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    Der faule Kompromiss

    Philipp Achammer, Arno Kompatscher und Martha Stocker

    Philipp Achammer, Arno Kompatscher und Martha Stocker

    Die SVP-Führung will die definitive Entscheidung über die Schließung der Geburtenabteilungen in Sterzing und Innichen erst nach den Gemeinderatswahlen fällen. Doch die „Rebellen“ in den Bezirken fordern jetzt Garantien.

    von Artur Oberhofer

    Es war auffällig: Die heimlichen Sieger im Tauziehen um die Geburtenabteilungen gaben sich sehr wortkarg. Weder die drei SVP-Bezirksobleute aus dem Vinschgau, dem Wipptal und dem Pustertal, noch die drei Bürgermeister aus den Standortgemeinden feierten den Durchbruch, den sie in der Aussprache mit dem Landeshauptmann und mit der Gesundheitslandesrätin am Mittwoch erzielen konnten.

    Ein Bezirksobmann erklärt die Zurückhaltung gegenüber der TAGESZEITUNG im Hintergrundgespräch so: „Jetzt von Sieg zu sprechen, das wäre ein weiterer Affront gegen die Landesrätin.“

    Die politische Sachlage ist glasklar: Martha Stocker ist mit ihren ehrgeizigen Reformplänen vorerst gescheitert. Zuerst musste sie von ihrem Vorhaben, die drei Kleinspitäler in Tageskliniken zurückzustufen, Abstand nehmen. Sie wurde vom LH und vom SVP-Chef zurückgepfiffen.

    Ihr Plan B sah dann den Deal vor: Die Kleinspitäler dürfen zwei bettenführende Abteilungen behalten, dafür werden aber die Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing geschlossen.

    Nachdem Arno Kompatscher noch am Dienstag ein Machtwort gesprochen und den Plan B der Gesundheitslandesrätin faktisch als nicht mehr verhandelbar erklärt hatte, knickte der Landeshauptmann am Mittwoch ein. Er entsprach der Forderung der Bürgermeister und der SVP-Bezirksobleute, die juridischen und sicherheitstechnischen Aspekte in Bezug auf die Geburtenabteilungen noch einmal zu überprüfen.

    Damit ist klar: Bis Montag kann der Landeshauptmann keine Sicherheiten bzw. verbindlichen Zu- oder Aussagen einholen. Das bedeutet: Der Parteiausschuss der SVP wird am Montag nicht, wie geplant, über das Schicksal der Geburtenabteilungen entscheiden.

    Damit geht der heimliche Plan des Parteiobmannes auf.

    Philipp Achammer wollte in Hinblick auf die Gemeinderatswahlen von Beginn an auf Zeit spielen. Sprich: Der SVP-Chef wollte die Sache mit den Geburtenabteilungen – also den emotionalsten Teil der Sanitätsreform – bis nach den Gemeinderatswahlen im Mai aussitzen. „Jetzt im Parteiausschuss eine Kampfabstimmung über die Geburtenabteilungen mit knappen Ausgang zu riskieren, wäre töricht gewesen“, heißt es aus dem Umfeld des Parteiobmannes.

    Und so hat Martha Stocker, zähneknirschend, am Mittwoch einem Plan B zu ihrem Plan B zugestimmt.

    Nämlich: Die heiße Kartoffel Geburtenabteilungen wird vertagt, und zwar mit Hinweis darauf, dass die von der Staat-Regionen-Konferenz festgelegten Sicherheitsstandards erst mit 1. Jänner 2016 umgesetzt werden müssen – was ja nicht ganz gelogen ist.

    Fraglich ist, ob die Rebellen in den von den Schließungsplänen betroffenen Bezirken diesem faulen Kompromiss zustimmen. Ein hoher SVP-Funktionär im Wipptal sagt: „Wir wollen Garantien, dass die Geburtenabteilungen nicht nach den Gemeinderatswahlen geschlossen werden.“

    Der Hintergrund: Sowohl im Wipptal als auch im Pustertal würden zahlreiche SVP-Funktionäre und Amtsträger ihren Rücktritt einreichen bzw. auf Bürgerlisten zu den Gemeinderatswahlen antreten, falls die Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing geschlossen werden sollten.

    Diese Horrorvorstellung bereitet SVP-Obmann Philipp Achammer seit Wochen schlaflose Nächte.

    Beim derzeitigen Stand der Dinge sieht es so aus, dass Martha Stocker am Ende die große Verliererin sein wird. „Von der groß angekündigten Sanitätsreform“, so sagt ein Mitglied der SVP-Parteileitung, „wird am Ende wohl nur eine mittlere Verwaltungsreform übrigbleiben.“ Und er fügt hinzu: „Mehr ist nicht drin, es sei denn, man will den Partei-Karren gegen die Wand fahren.“

    LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE:

    * Wie die Opposition auf die Enthüllungen der TAGESZEITUNG zum Plangger-Brief reagiert.

     

     

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    Kommentare (98)

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    • Visionär

      Die SVP ist für das Überleben Südtirols nicht länger tragbar. Straft die Partei bei den Gemeinderatswahlen ab.

      • Endless Hope

        Bei der italienlastigen Presse der christlichen Brüder (andere Medien sind auch nicht besser)wundert es mich nicht, dass die Gehirnwäsche der Südtiroler nie endet.

        • Reinhold

          Wieder möchte sich die SVP mit Tricks und Lügen über eine Wahl retten und erst dann die unangenehme Wahrheit bringen.
          Ein weiterer Skandal bahnt sich an, obqwohl die SVP an Fehlern und Skandalen schon mehr als genug geleistet hat.
          Die neue Landesregierung mit Kompatscher macht nahtlos dort weiter, wo die alte mit Durnwalder aufgehört hat. Eine neue Politik und neue Art gibt es definitiv nicht, das steht nun fest.

          – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
          – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
          – der SEL Skandal (Millionengrab)
          – der Flughafen (Millionengrab)
          – der SafetyPark (Millionengrab)
          – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
          – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
          – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
          – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
          – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
          – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
          – die Medical School (Millionengrab)
          – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
          – der Technologiepark (Millionengrab)
          – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
          – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
          – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
          – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
          – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
          – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
          – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
          – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
          – der SE Hydropower Skandal
          – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
          – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
          – der Wanzen-Affären Skandal
          – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
          – der Toponomastik Skandal
          – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
          – die vielen Bürgermeister-Skandale
          – der Treuhandgesellschaften Skandal
          – der Sonderfonds Skandal
          – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
          – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
          – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
          – die Behinderung der Direkten Demokratie
          – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
          – der WOBI Skandal
          – der Kaufleute-Aktiv Skandal
          – der Ausverkauf der Heimat
          – der allgegenwärtige Postenschacher
          – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
          – der Egartner Skandal
          – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
          – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
          – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
          – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
          – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
          – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
          – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
          – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
          – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
          – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
          – ESF Gelder Skandal
          – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
          – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
          – gebrochenes Versprechen GIS
          – Wahllüge „Vollautonomie“
          – uvm.

      • benni

        Alles wurde auf einer Lüge aufgebaut!!
        Rom hat nur Vorschläge und Zielrichtungen vorgegeben und das ist noch lange kein Gesetz.
        Das Problem sind die Zentralisten in Bozen Mayer und Co:diese wollen alles nach Bozen bringen ,obwohl sie bei der Studie schlecht abgeschnitten haben.
        KLEIN SPITÄLER SICHERN DAS ÜBERLEBEN IN DEN RANDGEMEINDEN.
        Danke an Politiker wie PLANGGER UND CO:

        • Josef

          Der Erhalt des ländlichen Raums ist eine der entscheidenden Punkte.
          Wenn die Leute abziehen, dann bricht tatsächlich die Infrastruktur der Dienstleistungen zusammen.
          Dies wäre ein Paradigmenwechsel der südtiroler Politik.

        • Hamster Klaus

          Warum forcieren und bauen die Schweizer Kontone die kleinen Spitäler aus? Was haben Stocker, Mayr, …, für Vorstellungen in Bozen ein italianisiertes Zentrum auszubauen? Dieser „hirnrissige“ Verwaltungsarzt scheint total den falschen Weg gewählt zu haben.

        • Franz

          benni
          Alles wurde auf einer Lüge aufgebaut, genauso wie Reinholds Liste. !

        • Bärig

          Mayr & Co. wollen bestimmte Verantwortungen nicht mehr übernehmen!
          Frage : was haben diese BESTbezahltesten FÜHRUNGSKRÄFTE in SPITZENfunktionen bis dato geleistet……..?……Der bereits pensionierte Spitzenfunktionär PEER z.B. Doktoratsstudium während der FÜHRUNGszeit in seiner FREIzeit usw und so fort, bärig gel?

      • Josef

        Es erscheint schon in einer üblen Optik, wenn nun die Entscheidung auf nach die Gemeinderatswahlen verschoben wird.
        Die Entscheidungsträger glauben wohl, dass die Leute dieses durchsichtige Manöver nicht verstünden.

      • H. M. @ Tribus und Dolomiten

        Eure Pflicht ist es die Menschen in diesem Land zu informieren!
        Wenn ihr Politik machen wollt, dann lasst euch wählen!

        Man wird einfach den Verdacht nicht los als wollen gewisse Gruppierungen in der Hauptstadt dem Landeshauptmann einen Strick drehen (politisch) und Stocker scheint ihr ideales „Instrument“ hierfür zu sein…

        „Der faule Kompromiss“: Faul ist der Kompromiss allemal, weil dennoch die Ausrichtung des Gesundheitswesen immer zentralistischer wird.
        Das KH Bozen soll Zentrum sein: Referenzzentrum und Basiskrankenhaus für das Unterland und Bozen Umgebung zugleich.
        Mit den langen Wartezeiten und den nun u.a. dadurch nötig gewordenen enormen Investitionsausgaben zahlt ihr (und leider auch wir) nun den Preis für diesen Zentralismus-Wahn.

        Besser wäre es wohl gewesen die Marienklinik als Basiskrankenhaus zu positionieren und das KH Bozen dadurch zu entlasten, damit es die Aufgabe als Referenzzentrum wahrnehmen kann.

      • Chico

        Passt,sollte es wirklich so sein werde ich sicherlich den Gemeindewahlen fern bleiben.

    • Pro Krankenhaus Innichen - Walter

      Schämen sollen sich die Politiker & Co. die Partei muß lernen Sache (Geburtshilfe) von SVPangelegenheiten (Gemeinderatswahlen) zu trennen. Hier geht es eindeutig um Schleichwerbung für die gemeinderatswahlen. Als Beispiel: die Mutter verscherbelt die eigenen Kinder (Abtreibung der besonderen Art) um dann scheinheilig in der Kirche zur Kommunion gehen zu können.

    • Hubert

      Ich kann mich an nichts erinnern, was groß angekündigt nicht als fauler Kompromiss endete.
      Ist das eine Landesregierung wie sie vom Bürger gewünscht wird?
      Anders tituliert nennt man Solches eine Wischi Waschi Regierung, oder?

      • Hamster Klaus

        Diese Regierung ist kindisch und den Anforderungen nicht gewachsen. Stocker ist total fehl am Platz, Schuler kennt sich in Landwirtschaftsfragen (beim Obstbau ein wenig) nicht aus, Arno als Wirtschaftslandesrat überfordert, Achammer lässt nur demütige Sprüche abgehen, Mussner auch nicht das gelbe vom Ei, Deeg total daneben, Theiner hat schon zwei Legislaturen verbrannt für die neuen Ressorts nicht geeignet und Pd – Tomassini ist auch überfordert.
        Das Berufsprofil der Landesregierung: Eine Lehrerin für Geschichte, ein Bauer, vier Juristen und ein Jus-Student, ein italienischen Politikwissenschaftler.
        Das kann nur schief gehen.

    • Achfredlachned

      Kann eine Politikerin eine Frage mit ja oder nein beantworten?
      Nein, sage ich.
      Die Antwort der Politikerin ist ein nicht enden wollender Wortschwall, mit dem Ziel ein janein oder ein neinja auszudrücken. Darin ist diese Frau, Meisterin.

    • Andreas

      Kompatscher und Achammer lassen sich von einer Minderheit vor sich hertreiben und fallen Stocker in den Rücken.

      Entweder Kompatscher hat der Stocker absichtlich die Sanität gegeben um sie unmöglich zu machen oder die SVP ist gerade dabei sich der Meinung der lautesten Schreier zu unterwerfen.

      Solche parteipolitischen Spielchen zeugen eigentlich davon, dass sie selbst nicht genau wissen was sie tun sollen und dass es ihnen eigentlich primär um den Machterhalt und nicht um die Sache geht.

      Wenn dies die neue Art der Politik ist, war die alte um einiges zielführender.

      • simon

        @Andreas: stimmt…auch wird es einen Grund geben warum Theiner die Sanität nicht wollte…

      • Josef

        anstatt über Spielchen zwischen den Politakteuren zu spekulieren, stellt sich doch eher die Sachfrage der Folgen einer solchen Rückführung des Sanitätsdienstes.
        Der ländliche Raum wird mittelfristig unattraktiv, es beginnt eine Abbröckeln der Versorgungssicherheit, die auch zu einer geringeren Investition der Privaten am Land führt.
        Das möglicherweise eingesparte Geld steht in keinem Verhältnis dazu.

        • Andreas

          Südtirol kann sich keine 7 Krankenhäuser, welche alle alles in einer optimalen Qualität anbieten, leisten.
          Ich sehe auch beim besten Willen keine so große Benachteiligung der ländlichen Gegenden wie es einige hier weismachen wollen.

          Auch die Politik wird gezwungen sein Kosten- Nutzenrechnungen zu erstellen und primär nach diesen zu agieren.

          • Hamster Klaus

            Sie kennen sich auch nicht aus. Wollen womöglich nur, dass die Leute am Land nur kuschen. Das geht in der Gesundheitsfrage leider nicht.
            Die Schweizer stärken die kleinen Krankenhäuser. So blöd sind die Schweizer nicht.

    • ....

      Die Scheinregierung fliegt auf. Hat aber auch lange gebraucht……

    • Credere

      Erstens, eine Politikerin die monatelang so ein „Casino“ veranstaltet und damit wertvollere Sachthemen in der Politik verhindert oder hinausschiebt gehört nach Hause geschickt.
      Zweitens, wenn wir dieses Thema auf Monate verschieben können, dann frage ich mich ob wir überhaupt von Rom aus bezüglich Geburtenabteilungen Order erhalten haben.
      Frau Stocker, sie und dieser Herr Matha haben der SVP mehr geschadet als ein Michl Laimer mit dem SEL-Skandal. Schade, es gehen viele Synergien verloren und Herr Achammer muss immer wieder Feuerwehr spielen um die selbst gelegten Brände in der Partei zu löschen.

      • Andreas

        Nimmst Du ernsthaft an, dass Sie sich diese Reform allein im stillen Kämmerlein ausgedacht und sie diese nicht vorher wenigstens mit Kompatscher oder auch Achammer besprochen hat?

        Die Beiden lassen sie im Regen stehen und das Verhalten des Retters in der Not zeugt davon, dass es der SVP nicht um Politik, sondern hauptsächlich um Machterhalt geht.
        So nach dem Motto:
        „Was wir machen ist egal, Hautsache sie wählen uns wieder und haben uns wieder lieb.“

        Ein Armutszeugnis, aber anscheinend kommt es an.

        • Siegl

          @ Andreas

          Wenn Stocker schon im Regen stehen gelassen wird (worüber man sich in der Sache selbst nur freuen kann), dann sollte sie doch als gescheiterte und blamierte Landesrätin konsequenterweise sofort ihren Hut nehmen. Alles andere ist doch Sesselkleberei!
          Der „Tiger wurde zum Bettvorleger“. Ein Plan „B“, egal in welcher Variante dieser nun irgendwann umgesetzt wird, ändert nichts mehr für Stocker.
          Oder siehst du das anders?

          • Andreas

            Keine Ahnung, sie wurde jedenfals zum Machterhalt der Partei von der Führung öffentlich vorgeführt.

            • simon

              Eben!
              Also statt „Martha Stocker lässt nicht locker“ doch besser „Martha Stocker will nicht vom Hocker“?

            • Andreas

              Ob die Sache mit Stocker zu tun hat oder ob dies nur eine erbärmlich Vorstellung von Achammer und Kompatscher ist, ist mir noch nicht so recht klar.
              Was macht es für einen Sinn die Stocker so vorzuführen? Gefährlich kann sie den Beiden nicht werden und ev. verlieren sie jemanden mit Rückgrat, was in der derzeitigen SVP eine Ausnahmeerscheinung ist.

            • simon

              Wenn Stocker Rückgrat hat, sollte sie an Rücktritt denken.
              Die groß angekündigte Reform, die Verunsicherung der Mitarbeiter, die Verunsicherung der Bürger, das „Beschimpfen“ der protestierenden Bürger, all das war für die sprichwörtliche Katz und hätte sich Stocker doch besser erspart.
              Wenn sie jetzt auf ihrem gut bezahlten Sessel bleibt, ist sie für mich eine Sesselkleberin.

    • wert

      Wenn sie bei den Gemeindewahlen dementsprechend svp wählen ,dann sperren wir die Geburtenabteilungen nicht zu !!! Habt ihr verstanden ???

    • georg

      kostenintensive abteilungen in den dörfern – die zudem nur ganz wenigen etwas bringen – gehören geschlossen !!!!.
      heute kann man wirklich jeden zumuten 30 km bis ins nächste krankenhaus zu fahren.
      p.s. in südtirol wird die bergbevölkerung sowieso viel zu viel verwöhnt und werden viel zu viele gelder in unsinnige projekte gesteckt.

    • Cool

      Schlage vor alle Landesämter auf Südtirol zu dezentralisieren.

      • Natürlich

        …und konsequenterweise auch die Ämter der Bezirksgemeinschaften auf die Gemeinden zu dezentralisieren und die Gemeindeämter auf die einzelen Fraktionen zu dezentralisieren.
        Nicht wahr?

    • sepp

      die südtiroler sein so blöd und und wähen no SVP losst enk lei weiter fescht verarschen liebe leute

    • duna

      Einfach nicht mehr wehlen gehen und bschta

    • herrmann

      Wird nach den Gemeinderatswahlen wieder eine Bombe platzen? Wenn die SVP wieder ihre Plätze hat?
      Ich plädiere: Keine SVP wählen.
      Boykottieren.

    • asklepios

      Die Parteiinteressen sind wichtiger als die Sicherheit der Patient(inn)en. Ein Wahnsinn!! Wo bleibt die Vernunft!!

    • sogeatsnet

      Wären den „Rebellen in den Bezirken“ die selben Garantien ausreichend, die der LH seinerzeit zum Flugplatz gegeben hat?
      😀

      • sogeatsnet

        Und außerdem:
        Wenn die Reform zum Wohle des Volkes gemacht wird, wie es uns immer lauwarm gepredigt wird, so sollte es unseren „Volksvertretern“ eigentlich egal sein, wenn sie den „Parteikarren“ an die Wand fahren. Wenn es eine gute Reform war, werden es die Bürger am Ende wohl doch zu schätzen wissen.
        Und dass der Parteiausschuss der SVP über das Schicksal der Geburtenabteilungen entscheiden soll ist in meinen Augen ein Armutszeugnis!

      • simon

        Treffender Hinweis (schmunzel)!
        Wobei, wozu braucht es eigentlich weitere Garantien? Eigentlich hat die SVP ja bereits vor den letzten Landtagswahlen garantiert, dass die Grundversorgung in den kleinen Krankenhäusern – wie heute bestehend – erhalten bleibt.
        Liebe „Rebellen“ in den Bezirken merkt euch: Garantien haben oft eine kurze Lebensdauer!

    • Bärig

      Bärig , wir sind um eine Landesposse REICHER, bärig!

    • Gretel

      Herrlich, dieser Radau unterm Edelweiß.
      Bravo, Wipptaler und Co, dass ihr für eure Spitäler kämpft.

      • bodenhaftung

        Ja es regieren halt die Dorfkaiser, nicht etwa Kompatscher und Achammer.Sterzinger und Innichner, das wird euch politisch auf den Kopf fallen, die anderen Bezirke sind nicht eurer Meinung.Luxusabteilungen erhalten auf Kosten ewiger Wartezeiten anderswo, das wird nicht gutgehen.

    • laggl

      und gonz sicher folln wieder drei viertl vun ins Südtiroler wiedr in an fauln Kompromiss eini , wie holt schun bold fuchziug Johr.
      hoffentlich denkn mir bold onders ,
      schod um Südtirol , schuld daran isch die SVP

    • rudolf moroder

      liebe leute, lässt euch von der SCVP verarschen.
      sie nehmen dieses Thema im Wahlkampf mit, und versprechen eventuell die Station nicht zu schliessen.
      nach der Wahl wird dann alles klar – sie werden schliessen.

      daher NICHT SVP wählen, bitte

    • Gerry

      Und immer wieder die gleiche Tour. Auch beim Flughafen hatte sich Kompatscher u. Kollegen
      die Stimmen im Unterland geholt nachdem man den Leuten versprochen hatte über eine Volksbefragung eine Entscheidung zu treffen.

    • Franz

      rudolf
      Was sollte man sonst wählen, zur Zeit gibt es leider keine Alternativen zur SVP immerhin machen die SVP Vertreter in Rom Realpolitik, im Gegensatz zu den ganzen populistischen Schreiern, mit ihren „LOS VON ROM „.
      Zum Thema
      Wieso sollten Einrichtungen die nicht ausgelastet sind aufrechterhalten werden. Auch vom endfernsten Ort Südtirols gibt es im Notfall die Möglichkeit einen Patienten mit den Rettungshubschrauber nach Bozen – Meran oder Brixen zu fliegen.
      Gott sei Dank ist es nicht mehr so wie vor 50 Jahren wo es zu vielen Höfen weder eine Straße gab noch einen Rettungshubschrauber gab, nicht einmal ein fix Tel. von einen Handy Smartphone ganz zu schweigen.

    • sussi

      Hallo Franz kannst du mir dann erklären wie es in Brixner Krankenhaus zu geht wenn die von Wipptal alle nach Brixen kommen wenn jetzt schon manchmal alles überfüllt ist.

    • peppele

      Sehe noch wie Frau Stocker in Sachen Rentenskandal vors Micro getreten ist mit den Worten:“ wenn alles nur Schei……… ist kann ich auch gehen“, bitte Frau Stocker jetzt haben Sie die von ihnen heraufbeschworene „Schei…“.
      Und was nun Frau Stocker? Irgend fallen Sie sicher vom Hocker, denn vielleicht sägt der Achhamer und lacht still und leise in der Krankenhauskammer.

    • Josef. J

      Wenn man hier einige Kommentare liest, dann möchte man glauben es sei besser, auch die „politische – Südtiroler – Landschaft “ nach Rom zentralisieren ist das beste.

      Übrigens gibt es fast keine Nachrichten in letzter Zeit wo man nicht auch Frau Stocker im Bild sieht, wahrscheinlich ist sie überfordert?

      • peppele

        @Josef.J
        glaube nicht dass Sie übervordert ist, sondern eher, dass Sie beweisen will, dass Sie das durchziehen will, wo sich schon manch anderer die „Zähne“ ausgebissen hat.
        Oder Sie möchte sich ein „Denkmal setzen, dass Sie vielleicht einmal als Denkmal vor dem Tappeiner KM. neben Otto Saurer vom Beton-Sockel lacht.
        Ps. keine Ahnung warum erstgenannter als Denkmal dort steht, wo er bester Gesundheit eine fette Rente kassiert.
        Meine Antwort:“ solche Leute haben einen Minderwertigkeitskomplex

    • sussi

      Warte auf deine Antwort Franz?

    • Dollar

      Es kann doch nicht sein , daß man die paar Geburten im Jahr nicht zusammen bringt.
      Innichen könnte doch Geburtentourismus betreiben und sich selber von den ganzen Verkrustungen lösen.

    • Ortho

      Ich finde Fr. Stocker macht die Arbeit nicht schlecht. Muss halt auch nur einen „Sauhaufen“ der letzten Jahre aufräumen. Was die „Rebellen“ jetzt aufführen ist einfach billig. Es fahren sonst ja auch Mütter mehr als 30 km um in ein Krankenhaus (sprich Meran) zu kommen um dort zu entbinden

    • Kunigunde

      Einfach nur mehr eine reine Gaunerei diese SVP-Politik.

    • Oberwind

      Die Wählerverdummungspolitik der SVP geht munter weiter. Bleibt nur zu hoffen dass das Volk bei den kommenden Gemeindewahlen endlich ein Zeichen setzt.

    • Servus

      Jedem Bergbauern einen Hubschrauber, auf Landkosten versteht sich, wenn er nur da oben bleibt.

    • josef.t

      Soll die “ Bombe “ nach den Wahlen platzen, wie beim Rentenskandal ???

    • Herr

      Liebe Hochpustertaler und Wipptaler Bevölkerung denkt doch mal wie viele andere Südtiroler (Passeiertal, Langtauferertal, Nonsberg, Gardertal,…) gleich oder sogar noch mehr km fahren müssen um zum näschsten Krankenhaus zu kommen und es geht problemlos.

    • sussi

      Endschuldige Herr da sind die Krankenhäuser wie Brixen und Bruneck zu klein das kann nicht gut gehen.

      • bodenhaftung

        Die Geburtenabteilungen Brixen und Bruneck warten nur darauf, dass die periferen Geburten zu ihnen kommen.Hätten auch weniger Personalmangel.
        Jeder Frau muss nur 2-3 Mal im Leben 15 min auf der Autobahn fahren, eine Geburt dauert mindestens 4 Stunden, das wird wohl zu schaffen sein. Windeln kaufen fahren sie auch nach Innsbruck, aber öfter als 2x im Leben.

    • Herr

      ja wenn man die „Auswärtigen“ wegzählt und alle in das Krankenhaus gehen würden dass für sie zuständig ist dann würde Brixen und Bruneck nicht mit dieser Schwierigkeit zu kämpfen haben und die maximal eine Geburt am Tag würden diese Spitäler packen. Sie sagen ja selbst, dass die Schwangeren was von entlegenen Seitentälern weit fahren um ihr Kind zu gebären, dann würde ja heißen, dass bei gutem Willen die Fahrt wohl nicht das Problem sein dürfte.

    • Beitragsempfänger

      Bibs do a an Beitrog?

    • sepp

      und es geht immer weiter bergab herr achhammer und du erkennst nett deine tage sind gezählt

      • Moni

        Pustra du hosch wos vergessen danke SVPD für wo du donkch wersche wissen i wor no nia um 6 beim Luis und hon s Geld olm gmiasst verdienen also muass i lei meine Eltern donkn di worn a amol bei der svp jatz hobnsis ober a an galing verstondn gott sei donk onscheinend gibt’s ollm no a poor di s net kapiern guate nocht

    • sussi

      Den Wohlstand haben wir gewiss nicht der SVP zu verdanken sondern unseren Leuten die so fleißig waren und brav die Steuern bezahlt und ganz gewiss nicht der SVP.

      • peppele

        @sussi
        kann dem nur beipflichten, die Leute haben hart gearbeitet, und die Politiker haben schon damals schon fest vom hart Ersparten abgeschöpft.
        Aber in der Ära Durnwalder wurde erst richtig in die „vollen“ gegriffen.
        Maniago hat alles der SVP vererbt, nicht nur das haben seine Nachfolger zusammen “ aufmerendet “ nein sie haben noch einen Schuldenberg von über 5 Mill. angehäuft.
        Und jetzt sollte das „normale Fussvolk“ still sein, fest arbeiten, dass wir die satten Renten der Politiker garantieren, denn sparen war für diese immer ein Fremdwort, dass muss das „Fussvolk machen, denn kennen dies ja.

    • sussi

      Die Pusterer werdn schun Geld von der SVP und von Durnwalder krieg hom.

    • buerger

      Der Rückpfiff der Reformpläne der Frau Stocker wird die Wählerstimmen für die grande Partei auch nicht retten, im Gegenteil.Jetzt steht die Partei noch unglaubwūrdiger da, als wenn sie der Frau Landesrätin den Rūcken gestärkt hätten.
      Politisches Desaster, kein Rückgrad, Herr Kompatscher und Achammer.Bereits Theiner war ein Feigling politisch, da setzt sich die Tradition fort.
      Jetzt wissen alle, dass die Dorfkaiser regieren, nicht der Landeshauptmann.Bravo.
      Inzwischen laufen in der Sanität die besten Leute davon, die Mitarbeiter sind frustriert, keiner will mehr Verantwortung übernehmen.
      Die Führungskräfte haften mit ihrem Privatvermögen, ja wer glaubt da noch, dass Wartelisten sinken und die Patientrn gut behandelt werden?
      Wer sich künftig über Missstände und Wartelisten beschweren will, bedanke sich bei den Ortsobleuten der SVP.

    • peppele

      @buerger
      ja deshalb sind die Ortsobleute das um und auf in jeder Gemeinde., kann aber auf diese Handaufhalter verzichten.

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