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    Die große Verwirrung

    SVP ausschuss podium188In der SVP beginnt jetzt ein Streit darüber, was der SVP-Ausschuss in Sachen Geburtenabteilungen wirklich beschlossen hat. Was SVP-Chef Philipp Achammer sagt.

    von Artur Oberhofer

    Für Beobachter war klar: Der SVP-Ausschuss hat am Montag die Reformpläne von Martha Stocker abgesegnet – und damit faktisch die Schließung der Geburtenabteilungen in den Kleinspitälern zum 1. Jänner 2016 beschlossen.

    Die Aussagen und die Botschaft des Landeshauptmannes und der Landesrätin (zu sehen und zu hören auch im VIDEO von TAGESZEITUNG Online) waren klar und unmissverständlich:

    Wenn Rom die Sicherheitsstandards nicht lockere (was völlig unwahrscheinlich, ja unmöglich ist), dann könnten die Geburtenabteilungen nicht weiterbetrieben werden – und müssten zum 1. Jänner 2016 schließen.

    Innerhalb der SVP ist nun ein Streit darüber ausgebrochen, was wirklich beschlossen wurde bzw. welche Auswirkungen die Entscheidung des SVP-Ausschusses habe.

    Die Posse um die Gesundheitsreform geht in die nächste Runde.

    Der Grund: Die drei Bezirksobleute der SVP im Vinschgau, Wipptal und im Pustertal stellten am Dienstag klar:

    Über die Geburtenabteilungen sei im SVP-Ausschuss gar nicht entschieden worden! Diese Entscheidung sei nämlich ausgeklammert worden!

    Der Wipptaler Bezirksobmann Karl Polig sagte am Dienstag wörtlich:

    „Wir hätten dem Entwurf von Landesrätin Martha Stocker nie zugestimmt, wenn darin eine Schließung der Geburtenabteilungen von Sterzing, Innichen oder Schlanders vorgesehen wäre.“

    Der Parteiausschuss habe „die Entscheidung über Zukunft der Geburtenabteilung bis zur eindeutigen Klärung der Zuständigkeiten der Autonomen Provinz aus dem Beschluss ausgenommen“, so erklärte auch der Bezirksobmann des Vinschgaus, Albrecht Plangger.

    Was ist nun Sache?

    Die drei SVP-Bezirksobleute erklärten, dass Parteiobmann Philipp Achammer noch vor der Abstimmung betont habe: „Wir entscheiden heute nicht über die Schließung, sondern lediglich über die weitere Vorgehensweise zu den Geburtenabteilungen.“

    Die Frage ist jetzt:

    Wurden die SVP-Bezirksobleute reingelegt?

    Haben Plangger, Durnwalder, Polig & Co. nicht mitbekommen, über was sie abstimmen?

    In jedem Fall tun die drei Bezirksobmänner jetzt so, als wäre in Sachen Geburtenabteilungen noch gar nichts beschlossen. „Es muss unser Ziel sein, alle Möglichkeiten zum Erhalt der Geburtenabteilungen auszuloten“, sagt beispielsweise der Wipptaler Bezirksobmann Polig.

    Die Zustimmung im Parteiausschuss, so ergänzt sein Vinschger Kollege Albrecht Plangger, sei „ein Vertrauensvorschuss gegenüber der Landesrätin und dem Landeshauptmann“ zu werten: „Wir erwarten uns nun aber ernste Verhandlungen mit Rom“, betonte der SVP-Obmann des Vinschgaus.

    Auch bei den Primariaten in den peripheren Strukturen sei garantiert worden, dass es zu keinem Kahlschlag kommen werde und dass die interdisziplinären Abteilungen Chirurgie mit Orthopädie und innere Medizin , die Erste Hilfestationen und der Notarztdienst in der Peripherie rund um die Uhr gewährleistet werden.

    Der Pusterer Bezirksobmann Meinhard Durnwalder sagt abschließend: „Es ist gemeinsam gelungen, in wichtigen Bereichen Kompromisse zu erzielen, in Bezug auf die Geburtenabteilungen besteht jedoch noch dringender Klärungsbedarf“.

    Nun liegt eine Stellungnahme von SVP-Chef Philipp Achammer vor:

    Philipp Achammer

    Philipp Achammer

    Er stellt klar, dass der Parteiausschuss am Montag nicht der Schließung von Geburtenabteilungen zugestimmt habe: „Abgestimmt wurde lediglich die von Landeshauptmann Arno Kompatscher vorgeschlagene Vorgehensweise, wonach die derzeit geltenden Sicherheitsstandards auf unser Ersuchen hin auf römischer Ebene noch einmal überprüft werden sollen“, so Achammer.

    Dem Beschluss des Parteiausschusses entsprechend wird Landeshauptmann Arno Kompatscher gemeinsam mit Gesundheitslandesrätin Martha Stocker, den SVP-Parlamentariern sowie dem Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi im Gesundheitsministerium eine Überprüfung der im Jahre 2010 festgelegten Sicherheitsstandards unter Beachtung von internationalen Referenzrahmen beantragen. „Von dieser Überprüfung wird auch die Zukunft der Geburtenabteilungen abhängen“, so Achammer. „Folgerichtig wird erst dann über etwaig nötige Schritte entschieden werden.“ Im Rahmen der Parteiausschusssitzung sei auch mehrmals unterstrichen worden, dass die Überprüfung dieser Standards zu jedem Zeitpunkt die notwendige größtmögliche Sicherheit von Frau und Kind beachten müsse.

    Laut dem SVP-Obmann sei nur aufgrund dieser gemeinsamen Vorgehensweise und der Abstimmung mit den Vertretern der betroffenen Bezirke eine so breite Zustimmung im Parteiausschuss möglich gewesen. „Neben dem umstrittenen Punkt der Geburtenabteilungen enthält die Gesundheitsreform jedoch zentrale Maßnahmen, welche auf eine Sicherung aller sieben Krankenhäuser abzielen“, so SVP-Obmann Philipp Achammer. Weitere bedeutende und weitreichende Reformvorhaben wie etwa eine Neuorganisation der Verwaltung seien hingegen von Anfang an sehr positiv aufgenommen worden. „Deshalb sind wir auch überzeugt davon, dass die Gesamtreform wesentliche Weichen für das Gesundheitswesen stellt, insbesondere was Qualitätssicherung und langfristige Finanzierbarkeit betrifft“, betont Achammer abschließend.

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    Kommentare (57)

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    • Reinhold

      Ist es jetzt schon soweit, dass man in der SVP die eigenen Leute über den Tisch ziehen muss?
      Ist man schon so tief gesunken?

      Warum lehnt sich die Basis und die Bezirke nicht auf?
      Auch gegen die vielen anderen Skandale und Fehler der SVP

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die Medical School (Millionengrab)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – uvm.

      • Visionär

        Als Außenstehender könnte man wirklich glauben, diese Partei sei kabarettreif, aber für das Volk ist dieser Haufen leider eine Katastrophe.

      • Franz

        Reinhold’s und Walter’s Lügenliste. Ich warte immer noch auf die Beweise zu den Behauptungen diese Liste.
        Na Reinhold & Walter ???? wo sind die Beweise ??? Oder Unterstellt ihr anderen einfach etwas ohne es beweisen zu können ?? 🙂

        • Gynne

          Liest wohl keine Zeitung ???? Ist alles voll von Reinholds Liste .Z.B. SVPD hat 5mill. Schulden . Flugplatz , SafetyPark, Museum, Therme Meran ALLES ROTE Zahlen ,Thermalbohrungen Mill.ins Wasser gesetzt um nur einige zu nennen . Und von der Vetternwirdschafft brauchen wir erst gar nicht anfangen zu Reden ,das würde den Rahmen Sprengen. Im gegensatz zu Dir, Listet Reinhold Skandale auf, die Jeder (auser dir ) in den Zeitungen gelesen hat. Also währe es an der Zeit das gegenteil zu Beweisen ,was DU , aber leider nicht im Stande ,bist weil DU genau weißt das die Liste der Wahrheit entspricht .
          Na ja ,was soll man sich von einen SVPDler schon erwarten ,wo schon die Parteibosse LÜGEN, BESSCHEIßEN , KORRUPT sind und das Volk für Dumm verkaufen.

      • Walter

        Und dann lesen wir auch noch, dass der Herr Generaldirektor, der ab April in der zweiten Reihe stehen soll, und der für die letzten Jahre der Unfähigkeit € 180.000,- an Prämien erhalten hat, derzeit offenbar versucht, einen lukrativen Vertrag auszuhandeln. Man müsste diejenigen bestrafen, die solche Verträge abschließen und dem Bürger damit sein hart verdientes Steuergeld stehlen. Man schaue in die Nachbarländer, dort erhalten wesentlich fähigere Verwaltungsbeamte wesentlich niedrigere Gehälter.

    • peppele

      Ausser Spesen nicht gewesen, alle sind nach Bozen gekommen, haben vielleicht an Schluck Felsnkeller Wein genommen, und sind dann bei den Themen nicht mehr mitgekommen,weil Sie waren schun so benommen.

    • Franz I

      Wia, die hellsten Köpfe haben nicht verstanden was Martha, Kompatscher & Ach(J)ammer, ihnen vorgelegt haben?
      Kein Wunder mit Durnwalder, Plangger, usw. ja wenn die immer so schlafen hat die Anklage leichtes Spiel.
      Also, wenn diese „Juristen“ nicht wissen um was es geht, wo haben diese studiert, ban an Viktor Peintner & vielen mehr kann man es ja verstehen.

    • Andreas

      Hätten sie 2 + 2 zusammengezählt, hätten sie vielleicht gleich bemerkt, dass die Verhandlungen von Kompatscher nichts bringen werden und die Geburtenabteilungen geschlossen werden.

    • sogeatsnet

      Bei den Verhandlungen mit Rom wird es doch wohl keine größeren Probleme geben?
      Es sind ja schließlich alle Freunde Südtirols!
      😀

    • Garuda

      Alles nur mehr eine lächerliche Provinzposse.

      Also lei mear zin Schamen!

    • vinschgau

      Ha,Ha,Ha, die armen SVP Schäfchen über den Tisch gezogen, nein nein doch niemals würde man das machen

    • josef.t

      Wie bei der Synode, alles was „unumstößlich“ ist, wird einfach zur Abstimmung nicht zugelassen, ob das Volk will oder nicht….das “ Vielleicht “ bis nach der Wahl……

    • Stefan77

      Wetten, dass das Ergebnis dieser „Überprüfung“ erst nach den Gemeindertswahlen bekannt wird. Meine lieben Landsleute im Vinschgau, Wipptal und Oberpustertal, wenn ihr jetzt bis Mai stillhaltet und weiter dieser SVP die Treue haltet, dann könnt ihr euch gleich von den Geburtenabteilungen verabschieden.

    • Gonzales

      Die SVP hat eindeutig entschlossen die Geburtenabteilung zu schließen! Wollen uns jetzt die Bezirksobmänner erklären, dass es nicht so ist?
      http://www.tageszeitung.it/2015/02/02/die-entscheidung-6/
      Was sagt Kompatscher und Stocker: „Wenn die Standarts so bleiben, wird geschlossen!“ Stocker und Kompatscher hatten vorher kein Interesse an den Standarts zu rütteln, wieso sollten sie es jetzt haben?
      Des weiteren gibt es ja ein Gutachten, dass diese Standarts nicht bindend sind! Also alles nur bla, bla, bla…..Auch die Bezirksobmänner haben sich jetzt überreden lassen…..Vertrauensvorschuss…..dass ich nicht lache! Villeicht haben die Beziksobmänner geglaubt sie stimmen wieder über einen Pensionsvorschuss! Ich hoffe nur dass der Tag der Wahlen schnell kommt!

    • walter

      Nur noch zum Lachen!!!! 🙂 🙂 🙂
      die SVPler betrügen und belügen sich jetzt schon untereinander!! mal schauen ob die Bezirke und Ortsgruppen sich diese Schweinerei gefallen lassen?!

      Geht ihr noch brav Mitgliederbeiträge sammeln? 🙂
      Von Haustür zu Haustür? 🙂

    • Sauber

      Wer um Himmels Willen, lieber Herr Plangger, gibt denn der Frau Stocker noch einen Vertrauensvorschuss?
      Jetzt hilft wirklich nur noch eines: zumindest die Bürger der betroffenen Gebiete sollten im Mai bei den Gemeinderatswahlen die Volkspartei ignorieren. Wenn die trotzdem noch gut gewählt wird, dann ist den Bürgern nicht mehr zu helfen.
      Die Gemeindeverwalter in der Peripherie müssen jetzt auch zeigen, dass sie „Eier“ haben. Wenn sie jetzt noch der SVP die Treue halten, werden auch sie unglaubwürdig.
      Bürgerlisten müssen her, die Oppositionsparteien sind – Ausnahme bestenfalls die Grünen – auch keinen Schuss Pulver wert.

    • zottl

      Autonomie? Durni solala, der nichtssagende Láchler viel schlimmer. Bla bla und das Volk bleibt auf der Strecke!

    • Unternehmer

      Hoffe die meisten von uns haben bereits genügend Erfahrung mit den italienischen Gesetzen, dessen Auswirkungen und vor allem deren gesetzten Termine der Einführung. Letzteres wird zwar oft rückwirkend eingeführt, wenn es zu Gunsten des Staates ist, bei Anpassungen an EU-Richtlinien gab es bis heute laufend Verlängerungen bis zur schlussendlichen Streichung (siehe Sistri). Weshalb soll dies in diesem Fall nicht auch zutreffen und die ganze Aufregung war wieder mal für die …

    • Herrgott

      Ich fordere: Das Spital in Sterzing und das in Innichen gehören sofort zugesperrt!!! Martha, zeig deine palle!!!

    • vinschger

      Gonz oanfoch: koan bürgermeister vo sui wehln in gonzn lond…. A wenn di opposition sich nit mit ruhm bekleckert hot, obr bessr wia dia …..

      Odr sui drrichtn zlescht nu epas nor sein sie die held, obr i hoff di leit folln nit af den inni

    • Unterwind

      Würde mich wirklich wundern wenn diese Nullen tatsächlich wüssten was sie beschlossen haben. Als Steuerzahler ist man ohnehin schon bestraft genug wenn man dann noch vor Augen geführt bekommt was da so alles durchgefüttert wird, eine Schande.

    • buerger

      Die Reform der Frau Stocker ist vollinhaltlich zu unterschreiben und sogar noch weiter weiterzudenken.
      Die Ortspolitiker sollen nicht glauben, dass sie die Herren des Landes sind und alles nur nach ihren preriferen Interessen geht. Schließlich besteht das Land aus 500.000 Einwohnern und nicht nur aus den periferen Gebieten. Warum glauben Sie, hört man aus Brixen, Bruneck, Meran keine Einwände gegen die Reform, weder von den Spitälern noch von den SVP Ortsobleuten?
      Niemals hätten Kompatscher und Achammer die Frau Stocker im Regen stehenlassen können.Dann hätten sie selber politisch einpacken können.
      Dass jetzt die Ortsobleute nix gehört hätten und nicht gewusst hätten, worüber sie abstimmen, glaubt wohl niemand.
      Wenn die Sache so mit voller Mehrheit abgestimmt worden ist, müssten die periferen Ortsobleute konsequenterweise zurücktreten.
      Macht den Platz frei für junge Kräfte!

      • Stefan77

        Denken Sie Mal ganz scharf nach, werden in Meran, Bruneck oder Brixen Abteilungen geschlossen? Könnte vielleicht das der Grund sein, warum diese mit der Reform einverstanden sind? Wähnt euch ruhig weiter in Sicherheit, die Bozner Zentralisten werden auch euch noch stutzen.

        • buerger

          In Meran wollen sie die Reha schließen.

          • Stefan77

            Wow, was für ein Einschnitt in die Grundversorgung!!! Na dann können sie ja gleich alle Krankenhüser bis auf Meran und Bozen schließen, wenn Meran schon die Reha verliert.

            • Hamster Klaus

              Die wirklichen Sparpotentiale liegen im „italianisierten“ KH Bozen. Aber genau in Bozen werden Milliarden Euro teure KH – Gebäude errichtet.

            • Stefan77

              Das ist mir schon klar, meine Antwort an buerger war auch ironisch gemeint. Diese Sparmaßnahmen zugungsten des Bozner Wasserkopfes werden die Steuerzahler nocht teuer bezahlen (sei es finanziell und auch gesundheitlich).

    • sepp

      leute losts enk weiter va die hamplmänner verarschen meiner Meinung isch gscheider war in mai noamol landtags wahlen und in herbst gemeinderats wahlen du und wer nett sovl gscheide isch das er nett verstanden hot in dne Video wos do kompatscher und die stocker gsog hoben sein orm dron do liebe achhammer will ols beschönigen weil er sieg das die felle für die gemeinderrats wahlen dohin schwimmen bin mir sicher das die SVP in gewissen gemeinden schwirigkeiten kriegen a liste aufzustellen SÜDTIROLER WOCHTS ENDLICH AMOL AUF

    • Kunigunde

      Man wird ihnen nicht verzeihen, denn sie wissen was sie tun.

    • georg

      ist schon eigenartig: jeder will die saitätsreform , aber wenn es endlich einmal darum geht nägel mit köpfen zu machen , jammern alle herum und mischen sich populistisch in angelegenheiten wovon sie nichts verstehen…(plangger und lassen grüssen)
      ich sage nur: in zeiten wie diesen – wo alle sparen müssen – gehören kostenintensive abteilungen , die sowieso nur für ein paar hundert patienten von nutzen sind ,geschlossen!!!!
      bei der heutigen mobilität kann man wirklich jeden einen mehrweg von 30km ins nächste krankenhaus zumuten.
      leid tun mir bei der ganzen sache nur die angestellten , die um ihren arbeitsplatz zittern müssen…

      • Hamster Klaus

        Ich als Betriebswirt schaue mir immer zuerst die teuersten Ausgabeposten an. Wenn in der Peripherie drei kleine KH-s ca. 6 Prozent der Kosten verursachen schaue ich zuerst 94 Prozent der anderen an, denn dort spielt die „Milliarden Euro Musik“.

        • Natürlich

          Mit einem Betriebswirten namens Hamster Klaus aka Juliane, der 132% als ca. 150% bezeichnet, möchte ich nichts zu tun haben.

        • Hamster Klaus

          Die offiziellen Schulden des Staates bei den Betrieben, Unternehmen, … u.v.m. sind bei den offiziellen 135% von 2014 leider nicht dabei.
          Die Arbeitslosenrate ist auch geschönt. Dort werden mindestens 3,6 Millionen nicht angeführt. Also was soll das Schönreden bewirken?

          • Natürlich

            Wenn Hamster Klaus aka Juliane die Staatsverschuldung nach eigenen Kriterien berechnet, dann kann sie das gerne als „julianische Staatsverschuldung“ bezeichnen.

            Gemäß der international üblichen Definition von Staatsverschuldung hat Italien eine Staatsverschuldung, die bei etwa 132% des BIP liegt.

            • Hamster Klaus

              Nee, nee, nöö! Italien 2014, 135 Prozent offizielle Verschuldung des BIP!
              Wie richtig und falsch offizielle Daten von Schuldnerstaaten sind und was diese bedeuten, sollten Sie spätestens seit „Griechenland“ wissen.

            • Natürlich

              Wenn das so ist, dann brauchen wir die Staatsverschuldung überhaupt nicht mehr berechnen.

              Am besten ermitteln wir die Staatsverschuldung dann einfach am Glücksrad.

    • Herr

      Zu beineiden sind auch die Schwangeren die vom obersten Vinschgau nach Meran fahren müssen um ihr Kind zu gebären. Die Schließung der Geburtshilfen von Sterzing und Innichen finde ich gerechtfertigt.

    • Alex

      Und das Gepflanze von Seiten der SVP geht weiter ….

    • Unterwind

      Lange Rede kurzer Sinn! Wem die Reform nicht passt hat am 10 Mai die Möglichkeit die Handlanger einfach abzuwählen.
      Noch Fragen???

    • buerger

      Besser die Dorfkaiser abwählen.

      • Gugelhupf

        Das Problem ist, dass in den meisten Dörfern nur die SVP kandidiert… Was soll man da machen? Das Einzige wäre selbst für eine andere Partei zu kandidieren, ich wäre aber als Politiker völlig ungeeignet, da ich zu ehrlich und nicht kompromissbereit bin.

    • Frage?

      Ob der „Wasserrohrbruch“ in der SVP Zentrale nur ein „Indiehosemachen“ war?

      Kann es sein dass sich da ein paar vor der Entscheidung ang…..?

      Ich weiß es nicht, ich war nicht dabei, aber vielleicht kann mir einer meine brennende Frage beantworten?

    • amol nochdenken

      An die ganzen Forumschreiber die hier für die Schließung der Krankenhäuser schreiben und für sparen in so schweren Zeiten sind: Die Krankenhäuser in den Päriferien machen im Sanitätshausalt ein paar Prozente aus, was glaubt ihr wird durch die Schließung der Geburtenabteilungen gespart? 0€, das macht bei dem Milionenhaushalt nicht die Bohne aus. Gespart muss in Bozen werden… Also denkt mal darüber nach oder lasst euch weiter verarschen….

    • Frage?

      Ist eine biblische Sprachverwirrung wie einst Sodom , in der SVP und der Regierung eingetreten?

    • vinschger

      Stottn nommen von birgermeistr „geburtenstation“ afn stimmzettl schreibn……

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