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    Schempps Sieg

    Das Podium (Fotos: Christian Manzoni)

    Das Podium (Fotos: Christian Manzoni)

    Simon Schempp ist der Antholzer Sprint-König. Der Deutsche wiederholte am Donnerstag in Antholz seinen Vorjahressieg im 10-km-Sprint. Lukas Hofer wurde nur 34.

    Am Donnerstag fiel in der Südtirol Arena der Startschuss zum Antholzer Weltcup-Event. Der erste Sieg ging an den Deutschen Simon Schempp, der seinen Vorjahreserfolg im 10-km-Sprint wiederholte.

    Vor zwölf Monaten musste sich der 26-Jährige aus Ruhpolding den ersten Platz noch mit Lokalmatador Lukas Hofer teilen, dieses Mal strahlte er unterdessen am Ende des Sprintbewerbs als alleiniger Sieger vom Podium.

    Simon Schempp

    Simon Schempp

    Schempp verzeichnete am Schießstand eine makellose Leistung und passierte schließlich nach 23:18,8 Minuten die Ziellinie. Es ist dies sein erster Sprint-Sieg in diesem Jahr, nach den beiden zweiten Plätzen in Hochfilzen und Ruhpolding. Gleichzeitig übernimmt der Deutsche mit 247 Punkten auch die Führung in der Disziplinenwertung.

    Mit seinem glanzvollen Auftritt verwies Schempp den Russen Evgeniy Garanichev auf den zweiten Platz. Er blieb am Schießstand ebenfalls fehlerfrei, war in der Loipe aber um 14 Sekunden langsamer als der Schempp. Garanichev belegte in Antholz bereits in der Saison 2011/12 im Sprint den zweiten Platz. Dritter wurde heute der Slowene Jakov Fak, dem ein fataler Fehler im zweiten Schießen unterlief. Er erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 20,1 Sekunden.

    Lukas Hofer

    Lukas Hofer

    Hauchdünn an einer Podiumsplatzierung vorbeigeschrammt sind unterdessen die überraschend starken Benjamin Weger aus der Schweiz und Brendan Grenn aus Kanada. Sie belegten die Plätze vier und fünf. Der norwegische Ausnahmekönner und Dauerbrenner Ole Einar Björndalen schaffte als Neunter den Sprung in die Top-Ten.

    Lukas Hofer bester Azzurro”

    Die italienischen Lokalmatadoren konnten sich im Auftaktrennen nicht ins Rampenlicht drängen. Als bester „Azzurro“ schnitt der Montaler Lukas Hofer ab, dem nach zwei Fehlschüssen der 34. Platz zu Buche stand. Den Sprung in die Top-40 schaffte auch der Rasner Dominik Windisch. Er kam als 39. ins Ziel, während Christian De Lorenzi und Thomas Bormolini den Sprint auf Platz 44 bzw. 70 beendeten.

    Ergebnisse Weltcup Antholz (Donnerstag, 22. Januar 2015)

    Sprint Männer, 10 km

    1. Simon Schempp (GER) 23:18,8 Minuten (0 Schießfehler)
    2. Evgeniy Garanichev (RUS) +14,0 (0)
    3. Jakov Fak (SLO) +20,1 (1)
    4. Benjamin Weger (SUI) +20,9 (1)
    5. Brendan Green (CAN) +24,4 (0)
    6. Henrik L’Abee-Lund (NOR) +33,2 (0)
    7. Anton Shipulin (RUS) +34,2 (1)
    8. Simon Eder (AUT) +35,9 (1)
    9. Ole Einar Bjoerndalen (NOR) +43,2 (1)
    10. Ondrej Moravec (CZE) +45,6
    Dominik Windisch

    Dominik Windisch

    Die Stimmen zum Rennen:

    Simon Schempp, Sieger:

    In den letzten drei Rennen zeigte meine Formkurve klar nach oben. Besser hätte der Start ins neue Jahr für mich eigentlich nicht verlaufen können, jetzt gilt es den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Das heutige Rennen war dabei enorm wichtig, denn in Antholz bedarf es, aufgrund der Höhenlage, am Schießstand besonders viel Konzentration. Bei mir ist einfach alles perfekt aufgegangen. Nun werde ich versuchen, meine Kraftreserven zu füllen und am Samstag beim Verfolgungsrennen wieder voll anzugreifen. Die Gesamtwertung liegt mir dabei gar nicht so am Herzen, vielmehr will ich von Rennen zu Rennen schauen. Martin (Fourcade, Anm.d.Red.) ist ohnehin schwer in Schach zu halten.“

    Evegeniy Garanichev, 2. Platz:

    „Ich habe heute einen ordentlichen Auftritt hingelegt und sowohl am Schießstand, als auch in der Loipe das Maximum rausgeholt. Der zweite Platz stärkt mein Selbstvertrauen und bietet mir obendrein eine sehr gute Ausgangslage für das Verfolgungsrennen.“

    Jakov Fak, 3. Platz:

    „Ich freue mich riesig über die Podiumsplatzierung, wenngleich ohne den Fehler beim letzten Schießen vielleicht noch mehr drin gewesen wäre. Simon (Schempp, Anm.d.Red.) war heute aber einfach bärenstark. Er hat sich den Sieg verdient. Ich nehme den dritten Platz als Antrieb für die nächsten Rennen.“

     

     

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