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„Soll nicht Senf dazugeben“

Zwischen dem Heimatbund und Philipp Achammer fliegen die Fetzen. Grund ist eine Presseaussendung des SVP-Obmanns.

Der Südtiroler Heimatbund übte in den letzten Tagen harsche Kritik an Arno Kompatschers (angeblicher) Aussage bezüglich der Vollautonomie.

Am Mittwoch reagierte Philipp Achammer mittels Presseaussendung und warf dem SHB, die Worte zu verdrehen.

„Die Südtiroler Volkspartei fordert den Südtiroler Heimatbund auf, damit aufzuhören, mit falschen Zitaten Politik zu machen. „Mit verdrehten Aussagen werden die Südtiroler bewusst in die Irre geführt“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer. Jüngstes Beispiel sei eine Aussage von Landeshauptmann Arno Kompatscher, die vom Heimatbund bewusst aus dem Zusammenhang gerissen und unvollständig widergegeben wurde, um der SVP zu schaden.“

Diesen Vorwurf will der Heimatbund so nicht auf sich sitzen lassen. In einer Aussendung heißt es nun:

„Es überschreitet sicher die Kompetenzen eines Parteiobmannes, auf einen offenen Brief an den Landeshauptmann zu antworten. Wenn der Südtiroler Heimatbund, so Obmann Roland Lang, einen Politiker ersucht, seine Aussage zu bestätigen, so braucht dazu nicht jemand anderer seinen Senf dazuzugeben, der bei der Versammlung nicht einmal anwesend war. Die Aussage “ La Vollautonomie da un lato non la avremo mai, ….“ des Landeshauptmanns liegt nun auch als Filmdokument vor.

Wenn der Parteiobmann der SVP den Südtiroler Heimatbund schon kritisieren möchte, so sollte er sich zumindest die Mühe machen, zuerst den offenen Brief zu lesen, den der SHB an den Landeshauptmann gerichtet hat. Wir kritisieren darin nicht die Aussage von Kompatscher, sondern wollen von ihm wissen, ob er sie getätigt hat. Vom Parteiobmann der SVP wollten wir hingegen gar nichts wissen!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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