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    Der 27-Millionen-Deal

    Der 27-Millionen-Deal

    Die Landesenergiegesellschaft SEL ist jetzt mit 50 Prozent an der SF Energy beteiligt, die das Wasserkraftwerk St. Florian in Neumarkt betreibt.

    Die SEL Gruppe hat am Donnerstag den Enel-Minderheitenanteil an der Gesellschaft SF Energy übernommen. Die SF Energy betreibt das Wasserkraftwerk St. Florian/Neumarkt. Damit ist die SEL nun mit 50 Prozent an SF Energy beteiligt, weitere 50 Prozent hält die Gesellschaft Dolomiti Energia aus dem Trentino. Bisher waren SEL, Dolomiti Energia und Enel zu je einem Drittel an SF Energy beteiligt.

    Der Kaufpreis für den Enel-Minderheitenanteil beläuft sich auf 55 Millionen Euro, der zu gleichen Teilen auf die beiden Gesellschaften SEL und Dolomiti Energia aufgeteilt wird. Damit liegt der Kaufpreis für die SEL bei 27,5 Mio. Euro.

    Das Closing des Kaufvertrags hat eine wichtige Bedeutung: „Wir sind froh, dass wir den ersten konkreten Schritt zur Übernahme der Enel-Minderheitenanteile maechen konnten und wir sind zuversichtlich, auch die Enel-Anteile an der SE Hydropower in den nächsten Monaten definitiv zu übernehmen“, so SEL-Präsident Wolfram Sparber.

    Das Wasserkraftwerk St. Florian/Neumarkt liegt an der Grenze zwischen den Provinzen Trient und Bozen und wurde zwischen 1952 und 1957 erbaut. Zusammen mit den Wasserkraftwerken von Kardaun und Brixen zählt es zu den größten in Südtirol. Die maximale Leistung beträgt 135.000 kW, die durchschnittliche Jahresproduktion liegt bei etwa 475 GWh. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 136.000 Haushalten (berechnet mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh).

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    Kommentare (4)

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    • Einereiner

      Mit den Hosen voll Steuergeldern ist leicht stinken. Die Betrügerfirma SEL muss vom Betrügereigentümer gratis den Gemeinden übergeben werden. Das Land darf nicht mal eine Aktie davon besitzen. Nur so kann der Betrug halbwegs ausgebügelt werden.

    • Reinhold

      Der SEL Skandal wird uns, direkt oder indirekt, viele Millionen kosten.
      Ob es der Landesregierung nun gelingt den Schaden zu minimieren oder zu verdecken, das ändert am Schaden selbst nichts.
      Skandal bleibt Skandal und verantwortlich bleibt die SVP. Der Hauptakteur im Hintergrund muss endlich vor Gericht gebracht werden, nicht nur der Laimer.
      Die Aufarbeitung aller Skandale muss endlich beginnen, sonst ist keine neue Politik möglich.
      Da diese aber ausbleibt und nur auf Zeit gespielt wird und vertuscht wird, finde ich Arno Kompatscher und die „neue“ SVP komplett unglaubwürdig.

      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die Medical School (Millionengrab)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – uvm.

    • christian

      ohne michl hät mo des ed gschofft . michl du bisch do strohmheld. danke

    • christian

      ohne betrug war der super deal ed zi stonde kemm. danke michl

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