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    Die Beraterhonorare

    Die Beraterhonorare

    Für den Ankauf der ENEL-Anteile an der SE Hydropower und am Wasserkraftwerk St. Florian in Neumarkt wurden bislang eine halbe Million Euro Beraterhonorare bezahlt.

    Für den vor einigen Monaten von der Landesregierung angekündigte und erst teilweise umgesetzten Ankauf der ENEL-Anteile an der SE Hydropower und am Wasserkraftwerk St. Florian in Neumarkt (SF Energy) wurden bislang eine halbe Million Euro Beraterhonorare bezahlt.

    Das geht aus der Beantwortung einer Landtagsanfrage des Landtagsabgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, hervor.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    „Die SEL AG sollte laut der Ankündigung von Landeshauptmann Arno Kompatscher die 40 Prozent ENEL-Anteile an der SE-Hydropower ankaufen und einen Teil der ENEL-Anteile an der SF Energy. Der Ankauf der ENEL-Anteile an der SE Hydropower verzögert sich nun, angeblich aufgrund der Fusionsverhandlungen zwischen SEL und Etschwerke. Dennoch kostete die Operation, die also erst zu einem kleineren Teil abgeschlossen wurde, bislang bereits eine halbe Million Beraterhonorare. Bis zum Abschluss werden die Honorare aufgrund der Verzögerung noch deutlich ansteigen. Der Umfang des Deals ist zwar für Südtiroler Verhältnisse groß, die Beraterhonorate auch“, so Pöder.

    „155.000 Euro Beraterhonorare gingen laut der Antwort von Energielandesrat Richard Theiner bislang an das Anwaltsstudio Legance Avvocati Associati und 350.000 Euro an die Barclays Bank PLC. Auffallend ist, dass die SEL für die Übernahme der Anteile ein für die Banken lukratives Finanzierungsabkommen mit einem Bankenpool abschließen will, darunter die Barclays Corporate Banking und gleichzeitig Beraterhonorare an die ebenfalls zur Barclay-Gruppe gehörende Barclays Bank PLZ bezahlen will“, so Pöder abschließend.

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