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    Das 2-Millionen-Loch

    Das 2-Millionen-Loch

    Im aktuellen Haushalt der Handelskammer steht ein Minus von zwei Millionen Euro. Die bereits getroffenen Sparmaßnahmen können den enormen Verlust nicht wettmachen.

    Die Handelskammer Bozen hat es derzeit nicht leicht. Denn: Die jährliche Gebühr für Unternehmen wurde von der Regierung stark nach unten gesetzt. Heuer entgehen der Körperschaft somit 3,8 Millionen Euro, im nächsten Jahr 3,5 Millionen und 2017 5,8 Millionen.

    Die Maßnahme kam relativ kurzfristig. Entsprechend überrascht war die Führungsriege um Präsident Michl Ebner.

    Um die Verluste möglichst zu decken, hat die Handelskammer bereits Einsparungen vorgenommen. So wurden bei den Außenstellen die Mieten gekündigt. Inzwischen ist man in Einrichtungen der Gemeinden und Bezirksgemeinschaften gezogen. Zudem wurden die Dienste leicht gekürzt – und zehn von insgesamt 180 Stellen abgebaut.

    Trotzdem steht im Haushalt 2015 weiter ein Verlust von immerhin zwei Millionen Euro. „Wir müssen in den nächsten Wochen und Monaten daran arbeiten“, betont Generalsekretär Alfred Aberer.

    Wo man ansetzen wird, ist noch nicht ganz klar. „Natürlich können wir essentielle Dienste wie etwa das Handelsregister nicht einfach streichen“, so Aberer, der die potenziellen Sparmöglichkeiten eher bei den verschiedenen Veranstaltungen und Messeauftritten sieht.

    Dank Rücklagen aus den letzten Jahren ist der heurige Verlust durchaus verkraftbar. Doch in den nächsten Jahren wird es nach weiteren Reduzierungen der Gebühr noch einmal enger für die Handelskammer.

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    Kommentare (33)

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    • Markus Gufler

      Ich teusch mich doch nicht, wenn mir vorkommt solche Umsatzrückgänge in den letzten 7 Jahren bei so manchen Unternehmen beobachtet zu haben, oder? Schon komisch dass es jetzt auch die HK erwischen kann. Vielleicht mal bei ein paar Unternehmern um Rat fragen, die da inzwischen mehr als genug Erfahrung haben!

    • Willi

      Die Löhne der Führungskräfte auf ein normales Niveau senken und schon leuchtet die Ampel grün.

    • Gunti

      In Ebner in Rente schicken, die er ja schon längst kassiert, das wäre eine gute Sparmaßnahme, und das Amt nicht mehr wiederbesetzen. Wofür braucht es einen Präsidenten und einen Generalsekretär….

      • walter

        Richtig!
        der Ebner kassiert Rente von der EU und von Italien/Land (Abgeorrdneter), kassiert bei seinem Athesia Imperium, seinen vielen Beteiligungen und seinen anderen Kapital Einkünften und läßt es sich dann nicht nehmen, sich für seine „Arbeit“ bei der Handelskammer noch extra fürstlich entlohnen zu lassen!!!
        Zum K……!

    • Pincopallino

      Herr Ebner sie könnten ja Ihren Gehalt halbieren! Verhungern werden sie deshalb garantiert nicht!

    • mabuse

      wenn man auf der internet seite der handelskammer schaut – sieht man dass einige fuehrungskraefte wie vizepraesident oder handelsregisterfuehrer gut 100.000 euro bekommen – ich frage mich was solche leute leisten? auch die gesamten spesen der eos und co muessten offen gelegt werden denn ich moechte wissen wenn diese herren im ausland fahren um neue maerkte zu erschliessen (wie z.b. seiner zeit nach dubai) welche horrenden summen sie ausgeben?…..

      • leiferer

        @mabuse: keine ahnung was sie beruflich so machen. aber es scheint der neid mit ihnen durchgegangen zu sein. führungskräfte in dieser ebene verdienen in der privatwirtschaft deutlcih mehr. im leben geht es eben auch um verwantwortung und wissen und nicht nur um stundenlöhne. von den angesprochenen menschen wird, richitgerweise, volle transparenz und volle leistung erwartet – in der privatwirtschaft ist man nur seinem chef verpflichtet und mus sich nicht für jeden euro rechtfertigen.
        es stellt sich nur die frage wie die öffentlichen beamten voll motiviert und konkurrenzfähig sein soll wenn sie nicht gleich wie in der privatwirtschaft verdienen dürfen? haben sie sich das schon einmal gefragt?

        • . . .

          @leiferer
          Ich frage mich, wo Sie arbeiten.
          In der Privatwirtschaft muss jeder kleine Angestellte jeden Euro hart verdienen und rechtfertigen.
          Wer nicht leistet hat wenig Bestand.
          Wenn man so schaut, wie hervorragend vieleprivate Kleinbetriebe im Handel und Handwerk arbeiten, geht die Handelskammer mit keinem guten Beispiel voraus.
          Sie fragen sich, wie die Öffis motiviert bleiben können??? Vielleicht sollten sie mal nach Leistung bezahlt werden (die würden in die Armut stürzen!)? Dann würden sie endlich mal in die kuschen kommen und etwas leisten und die Handelskammer wäre nicht ins Minus gegangen.
          Bezahlen müssen es wieder die Leute aus der Privatwirtschaft.
          Kennen sie den Spruch?
          Ich arbeite und der andere verdient.

          • Franz

            Was sind schon 100.000,00 € Jahresgehalt wenn man bedenkt, was ein Gemeindeangestellter Rente bekommt.
            Pensione da 24mila netti al mese a dipendente Comune di Perugia Mario Cartasegna
            L’incredibile vicenda di Mario Cartasegna, sloveno arrivato a Perugia per giocare a pallone. Diventa avvocato e al Comune di Perugia ottiene grazie al Tar una maxi pensione …

            • George

              Franz, lassen Sie doch diese dauernden Wiederholungen und abgedroschenen Sprüche weg. Sie machen sich damit komplett lächerlich.

          • . . .

            Franz, wann bist du heute im Flughafen Bozen beim arbeiten? Ich fliege nach Rom und möchte dich sehen?
            Bist du im Raumpflegeteam?

            • Franz

              Di Abteilung der Carabinieri von Laifers sind schon in der Nähe , vielleicht sollten sie am Flughafen vorbeischauen. 🙂
              IL NUCLEO CINOFILI CARABINIERI DI LAIVES

            • walter

              🙂
              Der Franz ist doch kein Raumpfleger, er ist ein Manager!
              Ein Facility Manager! 🙂

            • Franz

              Na da schau an, hat man den Walter auch wieden frei gelassen. 🙂 🙂

            • Franz

              wieder ..freigelassen….

            • Franz

              Quack, quack quack, S’strichl ist wohl ein Frosch,. 🙂
              Übrigens
              Was macht ein schwuler Frosch im Rumtopf? Er schmeißt die Pflaumen raus.

            • . . .

              Ostia…do hoschs ober fein. Wohnsch eh ned weit vom Flughafen in der Wohnwagensiedlung in do Flughafenstraße, sehr praktisch.
              Obo is Männerklo am Flughafen lässt sehr zu wünschen übrig. Kennasch des et awin besser mochn? Bitte, Danke!

            • arnold

              —super des glab i woll a .von SVp bezahlt sicher .

      • Erika G.

        Also wenn diese Herren locker einige Millionen im Jahr einsparen konnten, dann wurde Jahrzehnte lang jährlich, um viele Millionen Euro Misswirtschaft mit öffentlichen Geldern und der Beitragsgelder betrieben. Zudem sind beim HK – Gebäude viele Millionen verprasst worden.

      • bärig

        DER Franz der kann’s wie immer, aber „Laifers“ kommt nicht nin „Laives“, lach!

    • THEMA

      Dia Handelkammer hat doch jahrerlang Gewinne angehäuft, sicb Paläste gebaut u.s.w.
      Dafür wurde jeder Kleinstbetrieb ordentlich zur Kasse gebeten. Und für jeden Handgriff musste
      man noch extra zahlen. Höchste Zeit dass dieser Verein zurechtgestutzt wird.

    • Kruat

      alle überzahlte Sesselhocker,
      das Ergebnis, 2 Mio. Loch.
      das gleiche auch beim Land.
      Leistung?

    • Hamster Klaus

      Nach den Schilderungen und Kommentaren hat die Handelskammer sehr viele Millionen zur Verfügung. Werden Gelder mit zweideutigen Argumenten zweckentfremdet in bestimmte Konten geleitet?

    • bärig

      So, so ein “ Loch“ in den Handelskammerfinanzen, vielleicht sollte die Bozener Handelskammer von der Südtiroler in die SPARkassentsr. umziehen, denn gleich & gleich gesellt sich gern: Sparkassensitz, Caritassitz, Sanitätsbetriebsitz….

    • bärig

      ……….vieleicht wäre der VERLUST dann nicht durchaus, sondern „leichter“ verkraftbar!

    • wipptoler

      Die da drinnen schaffen haben ja in der Politik jede menge Geld ?—-?verdient?

    • PROF:

      Die Handelskammer soll gefälligst die Vergütung( jetzt ungf. 150.000 Euro?)für Herrn Ebner aufs doppelte erhöhen,er hatte ja grosse Ausgaben mit seiner Beteiligung an den Schnalstaler Gletscherbahnen und dies kommt sicher vielen zu Gute.

    • der andere

      @leiferer… Da sieht man mal dass öffentlich angestellte keine Ahnung haben wie es in der Privatwirtschaft zu geht.
      Ich habe in meiner Familie mehrere Privatwirtschaftler in verschiedenen Positionen, und mehrere Landes Gemeinde und Schulangestellte….

      Wenn man da vergleicht…. Also die öffentlich angestellten brauchen sich wirklich nicht zu beklagen…. Und zudem, zugegeben etwas sarkastisch muss ich jetzt werden, haben die öffis lt leiferer, ja immer noch die Möglichkeit in die Privatwirtschaft zu wechseln, mit mehr Gehalt, mehr Privilegien, mehr Freizeit, keine Verantwortung…. Ich Frage mich watrum es überhaupt öffentlich angestellte gibt… 😉

      • Gregory

        Zu Erinnerung: Hatte die Handelskammer nicht vor wenigen Jahren (2012?) noch mehrere Millionen Euro in Fonds bzw. aktien angelegt? Damals ging es ja darum, dass man deshalb in der Region und im Landesparlament die Beiträge kürzen wollte, weil sie ohnehin schon Millionen Euro für Anlagewerte zur Verfügung hielten. Da hat sich ja Pardeller Georg auch einmal gerührt nach den vielen Jahren des „Schlafens“ im Landes- und Regionsparlament.

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