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    Watschn aus Wien

    Watschn aus Wien

    Der ÖVP-Südtirol-Sprecher im österreichischen Nationalrat, Hermann Gahr, sieht kaum Chancen auf eine doppelte Staatsbürgerschaft für Südtirol. Die Bedenken in Wien und Tirol seien einfach zu groß.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Gahr, das Antwortschreiben von Außenminister Sebastian Kurz auf eine FPÖ-Anfrage zum Finanzabkommen Bozen-Rom hat in Südtirol für Polemiken gesorgt. Wie nehmen Sie diese Diskussion wahr?

    Hermann Gahr: Grundsätzlich ist jede politische Initiative und Diskussion, die für Südtirol mehr Sicherheit in Finanzfragen bringt, zu begrüßen. Das Finanzabkommen ist ein ausgezeichnetes Ergebnis langer Verhandlungen, Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich sehr um eine gute Lösung bemüht. Es ist klar, dass die Opposition nicht zufrieden ist. Man gönnt dem Landeshauptmann scheinbar keinen Erfolg. Man sollte erkennen, dass nicht Streit, sondern politisches Geschick und hartnäckige Verhandlungen zu Erfolg führen. Die Polemik, die von gewissen Südtiroler Kreisen nunmehr ausgebrochen ist, mit dem Ziel politisches Kleingeld zu machen, ist für Südtirol schädlich und spielt lediglich der italienischen Seite in die Hände. Mein Tipp lautet daher: Mehr konstruktive Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit.

    Hat der Briefwechsel zwischen Matteo Renzi und Werner Faymann aus Ihrer Sicht völkerrechtliche Relevanz?

    Außenminister Sebastian Kurz hat klargestellt, dass es sich um ein bilaterales Abkommen und nicht um einen völkerrechtlichen Vertrag handelt, den Österreich mitunterzeichnen könnte. Mit der Notifikation durch Italien und ihre Beantwortung durch Österreich erlangt der Inhalt des zwischen Rom und Bozen abgeschlossenen Finanzabkommens jedoch auch völkerrechtliche Relevanz.

    Das Mailänder Abkommen wurde von der italienischen Regierung nicht eingehalten. Wie kann das neue Finanzabkommen abgesichert werden? Und welche Rolle spielt Österreich dabei?

    Ich sehe es durchaus kritisch, dass das Mailänder Abkommen nicht eingehalten wurde, wogegen Österreich auch bei jeder Gelegenheit gegenüber Italien Protest eingelegt hat. Wie man sieht, waren diese Proteste auch insofern erfolgreich, als nach den jetzigen Finanzverhandlungen sogar ein Briefwechsel der beiden Regierungschefs stattgefunden hat. Jedoch darf ich dazu feststellen, dass sich die Zeiten geändert haben. Auch in Österreich müssen Gemeinden, Länder und der Bund die schwierige finanzielle Lage in den Griff bekommen. Alle müssen dazu beitragen, das Budget zu sanieren.

    Wie groß ist das Interesse der österreichischen Nationalratsabgeordneten an dem Finanzabkommen?

    Die Tatsache, dass der Nationalrat seit vielen Jahren einen eigenen Südtirol-Unterausschuss eingerichtet hat, zeigt sehr anschaulich, wie groß das Interesse an Südtirolrelevanten Fragen ist. Ich denke, dass dieses Thema bei einem nächsten Ausschuss auch diskutiert werden wird.

    Haben sich die Beziehungen zu Südtirol unter Außenminister Sebastian Kurz verändert?

    So wie frühere Außenminister bemüht sich Sebastian Kurz außerordentlich um enge Beziehungen zu Südtirol. Er hat sich international in kurzer Zeit ein hohes politisches Ansehen erarbeitet. Sebastian Kurz hat sehr gute Kontakte nach Südtirol und kennt sich in Südtirol-Fragen bestens aus.

    Ist Südtirol nach wie vor eine Herzensangelegenheit für Österreich und für die ÖVP?

    Südtirol war und bleibt ein wichtiges Anliegen für Österreich und Tirol, bei dem es parteiübergreifenden Konsens gibt. Persönlich sehe ich Südtirol daher nicht als reine parteipolitische Angelegenheit.

    Ist die Schutzmachtfunktion Österreichs noch zeitgemäß?

    Die Schutzfunktion ist bestimmt zeitgemäß, daran wird sich auch nichts ändern. Der Pariser Vertrag ist ein völkerrechtlicher Vertrag.

    Wie sehen Sie die Chancen in Sachen doppelte Staatsbürgerschaft für die Südtiroler?

    Dieses Anliegen ist nicht einfach so umzusetzen. Von unserer Seite wurde der Wunsch der Bürgerinitiative geprüft. Grundsätzlich braucht es nun eine politische Entscheidung. Diese scheint derzeit allerdings nur schwer möglich zu sein. Es gibt etwa Bedenken, dass es Folgewirkungen für andere Minderheiten gibt. Gerade in einer politisch sensiblen Zeit und auch unter Berücksichtigung der europäischen Dimension ist es wichtig, nicht emotional oder egoistisch zu agieren. Ich glaube auch, dass es zuerst eine höhere Akzeptanz in Tirol und in Wien braucht, was ich derzeit nicht erkennen kann.

    Interview: Matthias Kofler

     

     

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    Kommentare (72)

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    • Hubert

      hat dieser Mann die Umfragen in der österreichischen Bevölkerung nicht wahrgenommen, oder will „man“ sie einfach nicht wahrnehmen?
      Sollten die Umfragen nicht repräsentativ sein, dann muss halt eine weiter ausgelegte Umfrage organisiert werden, aber da scheinen wohl einige dagegen zu sein.
      Die Ausrede der sensiblen politischen und wirtschaftlichen Zeit ist eine Politikerphrase, die hier nicht angebracht ist, aber gut, man kennt ja Politiker, nicht wahr?

      • Einereiner

        Hier übertreibt die Tageszeitung mal wieder mit ihrer Überschrift. Der Mann spricht von “ schwer umzusetzen“ und die Tageszeitung sieht darin schon eine Watschn.
        Diese Watschn hat sich der Redakteur des Artikels verdient.

        • Schorsch

          @ Einereiner

          Unsere „Patrioten“ (vor allem Knoll) haben uns die doppelte Staatsbürgerschaft doch schon oft als „fast schon erreicht“ verkauft und damit politische „Schaumschlägerei“ betrieben. Die Realität, welche durch das Interview beinhart aufgezeigt wird, zeigt in Wahrheit das gerade Gegenteil.
          Die doppelte Staatsbürgerschaft ist von einer konkreten Umsetzung gleich weit entfernt, wie die Einführung halbwegs marktgerechter Katasterwerte bei den landwirtshaftlich genutzten Flächen.

          • Gorgonzola

            Wer will den blöde doppel stootsbürgerschoft???
            Wenn a doppelte nor die schweizer obr bitte net die ösi..haha

            • Einereiner

              @gorgonzola
              MICH interessiert die zweifache Staatsbürgerschaft und viele viele andere Tiroler auch. Hab mich erst diese Woche wieder mit dem walschen Fetzen geschämt.
              Du kannst ja weiter Walscher bleiben und weiterschimmeln.

            • Alter Egon

              Und wieso hast du dich geschämt?

            • roadrunner

              @Alter Egon.
              Das hab ich auch gefragt. Ich habe mich jedenfalls öfters für unsere strammen Patrioten geschämt, als vor Italiener…

            • Einereiner

              Ich habe mich nicht VOR Italienern (vor den Gesellen von Berlusconi muss ich mich für nichts schämen) geschämt sondern für den Waschlappen von walscher Identitätskarte. Und dass man als „Italiener“ bei der Einreise nach Grossbritannien wie ein Fälscher behandelt wird. Seit einem halben Jahr tauchen viele gefälschte Pässe und Identitätskarten aus dem auch so tollen Italien auf.

          • Schorsch

            @ Einereiner

            „Aussage eines einzigen Politikers“?.
            Die Aussage stammt immerhin vom Südtirolsprecher der ÖVP im Nationalrat. Das ist schon deutlich mehr als „irgendeine Aussage irgendeines Poltikers“. Den Unterschied wirst du vielleicht nicht verstehen (oder verstehen wollen), aber das macht nichts.

        • Einereiner

          @Schorsch
          beschränkt sich deine Realität auf eine einzige Aussage eines einzigen Politikers? Und die nimmst du gleich als beinhart? Schwach!
          Wen interessieren die Katasterwerte? Thema verfehlt, die gehören abgeschafft.
          Du musst die zweite Staatsbürgerschaft ja nicht annehmen. Lass sie einfach den anderen und sei glücklich mit der deinen.

    • Minchia

      Wir brauchen keinen österreichischen Pass, sondern einen eurpäischen und fertig.

      • Visionär

        Da es den europäischen Pass erst in 100 Jahren geben wird, ist in der Zwischenzeit die doppelte Staatsbürgerschaft anzustreben. Wenn sich die SVP für die österreichische Staatsbürgerschaft einsetzen würde, hätten wir sie in kürzester Zeit.

      • Klausi

        Europa ist eine riesige Bananenrepublik! Da lobe ich mir Österreich! Vor die Option gestellt will ich den Österreichischen Pass!

    • August

      Die paar Hanselen, die einen österreichischen Pass wollen, sollen sich draußen ansiedeln, wenn sie die österreichischen Gendarmen übern Brenner einreißen lassen.

      • Cool

        Auch du würdest, wenn es die Möglichkeit gäbe, die österreichische Staatsbürgerschaft nehmen. Die Opportunisten kenne ich.

      • George

        August, was wollen Sie dort am Brenner einreißen? Der Grenzbalken ist schon eingerissen. Was gibt es dann noch einzureißen, etwa die Grenzgebäude? 😀

        • August

          Sehr gut George, den meisten wird der Fehler eh nicht aufgefallen sein. Die Reformer der deutschen Grammatik konnten sich leider von dem „scharfen s (ß) nicht ganz trennen, und so trägt es halt weiterhin dazu bei die deutsche Sprache als komplizierte Sprache nicht besonders beliebt zu machen. Die Schweizer konnten immer schon ohne dem ß leben.

        • Manuel

          Wer will schon einen weiteren Pass eines anderen, nebenbei winzigen, europäischen Mitgliedstaates? Für was soll das gut sein? Dass man in Österreich den Militärpflichtdienst machen muss, das können sie selber erledigen. Nein, ein europäischer Pass muss reichen.

    • Andreas

      Jetzt werden einige aber enttäuscht sein, wenn sie von phantasielosen Pragmatikern mit Realpolitik konfrontiert werden.

    • Erich

      Das nächste Beispiel wie die STF nur Geld verbrennt, mit solchen Hirngespinsten die anderen am arbeiten hindern, rechnet einmal aus, diesseits und jenseits des Brenner werden Beamte monatelang mit solchen Unsinn am arbeiten gehindert. Man mag es nicht glauben, dafür werden 3 Mandatare der STF über Jahre erhalten.

    • THEMA

      Ach die Visionäre.Immer werden sie vn dem realen Leben eingeholt, und ihre Seifenblasen zerplatzen Dann versuchen sie mit der nächsten Vision von ihrer in die Hose gegangenen
      Schaumschlägerei abzulenken. Das is das einzige was Knoll und Kameraden bisher in ihrem
      politischen Leben gemacht haben. Erreicht haben diese“Nullen“ nichts. Und da gibt es gar noch
      Einfaltspinsel die glauben mit selbstgestrickten Umfragen die Regierung konditionieren zu können. Seien wir froh dass wir nicht 2 Staatsbürgeschaften haben. Wir müssten zum Schluss noch 2 x Steuer bezahlen, denn gratis bekommt man nichts auf der Welt.

    • Batman

      „Wer etwas will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.“ Albert Camus (*1913, †1960), franz. Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1957  

    • hh

      Ma chi se ne frega. Wer braucht denn einen òsterreiischen Pass?????Für was denn bitte? Steckt ihn euch doch irgendwo hinein, (ihr werds scho a woams Platzerl findn) denn Ich komme mit den italienischen Pass überall hin.

    • Woll. Pertinger

      Die grüne Vizebürgermeisterin von Wien, Maria Vassilakou, hat die österreichische und die griechische Staatsbürgerschaft. Das ist für die Grünen vollkommen in Ordnung. Den Südtirolern wollen sie das gleiche Recht aber nicht zugestehen. Die Italiener in Slowenien und die Slowenen in Italien (Friaul) haben ebenfalls die doppelte Staatsbürgerschaft, das ist dort absolut selbstverständlich. Wahrscheinlich ist der Gahr gar so sehr gegen die doppelte Staatsbürgerschaft für die Südtiroler, weil man dann dieses Recht auch den Slowenen in Kärnten zugestehen müsste.

      • Natürlich

        Zuerst informieren, dann schreiben.

        1. Maria Vassilakou lebt seit 28 Jahren in Österreich und hatte damit das Recht, die österreichische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Wie viele Jahre haben die Südtiroler Separatisten, die die doppelte Staatsbürgerschaft fordern, bereits in Österreich gelebt?

        2. Prinzipiell ist der Verlust der griechischen Staatsbürgerschaft nicht möglich. Also konnte Maria Vassilakou die griechische Staatsbürgerschaft nicht aufgeben, als sie die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hat.

        • Woll. Pertinger

          In Südtirol geht es um die Nachfahren von Personen, denen man die österreichische Staatsbürgerschaft gegen ihren Willen mit einem Willkürakt genommen hat. Davor hatten sie seit vielen Generationen als Österreicher gelebt. Diese Personen haben ein Recht, die Staatsbürgerschaft wieder zu erhalten, so wie sich die Vassilakou dieses Recht erworben hat. Ich sehe da keinen Unterschied. Italien sieht das ja auch so und gibt seinen Landsleuten in Istrien die italienische Staatsbürgerschaft. Warum soll das in Südtirol nicht möglich sein?

          • Natürlich

            „Ich sehe da keinen Unterschied.“

            Eine Voraussetzung für den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft ist der „mindestens zehnjährige rechtmäßige und ununterbrochene Aufenthalt in Österreich, davon mindestens fünfjährige Niederlassungsbewilligung“.

            Maria Vassilakou erfüllt diese Voraussetzung, die allermeisten Südtiroler nicht. Also gibt es sehr wohl einen Unterschied.

            „Italien sieht das ja auch so und gibt seinen Landsleuten in Istrien die italienische Staatsbürgerschaft. Warum soll das in Südtirol nicht möglich sein?“

            Beschweren Sie sich bei Österreich und nicht bei Italien. Wer die österreichische Staatsbürgerschaft durch Verleihung erwirbt, verliert dadurch grundsätzlich die fremde Staatsbürgerschaft. So sieht es die derzeitige Gesetzeslage vor. Punkt.

    • Spaltpilz

      Österreich will sich mit uns verwöhnten „Frotzn“ kein Problem aufhalsen. Die wollen uns nicht!
      Auch wenn Umfragen 110% ergeben!

    • Einereiner

      @Spaltpilz
      Österreich will uns, bei den österreichischen Politikern hast du allerdings recht.
      Wenn man eine Lüge hundert mal wiederholt wird sie trotzdem nicht wahr.

      • helmut

        An Spaltpilz!

        Bitte nicht die österreichische Bevölkerung mit der Führung von ÖVP, den „Grünen“ und der SPÖ gleichsetzen.
        Selbst deren Wähler denken in vielen Fragen nicht konform mit ihrer Parteiführung.

    • Spaltpilz

      Das glaube ich nicht. So wie früher südtiroler Auswanderer (Optanten) in Imst, Wörgl u.s.w abgelehnt und angefeindet wurden, so wäre es auch heute noch.
      Bei den früheren schikanösen Grenzkontrollen hatte ich nie das Gefühl willkommen zu sein.

    • Einereiner

      Also Spaltpilz jetzt bitte mal langsam. Du kannst doch nicht die Optanten, die Zuwanderer sind und dir auf der Pelle bleiben mit Südtirol zu Österreich vergleichen!
      Wir wollen ja nicht umziehen und im Vorgarten der Imster und Wörgler einziehen. Und die schikanösen Grenzkontrollen waren die Retourkutsche für die italienischen Kontrollen und für das präpotente Verhalten der Südtiroler Studenten in Innsbruck.
      Du verfehlst komplett das Thema!

    • THEMA

      Lassen wir doch die rechten Jünger ihren Luftschlössern nachhängen. Was mich aber wundert ist doch wie man so leben kann. Die Träume dieser Visionäre werden seit Jahrzehnten von der Realität zerstört und sie müssen immer neue Ausreden erfinden warum eben dies nicht eintrifft was sie träumen. Nebenbei passt überhaupt nichts was die bösen gegnerischen Politiker machen. Jeden Tag müssen sie verzweifelt nach dem Haar in der Suppe suchen um sich dann darüber gehörig aufregen zu können.Das sind doch alles Kandidaten für ein Magengschwür. Es mögen natürlich einfältige Leute sein, die nicht viel von der Welt gesehen haben, und deshalb glauben dass ihre aufgebauschten Problemchen alle interessieren müssen. Dazu sind sie offenbar lernresistent. Eine seltsame Mischung von Schwerhörigkeit und Inkompetenz.

      • Woll. Pertinger

        Die Träume der Südtiroler Separatisten werden regelmäßig durch die Realität bestätigt; z. B. die nicht für möglich gehaltene Wiedervereinigung Deutschlands (gutes Vorbild für Tirol), die friedliche Auflösung der Tschechoslowakei, die Selbstständigkeit Montenegros, die Selbstständigkeit des Kossovo usw. Die Realität von heute besteht aus den Träumen von gestern. Die Südtiroler Separatisten wissen das, weil sie international vernetzt sind und sich regelmäßig an diesen Brennpunkten der Weltgeschichte aufhalten. Für einen SVP-Anhänger, der höchstens einmal im Jahr über den Brenner kommt und maximal bis zum DEZ fährt, ist das alles natürlich unverständlich.

    • Frage?

      Welche Vorteil hätte man mit der doppelten Staatsbürgerschaft?
      Nebenbei dùrfen Österreicher keine doppelte Staatsbürgerschaft haben, sie mùssen sich spätestens mit 18 entscheiden.
      _____________________________________________________________

      Woher hast du den Blödsinn mit der Staatsbürgerschaft?

      Keiner muss sich entscheiden!

      • Andreas

        Aus dem realen Leben, Du von Wikipedia oder von der Rosi, der Schwester des Metzgers?

        • Frage?

          Bitte zitiere mir den Passus aus dem Österreichischen Staatsbügerschaftsgesetz von 1985 , Neuester Stand 1.2.2015.

          Schlaumeier…………….lies es dir durch!

          Niemand der durch Abstammung seine Staatsbügerschaft erworben hat muss sich zu irgend einem Zeitpunkt entscheiden ob er die Staatsbügerschaft eines bestimmten Elternteiles (Vater oder Mutter) zurücklegt oder behält!

          Aktueller Stand ist ca. 55.000 Doppelstaatsbügerschaften………….

    • Frage?

      Welche Vorteil hätte man mit der doppelten Staatsbürgerschaft?
      Nebenbei dùrfen Österreicher keine doppelte Staatsbürgerschaft haben, sie mùssen sich spätestens mit 18 entscheiden.
      _____________________________________________________________
      @ndreas

      Woher hast du den Blödsinn mit der Staatsbürgerschaft?

      Keiner muss sich entscheiden!

    • helmut

      Gahr – von manchen „Freunden“ in der SVP auch Gahrnix genannt – drischt nur Allgemeinplätze.

      Das einzige Konkrete, das man von ihm erfährt, ist, dass die ÖVP von Südtiroler Anliegen nichts wissen will, alles hintertreibt und das lästige Thema endlich endgültig beerdigen will.

      Solche Freunde, lieber LH Kompatscher, muss man haben, wenn man selbst auch nichts anderes will, als bei Italien zu bleiben.

      Da seid ihr wunderbare Verbündete!

    • helmut

      Aber im patriotischen Steireranzug schaut er schon super aus, der „Gahrnix“!

      Nur das G’schau ist ein bisserl falsch.

    • Manuel

      Wer will schon einen weiteren Pass eines anderen, nebenbei winzigen, europäischen Mitgliedstaates? Für was soll das gut sein? Dass man in Österreich den Militärpflichtdienst machen muss, das können sie selber erledigen. Nein, ein europäischer Pass muss reichen.

    • Hannes Inntaler

      Steter Tropfen höhlt den Stein, meine lieben Freunde in Süd-Tirol! Und was der siebente Zwerg von links in der ÖVP zum Thema Doppelte Staatsbürgerschaft abzusondern hat, interessiert ohnehin nur diejenigen, die der Realität nicht ins Auge blicken können oder wollen. Die Doppelte Staatsbürgerschaft wird euch, so ihr diese auch wirklich wollt, eines Tages nicht länger von denen da oben verweigert werden können. Denn die Macht geht vom Volk aus. Die politischen Rahmenbedingungen zur positiven Lösung dieser für viele wichtigen Frage werden sich auch in Österreich ändern. Bleiben wir also realistisch, und wagen weiter das (scheinbar) Unmögliche! Beste Grüße aus Österreich
      Ein Nord-Tiroler

    • Einereiner

      Danke Hannes! Wir freuen uns schon auch auf dem Papier wieder Österreicher zu sein.

    • Kassandra

      @August
      Ich weiß nicht wo Sie in Georges Post einen ß Fehler gesehen haben wollen. Er hat das ß korrekt verwendet. Was das Abschaffen betrifft, ist es ein Riesenunterschied ob man ß oder ss verwendet.
      Ausschließlich nach KURZEM Vokal wird ss verwendet, die gilt im Gegensatz zur alten Form immer und drückt sich auch im Klang aus ( Wasser, Nuss, Schluss ) . Nach langem Vokal schreibt man ß oder s (Nase, Straße, Hose, groß ). Langer Vokal und ss schließen sich grundsätzlich aus, aus dem einfachen Grund, weil man es nicht zusammen aussprechen kann. Die Rechtschreib- (nicht Grammatik) Regelung in der Schweiz ist also grundfalsch.
      Zum Inhalt von Georges Post ist zu sagen, dass zwar die Grenkkontrollen aber noch lange nicht die Grenze abgeschafft wurde. Nur mit dem Grenzbalken ist es leider nicht getan.
      Was die österreichische Staatsbürgerschaft betrifft,lso ich würde sie sofort annehmen, schon das Gefühl sie zu haben wäre beruhigend.

      • George

        Beruhigen Sie sich, Kassandra. Sie haben natürlich recht und das auch gut dargelegt. August selbst hat im Beitrag voher für die „Einreise“ das Wort einreißen statt einreisen verwendet und ich habe daraus eine etwas ironische Wortspielerei gemacht, damit ihm die Bedeutung des scharfen „ß“ geläufig werde. Er scheint das aber nicht verstanden zu haben. 😉

        • August

          Ich habe sehr wohl verstanden, und auch dementsprechend klar geantwortet. Weiters habe ich die Nicht-Abschaffung des ß kritisiert und gesagt, dass die Schweizer auch ohne ß schon immer gut gelebt haben. Das ist alles. Und in Zukunft schreibe ich schweizerisch, weil es das ß nicht braucht.

    • bodenhaftung

      Kenne junge Leute, die dank der österreichischen Mutter die Doppelstaatsbürgerschaft haben.
      Mit einem kleinen Trick kann man die auch nach dem 18. Lebensjahr behalten, auch wenn die Österreicher grundsätzlich keine Doppelstaatsbürgerschaften akzeptieren.
      Da geht es aber weniger um die Vorbildwirkung für andere Minderheiten, wie Gahr behauptet, sondern schlicht um die Südtiroler, die dann stante pede um die bestens ausgestatteten Sozialleistungen Österreich ansuchen werden.
      Also Südtiroler Sozialflüchtlinge sozusagen. Die Autoversicherungen, die Steuern unw. Sind auch viel günstiger.

      • THEMA

        Da werden sich die Österreciher aber freuen, über die Doppelpassbeglückten Südtiroler Schmarotzer.
        Und da glauben immer noch Einfaltspinsel dass die Österreische Regierung so dumm ist und den
        Südtirolern die Staatsbürgerschaft gibt. Die Versicherungen und Steuern. Ich lach mich tot. Da glauben wirklich welche dass man in Italien wohnen und in Österreich Steren zahlen kann, oder sein BZ Auto in Österreich versichern lassen kann. Ist es möglich dass es so dumme Leute gibt?

    • Luisl

      Außer dem üblichen Häuflein Nostalgiker aus dem rechten gestrigen Eck interessiert das Thema niemand, also redet euch nicht selber was ein, ihr seht immer nur euch selber in eurem Spieglein an der Wand.

      • THEMA

        So ist es, aber machen sie das mal vernagelten Träumern klar. Die werden auch noch im 2030
        von der herrlichen österreichischen Staatsbürgerschaft träumen. Was sie damit anfangen möchten
        haben sie bis heute mangelss IQ nicht erklären können.

    • Kassandra

      @THEMA
      Habe Ihnen schon gesagt, dass mich die österreichische Staatsbürgerschaft ziemlich beruhigen würde. Würde dafür auch die italienische hergeben, die österreichische gäbe mir ein Gefühl der Sicherheit als Staatsbürger geschützt und nicht willkürlichen Gesetzten ausgeliefert zu sein. Am liebsten hätte ich aber die europäische, aber das werde ich nicht mehr erleben, wenn die Einigung in diesem Tempo weitergeht. Das Denken in Nationalstaaten ist in unserer Zeit nämlich glatt überholt, nur die Politik hat es noch nicht begriffen.
      @Luisl
      Das rechte gestrige Eck verbitte ich mir aber, ob sie es glauben wollen oder nicht, die Zeit ist noch nie stehengeblieben. Es gibt eben Leute, die sich Gedanken machen, ob es immer die richtigen sind sei dahingestellt. Jedenfalls denken sie nach und nehmen nicht immer alles als Gegeben an.
      @ August
      Wenn sie die schweizerische Rechtschreibung übernehmen wolle ist das ihre Sache, in der Eu schreiben sie aber nicht korrekt und auch nicht leserlich. Wenn Sie z.B. das Wort „Maß“ mit ss schreiben, so wird es wie Masse ohne e gelesen. Genau deshalb hat auch die Reform stattgefunden um die Schreibweise der Leserlichkeit anzugleichen, z.B. Nuss wurde früher mit ß geschrieben, so dass man Nuuuß lesen konnte, analog z.B. Straaaße. Wenn Sie schon das ß eliminieren wollen, dann wäre es noch richtiger es mit s zu ersetzen. Der Südtiroler unterscheidet in der Aussprache nämlich nicht nach s oder ß. Der Deutsche hingegen schon, der spricht z.B. Nase weich aus, hingegen Straße scharf. In Südtirol wird nicht unterschieden, da klingt beides gleich. Also hat das ß durchaus seinen Sinn, wenn man vom Anspruch der Rechtschreibung ausgeht, das gesprochene Wort zu darzustellen. Freilich wäre da noch viel zu tun.

    • THEMA

      Wenn Sie in Italien leben, ob Ausländer oder Inländer, sind sie den italienischen Gesetzen unterworfen. Oder glauben Sie wirklich die österreichische Staatsbürgeschaft gibt Ihnen Sonderrechte ? Wie ich schon vermutete künnen Sie keinen stichhaltigen Grund nennen, und deswegen träumen sie schön weiter.

    • helmut

      Es ist schön, in diesem Forum wieder alle italienischen Patrioten deutscher Muttersprache eifrig sprudelnd wieder gemeinsam anzutreffen.

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