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    Gemein zu Strache?

    (v.l.n.r.): Werner Neubauer, Michael Demanega, Heinz-Christian Strache, Sigmar Stocker

    (v.l.n.r.): Werner Neubauer, Michael Demanega, Heinz-Christian Strache, Sigmar Stocker

    Sigmar Stocker will von der Landesregierung wissen, ob die Südtiroler Hochschülerschaft in Wien „linke Propaganda“ gegen FPÖ-Chef Heinz Christian Strache mache.

    Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker will in einer Landtagsanfrage wissen, wie es um das Büro der SH (Südtiroler Hochschülerschaft) in Wien bestellt ist bzw. ob die Landesregierung über gewisse Zustände dort informiert ist.

    „Es sind Südtiroler Studenten, welche an mich herangetreten sind und über unfreundliche Zustände im SH-Büro in Wien geklagt haben. Es wurde kritisiert, dass das Büro keinen informativen Charakter besitzt, sondern eine eindeutig politisch linke Haltung zeigt. Südtiroler Studenten, die in Wien studieren, verstehen nicht, weshalb man in diesem Büro beispielsweise eine Abbildung findet, die einen durchgestrichenen HC-Strache mit der Aufschrift „Wien wehrt sich“ zeigt. Wer weiß, vielleicht rufen die auch noch zur Demo gegen den Akademikerball in dieser Woche auf“, so Stocker.

    „Es stellt sich die Frage, ob man hier mit Südtiroler Steuergeldern Meinungsmache gegen einen renommierten Politiker Österreichs finanziert. Für mich ist das völlig unannehmbar! Zu überprüfen sind auch die Zustände im Büro selbst, welche als schlampig bezeichnet werden müssen. Jedenfalls soll die beigelegte Anfrage an die Landesregierung Klärung in diese Angelegenheit bringen“, schließt Stocker.

    +++ UPDATE +++

    In einem offenen Brief nimmt die SH zu den Vorwürfen Stellung:

     

    Andrej Werth

    Andrej Werth

    Offener Brief der sh.asus an L. Abg. Sigmar Stocker

    „Alle Jahre wieder“

    Sehr geehrter Herr L. Abg. Stocker,
    der Vorstand und das Büro der Südtiroler HochschülerInnenschaft (sh.asus) nimmt Ihre an die Adresse unserer Wiener Außenstelle gerichtete Kritik zur Kenntnis. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass die von Ihrer Seite eingebrachten Anti-sh.asus-Landtagsanfragen mittlerweile zu einem routinierten Provokationsspiel geworden sind, auf deren jährliche Einbringung Verlass ist. Hinsichtlich der aktuellen Anfrage legen wir Wert auf die Feststellung, dass studentische Anliegen sowohl in unserer Geschäftsstelle als auch in den Außenstellen stets ernst genommen und ebenso sorgfältig wie auch sachlich beantwortet werden.
    Wir bedauern Ihre Entrüstung über das politische Interesse junger Studierender, welches mit der freiheitlichen Programmatik nicht in Einklang steht. Als studentische Interessensvertretung ist die sh.asus per se politisch, wenngleich sie, wie die vielseitigen politischen Treffen zeigen, keiner Partei zugerechnet werden kann.
    Ihr Vorwurf, mit Südtiroler Steuergeldern werde Meinungsmache gegen renommierte österreichische Politiker betrieben, weisen wir entschieden zurück. Der Beschluss der sh.asus Wien, an einer Großdemonstration teilzunehmen, wird, das versprechen wir Ihnen, keine Auswirkungen auf den Haushalt der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol haben.
    Uns überrascht freilich, dass Sie als Oppositioneller von der Landesregierung in Erfahrung bringen möchten, welche politischen Themen die sh.asus-Außenstellen aufgreifen dürfen und welche nicht, was sich mit der von Ihnen stets angemahnten Meinungsfreiheit nur schwer in Einklang bringen lässt.
    Gerne laden wir Sie und Ihr Team nach Wien auf einen Lokalaugenschein in unsere Außenstelle ein, um Sauberkeit und Bebilderung persönlich zu überprüfen. Für Sie und etwaige interessierte KollegInnen bestünde parallel dazu die Möglichkeit, am Akademikerball oder an einem Pegida-Spaziergang teilzunehmen.

    Mit kollegialen Grüßen
    Andrej Werth für die sh.asus

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    Kommentare (71)

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    • inter fan

      Sicherzustellen dass die SH in Wien politisch nicht zu weit links angesiedelt ist, gehört sicherlich zu den Kernaufaben der Landesregierung.
      Langsam sind die sinnfreien Anfragen an die Landesregierung der Herren Stocker und Zimmerhofer nicht mehr lustig sondern nur noch ermüdend.

      Die Überschrift des Artikels gefällt mir übrigens sehr gut – unterstreicht die Lächerlichkeit der Anfrage.

      • Alter Egon

        Allein die Anfragen und Pressemitteilungen von Stocker würden einen Kabarettabend füllen.
        Stocker ist ja schließlich, als Vorsitzender einer Faschingsgilde, für den Spass zuständig.

      • helmut

        Die SH hat eine alte fortschrittliche Tradition. Traditionell waren österreichische Stipendien stets willkommen. Fortschrittlich war es dann, sich über jeglichen Patriotismus und jegliches Bekenntnis zu Österreich öffentlich lustig zu machen.

        • Natürlich

          Was der helmut nicht alles weiß. Südtiroler bekommen also österreichische Stipendien. Soso.

          • helmut

            Haben sie zu meiner Studienzeit in ergiebiger Menge bekommen. Wie es jetzt aussieht, weiß ich nicht. Kann mich aber gerne erkundigen.

            • Natürlich

              Wer hat Anspruch?

              Anspruch auf Studienbeihilfe haben österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie „gleichgestellte Ausländer und Staatenlose“ (§ 4 StudFG).

              EWR-Bürgerinnen und EWR-Bürger sind gleichgestellt, wenn sie selber oder ein Elternteil „Wanderarbeitnehmerin“ oder“Wanderabeitnehmer“ sind oder wenn vor Studienbeginn bereits eine ausreichende „Integration in das österreichische Bildungssystem“ bestanden hat.

              stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/wer-hat-anspruch

    • simon

      Ist sicher ein thema das auf der prioritaetenliste ganz oben einzureihen ist……..gottseidank kuemmert sich jemand darum…

    • Patrick

      also den Strache als „renommiert“ bezeichnen… gut; Penisringe hat er mit öffentlichen Geldern keine gekauft, dass muss man ihm lassen.

    • peppele

      Beim Stracher gehts zur Sache, aber mehr als „warme Luft kommt auch da nicht heraus, nur lassen sich viele mit sochen aufreiserischen Aufmachungen über den „Tisch“ ziehen, leider.

    • peppele

      Vergönnt ihm doch den Penisring, vielleicht hat er ein Problem mit Inkontinenz, somit erspart er sich die „Winteln“.

    • Alter Egon

      „Südtiroler Studenten, die in Wien studieren, verstehen nicht, weshalb man in diesem Büro beispielsweise eine Abbildung findet, die einen durchgestrichenen HC-Strache mit der Aufschrift “Wien wehrt sich“ zeigt.“
      Herr Stocker, man sollte nicht von sich auf andere schließen. Glauben sie mir, die Wiener Studis verstehen das.

    • Mike

      Stocker, mit solchen Themen wird ihre Wählerschaft ins Unermessliche steigen !

    • dulio

      Man braucht lai es bild anschauen, dann weiß man wer der Informant ist. I glab der HC-Strache selber… 🙂

      Übrigens ein Student ist nicht mehrere Studenten… sowie ein Spatz macht noch lange keinen Frühling… oder Herr Demanega?

      Hobs wirklich kuane onderen Themen mehr?

    • Jk

      Die Frage lautet ob es die SH überhaupt braucht.
      Ich studiere seit sechs Jahren und Hilfe oder Information habe ich nie erhalten.

      –> Bürokratie und Kosten abbauen!!!!!

    • christian waschgler

      Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Die Hochschüler demonstrieren gegen alles, aber kassieren – und nichts dafür tun. Die für sie Steuern zahlen sind nur „Spiesser“ Dass sie gegen rechts demonstrieren, hat nichts mit politischer Ideologie zu tun, würden sie ihr Geld von einer rechten Regierung bekommen würden sie gegen Links demonstrieren

    • Sauber

      Ein echter Brüller: Sigmar Stocker meint im SH-Büro in Wien gäbe es „schlampige Zustände“. Lieber Herr Stocker, wenn Sie keine anderen Probleme haben…
      Übrigens: wie war das doch gleich im F-Fraktionsbüro in Bozen, werter Herr Stcker? Ich meine den Kassabon von Beate Uhse, Sie wissen schon. Jener Bon der laut Mair durch einen Irrtum in den Fraktionsausgaben-Akt „gerutscht“ ist. „Schlampige Zustände“ wohin man sieht, oder?

    • Michl

      Das Beispiel Stocker und diese Pressemitteilung sagen viel über die Opposition in Südtirol aus …..

      Schön in einem Land zu leben, das nur solche Probleme hat ….

      • Schorsch

        Herr Blaas, Sie sollten Mair, Leitner, Stocker und Oberhofer aus der Partei werfen. Allesamt schädigen diese Leute in meinen Augen den eh ramponierten Ruf der Partei. Auf eine solche Opposition kann gern verzichtet werden.
        Wenn Sie diesem „lustigen“ Treiben weiterhin tatenlos zusehen, sollten Sie am besten selbst den Hut nehmen.

    • Gunda

      Sage mir mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist! Es wird finsterste Nacht.

    • helmut

      Es ist ganz wichtig für manche „fortschrittlichen“ Südtiroler, jene Partei, die als einzige wirklich hinter Südtiroler Anliegen steht, täglich zu beleidigen.

      • Alter Egon

        Penisringe für alle!

      • guy fawkes

        Wenn das jetzt ironisch gemeint sein soll, dann ist die Ironie ziemlich gut versteckt.

        • helmut

          Auf der Titelseite der Tageszeitung ist heute zu lesen, dass der ÖVP-Südtirolsprecher (sollte eigentlich heißen: ÖVP-Südtirolberuhiger) Hermann Gahr einigen Südtiroler Anliegen, wie beispielsweise der Doppelstaatsbürgerschaft, im Namen seiner Partei eine öffentliche Absage erteilt.

          Wetten wir, dass die SH das ganz in Ordnung finden und nicht kritisieren wird?

          Viel wichtiger ist doch für die SH, die erklärten Freunde der Südtiroler Anliegen anzuflegeln.

          • Alter Egon

            Also wenn das braune Pack „erklärte Freunde Südtiroler Anliegen“ ist, dann verzichte ich lieber auf die Freundschaft. Meglio soli che male accompagnati, sogg dr Waltsche….

            • helmut

              Sehr geehrter alter Egon!

              Müssen unbedingt alle, die nicht der eigenen politischen Meinung sind, gleich zu Feinden der Menschheit erklärt werden?

              Fällt Ihnen nicht auf, dass das ein Denkmuster ist, welches in der Vergangenheit Regimen zu eigen war, die nichts als Unglück über die Menschen gebracht haben?

              Können wir als hoffentlich aufgeklärte Menschen uns nicht etwas vernünftiger verhalten?

            • Natürlich

              „Müssen unbedingt alle, die nicht der eigenen politischen Meinung sind, gleich zu Feinden der Menschheit erklärt werden?“

              Nein, nicht alle. Aber bei denjenigen, die eine menschenverachtende Politik betreiben, schon.

              Beispiel gefällig:
              „Jetzt heißt es Knüppel aus dem Sack für alle Asylbetrüger, Verbrecher, illegalen Ausländer, kriminellen Islamisten und linken Schreier.“
              Johann Gudenus, FPÖ Wien

              In der Facebook-Gruppe „Traiskirchen“ beschimpfte Höbart Asylwerber, die am Donnerstag demonstriert hatten, als „Erd- und Höhlenmenschen“.

            • helmut

              Herr oder Frau natürlich!

              Wenn Sie zitieren, wäre es schön wenn Sie auch den link dazu angeben könnten, damit man das Zitat überprüfen kann.

              Es wird nämlich auch viel gelogen.

              Vertrauen ist ja ganz gut, aber Zitat-Kontrolle ist besser!

              Was leider viele sogenannte „Antifaschisten“ mit den Faschisten vereint, ist die Unbedingtheit von Verdammungsurteilen.

              Mit solchem Fanatismus haben die Nazis ebenso wie die Kommunisten Mord und Totschlag, Folter und Haft für Andersdenkende begründet.

              Ich bin mir sicher, dass Sie keineswegs so etwas wollen.

              Aber dann wäre eine Mäßigung im Sprachgebrauch nach den Erfahrungen einer schlimmen Vergangenheit schon sehr anzuraten.

              Es gibt nämlich Menschen, die sich verhetzen lassen und dann zu Dingen fähig sind, die keiner von uns wollen kann.

            • Natürlich

              lmgtfy.com/?q=Jetzt+hei%C3%9Ft+es+Kn%C3%BCppel+aus+dem+Sack+f%C3%BCr+alle

              lmgtfy.com/?q=Erd-+und+H%C3%B6hlenmenschen

              Menschenverachtende Politik verdammen? Nein, bloß nicht. Wo kommen wir denn da hin?

              Ja , das kann er der helmut: Menschenverachtende Politik verteidigen und das als Kampf für die Meinungsfreiheit und gegen Intoleranz verkaufen.

              Dass es einfach nur eine bodenlose Frechheit ist, Leute, die sich gegen menschenverachtende Politik aussprechen, in die Nähe von Nazis und Kommunisten zu stellen, muss ich wohl nicht erwähnen. Oder etwa doch?

            • helmut

              Klar! Wer nicht der Meinung von „natürlich“ ist, der ist bodenlos frech.

            • Natürlich

              „Klar! Wer nicht der Meinung von “natürlich” ist, der ist bodenlos frech.“

              Das habe ich wo geschrieben? Ich höre…

              Ich habe geschrieben, dass es einfach nur eine bodenlose Frechheit ist, wenn man Leute, die sich gegen menschenverachtende Politik aussprechen, in die Nähe von Nazis und Kommunisten stellt.
              Von Leuten, die anderer Meinung sind, war nie die Rede.

              Offensichtlich saugt sich helmut gerne Sachen aus den Fingern und obendrein hat helmut gewaltige Probleme damit, Texte sinnerfassend zu lesen.

      • Natürlich

        Was sind denn „Südtiroler Anliegen“?

        • helmut

          Das sind zumindest jene, welcher der Landtag und die Landesregierung zu solchen erklärt haben.

          • Natürlich

            Dann ist die FPÖ also auch dafür, das Selbstbestimmungsrecht nicht auszuüben und dieses nicht in Rom einzufordern, weil das hat der Südtiroler Landtag ja auch beschlossen.

            • helmut

              Unsinn!

              Die FPÖ kann gar kein Selbstbestimmungsrecht ausüben. Das kann nur die Bevölkerung, aber keine Partei.

              Die FPÖ erklärt lediglich, die Südtiroler zu unterstützen, wenn diese das Recht auf Selbstbestimmung einfordern und umsetzen wollen.

              Das ist aber Sache der betroffenen Bevölkerung. Keine Partei kann so etwas stellvertretend für das Volk tun.

            • Natürlich

              Ich habe nicht gefragt, ob die FPÖ das Selbstbestimungsrecht ausüben soll, sondern ob die FPÖ dafür ist, dass Südtirol das Selbstbestimmungsrecht ausüben soll.

              Als österreichische Partei kann man ja eine Meinung darüber haben, ob Südtirol das Selbstbestimmungsrecht ausüben soll. Oder geht das etwa nicht?

              Also ist nun die FPÖ dafür, dass Südtirol das Selbstbestimmungsrecht nicht ausübt? Der Südtiroler Landtag hat das ja beschlossen und die FPÖ ist ja eine Partei, die „als einzige wirklich hinter Südtiroler Anliegen steht“. Oder etwa doch nicht?

            • helmut

              Natürlich kann jeder Österreicher dazu eine Meinung haben, ob die Südtiroler das Selbstbestimmungsrecht jetzt einfordern und ausüben sollten.

              Dass eine österreichische politische Partei aber betont, die Betroffenen hier nicht bevormunden zu wollen, ist doch um Gottes Willen nicht kritikwürdig!

            • Natürlich

              Hä? Wer redet denn hier von Bevormundung

              Offensichtlich hat helmut noch immer nicht verstanden, um was es hier geht.

              helmut behauptet, dass die FPÖ jene Partei ist, die „als einzige wirklich hinter Südtiroler Anliegen steht“, wobei helmut unter „Südtiroler Anliegen“ jene versteht, welcher der Landtag und die Landesregierung zu solchen erklärt haben.

              Nun: wenn nun wirklich die FPÖ jene Partei ist, die „als einzige wirklich hinter Südtiroler Anliegen steht“, dann müsste die FPÖ doch auch dafür sein, dass Südtirol das Selbstbestimmungsrecht nicht auszuübt und dieses nicht in Rom einzufordert, weil das hat der Südtiroler Landtag ja auch beschlossen.

              Aber keine Antwort ist eben auch eine Antwort.

            • helmut

              An natürlich!

              Wenn Sie sich den Beschluss des Landtages vom 9. Oktober 2014 ansehen, dann werden Sie feststellen, dass der Landtag

              1) unterstreicht, dass die Abtrennung Südtirols von Österreich gegen den Willen der Bevölkerung erfolgt ist und ein Unrecht war.

              2) Bekennt sich der Landtag zu den UN-Menschenrechtspakten und
              bekräftigt das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch für Südtirol.

              3) Hat der Landtag es abgelehnt, die italienische Regierung jetzt zur Abhaltung einer Volksabstimmung in Südtirol aufzufordern.

              Angesichts dieser 3 Beschlüsse ist es nur korrekt, wenn die FPÖ erklärt, dass sie das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler grundsätzlich unterstützt und die konkrete Einforderung unterstützen wird, wenn diese erfolgt.

              Bitte teilen Sie mir mit, was an dieser Haltung nicht korrekt sein soll?

            • Natürlich

              Wieder mal erwähnt der helmut die Sachen nicht, die ihm nicht in den Kram passt. Das wird wohl auch auf seine mangelnde Fähigkeit, Texte sinnerfassend zu lesen, zurückzuführen zu sein.

              Also nochmal: Der Landtag hat den folgenden Antrag abgelehnt: „Der Südtiroler Landtag spricht sich für die Durchführung des Selbstbestimmungsrechts in Südtirol aus.“

              Was sagt der FPÖ-Neubauer: „Ebenso tritt die FPÖ für den Beitritt des Landes Südtirol zur Republik Österreich in freier Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler ein.“

              meinparlament.at/show_ticket_list.php?tag=Selbstbestimmungsrecht

              Also das komplette Gegenteil.

              Der helmut kann es noch so drehen und wenden wie er will.
              Fakt ist: Der Landtag hat sich gegen die Ausübung des Selbststimmungsrechts ausgesprochen. Die FPÖ ist für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts. Punkt.

              Also ist die FPÖ NICHT die Partei, die „als einzige wirklich hinter Südtiroler Anliegen steht“.

              Wenn das der helmut nicht verstehen kann oder verstehen will, dann ist das nicht mein Problem.

      • Drhonz

        Was sind denn die wirklichen Südtiroler Anliegen? dass die Mitglieder der Partei öffentlich kritisieren, hintenrum ihre Finger aber genauso in der Marmelade haben und das Volk dann anschliessend für dumm verkaufen und auf stur schalten? Informationen zurückhalten? Mit Steuergelder Geburtstagsgeschenke kaufen? Über Pegida herumphilosophieren und Frau Merkel kritisieren?? Oder derart hirnrissige Anfragen an den Landtag machen????

    • hh

      Habe soeben in einer bekannten St Zeitung gelesen, dass das drittbeliebteste südtiroler online Forum ab jetzt neune Regeln aufstellt. Wer ab jetzt dort Kommentare veròffentlichen will, muss dies mit Vor-und Nachname unterzeichnen. Natürlich für alle sichtbar. Damit will man in Zukunft gegen schwere Beleidigungen und Mobbing vorbeugen. Mich würde interessieren ob die Tageszeitung online auch über diese Entwicklung nachdenkt?

    • Huisele

      Los von den FH und der sogenannten STF

    • hh

      Ihr werdet wohl nicht wirklich glauben. dass ihr anonym schreibt? Wir sitzen alle in einen Glaskasten und die Namensliste von den Usern ist vollständig. Darauf kònnt ihr einen lassen……

    • Ölscheich

      Ach ist das ein lächerliches thema.

    • Ölscheich

      Und zu Michael Demanega: Stimmt es, Herr Stocker- dass Herr Demanega Mitglied einer rechten Gruppierung in Wien ist? Burschenschaft Olympia? Oder hab ich das falsch gesehen und es gibt ein Double?

    • Garuda

      Herr Werth,

      finden Sie es als Vertreter der Südtiroler Hochschülerschaft passend, wenn Sie in Ihrem Antwortschreiben solche subjektiven, parteipolitisch gefärbten, abschätzigen Äußerungen am Ende Ihres Schreibens aufsetzen, was weder mit Ironie noch mit Sarkasmus zu tun hat, wenn Sie am Ende dem Landtagsabgeordneten gleichzeitig zu einem Lokalaugenschein nach Wien einladen, damit er parallel dazu an einer Pegida-Demonstration oder am Akademikerball teilnehmen kann?

      Sie mögen zwar politisch sein als Vereinigung, aber dass Sie sich so weit herablassen, indem Sie persönliche Beleidigungen im parteipolitischen Sinne betreiben, ist der Gipfel der Frechheit.

      Als ich in Österreich studiert habe, habe ich sowohl die ÖH und erst recht die damals so genannte SH nach Strich und Faden gemeiden, weil ich mit dem ganzen linkslinken Pack nichts anfangen konnte. Ich habe mich stets lautstark dagegen gewehrt (aber leider! erfolglos), mit der Inskription die ÖH-Beitragskosten zu begleichen, weil das eine absolute Frechheit war, einen Verein mit einer Zwangseinhebung zu finanzieren, der mir weder im studentischen, noch im politischen Sinne jemals behilflich sein konnte.

      Wie liebend gerne hätte ich den doppelten Betrag der Inskriptionskosten bezahlt, wenn ich nur die Möglichkeit gehabt hätte, genau diesen Zwangsabgabebetrag nur nicht der ÖH zukommen zu lassen.

      Mit Ihrem heutigen Brief fühle ich mich nur einmal mehr darin bestätigt, was ich je von der ÖH und auch der SH gehalten habe.

      Schämen Sie sich, denn mit Ihrem offenen Brief geben Sie sicherlich nicht die Meinung aller Südtiroler Studierenden wider, wenn Sie Ihr Amt im parteipolitischen Sinne missbrauchen.

      Für mich persönlich sind Sie rücktrittsreif, aber das umgehend.

      • Ölscheich

        Stimmt! Eigentlich sollte es Wahlen geben in einer Demokratie! Habe davon als Südtiroler Student in Bezug SH aber nie etwas gehört. Es war immer nur ein Grüppchen von Freunden, welche sich durch die SH ein Teil der Wohnungskosten bezahlen lie&en.
        Sowas muss doch aufhöhren, sieht man doch in dem Antwortbrief dass im Schein Aller Studierender persönliche Interessen vertreten werden. Sowas muss ein Ende haben.

    • eine buergerin

      Herr Werth, Ihre Arroganz und Überheblichkeit ist kaum noch zu überbieten.
      Ein Armutszeugnis fuer einen Vertreter des SH.
      Fuer mich sind Sie auch ruecktrittsreif.

    • Alter Egon

      Wahrscheinlich gehen die Blauen auf unsere Kosten zum Akademikerball. Obwohl sie keine sind (also Nazis).

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