“

        Die Erde soll eine Scheibe sein, habe ich selber mal gelesen (von irgendeiner Institution glaube ich veröffentlicht).
        Die Quelle ist egal. Das wird schon so sein, wenn ich es sage.

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