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    Die Millionen-Rechnung

    gruber marienklinikDie Bozner Marienklinik wird in den nächsten Tagen unangenehme Post von Sanitätslandesrätin Martha Stocker bekommen. Inhalt: Die Aufforderung, 4,6 Millionen Euro an Investitionsbeiträgen für den Umbau der Klinik an das Land zurückzuzahlen.

    von Thomas Vikoler

    Das Dekret hat Ulrich Seitz, Direktor des Landesamtes für Krankenhäuser, bereits unterschrieben. Es liegt nun auf dem Tisch von Sanitätslandesrätin Martha Stocker, die in wenigen Tagen der Marienklinik in der Bozner Claudia-de-Medici-Straße eine unangenehme Mitteilung zukommen lassen wird.

    Eine Aufforderung, dem Land Südtirol 4,6 Millionen Euro zurückzuzahlen.

    Ein schwerer Schlag für die Privatklinik, die den Tertiarschwestern gehört und in den vergangenen Jahren erheblich umstrukturiert wurde: Die umstrittene Schließung der Geburtenabteilung und zweier Operationssäle im Mai 2013, die Unterbringung von Altersheim-Bewohnern des Bozner Betriebs der Sozialdienste und – im vergangenen Jahr – die Übersiedlung der Sportmedizin des Sanitätsbetriebs in den zweiten Stock der Marienklinik.

    Genau in diesen Umstrukturierungen – laut Geschäftsführer Gerhard Gruber waren sie notwendig, um das wirtschaftliche Überleben der Klinik zu sicheren – sieht das Landesamt für Krankenhäuser ein Problem. Nämlich eine Änderung der ursprünglichen Zweckbestimmung von Abteilungen und Räumlichkeiten der Marienklinik.

    Die Überprüfung des Falles durch Amtsdirektor Seitz läuft mittlerweile seit einem Jahr, nun sind alle sachlichen und rechtlichen Fragen geklärt. Mit einem Ergebnis: Die Marienklinik hat gegen ein Landesgesetz verstoßen, das die Förderung von Privatkliniken regelt. Dies sieht nämlich vor, dass bei Investitionsbeihilfen seitens des Landes eine zwanzigjährige Nutzungsbindung für die geförderten Einrichtungen besteht. Kurz: Wird eine Subvention gewährt, darf für 20 Jahre nichts an der Zweckbestimmung der Räumlichkeiten und betroffenen Abteilungen geändert werden.

    Laut dem Dekret des Amtsdirektors stellen die in den vergangenen Jahren durchgeführten Umstrukturierungen in der Marienklinik einen Verstoß gegen diese Bestimmungen dar.

    Das Land hatte in den Jahren 2001 und 2002 die umfassenden Umbauarbeiten an der Klinik inklusive der Einrichtung von Operationssälen großzügig gefördert. Im Jahre 2006 folgte ein weiterer Umbau.

    Für jene Abteilungen, die in den vergangenen Jahren geschlossen bzw. für einen anderen Zweck genutzt wurden, verlangt das Sanitätsassessorat des Landes nun ziemlich genau 4,6 Millionen Euro zurück. Das Gesetz lasse keinen Interpretationsspielraum zu, heißt es im Assessorat.

    Die Klinik-Leitung hatte im Zuge der Überprüfung des Krankenhaus-Amt die Position vertreten, dass die Rückzahlung nicht zu entrichten sei.

    Sollte die Marienklinik die 4,6 Millionen Euro tatsächlich zahlen müssen, wäre das möglicherweise ein ungutes Abschiedsgeschenk von Geschäftsführer Gruber. Dieser bewirbt sich bekanntlich am kommenden Wochenende um eine Bürgermeister-Kandidatur für die SVP Meran. Die Chancen, neuer Meraner Bürgermeister zu werden, stehen für ihn gut.

     

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    Kommentare (75)

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    • walter

      Und der soll neuer Bürgermeister in Meran werden?
      Dann Prost Mahlzeit! 🙂

      • H. M.

        Die Marienklinik als Basiskrankenhaus zur Unterstützung des KH Bozen zu positionieren wäre eine kostengünstigste Maßnahme zur Lösung des Wartezeitproblem bzw. der medizinischen Unterversorgung im Bozner Raum!
        Aber macht nur weiter: Zentralismus ist sicher die bessere Lösung… – gaaanz bestimmt! 😉

    • peppele

      Ein wahrlich guter Geschäftsführer, der einfch drauflos baut.
      Da kann Meran sich auf was gefasst machen. Genau die SVP Linie.

    • Andreas

      Südtiroler Mentalitãt, jetzt machen wir mal und wenn es Probleme gibt, geh ich um 6.00 Uhr zum Luis, der biegt es dann schon zurecht, was auch passiert ist.
      Herr Gruber hat aber anscheinend übersehen, dass er um 6.00 Uhr allein in der Kälte vor verschlossenen Türen stehen wird, dumm gelaufen.

      • Gretel

        @Andreas
        Dein und sein Freund Zeller wirds schon nachhaltig 😉 richten.

        • Andreas

          Mein Freund Zeller wird sich zwar nicht bei dieser Kälte um 6.00 Uhr morgens ein paar Jammerer anhören, welche sich selbst in die Sch…ße geritten haben 🙂 ,
          ich denke aber auch, dass er wohlwollend und nachhaltig dieses Problem lösen wird im Sinne des Volkes, der SVP, Grubers oder sonst wem, so genau weiß ich das aber auch nicht 🙂

          • Gregory

            Dürfte wohl das Land selbst einen Teil der Umstrukturierungen und nachherigen Nutzungsänderungen verursacht haben, indem die Politiker bestimmt haben, dass die Geburtenabteilung zu schließen sei und verschiedene andere medizinische Dienste umzupolen sind. Folglich hätte eigentlich das Land, sprich die entsprechenden bestimmenden Politiker selber an die Provinz einiges der Gelder zurückzuzahlen + eine Strafe. Also nicht zuerst verursachen und dann andere hineinhussen. Gerhard Gruber ist nur ein folgsames Rädchen mitten in dieser falsch gelaufenen und unüberlegten Parade. Stets nach der Devise: So haben wir es vorher gemacht, so machen wir es auch jetzt, wir sind schließlich unter uns.

            • Andreas

              Sind das jetzt Fakten oder Vermutungen, dass die Umgestaltung durch politische Vorgaben notwendig wurde?

              Denn auch wenn die Politik diese gemacht hätte, ist die Marienklinik ein Privatbetrieb und es kann nicht sein, dass sich die Politik in ihrer Gesetzgebung den Befindlichkeiten eines jeden Privaten anpassen muss.
              Es ist grad das, was ich z.B. beim TIPP am meisten ablehne, nämlich dass die Wirtschaft von der Politik Schadensersatz fordern kann, wenn ihnen neue Gesetze nicht genehm sind.

            • Gregory

              @Andreas
              Es ist gerade umgekehrt, dass die Politik bei uns die Wirtschaft am Gängelband führt und die Wirtschaft ständig öffentliche Beiträge fordert und meint ohne diese nicht bestehen zu können. So schaffen sie sich Abhängigkeiten gegeneinander und sind auch dafür beiderseits verandwortlich. Wär ja noch schöner die politisch Verantwortlichen immer als unschuldig hinzustellen, wo sie ständig die Finger im Marmeladeglas haben.

            • Andreas

              @Gregory
              Ihnen ist schon aufgefallen, dass Sie meiner konkreten Frage ob es eine Vermutung oder Fakten sind, welche sie geschrieben haben, ausgewichen sind?
              Ihr Satz beginnt mit „Dürfte…“, also handelt es sich scheinbar doch um eine reine Spekulation ihrerseits.

              Ihre blumigen Aussagen sind zwar sprachlich hervorragend, umschiffen aber geschickt den Kern der Sache, um sich nicht zu sehr festzulegen.

            • Andreas

              @Gregory
              Das geschickt nehme ich zurück, da ist eigentlich gar nichts geschickt.
              Ihre Aussagen könnte man eigentlich locker in 1 – 2 leicht verständlichen Sätzen zusammenfassen, ohne dass man lange nachdenken muss, was Sie damit aussagen wollen.
              Aber wollen Sie überhaupt, dass Sie jeder versteht?

            • Gregory

              @Andreas
              Verstehe schon, dass Sie eine stilistisch schöne Sprache nicht mögen, weil Sie eine solche kaum einmal zustande bringen und sich dann ständig über dieses ihr Unvermögen ärgern.
              Sie haben hoffentlich schon gemerkt, dass mein zweiter Beitrag gar nicht mehr mit „dürfte“ anfängt, sondern ganz ungeschminkt den ersten ergänzt und trocken auf die Tatsachen, die in den letzten Jahren in seriösen Medien, aber auch in den Beschlüssen des Landtages und vor allem der Landesregierung und in ISTAT und ASTATzum Ausdruck kamen. Also Andreas, nichts von Vermutungen. Lesen Sie die Fakten selber nach, wenn Sie es nicht schon getan haben und nun diese durch ihr Herumflunkern verschleiern wollen.

            • Andreas

              @Gregory
              Ihre blumige und teilweise recht schwammige Ausdrucksweise kriege ich sicher nicht hin, bin deshalb aber weder neidisch noch finde ich es erstebenswert um den Brei herum zu schreiben, dies aber nur nebenbei.

              Sie müssen Politiker sein, viel reden aber wenig sagen, denn Ihre Aussage zur Schuld des Landes in diesem Fall haben Sie weder belegt, noch zurückgenommen.

              Etwas zu behautpten und wenn jemand nachfragt diesem zu antworten er soll selber nachlesen ist etwas dürftig für Ihr Niveau.

            • Gregory

              Sie sind es wahrscheinlich nur zu bequem die Fakten selber heraus zu suchen und nach zu lesen, somit reden Sie sich damit heraus, dass dies dürftig für mein Niveau sei, wenn ich Sie nur darauf hinweise (Sie selbst sprechen von ‚behaupten‘). Ja glauben Sie wirklich, dass ich auch noch ihre Faulheit unterstütze, geschweige denn ihnen auch noch Gratisunterricht für eine „blumigere“ Sprache geben möchte.

            • Andreas

              @Gregory
              Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass ich den Fall weiß ich wo recherchiere?
              Sie haben eine Behauptung aufgestellt, sofern man solche schwammigen Aussagen als Behauptung bezeichnen kann und können diese nicht belegen.

              Sagen Sie es doch gleich, dass Sie Sich etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, kann passieren.

            • Gregory

              Andreas, Landesbeschlüsse und Medienberichte zusammensuchen! Tun Sie sich das selber und wenn Sie es nicht können, dann rufen Sie ihren Freund Zeller zu Hilfe. Vielleicht vergehen ihnen dann die Flausen immer wieder untergriffig zu werden. Sie geben sich ja sonst immer so tüchtig und gescheit. Sind Landesbeschlüsse zu Umstrukturierungsmaßnahmen, Beschlüsse zum Schließen von medizinischen Versorgungsbereichen und der Zwang zur Aufnahme neuer medizinischer Aufgaben, die eine Menge von Umbaumaßnahmen und Investitionen zur Folge hatten, etwa nur meine Erfindungen, Andreas. Zuerst eine Struktur abwürgen, damit zwangsweise Umstrukturierungen herbeiführen um sich erhalten zu können. In fadenscheiniger Weise dafür Beiträge zahlen und nachher sie wieder zurückrufen. Das sind mir die richtigen Politiker, die immer bei den anderen Zwänge hervorrufen und bei sich selber nie ansetzen. Kehren Sie zurück in die Wirklichkeit und öffnen Sie die Augen. Dann finden Sie die Unterlagen dazu schon auch selber. Vielleicht vergeht ihnen dann die „Blumigkeit“, wie Sie es vorher so hämisch bezeichnet haben.

    • zampano

      eigentlich immer dasselbe SVP Spiel, erst grosszügig mit Steuergeld um und ausbauen,
      mit Pomp einweihen, und dann schliessen, irgendein römisches Gesetz findet man immer,
      dann sind die in Rom schuld !
      oder will man die Konkurrenz loswerden, die Abteilungen der Marienklinik haben immer zu vollster Zufriedenheit der Patieten gearbeitet, hier stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel und die Gesundheit der Bürger,
      aber das kümmert die Bürokraten im Hause Stocker nicht.
      immernoch 4 Gesundheitsbezirke und Direktoren, da muss man anfangen,
      eviva la casta altoatesina !

      • Andreas

        Es ist genau Deine Argumentation mit welcher Fehlverhalten in der Ära Durnwalder einfach geradegebogen wurden.

        Du wetterst gegen die SVP, scheinst den Sachverhalt aber nicht wirklich verstanden zu haben.

        Es wurden gesetzeskonform Subventionen gewährt, die Marieneklinik hat sich nicht an die Auflagen gehalten und die Subventionen werden wie bei jedem Privatem zurückgefordert.
        Worauf stützt Deine Aussage, dass die SVP der Marienklinik schaden will?
        Der Fehler liegt wohl eindeutig bei der Marienklinik, unabhängig davon, welcher Partei der Geschäftsführer angehört.
        Dies sind 4,5 Millionen unberechtigter Steuergelder die zurückverlangt werden, die decken dann ein Jahr Flughafen 🙂

        • Gregory

          Und wer hat die Auflagen verursacht bzw. die Bestimmungen geändert? Andreas, Sie machen sich das zu leicht in ihrer Interpretation.

        • Gregory

          Seinen Flughafen kann sich Andreas selber finanzieren, er will ihn ja haben. Dann kann er seine Bozner Berge verschieben. Dafür investieren wir die freiwerdenen Gelder in die Bildung einiger hier Schreibenden, damit wäre vielleicht mehr getan damit. Außer, es gibt dabei schon einige gänzlich verlorene Schäflein, wo hinzugegebene Hopfen und Malz ohnehin verloren wären. 😀 😉

          • Pistola

            Wenn man in Innsbruck landen kann, dann geht es in Bozen um einiges einfacher.

            • Gregory

              Pistola, dann probieren Sie es einmal bzw. lassen Sie es sich zeigen, dann werden Sie wohl sehen, wie es in Innsbruck mit dem Anflug und Abflug steht und wie umso schwieriger in Bozen. Und das immer auch der verschiedenen und anders gelagerten Gebirgsstöcke wegen. Wie ist das Tal und wie sind die Berge in Innsbruck gelagert und wie in Bozen? Sehen Sie doch selbst hin, vielleicht verstehen Sie etwas von Geographie, Physik und Geomorphologie.

          • Andreas

            @Gregory
            Es scheint sie haben eine recht eigentümliche Auffassung von Politik, wenn laut Ihnen jeder der für etwas ist, es selbst finanzieren soll.
            Wenn Sie keine besseren Argumente haben, ein guter Rat, lassen Sie es bleiben.
            Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit Ihrem typischen „Geographie, Physik und Geomorphologie“, da Sie dort offensichtlich Experte sind, ich habe keine Ahnung davon, maße mir aber trotzdem an, für den Flughafen zu sein.

            • Gregory

              Andreas, ihre diktatorische Haltung, mit meine Argumente zu verbieten, zieht vei mir nicht, solange es auch meine Steuergelder sind, die beim Finanzieren solch unwirtschaftlicher Strukturen verwendet werden. Und nur, weil Sie von bestimmten Fachgebieten nichts verstehen (aber zur Schule sind Sie hoffentlich gegangen, oder?), müssen Sie erst recht nicht gebieterisch werden. 😀 😉

            • George

              Andreas, ihre diktatorische Haltung, mir meine Argumente zu verbieten, zieht bei mir nicht. Solange es auch meine Steuergelder sind, die beim Finanzieren solch unwirtschaftlicher Strukturen verwendet werden, rede ich auch mit, egal ob ihnen die Argumente gut genug sind oder nicht. Und nur, weil Sie von bestimmten Fachgebieten nichts verstehen, müssen Sie erst recht nicht gebieterisch werden. Aber zur Schule sind Sie hoffentlich gegangen und haben dort die Grundlagen dieser Fächer studiert, oder?), 😀 😉

            • Gregory

              Der George wird es mir verzeihen, wenn ich bei meinem korrigierten Text seinen Namen erwische habe.

            • George

              Gregory, sei nicht so unkonzentriert. Diesmal habe ich noch ein Nachsehen. Aber solche Fehler darfst du nicht machen: ……seinen Namen erwische habe statt erwischt habe.

            • Andreas

              @Gregory + George
              Was genau haben Sie/Ihr bei meiner Bitte „Und kommen Sie jetzt bitte nicht…“ nicht verstanden bzw. was interpretieren Sie/Ihr als diktatorisch und gebieterisch?

              Bis Sie es heute geschrieben haben, wusste ich gar nicht, dass es „Geomorphologie“ gibt, also kenne ich auch keine Grundlagen.

              Es spricht aber nicht zwingend für Sie, wenn Sie bei Kritik an Ihrer Meinung gleich etwas großkotzig Ihr Wissen raushängen lassen, denn die Antwort bei welcher Sie diese Wörter verwendet haben galt nicht mal mir.

              Ein Mann Ihres Formats hat es aber wahrscheinlich nicht nötig dem gemeinen unwissenden Pöbel auf eine Frage zu antworten oder diesem in einer verständlicheren Sprache zu schreiben.
              Aber was soll´s, Lehrer….

            • Gregory

              Aber Andreas, haben Sie im nächsten Moment schon vergessen, dass Sie es waren, der mir folgenden Satz geschrieben hat: „Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit Ihrem typischen “Geographie, Physik und Geomorphologie”, da Sie dort offensichtlich Experte sind, ich habe keine Ahnung davon, maße mir aber trotzdem an, für den Flughafen zu sein“. Sind doch Sie es, der sehr erregt mir darauf antwortet und nicht ‚Pistola‘. Also darf ich Sie auch darauf ansprechen. Hoffentlich vertragen Sie es, um nicht gleich schon daraufhin wieder über die Lehrerschaft zu lamentieren. Mein Beruf ist ein anderer.

    • Gerry

      Herr Gruber ist eine Niete, denn diese Klinik war vor Jahren noch ein Juwel . Viele Südtiroler die in der Marienklinik behandelt wurden können es einfach nicht verstehen warum man in den letzten Jahren so abgebaut hat. Niemand wird Herrn Gruber eine Träne nachweinen, ab nach Meran.

      • Beate

        Das ist jetzt ein bisschen spät, die Kuh ist aus dem Stall, der Schaden ist passiert. Die Schwestern (Generaloberin&Co.) haben sich auf Gruber verlassen, und der hat ihnen als Geschäftsführer offenbar Märchen erzählt. Trotzdem selber die Übersicht behalten und mitdenken wäre ratsam gewesen. Denn das weiß doch bald jedes Schulkind, dass Auflagen zu erfüllen sind, wenn man Landesbeihilfen in Anspruch nimmt. Die Kenntnisnahme erfolgt sogar offiziell in Gegenwart eines Notars, in der Marienklinik dürfte es nicht anders gewesen sein. Wie kann ein Geschäftsführer nur solche Entscheidungen treffen? In Martinsbrunn waren sie klüger, dort haben sie ihn rechtzeitig in die Wüste geschickt.
        Meran kann sich freuen auf diesen Bürgermeister!

    • Politikverdrossener

      Vielleicht zahlt das sein Obermeister?

    • Garuda

      Und Herr Gruber schickt sich an, Bürgermeister zu werden?

      Gute Nacht, Meran! Der letzte macht bitte das Licht aus.

    • Ewald

      Privatklinik (in Kirchenhand) nennt sich dann sowas, und alles ist vom Land bezahlt, wie bei den sogenannten Privatschulen (natürlich auch von der katholischen Kirche) wo mindestens auch alles von der öffentlichen Hand (Land, Staat, sprich Steuerzahler) finanziert wird. Nur die Gewinne die fließen in die Kirche und sie können ihre religiösen Vorstellungen den Studenten einprägen, wie in den Koranschulen.

      • Garuda

        @Ewald

        Genau so ist es! Aber noch viel schlimmer ist, dass ihre Lehrkräfte von ihnen selbst ausgesucht werden und keine öffentliche Ausschreibung gemacht wird, nicht mal nach Titeln suchen sie die Lehrkräfte aus, sondern nur nach dem Kriterium, wer ihnen gut zu Gesichte steht.

        Also keine Ausschreibungen, obwohl mehr als 70% der katholischen Privatschulen mit Steuergeld finanziert wird.

        Einfach nur mehr traurig.

    • Paul

      Frage mich, wieso eigentlich sich der Garuda so sehr in den südtiroler Alltag einbringt, nachdem er in Österreich wohnt. Normalerweise sollte man sich dort einbringen, wo man sein Zelt aufgeschlagen hat, nicht? Oder hat man dort in Austria (hier von gewissen Nostalgikern sogar als Vaterland angepriesen) als eingewanderter Itaker keinen besonderen Anklang?

      • Andreas

        Ich glaube er sorgt sich um unser aller Wohl und versucht uns auf den rechten Weg zu führen.
        Sein grandioser Einsatz für Minderheiten aller Art, sexuelle Freizügigkeit und sein Kampf gegen die katholische Kirche sollten wir auch dementsprechend würdigen.
        Sein beispielloser Wortschatz bei Beschimpfungen darf auch nicht unterschlagen werden.

        Alles in allem, danke Garuda, dass Du trotz der Ferne zu Deiner so geliebten Heimat Dich so für sie einsetzt 🙂

      • George

        @Paul
        Garuda will uns unr weismachen, dass er in Österreich wohnt. In Wirklichkeit ist sein „Österreich“ nicht weit von uns und hier in Südtirol.

        • Garuda

          @George

          Ich denke, dass es eigentlich irrelevant ist, wo ich nun bin oder nicht.

          Fakt ist, dass Sie wohl ein Parteigänger der SVP sind, oder wie kommt man denn heute in Südtirol der Karriereleiter empor?

          Heute mal bei den Grünen, wenns nützlich ist auch bei der SVP usw.

          Zeugt weder von Geradlinigkeit noch von besonders hoher Intelligenz oder persönlicher Würde. Aber das haben Sie offensichtlich schon lange nicht mehr, denn man hört von den Puschtra Studenten hier in Salzburg so einiges.

          • George

            Garuda als Spekulant. Weil er von mir nichts weiß und mich nicht kennt, aber doch etwas Abschätziges schreiben möchte, muss er schnell etwas an den Haaren herbeiziehen. All die Ausdrücke, die er hier verwendet (Parteigänger der SVP und Karriereleiter, heute mal bei den Grünen, einiges vom Hörensagen der Puschtra Studenten in Salzburg usw.) kann er sich in Zukunft sparen, da ohnehin nichts davon auf mich zutrifft. Das mag ihn vielleicht noch mehr ärgern.

            • Garuda

              @George

              Was Sie unter Ärger verstehen, ist doch lächerlich.

              Und ständige Unterstellungen. Lassen Sie sich etwas Besseres einfallen, um mich zu ärgern, denn das Bisherige lockt mich nun wirklich nicht hinter dem Ofen hervor.

              Und P.S.: ich habe in Bruneck und Umgebung mehr InformantInnen als Sie glauben.

              🙂

      • Garuda

        @Paul

        Schon mal gehört, dass man in der EU mittlerweile ein Prinzip der Freizügigkeit der Personen und Waren hat, sodass man sich überall niederlassen kann, seine Staatsbürgerschaft dennoch behalten kann, sodass man also Wähler und Staatsbürger des Ursprungslandes bleibt.

        Also nur ganz wenige machen illegalerweise Gebrauch vom Wahlrecht in zwei Staaten. Für mich bleibt Südtirol Stammland und Wahlort.

        Darf ich also nicht mitreden/mitschreiben?

        • Gretel

          @Garuda

          Du darfst…
          Mehr noch, du sollst, mitdenken und mitschreiben. 🙂

          • Garuda

            @Gretel

            Danke für die Rosen, die du mir streust. 🙂

            Manchmal kannst aber auch ganz schön gehässig sein.

            Hängt das von deiner Tageslaune ab?

            😉

            • Gretel

              @Garuda

              Die gleiche Frage könnte ich dir auch stellen…

              In Sachen „Gehässigkeit“ würd ich aber festhalten wollen, dass du gegenüber mir einen „kleinen“ Vorsprung hast.

            • Garuda

              @Gretel

              Ach komm, bist du da so genau und so pingelig?

              Cum grano sali?

              😉

            • Gretel

              @Garuda

              „πεπαιδευμένου γάρ ἐστιν ἐπὶ τοσοῦτον τἀκριβὲς ἐπιζητεῖν καθ᾽ ἕκαστον.“

              Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist.“ – Nikomachische Ethik I, Kap.3, 25, 1094b

              😉

            • Garuda

              @Gretel

              Vor soviel Weisheit (auch wenn sie nicht deine eigene ist, sondern von Aristoteles) muss ich kapitulieren.

              Kann weder Griechisch, noch bin ich über Aristoteles bewandert.

              😉

        • Paul

          @ Garuda: Meine Frage war eine andere, ich wiederhole:
          „Frage mich, wieso eigentlich sich der Garuda so sehr in den südtiroler Alltag einbringt, nachdem er in Österreich wohnt. Normalerweise sollte man sich dort einbringen, wo man sein Zelt aufgeschlagen hat, nicht? Oder hat man dort in Austria (hier von gewissen Nostalgikern sogar als Vaterland angepriesen) als eingewanderter Itaker keinen besonderen Anklang?“
          Mich hätte also interessiert, ob du dich in deinem aktuellen Wohnort einbringen kannst oder könntest bzw. ob du als Einwanderer in Österreich sozial und politisch lokal aktiv sein kannst, mit Wahlrecht usw.? Denn, es wäre naheliegend, dass man sich vorderhand dafür interessiert und engagiert. Die Gestaltung des Lebens am neuen Aufenthaltsort müsste eigentlich der Fokus der eigenen täglichen Handlungen sein, um in die neue Heimat hineinzuwachsen. Das Herkunftsland müsste eigentlich eine zweite Rolle spielen.

          • Garuda

            @Paul

            Falsch gedacht, denn ich kann als italienischer Staatsbürger an keiner österreichischen Wahl teilnehmen.

            Das ginge nur, wenn ich die italienische Staatsbürgerschaft zurücklegen würde und die österreichische bekommen würde, was aber sinnlos ist in einem Europa der Freizügigkeit der Personen und der Waren.

    • Michael

      tja schnell abhauen nach Meran, wenn möglich als BM…dann Meran ruinieren und was dann???

    • Zeitgeist

      Die 20-jährige Bindung gilt übrigens auch für Beiträge im Bereich Wohnbau! Alle jene die um einen Landesbeitrag angesucht haben um sich ein „Eigenheim“ zu schaffen oder dieses zu sanieren sollten mal einen Blick in den Grundbuchsauszug werfen! Gibt es hier nicht auch „schwarze Schäfchen“? Wer kontrolliert hier?

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