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    „Soll nicht Senf dazugeben“

    „Soll nicht Senf dazugeben“

    Zwischen dem Heimatbund und Philipp Achammer fliegen die Fetzen. Grund ist eine Presseaussendung des SVP-Obmanns.

    Der Südtiroler Heimatbund übte in den letzten Tagen harsche Kritik an Arno Kompatschers (angeblicher) Aussage bezüglich der Vollautonomie.

    Am Mittwoch reagierte Philipp Achammer mittels Presseaussendung und warf dem SHB, die Worte zu verdrehen.

    „Die Südtiroler Volkspartei fordert den Südtiroler Heimatbund auf, damit aufzuhören, mit falschen Zitaten Politik zu machen. „Mit verdrehten Aussagen werden die Südtiroler bewusst in die Irre geführt“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer. Jüngstes Beispiel sei eine Aussage von Landeshauptmann Arno Kompatscher, die vom Heimatbund bewusst aus dem Zusammenhang gerissen und unvollständig widergegeben wurde, um der SVP zu schaden.“

    Diesen Vorwurf will der Heimatbund so nicht auf sich sitzen lassen. In einer Aussendung heißt es nun:

    „Es überschreitet sicher die Kompetenzen eines Parteiobmannes, auf einen offenen Brief an den Landeshauptmann zu antworten. Wenn der Südtiroler Heimatbund, so Obmann Roland Lang, einen Politiker ersucht, seine Aussage zu bestätigen, so braucht dazu nicht jemand anderer seinen Senf dazuzugeben, der bei der Versammlung nicht einmal anwesend war. Die Aussage “ La Vollautonomie da un lato non la avremo mai, ….“ des Landeshauptmanns liegt nun auch als Filmdokument vor.

    Wenn der Parteiobmann der SVP den Südtiroler Heimatbund schon kritisieren möchte, so sollte er sich zumindest die Mühe machen, zuerst den offenen Brief zu lesen, den der SHB an den Landeshauptmann gerichtet hat. Wir kritisieren darin nicht die Aussage von Kompatscher, sondern wollen von ihm wissen, ob er sie getätigt hat. Vom Parteiobmann der SVP wollten wir hingegen gar nichts wissen!“

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    Kommentare (78)

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    • helmut

      Das war ein offenkundiger Schreibfehler der Redaktion und ist wenig erheblich.

      Viel wichtiger wäre es, eine klare Stellungnahme des LH zu bekommen.

      Es ist ja schön, dass er die Wahrheit heraus lässt.

      Jetzt könnte man noch etwas ausführlichere Erläuterungen und Bekenntnisse erwarten.

      Die künstliche Aufregung des in Autonomiefragen wohl weitgehend unbeschlagenen jungen SVP-Obmannes ist entbehrlich.

      • Herbert

        Der Verzicht auf Milliarden zu Gunsten eines korrupten Staates, ist für mich Beweis genug.

      • Susanna

        @helmut
        „Viel wichtiger wäre es, eine klare Stellungnahme des LH zu bekommen.“

        Soll der LH jetzt etwa zu jedem Blödsinn den die rechtsaußen Fraktion von sich gibt Stellung nehmen? Dann hätte er für die wichtigen Sachen ja gar keine Zeit mehr, einfach ignorieren wäre das Beste.

    • sogeatsnet

      Ich finde auch, dass es nicht dem SVP-Parteiobmann zusteht, wenn vom Landeshauptmann eine Klarstellung verlangt wird.
      Entweder der LH gibt sie selber oder er hat einen, der für ihn spricht.
      Aber sicherlich kann es niemals der SVP-Parteiobmann sein!

      Ist der LH unser Regierungschef oder nur einer der großen SVP-Fuzzi?

    • Beate

      Ein bissl übereifrig, der Philipp

    • Barfusler

      Wo kommen wir denn hin wenn der LH zu allem eine Klarstellung ablegen soll, was er gesagt hat und was nicht. Jetzt können sich die Wichtigtuer ja das Video anschauen.

      • sogeatsnet

        Wozu bezahlen wir denn seine persönlichen Referenten und Pressesprecher, und was ist mit dem Landespresseamt?
        Abschaffen, oder wie?

        • Barfusler

          Roland Lang möchte dass der Landeshauptmann seine Aussage bestätigt?
          Er nimmt in seiner Anfrage die Antwort ja vorweg..
          „… Nicht dementiert heißt für uns getätigt.“, was will er dann noch mehr.

          Ich verstehe unter Vollautonomie die der Zeit möglichst angepasste Autonomie.
          Eine Autonomie wird sich immer den Gegebenheiten der Zeit und des Staates anpassen müssen um aktuell zu bleiben. Ein andauernder Prozess der keinen Abschluss kennt.

          Habe keine Ahnung was Herr Lang unter Vollautonomie versteht und erwartet.
          Eine Autonomie bleibt aber immer eine Autonomie, da hat niemand wen was vorgemacht.

          • Andreas

            Vollautonomie war eine Wortschöpfung zur Propaganda, nichts anderes. Kompatscher hat das Wort leider verbrannt.

            Den Amigos von Zoffel oder denen in der Innsbruckerstraße wird schon was Neues einfallen.

            • Barfusler

              @ Andreas
              zugegeben, Vollautonomie ist ein besoffenes Wort, da kann aber Kompatscher nicht dafür, was du ja auch nicht schreibst. Aber ich finde es ist mehr als nur ein Propagandawort, z.B. die Antwort auf: „was wollt ihr noch, ihr habt ja eure Autonomie“.

              @Stefan77
              Eine Vollautonomie wird es nie geben, was vielleicht enttäuschend
              klingt, im Grunde aber das Recht auf ständige Anpassung an die staatlichen und europäischen Gegebenheiten beinhaltet.
              Der Staat ist kein fixes Gebilde, Gott sei Dank. Die Vollautonomie ist das Recht sich den Veränderungen im Staat anzupassen..
              Dieses Recht soll bilateral abgesichert werden, wie ich es verstehe und da ist man dabei

          • Stefan77

            Na wunderbar, der Zeitgeist in Italien geht eindeutig in Richtung Zentralismus, also ist es Ihrer Meinung nach gerechtfertigt, wenn der Staat unsere erworbenen Rechte beschneidet. Unter Autonomie verstehe ich eher, dass eine sprachliche Minderheit wie die unsrige unabhängig des Zeitgeistes leben kann und nicht ständig Angst haben muss in ihren Rechten beschnitten zu werden. Unsere Autonomie ist anders als in den übrigen Regionen mit Sonderstatut einzig und allein zum Schutz der deutschen und ladinischen Sprachminderheit gewährt worden.

            Es ist nicht an Herrn Lang zu erklären war er unter Vollautonomie versteht, vielmehr sollen uns endlich die Schöpfer dieses Unwortes erläutern, was sie darunter verstehen.

    • Andreas

      Achammer scheint als Parteiobmann etwas überfordert zu sein.

      Er verteidigt „seine“ SVP wie eine Glucke ihre Kücken, er ist recht harmoniebedürftig und es scheint als wertet er jegliche Kritik als Angriff den er persönlich abwehren muss.

      Das Duo Kompatscher – Achammer ist in keinster Weise überzeugend.

      Kompatscher soll sich zu dem Thema äußern, es scheint als würde Achammer ablenken wollen, um diese nicht sonderlich kluge Aussage unter den Tisch zu kehren.

    • achso

      Vielleicht sollte der Heimatbund lernen Zusammenhänge zu verstehen bevor er andere auffordert, seine Stellungnahmen durchzulesen.
      Und warum sollte es einem Politiker nicht zustehen, egal ob er Obmann einer Partei ist oder nicht, es anzuprangern, wenn wiederholt Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben werden nur um Hetze zu betreiben.

      • Andreas

        Die Presseaussendung des Heimatbundes war freundlich und beinhaltete, dass sie die Aussage nicht kommentieren, bevor sie nicht eine Stellungnahme Kompatschers habe.
        Ich bin wahrlich kein Freund des Heimatbundes, hab nicht mal eine Ahnung für was man so etwas braucht, doch ihre Anfrage ist legitim.

        • Barfusler

          @ Andreas
          „Die Presseaussendung des Heimatbundes war freundlich und beinhaltete, dass sie die Aussage nicht kommentieren, bevor sie nicht eine Stellungnahme Kompatschers habe.“?

          Und warum beendet er seinen Brief mit „… Nicht dementiert heißt für uns getätigt.”?

    • Franz

      . Bei der Erklärung von Kurz handle es sich um da Mailender Abkommen von 2010. WasWieder einmal hat sich erwiesen,
      dass die oppositionelle Schreihälse dauernd alles fehlinterpretieren und verdrehen. So auch bei der gestrigen Behauptung von Sven Koll zur Internationalen Absicherung des Finanzabkommens. Das Finanzabkommen von Rom mit dem Land Südtirol wäre laut Sebastian Kurz nicht International abgesichert.
      Dazu ist heute eine Stellungsname des LH in der Printausgabe der Südtiroler Tageszeitung zu lesen. Indem der LH dazu stellung nimmt.
      Und damit beweist, dass die Behauptungen von Sven Knoll wieder einmal nicht den Tatsachen ensprechen.

      • Hamster Klaus

        Zweifelhafte verbale Äußerungen vom LH sind Beweise für Scheinabkommen?

        • Franz

          Warten wir einmal ab bis der Brief an Faymann unterzeichnet ist. oder was Faymann in einer von heute angekündigten Pressekonferenz dazu in einer Stellungnahme zu dieser Sache zu sagen hat.

          • Garuda

            @Franz

            Seit wann bist du denn so ein ausgesprochener Sozialdemokrat, wenn du Faymann so wichtig nimmst?

            Du weißt aber schon, dass die Sozis in Österreich die Homoehe und nun auch das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare eingeführt hat und damit die ÖVP überrumpelt hat, die diesen politischen Frosch schlucken musste, um in der Wählergunst nicht ganz abzusacken.

            Schön, wenn Franz endlich das rechte Eck verlässt und so stark auf die Sozis setzt.

            • Franz

              Abgesehen davon, dass ich nie im rechten Eck war, wenn ich mich nicht irre wurde durch ein Urteil des Bundesverfassungsgericht Österreich aufgefordert das Adoptionsrecht für Homosexuelle einzuführen, sprach sich aber gegen die Einführung der Homo Ehe aus.

            • Garuda

              @Franz

              Der Sozialdemokratische Volksverhetzer?

              Nö, ich glaube rechte braune Sau bringts viel eher auf den Punkt.

    • MBT-Mutbürger Südtirols

      Der LH soll unparteiisch sein. Aber so langsam verlieren die Herren der edlen Blume die Nerven. Wahlen stehen an und die Themen nicht bei der Hand. Dann muss halt wieder die Autonomie her, aber he – die ist gerettet mit „Napolitano“ und „Monti“ in der parlamentarischen Gruppe der Autonomisten. Selten so gelacht!

      • Batman

        Ausschnitt aus einem Interview mit Gerald Celente im Dezember 2008:

        Freeman: Ich sag meinen Lesern, schützt eure Städte und Gemeinden, kämpft um den Beibehalt der öffentlichen Infrastruktur, verhindert die Privatisierung und den Ausverkauf aller Werte.

        Celente: Es gibt Dienste, die sind essenziell und sollten öffentlich sein, wie Transport, Energie und die Wasserversorgung. Hier haben wir die Weltregierung am Werk, ich meine ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber jeder weis wo die Reise hingeht. Die wollen alles kontrollieren und zentral steuern.

    • Hamster Klaus

      Bleiben wir beim Thema „Senf“, den Achammer und der LH gemeinsam produzieren.

    • andy

      warum sollte Achammer – als „Chef“ von Kompatscher – nichts dazu sagen dürfen
      Kinkerlitzchen….

    • Aha

      Kompotscherl & Achjammer ein tolles Team!

    • sepp

      franz do red niemand va den Thema nett ablenken wen ondere recht hoben du und a SVP Obmann wos inehalb in an jahr 20.000 mietglieder verloren hat isch besser wen er sich auf seine Themen konzentriet man konn lei sogen ARME SVP

    • Seven of Nine

      Lieber Philipp Achammer, trete zurück!

      Du hast zu wenig Erfahrung!

      Widme dich anderem.

      Lass dich nicht verbrennen.

      Lass andere die Kohlen aus dem Feuer holen und zwar solche, die nichts zu verlieren haben.

      Lass dich dich doch nicht zum Narren halten. Geh zurück auf die Uni, lass diesen SVP-Mief hinter dir.

      Wenn du dich weiterhin von diesem SVP-Schrotthaufen instrumentalisieren lässt, wäre das so, als ob man Perlen vor die Säue wirft.

      Geh deinen Weg und lass den ehrgeizigen Arno sich ins Schussfeuer begeben, du bist zu schade dafür-

      Meine bescheidende Meinung.

      • Gretel

        @Seven

        So sehe ich das auch, Seven.

        Der Ehrgeizling Arno soll zum Handkuss kommen.

        Der soll gerade stehen für die Pseudo-Transparenz und den Flirt mit dem Renzi und nicht der Achammer!

        Arno, checkst du eigentlich, wie du über den Tisch gezogen wirst oder musst du erst deine Berater befragen?

        Die neue Frisur steht dir gut, Arno, aber der bubihafte Fransenschnitt wäre authentischer gewesen!

        Einmal Bubi, immer Bubi, sagt der Volksmund! ;D

        • roadrunner

          ach so, ihr zwei Damen würdet also gleich die Flinte ins Korn werfen. Wenn jemand für eine Überzeugung kämpft, dann bis zum Ende. Egal welcher Partei. Deshalb schätzte ich auch die Klotz. Wer sich immer nur dem „vermeintlich“ Besserem, oder mainstream dediziert, kommt bei mir in die Kategorie Heuchler 😉

      • Andreas

        Volevi la bici e allora pedala…

        Leid tut mir der Achammer sicher nicht.

        • Seven of Nine

          Der Achammer braucht dir nicht leid tun. Der ist klug genug, um aus der Schlangengrube wieder raus zu kommen.

          Soll doch der Ehrgeizling und Strahlemann Arno wahrhaftig das Ruder übernehmen. Der Trasparente und Grinsemann 😉
          Dann schon werd ich Mitleid haben und einen Rosenkranz beten für die SVP 😀

          Lang leben die Scheinheiligen!

        • roadrunner

          Der braucht auch nicht unser Mitleid. Wenn ihn alles zu viel geworden wäre, dann hätte er schon aufgegeben. Es bläst ihn ein kalter Wind entgegen, er haltet aber stand. Das macht ihn für mich nur sympathischer.

    • helmut

      Ich verstehe die ganze Aufregung auf der SVP-Seite nicht.

      Wenn der Heimatbund laut SVP-Obmann Achammer mit seiner Stellungnahme daneben liegt, so kann doch der SVP-Obmann die Dinge ganz einfach klar stellen:

      Er braucht ja nur zu sagen, welche Vollautonomie mit welchen Zuständigkeiten er für wann erreichbar hält.

      Dabei kann er uns auch gleich erklären, ob und warum LH Kompatscher dazu eine andere Auffassung hat.

      Dann soll er uns auch noch sagen, wie die derzeitige Autonomie rechtlich abgesichert und wo und wie einklagbar ist und wo und wie die künftige Vollautonomie einklagbar sein wird.

      In einem Aufwaschen kann er uns auch noch mitteilen, welche rechtlichen Auswirkungen bei welchen Klagen vor welchen Gerichten Briefwechsel zwischen Renzi und Faymann derzeit schon haben und in Zukunft haben werden.

      Aber bitte keine nebulosen Floskeln von „völkerrechtlicher Relevanz“, sondern bitte Aufklärung über konkrete rechtliche Bindewirkungen, die vor konkreten Rechtsinstanzen geltend gemacht werden können !!!!!!!

    • Demosthenes

      Interessante Zusammenfassung auf Brennerbasisdemokratie:

      Ein vielsagender Rückblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

      – Im Jänner 2011 kritisierte Philipp Achammer die selbstverwaltere Volksbefragung der STF im Ahrntal mit den Worten:
      “Diese Initiative ist unrealistisch und unbegründet und weckt falsche Erwartungen.”
      und empfahl stattdessen:
      “Vollautonomie und Europaregion anstatt irgendwelche Experimente.”

      – Im Herbst 2011 machte SVP-Vizeobmann Thomas Widmann den Vorschlag, Italien die Vollautonomie abzukaufen. Ungefähr zeitgleich legte Obmann Theiner das magere Konzeptpapier zur Vollautonomie vor.

      – Im Februar 2012 gastierte der ehemalige bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein in Südtirol, um im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zur Vollautonomie über innere Sicherheit zu referieren.

      – Die 58. Landesversammlung der SVP im Frühjahr 2012 war dem Thema Vollautonomie gewidmet. Der damalige Landessekretär Achammer sagte:

      “Die Vollautonomie ist gewissermaßen eine Baustelle. Sie ist eine Aufforderung an uns,
      gemeinsam daran zu arbeiten, an unserer Autonomie weiterzubauen.”

      Richard Theiner wurde mit dem Thema Vollautonomie als Obmann bestätigt.

      – Schon vor der letzten Landtagswahl prognostizierte ein SVP-Bürgermeister gegenüber bbd , dass sich nach der Wahl niemand mehr an eine Vollautonomie erinnern werde.

      – Noch im Mai 2014 sagte Außenminister Sebastian Kurz, die Vollautonomie sei der einzig sinnvolle Weg (!) für Südtirol.

      – Während des Runden Tisches in Rai Südtirol (06.11.14) verteidigte Senator Karl Zeller die Vollautonomie gegenüber weiterreichenden Forderungen.

      Zitat Ende.
      ———————————————————————————————————

      Wenn man nach 60 Jahren einen Vertrag mit Italien (Autonomiestatut) den Süd-Tirolern als Baustelle!!! schmackhaft machen “muss”, dann hat die SVP 60 Jahre lang komplett gelogen und betrogen und damit komplett versagt.

      Fazit:
      Nach 90 Jahren noch immer keinen völkerrechtlich anerkannten Status als Minderheit.
      Das soll Europa, Demokratie, freie Wahlen und Bürgerrechte sein?

      • schorsch

        @ an Demosthenes: Die (für mich) traurige Antwort ist: die SVP war, spätestens ab S. Magnago, nicht mehr an Freiheit und Selbstbestimmtheit interessiert.
        Die korrupten Pfeffersäcke, nur mehr Geschäft und Umsatz vor Augen, übernahmen in der SVP (und ÖVP) die Macht und gaben diese bis heute nicht mehr ab.
        Vor Wahlen wird dem Volk mit verlogenster Phrasendrescherei eingehämmert, wie sehr man um „Vollautonomie“, um „Europa-Region“ (was immer das ist) „kämpft“, nach der Wahl zählt wieder das Geld. Als in der Regel heftiger Kritiker von Knoll muß ich einräumen, daß Knoll mit seiner Aussage: „Landeshauptmann Kompatscher hat selbst geantwortet: „Das in der Anfrage zitierte Schreiben ist kein diplomatischer Notenwechsel“. Außenminister Kurz straft nun auch diese Aussage Lüge und bestätigt, dass es bereits am 23. Februar 2010 eine Verbalnote zum Mailänder Abkommen gegeben hat“, die Wahrheit aussprach.

        Damit muss zur Kenntnis genommen werden, dass die aktuelle Verbalnote keine Absicherung des Finanzabkommens mit sich bringt, da Italien bereits das Mailänder Abkommen einseitig gebrochen hat.

        • Franz

          @schorsch
          In der der Stellungnahme erklärt der LH ja, dass es sich beim Mailender Abkommen 2010 um eine Verbalnote geht im Gegensatz zum Finanzabkommen in Rom wo ein Brief an Kanzler Faymann gesendet wurde und von Faymann gegenunterzeichnet werden muss, warten wir also ab bis diese Gegenzeichnung erfolgt ist, damit wäre dieses Finanzabkommen international völkerrechtlich bindend. Scheinbar sollte Kanzler Faymann noch heute in einer Pressekonferenz dazu Stellung nehmen. Also warten wir einmal ab

          • schorsch

            @ Wir müssen wissen, wovon wir sprechen: „Die diplomatische Note oder Verbalnote ist eine Form des Briefwechsels zwischen den diplomatischen Vertretungen im Empfangsstaat und dem Außenministerium des Empfangsstaates!!!
            Da üblicherweise eine diplomatische Note von der Gegenseite erwidert wird, wird auch von einem Notenwechsel gesprochen. Durch die Form eines Notenwechsels können auch völkerrechtlich bindende Verträge abgeschlossen werden. Eine solche Note wird teilweise in der dritten Person verfasst und beginnt üblicherweise mit der Höflichkeitsformel: „Die … Botschaft beehrt sich, dem Außenministerium …“

      • Andreas

        @Demosthenes
        Ihr könnt Euch beklagen wie viel wollt, aber nenne mir bitte eine Minderheit, welcher es besser geht als uns bzw. welche in den letzten 50 Jahren einen solchen Aufschwung hatte wie wir.

    • bono

      Was für ein Trauerspiel. Wie lange lässt sich die Bevölkerung noch vor den SVP-Karren spannen?

    • Hamster Klaus

      Achammer möchte für die „Wurstlereien“ nicht „Senf“ sondern „Ketchup“.

    • Franz

      Demosthenes
      Interessante Zusammenfassung auf Brennerbasisdemokratie: l

      Leider kann man nicht immer glauben was der Brennerbasisdemokratie – Blogg schreibt.

    • bono

      Hätten innerhalb der SVP die rechten Leute zur rechten Zeit die nötige Unterstützung erhalten hätten wir heute mit Sicherheit andere Verhältnisse in Südtirol. Irgendwann müssen wir uns der Realität stellen, tun wir’s nicht werden es unsere Kinder tun müssen. Wie gut es uns wirklich geht liegt im Auge des Betrachters, zukunftsträchtig ist die Politik der SVP für meine Begriffe mit Sicherheit nicht.

    • Gerry

      Waren es nicht die SVPler die das Wort Vollautonomie erschaffen haben, sollen doch sie uns erklären was sie darunter verstehen. Der Landeshauptmann stellt sich darunter wahrscheinlich ganz etwas anderes vor als seine Parteikollegen.

    • Barfusler

      Vielleicht schreibt uns ja mal ein Pressesprecher der SVP was genau mit Vollautonomie gemeint ist, jetzt wo es plötzlich niemand mehr weiß 🙂

    • Batman

      Henry Kissinger:▼

      “Soldaten sind nur dumme Tiere, die als Schachbauern in der Außenpolitik benutzt werden.”
      (Council on Foreign Relations Journal)

      „Heute wären Amerikaner außer sich, wenn U.N Truppen nach Los Angeles kommen würden um wieder Ordnung herzustellen, morgen währen sie dankbar. Das trifft insbesondere dann zu, wenn ihnen erzählt wird, dass eine Gefahr von Außen existierte, ob nun wahr oder erfunden, die unsere Existenz bedrohte. Es ist dann so, dass alle Menschen der Welt den Führern der Welt beipflichten, damit diese sie von dem Bösen erlösen.“
      (Bilderbergtreffen in Evian, Frankreich, 21 Mai, 1992)

      “Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk. Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die Nationen. Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.”
      “Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.”
      (1993 bei einem Treffen im Haus der Weltkulturen in Berlin)

      „Wenn Chaos vermieden werden soll, muss zwangsläufig eine neue Weltordnung gefunden werden.“
      „Im neuen Jahrhundert könnten die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten darüber entscheiden, ob unsere Kinder in einem Aufruhr leben, der schlimmer sein könnte als der des 20. Jahrhunderts, oder Zeugen einer neuen Weltordnung werden, die kompatibel ist mit universellen Streben nach Freiheit und Fortschritt.“
      „Was dem Kongreß vorliegen wird, ist kein gewöhnliches Handelsabkommen, sondern die Architektur eines neuen internationalen Systems …, ein erster Schritt in Richtung einer Neuen Weltordnung.“
      (1993)

      „An alle Völker und Regierungen: Lasst uns eine ‚Neue Weltordnung’ entwerfen.“
      (1975)

      “Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.”
      Alles wird anders sein: Viele werden leiden. Eine Neue Weltordnung wird hervortreten. Es wird eine viel bessere Welt für die, die überleben werden. Auf lange Sicht hin wird das Leben besser werden. Die Welt, wie wir sie uns gewünscht haben, wird Realität!”

      • roadrunner

        Schalt das Internet ab, geh in den Wald, bau dir eine Hütte, stell dir ein Schild davor auf „hier entsteht eine neue Weltordnung“. Solange du dich der Moderne bedienst, sind für mich deine Worte nur heiße Luft.

        • Batman

          Ich bin mit alles zufrieden, auch mit deiner heißen Luft.
          Also die Gratis-Heizung habe ich jetzt schon für meine
          Hütte. Danke roadrunner!

        • Hamster Klaus

          Das wird Herr „Theiner“ ohne Genehmigung mit seinen alten und „neuen alten“ Raumordnungsgesetzen nicht erlauben. Theiner oder die Forstbehörde, Naturschutz, ecc. werden sehr wahrscheinlich zum Schild bereits nein sagen und zur Hütte erst recht nein sagen. Denn die Raumordnung spielt sich in vielen Fällen zur Weltordnung auf.

    • Hamster Klaus

      Entschuldigung: Thema ist, „soll nicht senf dazugeben“.

    • Hubert

      wer hat bitte die Bevölkerung mehr in die Irre geführt als die Regierungspartei?
      Darauf hätte ich gerne eine Antwort.

    • goggi

      Senf ist relativ klar definiert,aber was in der SVPD zu Zeit abgeht ist ein Gemisch von
      Senf-Ketchup und Maionese.
      Es ist wie schon immer in dieser Partei.
      Eine Hand weiss nicht was die andere tut.
      Jeder kocht sein Süppchen.

    • Ein Bürger

      Habt ihr immer noch nicht verstanden, das Politiker nur für 10% des Volkes und sich selbst arbeiten. Es wird seit Jahren davon geredet das die Wirtschaft gerettet werden muß. Und das soll durch besteuerung von arbeit und subventionierung von kapital geschehen. Wie soll das bitteschön funktionieren? Ich dachte immer die Wirtschaft lebt vom verkauf von produkten und dienstleistungen. Wenn aber der größte teil der bevölkerung zusehen muß, wie sie sich ein dach überm kopf und was zum essen finanzieren, frage ich die politiker wie diese menschen auch noch die wirtschaft finanzieren sollen. Macht die augen auf, wir leben längst in einer lohnsklaverei, wollen wir wirklich zulassen, das wir zu sklaven ohne lohn gemacht werden?
      Wollt ihr wirklich einer partei wie der svp eure steuergelder anvertrauen, immerhin haben sie ja immer wieder gezeigt, das sie mit unserem geld nicht verantwortungsvoll umgehen können, ja noch nicht mal die eigenen parteifinanzen unter kontrolle haben.

    • Frage?

      Sind wir in Weißrussland Herr Obmann?

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