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    Knallköpfe & Charlie

    charlie-hebdo-martin-abramDer Schauspieler Martin Abram hat zu dem Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ eine besondere Beziehung. Mit dem Blatt hat er Französisch gelernt. Ein Essay über Satire und Scheinheiligkeit.

    Von Heinrich Schwazer

    Die erste Redaktionskonferenz nach dem tödlichen Anschlag auf „Charlie Hebdo“ mit den noch lebenden Machern des Pariser Satire-Magazins muss eine heitere Angelegenheit gewesen sein. Was war das Thema der Woche? fragte der Chefredakteur in die Runde. Tosendes Gelächter.

    So war „Charlie Hebdo“, so ist „Charlie Hebdo“. Eine Satirezeitschrift, der nichts heilig ist außer das Lachen. Wo andere den heiligen Ernst der Lage beschwören und jeder Knallkopf plötzlich Charlie sein will – sogar das von notorischer Humorlosigkeit geplagte Tagblatt für Südtirol, das vor Jahren wegen eines harmlosen Frosches die Schlacht von Harmagedon ausgerufen hatte, wollte sich kurioserweise einen Tag lang in ein französisches Satire-Magazin verwandeln (wir erschauern vor diesem Weltenbrand) – bleibt Charlie lustig. Seit 22 Jahren erscheint Charlie Hebdo nie ohne eine Karikatur des Papstes, Mohammed, Jesus, lüsternen Pfarrern oder Terroristen – warum also jetzt diese DNA ändern?

    „Das ist eben der anarchische Geist von Charlie Hebdo“ sagt Martin Abram. Der Schauspieler, zuletzt zu sehen in den Filmen „Bergblut“ und „Schwabenkinder“, hat zu der Zeitschrift, seit er seine französische Lebensgefährtin Michele Collet bei einem Bergfilmfestival in Grenoble kennen lernte, eine besondere Beziehung: „Ich musste Französisch lernen, sonst kommst du in Frankreich nicht weit. Charlie Hebdo war meine erste französische Lektüre. Wenig Text, viel Zeichnungen.“

    Über die Französischkenntnisse hinaus hat das Magazin seinen Geist ins Offene geleitet: „Die Lektüre hat mir eine Ahnung davon gegeben, was freie Meinungsäußerung sein könnte. Ich war ja Schüler im Franziskanergymnasium, da haben sie uns das gründlich ausgetrieben.“

    Welche Kraft das Lachen haben kann, vermittelt gerade die erste Ausgabe nach dem Terroranschlag. Die islamistischen Terroristen, die am vergangenen Mittwoch bei einem Angriff auf die Redaktion zwölf Menschen erschossen hatten, werden als geistig minderbemittelte Idioten lächerlich gemacht. In einer Karikatur fragen die von der Polizei getöteten Attentäter im Himmel nach Jungfrauen, die sie als Belohnung für ihren Terrorangriff erwarten. Die seien alle beim Team von Charlie, wird ihnen aus einer Wolke zugerufen, wo gerade eine wüste Party steigt. Das Titelbild der „Charlie-Hebdo“-Ausgabe zeigt erneut eine Mohammed-Zeichnung und die Überchrift „Tout est pardonné“ (Alles ist vergeben).

    Satire darf alles und muss alles dürfen. Dieses Recht hat Charlie Hebdo von Anfang an verteidigt – gegen die Staatsgewalt und vor allem gegen alle Religionen. Als Benedikt XVI abdankte, zeigt Charlie Hebdo den Papst in inniger Umarmung mit einem errötenden Schweizer Gardisten ausrufen: „Endlich frei!“ Als Front-National-Chefin Marine Le Pen ihre Maßnahmen für die Flüchtlinge auf Lampedusa erläuterte, zeigte das Magazin im Wasser treibende Leichen und der Steuerflüchtling Gérard Depardieu wurde zum Panzer für Putin, der die Ukraine überrollt.

    Eine Nachricht kann man eben so oder so erzählen. „Wenn ich eine Zeitung lese, werde ich depressiv. Nur schlechte Nachrichten. Charlie Hebdo bringt die auch, aber immer mit einem satirischen Lachen verbunden,“ sagt Abram.

    Seine Lebensgefährtin Michel Collet kennt zwei der getöteten Karikaturisten, Cabu und Wolinski, persönlich: „Das waren sympathische, liebenswerte Leute, die immer auf der Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Migranten standen und sich gegen Missbrauch der Macht engagierten.“

    Dass so ein Magazin nur in Frankreich entstehen und überleben kann, ist für Abram ausgemachte Sache. Die politische Karikatur ist in Frankreich seit der Revolution eine Institution, Satiriker sind anders als in Italien oder Deutschland fester Bestandteil der Kulturszene. Abram: „Im Vergleich dazu haben wir uns an die Schere im Kopf gewöhnt.“

     

     

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    Kommentare (152)

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    • Andreas

      Ich bin nicht Charlie.
      Wenn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ein derbes und sexistisches Schmierenblatt von anscheinend spätpubertierenden Erwachsenen herausgegeben wird, welches in den meisten Staaten der Welt verboten wäre, sehe ich trotz des schockierenden Attentats beim besten Willen keine Veranlassung den Inhalt des Blattes auch nur annähernd gut zu heißen oder mich damit zu solidarisieren.
      Diese absichtliche Provokation mit dem Wissen, dass es neuerlich zu Toten kommen kann, was in Pakistan passiert ist, es gab bei Demos gegen das Blatt 4 Tote, ist ein menschenverachtendes Öl ins Feuer gießen.

      Diese typisch westliche Überheblichkeit und Arroganz trägt sicher nicht dazu bei, dass Religionen und Völker mehr Verstandnis füreinander entwickeln. Es trägt aber dazu bei, dass der Hass auf den dekadenten Westen immer größer wird.
      Ich sehe das Attemtat nicht als Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern als Aktion von 2 radikalen Idioten, welche sich berufen sahen durch die massive und kontinuierliche Provokation irgend etwas zu unternehmen. Die sozialen Verhältnisse der Attentäter und die Integrationspolitik Frankreichs spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Menschen denen es gut geht und dessen religiösen Gefühle ernst genommen und respektiert werden, tendieren eher nicht zu solchen Attentaten.

        • Andreas

          Schön für Dich, aber Du könntest auch der Papst und Obama in einer Person sein, trotzdem ist diese kommentarlose Solidarisierung mit einem bis vor dem Attentat von der moderaten und zivilisierten Gesellschaft bekämpften Schmierenblatt Unsinn.
          Hast Du das eigenständige Denken und Bewerten eigentlich dem Internet überlassen oder sind Dir die Toten bei den Protesten gegen die neue Ausgabe einfach nur egal? Haben halt Pech gehabt, wenn sie nicht Charlie sind, diese armseligen Unwissenden die sowieso niemand kennt und nur ihre Mutter und ein paar Verwandte und Bekannte um sie trauern…..

            • MichiH

              Sagt ja schon alles über jemanden aus, wenn er wegen ein paar Bleistiftstrichen so auszuckt! Vive Charlie!

          • helmut

            Lieber Andreas!

            Da gibt uns der türkische Regierungschef ein Vorbild und weist darauf hin, dass der Terror in Wahrheit von dem Satiremagazin selbst verursacht wird.
            Wie nachstehender Pressedienst beweist:

            Trauerfeier für die getöteten Attentäter von Paris in Istanbul.
            Istanbul (kath.net/ KNA)
            Islamistische Demonstranten in Istanbul haben bei einer Kundgebung nach dem Freitagsgebet Unterstützung für die Attentäter von Paris zum Ausdruck gebracht. Mehrere Dutzend Teilnehmer hätten eine Trauerfeier für die von der französischen Polizei getöteten Brüder Kouachi veranstaltet, melden türkische Medien.
            Zudem kritisierten sie die neuen Mohammed-Karikaturen der von den Kouachis überfallene Satirezeitschrift «Charlie Habdo».
            Auf einem Transparent der Demonstranten im besonders frommen Istanbuler Stadtteil Fatih hieß es demnach: «Wenn eure Meinungsfreiheit grenzenlos ist, dann macht euch auf unser Recht zu grenzenlosen Aktionen gefasst.»
            Auch der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kritisierte «Charlie Hebdo» wegen der neuerlichen islamkritischen Karikaturen. Selbst der Papst habe dies verurteilt, sagte er in Anspielung auf Äußerungen von Papst Franziskus über die Grenzen der Meinungsfreiheit.
            Erdogan warf «Charlie Hebdo» vor, mit den Zeichnungen weiteren Terror anzufachen.

            Quelle:
            http://www.kath.net/news/49049

      • romanok66

        Ob du Charlie bist oder nicht, ist sowas von egal … wer auf der Sonnenseite der Gesellschaft steht und Satire, auch heftige Satire, nicht aushält, hat ein Demokratieproblem. Charlie Hebdo nimmt die Mächtigen auf den Arm … aber das ist ja im Gott-Kaiser-und-Vaterland-Südtirol, wo man lieber im Staube kriecht, um irgendeinen kleinen Vorteil zu ergattern, tabu.

      • Barfusler

        @Andreas
        um nicht wieder unsinnige Glaubenskriege zu führen darf einfach nicht im Namen Gottes geurteilt und getötet werden. Götters Gebote und Gesetze sind zu unterschiedlich um ein einheitliches Gesetzt zu schaffen.

        Mag schon sein dass das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ auch beleidigend ist, aber deren Methode ist ein wirksamer Weg über eine Meinung nachzudenken. Töten hingegen der Versuch eine andere Meinung auszuschalten.

        • Andreas

          Die Beweggründe von Menschen, welche ein paar Tage nach dem Tod von 12 ihrer Kollegen, ausgelòst durch ihre Provokation, tosend lachen kònnen und mit den Provokationen weiter machen, werde ich wohl nie begreifen, muss ich aber auch nicht.

          Satire ist ein Mittel der westlichen Welt eine Meinung überspitzt darzustellen, doch sicher keine der östlichen.
          Warum nehmen wir wieder mal an, dass wir ihnen unsere Errungenschaften mit dem Holzhammer aufdrücken müssen nach dem Motto, friß oder stirb?

          Ich bin für Satire, Titanic oder Postillion sind genial, es gibt aber Grenzen des guten Geschmacks und des Anstands, welche Charlie Habdo kontinuierlich überschritten hat. Wir können für uns entscheiden, dass Satire alles darf, doch sollten wir nicht erwarten, dass andere Kulturen dies auch so sehen und auch die haben ein Recht auf eine eigene Meinung, nicht nur wir.

      • helmut

        Wer von einem „Deckmantel der Meinungsfreiheit“ spricht und damit die Abschaffung der Meinungsfreiheit zur Erwägung stellt, der hat selbst seinen Deckmantel abgeworfen.

      • bob marley

        du bist wirklich ein … (ach beleidigen wir doch nicht ein edles körperteil)

    • hoihoi

      I les oft viel Scheiß ober des wos du schreibsch isch Scheiße hoch 3, donn miesatn sich insere Frauen a mol besser einpockn beim onlegen und die Kreizer mießatn a glei ore weil es isch provuzierend und hot a schun Tote deswegn gebm !!!! Vielleicht solltescht dir die Welt a mol richtig onschauen, nit lei übern Flat-Tv !! 🙂 🙂

      • Andreas

        Was genau, außer dass Du anscheinend nicht verstanden hast was ich geschrieben habe, möchtest Du eigentlich sagen?
        Fühlst Du Dich eigentlich besser, wenn gleich persönlich wirst, wolltest Du Deine Überlegenheit damit ausdrücken oder wolltest Deine ausgezeichnet formulierte Meinung damit untermauern?

    • Schtuff

      Ich bin auch nicht Charlie! Für mich bleibt ein Mörder ein Mörder egal aus welchen sozialen Verhältnissen. Die Tätergesellschaft hat ihre Daseinsberechtigung schon lange nicht mehr.

      Das Beschwichtigen solcher Taten von irren Fanatikern finde ich gefährlich! Vor allem wenn alles was von dieser Unterwerfungsreligion kommt mit einem seltsamen Mantel der Toleranz zugedeckt wird. Fragt sich aber, warum laufen die Christen nicht Sturm und ermorden Blasphemiker, die es zur Genüge gibt?

      Nein ich bin nicht Charlie! Ich bin Schtuff von den nutzlosen Diskussionen!

    • Akim

      Religionen sind für die Gesellschaft immer gefährlich, sie sind ein Staat im Staat und es besteht immer die Gefahr, dass der Staat von der Religion aufgefressen wird, das heißt, dass die Religion die weltliche Macht an sich reißt. Wie ein Bandwurm frisst sie den sozialen Körper auf. In Europa hatten wir unter der Monopolstellung einer Religion jahrhundertelang zu leiden.

    • Joachim

      Die Religion frisst alles auf. Alles wird in ihrem Sinne und für ihre totalitären Ziele geprägt. Die sozialen Feiertage werden zu religiösen Feiern, die Gegend wird nach eigenen Helden (Heilige genannt) benannt, es werden übers ganze Land eigene Bauten und Wahrzeichen errichtet (Kirchen, Kapellen, Kreuze in unserem Fall) und es werden systematisch alle anders Denkenden eliminiert. Zur Erreichung der Monopolstellung im Lande geht man nicht zimperlich um. Gewalttaten und Kriege waren schon immer als Werkzeuge zur Erreichung der Ziele mit dabei. Nachdem so jede Menge Reichtum angesammelt hat, ist man in Ländern mit Monopolstellung dann auch für Frieden um die Reichtümer zu bewahren und von hier aus in anderen Ländern dasselbe anzustreben (Missionierung genannt) um zur Weltmacht zu greifen.
      Je suis Charlie.

    • Mariedl

      Frei, nicht zu glauben. Liberi di non credere.
      http://www.uaar.it/

    • Aha

      Je suis Charlie, könnte man auch als Vermassung bezeichnen.
      Ein gutes Beispiel wie man die Masse manipulieren kann.
      Die Masse ist dumm.

    • Franz

      Ich finde Islamisten die in Negeria und anderswo gegen diese Satiere Zeichnungen von Cariie auf die Straße gehen und Kirchen anzünden bzw. die Anschläge in Paris gutheißen, sollten zumindest dort bleiben wo sie sind und nicht dann zu uns kommen und um Asyl anfragen und uns versuchen ihre Kultur auf zu zwingen. Solche Jihadisten haben bei uns eigentlich nichts verloren. Ganz zu schweigen davon, dass sie dann auch noch dafür, dass wir ihnen helfen die uns Köpfe einschlagen.
      Da Ziel dieser Islamisten ist die Islamisierung des Abendlandes bzw. die Einführung der Scharia.
      Anjem Choudary, der radikale IMAM von London : Die Scharia wird nach Rom kommen !

      Oder wie schon Mohamet und der President von Algerien Boumédiène an Gheddafi prophezeite:
      Mohamet Nach Konstantinopel wird auch Rom islamisiert werden.
      Der Algerische Präsident Boumédiène und Gheddafi haben mehrmals prophezeit wie nach ihrer Sicht bzw. nach einen alten Spruch : Europa werde über den Bäuchen moslemischer Frauen islamisiert werden.
      http://www.secoloditalia.it/2014/09/magdi-allam-litalia-puo-essere-islamizzata-il-pericolo-ce-e-vi-spiego-perche/
      Der Islam und wir passen wohl nicht zusammen.

    • Aha

      „Ich würde sagen, es gibt so viele verschiedene Leute mit unterschiedlichen mentalen Veranlagungen. Wir leben zusammen, ob wir es mögen oder nicht. Unter diesen Umständen gibt es nur eine Möglichkeit: lebt glücklich, respektiert euch gegenseitig, versteht gegenseitig eure Unterschiede. Ich denke, es gibt Gemeinsamkeiten zwischen unterschiedlichen Völkern, zwischen den unterschiedlichen Gruppen von Leuten.
      Ich denke das ist die Basis.
      Nun, wir müssen zusammen leben und es ist so viel besser, dabei glücklich zusammen zu leben, die anderen zu respektieren, sich anzulächeln und dem anderen ein ehrliches menschliches Gefühl zu zeigen. Das ist fröhlicher und viel besser, egal, ob man mit ihrer Art zu leben einverstanden ist oder nicht. Ich denke auch, man hat kein Recht, andere zu kontrollieren oder ihnen irgendetwas aufzuzwingen, den eigenen 
      Glauben oder die eigene Art zu leben. Es geht nur um den Respekt, denn die anderen haben auch einzigartige, gute Dinge. Das ist mein fester Glaube.“

      SEINE HEILIGKEIT DER DALAI LAMA

    • . . .

      Das Christentum gehört als erstes abgeschafft.
      Weg mit der Taufe, der kirchlichen Ehe.
      Weg mit dem Geschwätz von Himmel und Hölle.
      Weg mit dem schuldig und schlechtes Gewissen machended Kreuz.
      Der moderne Mensch ist religions,- aber nicht glaubenslos.

      • Wastl

        Los vom katholischen Religionsunterricht in den Schulen.

      • Franz

        – – – Strichl

        In „einen Pukt“ würde ich dem zustimmen Was die Scharia sagt.

        • . . .

          Jo Franz, du machst hier Werbung für die Scharia???!!!

          • Franz

            – – –

            In einigen Punkten finde ich die Scharia gar nicht so unabwegig,wie :
            Beleidigung
            Drogen und Homosexualität
            Das Thema wird am direktesten angesprochen im Zusammenhang mit der Geschichte des Propheten Lot in welcher den Männern seines Stammes sexuelle Betätigung mit anderen Männern anstatt mit Frauen vorgeworfen wird. Solche Akte werden als “etwas Abscheuliches” bezeichnet.

            • Franz

              – – –

              So gesehen, nicht das Christentum sollte abgeschaffen werden, aber Ungläubige Drogendieler -Konsumenten und …….

            • . . .

              Achso…jaja, die Scharia befindet auch Ehe mit Minderjährigen gut.
              Frauen sollen eingesperrt werden.
              Jetzt wissen alle welch Geistes Kind du bist.
              Sag Franzl, hast du eine Tochter?
              Wenigstens wissen wir, dass du wohl von der extremeren Seite bist (hoffe kein Salafist?)
              Bist du etwa ein Scharia Polizist mit oranger Weste? Ist das dein Job?

            • Franz

              Italiener nach Schussabgabe in Tirol festgenommen
              Ein Italiener ist in Kirchberg in Tirol festgenommen worden, nachdem er offenbar im Drogenrausch mehrere Personen
              mit einer Pistole bedroht hatte. berichtet heute stol.it
              ( das bestätigt wieder einmal, dass Drogen geistig krank machen , und so gesehen wäre die Scharia die beste Methode um solche Idioten zu heilen) 🙂

            • . . .

              Hoffe die Anti-Terror-Einheit liest mit.
              Ich erzähls mal meinem Nachbarn, dem Finanzer…

    • Mia

      Glaubst du noch oder denkst du schon?

    • Ando73

      Ich bin nicht Charlie !
      Die ständigen Provokationen sind Sinnlos.

        • Franz

          Batman scheinbar bist Du ein ziemlich Jihad Freundlichler Genosse. Denn wer sich mit solche subversieven Blätter wie- „schallundrauch-blospot das Hirn waschen läst und Behauptet Merkel- Hollande Bzw. die ganzen EU Politiker seien Massenmörder und ( AL CIA ) hätte die Verantwortung für den Anschlag in Paris übernommen ist wohl ein Salfist oder oder zumindest ein Jihadiestischer Prophet.

          • Franz

            Da passt ja mit den Prophezeihungen zu sammen
            , die sich dann als Unsinn herausstellen. Wie die von
            Günter Hannich den Du unter anderem zitierst:
            „Günter Hannich“ der rechte Verschwörungstheoretiker der Geldexperte nennt. Und meint 2014 kommt das Ende des EURO. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2015 und wir bezahlen immer noch mit dem EURO
            “Günter Hannich” ist ein rechter Verschwörungstheoretiker der sich als Geld experte bezeichnet und gern seine Bücher verkauft.
            Und anscheinend gibt es immer Menschen die diese Bücher kaufen.
            Am 14. April 2014 beispielsweise lauteten die Schlagzeilen auf der zu dem Newsletter gehörenden Homepage[3]:
            • „Durch Ukraine-Krise: Deutschland vor Finanz-Chaos.“
            • „€uro-Untergang droht jetzt.“

      • MichiH

        Nein die Provokationen sind notwendig! Notwendiger denn je! Man kann sich deren Grausamkeit nicht geschlagen geben. All die Hohlköpfe und Extremisten sollen vor Wut platzen! Denn: Ihr könnt uns erwürgen, vergiften und uns die Knochen brechen, wir kommen wieder und halten noch mehr Knochen hin!

        • . . .

          Aber es ist schon interessant, wie sich die Geschichte immer wieder abwechselnd wiederholt. Um nicht zu weit auszuschweifen: Zuerst der Einfall der Imperialisten in andere Länder mitsamt der Missionierung.
          In Südamerika wurden 2/3 der Indios ausgerottet (Krankheiten, Überarbeitung) und der Vatikan hatte nichts anderes zu sagen als dass diese Indios Gottlose wären, gleichzustellen mit Tieren und deshalb ungesühnt abgeschlachtet werden dürften.
          Ähnliche Zustände herrschten in den arabischen oder muslimischen Ländern, nur: diese lassen sich das, oh Schreck, nicht gefallen!!!
          Jetzt dürfen wir ernten, was wir gesät haben.
          Deswegen finde ich, MichiH, deine Erläuterung sehr gut, what comes around, goes around

    • PROF:

      Satire finde ich mit Nuhr und seinen Gästen immer gut..
      Übrigens,auch heute auf 3 sat um 20.15 Uhr

    • Franz

      Ich bin Carlie

      Nur weil vor hunderten von Jahren Imperialisten versucht haben den Ungläubigen ein bisschen Kultur bei zu bringen, brauchen wir uns nicht von diesen Islamisten die Köpfe einschlagen lassen bzw. uns ihre Kultur bei zu bringen.
      Wie z.B:
      Die erste Koranstelle, die homosexuelles Verhalten im Koran andeutet, findet sich in der 7. Sure, Verse 80-81:[18]
      „Und (wir [Gott] haben) den Lot (als unseren Boten gesandt). (Damals) als er zu seinen Leuten sagte: ‚Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt vor euch begangen hat? Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält.“
      Mögliche Strafen sind Auspeitschung (als Züchtigung) und Verbannung für eine gewisse Zeit. Die Wahhābiyya genannte Richtung des sunnitischen Islams ḥanbalitischer Richtung sieht als Bestrafung dessen, der liwāṭ begeht, ebenfalls die Todesstrafe vor.[8] In sieben islamischen Ländern kann homosexueller Geschlechtsverkehr bei Männern mit dem Tode bestraft werden: im Jemen, Iran, Sudan, Saudi-Arabien, Nigeria (nördliche Landesgebiete), Mauretanien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.[9] In vielen anderen islamisch geprägten Staaten werden Haftstrafen verhängt.

    • Franz

      Wenn ich auch nicht mit bestimmten Forderungen Homosexueller einverstanden bin finde ich, dass das eindeutig zu weit geht.
      Wie unserer Bischöfe sagen , man sollte sie respektieren und ihnen mit Takt und Mitleid begegnen.

        • Franz

          – – –

          Wiede reinmal beweist Du Deine Dummheit,
          Aber wer den Drogenkonsum für eine sinnvolle Sach hält, der hat wohl ein Problem damit.
          Du forderst:
          Das Christentum gehört als erstes abgeschafft.
          Weg mit der Taufe, der kirchlichen Ehe.
          Weg mit dem Geschwätz von Himmel und Hölle.
          Weg mit dem schuldig und schlechtes Gewissen machended Kreuz.
          Der moderne Mensch ist religions,- aber nicht glaubenslos.
          Also hochlebe der Islam und übersiehst , dass der Islam mit ihrer Scharia mit bestimmten Ungläuigen Drogenhändler Schwulen die laut Scharia in der ersten Koranstelle wie folglich beschreibt. kurzen Prozess amcht.

          Die erste Koranstelle, die homosexuelles Verhalten im Koran andeutet, findet sich in der 7. Sure, Verse 80-81:[18]
          „Und (wir [Gott] haben) den Lot (als unseren Boten gesandt). (Damals) als er zu seinen Leuten sagte: ‚Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt vor euch begangen hat? Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält.“

    • Kassandra

      Wir mit unserer westlichen Kultur haben sicher nicht immer recht, aber was uns auszeichnet ist, dass sie niemand teilen muss. Zu unseren Werten gehören auch die Meinungsfreiheit und die der Satire. Niemand, der sie selber nicht teilt, darf verlangen dass wir sie nicht anwenden dürfen. Derjenige kann aber auch nicht verlangen, nur weil er diese Werte nicht teilt, davon ausgenommen zu werden. Es ist ja gerade das Wesen der Meinungsfreiheit, dass sie ALLE Gesellschaften Religionen Gesinnungen zum Thema hat. Wären jene ausgenommen, die die Meinungsfreiheit nicht teilen, wäre es keine Freiheit mehr und würde ad absurdum geführt. So gesehen kann das Verbot den Propheten Mohamed darzustellen deshalb nur für Muslime gelten. Die Hinduisten rennen ja auch nicht auf die Straße weil Moslems, Christen oder wer auch immer die nach ihrem Glauben heiligen Kühe schlachtet. Im Hinduismus ist das ein Sakrileg, das aber nur für Hinduisten gilt. Was die Gründe für die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen angeht, wo mangelnde Integration und Perspektivlosigkeit angeführt werden, ist zu sagen, dass es da überproportional diejenigen mit muslimischen Hintergrund betrifft. Von jungen Chinesen, Vietnamesen und anderen hört man nichts. Ich glaube, dass diese eher die Chancen , die sich hier in Europa bieten zu nutzen wissen. Das fängt schon in der Schule an.

      • Andreas

        Die typische Arroganz und Respektlosogkeit des Westens.
        Warum genau nimmst Du an bestimmen zu können, dass Muslime unsere Satire akzeptieren müssen, wenn wir es selbst nicht machen, da Charlie Hebdo schon öfters verklagt wurde?
        Grad diese Überheblichkeit finde ich zum Kotzen und hab Verständnis dafür, dass sich Muslime provoziert fühlen und ich bin sicher kein Freund der Muslime.

        Warum wurde rauchen in Restaurants verboten? Aus Rücksicht auf die Nichtraucher, was OK ist, bin auch Raucher. Warum soll es verbal und bei Satire nicht auch Grenzen geben, welche aus Rücksichtnahme nicht überschritten werden dürfen?
        Zwischen Meinungsfreiheit und Provokation ist ein gewaltiger Unterschied, auch wenn Du ihn ignorierst.

    • Günter Dürr

      Wo genau liegt jetzt eigentlich das Problem? Es gab zu allen Zeiten Satiriker, bissige Humoristen, nicht wenige „alte Römer“ haben da beeindruckende Werke abgeliefert. Natürlich soll sich niemand „belästigt“ fühlen, auch wenn man die Art der Belästigung nicht oder nur unzureichend ausmachen kann. Wer genau trägt eigentlich den Schaden davon, wenn man Dinge, die „auffallen“, auf’s Korn nimmt? Sind es die Islamisten, die sich auf den Fuß getreten fühlen, selbst aber anderen Menschen auf die Köpfe treten, sonstige Gläubige, die sich jetzt „krank“ fühlen? Es sind normale Menschen, die in diesen Ländern leiden, und zwar im Namen der Religionen, und sie dürfen sich zu Recht belästigt fühlen, weil sie massakriert werden, eben im Namen dieser Religionen. Die Kunst hat immer schon provoziert, und das besser, als das jeder Selbstzensurler, der meint, es gut meinen zu müssen, kann. Auch früher war man nicht „entre nous“, die Menschen sind ebenso gereist, sehr weit sogar, haben verschiedenste Eindrücke gesammelt, und sich ihren Reim drauf gemacht. Warum machen wir uns Gedanken über Leute, die Bestien sind, anstatt sich über deren Opfer Gedanken zu machen? „Schwere Kindheit“ ist ein gern angeführtes Argument, den Irren das Wüste zu rechtfertigen. Sie hätten die gleichen Möglichkeiten, sich über Bleistift und Papier zu Wort zu melden, um ihrerseits Satiren zu schreiben und zu zeichnen. Statt dessen greifen sie zu Sturmgewehren und Sprengstoffgürteln, um der Welt ihren Willen aufzuzwängen. Sorry, das kann ich nicht unterschreiben. Und ich will es auch nicht. Das alles hat nichts mit westlicher Arroganz zu tun, es ist die Konsequenz aus jahrhundertelangen Kriegen und der Einsicht, dass man mit Macheten keine Erdbeeren pflückt. Dass auch unsere Politik nicht frei von Sünde ist, kann dabei schwerlich als Gegenargument dienen, sonst landen wir ja wieder beim Alten Testament, und das wollen wir nicht, oder. PEGIDA braucht allerdings auch kein Mensch, selbst wenn die Beweggründe durchaus nachvollziehbar sind. Die Muslime dieser Welt stehn grad vor einem Scherbenhaufen, und Putzfrauen sind nicht in Sicht. Die gelten ja eh nichts in diesen Ländern. Und bei uns sind sie auch unterbezahlt und immer noch nicht gleichberechtigt. :-((( Peinlich peinlich.
      p.s. „Charlie“ ist weder sexistisch, noch schmierig! Da hat wohl jemand irgend was verwechselt.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Nein, ich versteh ja nur rudimentär Französisch. Zudem bin ich halb blind und gehbehindert. Fremde Speisen vertrag ich auch nicht, nicht mal in gedruckter Form. Die Auflage soll aber beachtliche Höhen erklimmen, da wäre „Athesi“ sicher gern dran beteiligt:-))

      • Andreas

        Dann schau Dir das Blatt an, bevor Du urteilst. In einer italienische Ausgabe waren einige Text übersetzt.
        Ein Blatt von ein paar gestörten und empathielosen Selbstdarstellern, einfach nur peinlich für eine zivilisierte Gesellschaft.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Mag sein, ist Ansichtsache, ich seh ja nichts. Schreiben kann ich nur nach Gefühl. Die Sprachsteuerung von Microsoft klingt aber ganz gut:-))

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Ob Neger oder Abwaschteller, der Islamist schiesst immer schneller.
      Wurde das jetzt von Microsoft korrekt übersetzt???

    • Franz

      @Andreas
      Andreas ,Ich denke was die Karikatur betrifft, kann man dafür sein oder man kann auch dagegen sein, aber keineswegs gibt es jemand das Recht andere deswegen zu töten
      Auch die Kirche wurde schon von diese Satire Zeitung verarscht. hat deswegen irgend ein Christ jemand ermordet?
      So sind eben radikale Islamisten

      • Andreas

        Wer Wind säat wird Sturm ernten.
        Wo habe ich geschrieben, dass man wegen Satire jemanden töten darf?
        Die Mentalität von Muslimen ist anders, deren sozialen Verhältnisse und auch deren Werte.
        Wenn bei uns Geld oder ein IPhone, auch wenn man es sich nicht leisten kann, die zentralen Themen sind, ist es bei ihnen ihre Religion.
        Warum müssen wir sie unbedingt provozieren?
        Gewalt, auch verbale oder gezeichnete, erzeugt Gegengewalt.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Selbst Neckermann ist nicht imstande, der Islamist bedroht die Lande.

    • Günter Dürr

      Kein Mensch mag seit der französischen Revolution mehr abgeschnittene Köpfe, Salatköpfe ausgenommen.:-)

    • Franz

      http://michael-mannheimer.net/2013/01/24/scheich-in-england-scharia-gilt-auch-fur-europaische-christen/

      Scheich Abu Bakir Muhammad aus GB sagt unverblümt, die Wahrheit über den Islam:
      *Das Blut und Gut eines Nichtmoslems gehöre dem Moslem
      *Die Scharia gelte auch für Nichtmoslems in ihren nichtmoslemischen Ländern
      *Gleichiet der Menschen gilt nur für Muslime, nicht für Nichtmuslime

      Übrigen die Islamisirung ist im vollen Gange berichtet gerade das NTV 18:00. Jede Versammlung in Bezug der „PEGIDA“ für Montag wurde Abgesgt- sprich verboten. Dazu ein Kommentar „somit haben die Islamisten schon ein Ziel erreicht“, nähmlich das Recht auf öffentlicher Versammlung bzw. auf freie Meinung.

    • Günter Dürr

      Gut, die Diskussion, sie nimmt kein Ende, Frau Merkel predigt jetzt zur Wende. Die Überwachung ist jetzt Sache, mr wolle jedzd ned drüber lache, es ist und bleibt a Sauerei, die Freiheit, sie is bald vorbei. Mr könne lache, und laut schrein, der Islamist, … er hat uns des nischd allein eingebrockt. Abbe ebe aach. Ganz wesentlisch. Unn das ist Mist.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Egal, wo auf der Welt Attentate passieren, es wird immer versucht, das als Lapsus zu erklären. Den Opfern ist damit nicht geholfen. Und ich weigere mich beharrlich, den Attentätern ein reines Gewissen zu verschaffen, egal, wo die herkommen. Das ist blanker Zynismus. Ich muss gar nichts verstehn von diesen seltsamen Glaubensanwandlungen. Ich will es nicht. Das ist blankes Entsetzen, was die Opfer da durchmachen. Und da muss ich gar nichts verstehn. basta und Punkt. Wir sind übers Mittelalter hinaus, und das ist gut so. Leuten die Köpfe abschneiden, Frauen zwangsverstümmeln, das passt nicht in meine Welt, und in Ihre hoffentlich auch nicht. Schönen Abend. Und schaun sie besser keinen „Tatort“, es gibt wesentlich Vergnüglicheres.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Sind Sie Physiker? Oder einfach nur gefühllos? Sie bemängeln Gefühle für die Terroristen. Darüber muss ich jetzt aber nicht lachen, oder?

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Die Opfer, wie Sie sagen, müssen nichts durchmachen, weil sie tot sind. Sind Sie bei Trost? Was denken Sie, haben die vorher durchgemacht? Was und wen verteidigen Sie denn? Mord und Totschlag, weils Spaß macht? Wie sind Sie denn drauf?

    • Kassandra

      Auch Provokation gehört zur Meinungsfreiheit und man kann sie auch ablehnen. Auch das gehört zur Freiheit, etwas ablehnen zu dürfen. Das bedeutet nicht jemandem die Freiheit sich zu äußern zu beschränken, diese ist ein Grundwert. Auch Muslime brauchen die Karikaturen nicht zu akzeptieren, sie können dagegen klagen wie alle anderen auch. Wenn Provokationen also nicht sein sollen, würde mich wundern wo genau die Grenzen liegen und vor allem wer sie ziehen darf. Da sind wir schon wieder………….
      Deshalb liebe Moslems macht eurem Propheten keine Schande und benehmt euch ordentlich. Für uns ist er eine historische Persönlichkeit und nichts weiter. Übrigens, Überheblichkeit liegt im Auge des Betrachters und kann ebenfalls akzeptiert werden oder auch nicht. Genauso können wir die Vorrangstellung mancher Muslime, die sie uns gegenüber empfinden mögen oder auch nicht.

      • Andreas

        17 Tote in Paris, mindestens 14 Tote wegen der neuen Ausgabe.

        Sie können diese Opfer natürlich als Kollateralschaden im Kampf für die Meinungsfreiheit hinnehmen, was soll´s, die kennt eh keiner, was unterscheidet Sie aber dann von den Kriegstreibern auf beiden Seiten?
        Die Karikaturen haben weder das Verständnis füreinander verbessert, noch haben sie die Welt besser gemacht, im Gegenteil, sie haben unnötigen Hass geschürt.
        Wenn Sie dies glücklich macht und Sie Sich im Recht fühlen, soll es so sein, ich sehe es etwas anders.

        Warum darf ich keine Schwule kritisieren ohne gleich als homophon bezeichnet zu werden?
        Warum wird eigentlich bei Juden und Moslems ein unterschiedliches Maß angewendet?
        Warum entschuldigt sich welt.de, dass sie fälschlicherweise judenfeindliche Karikaturen von Charlie Hebdo publiziert haben und nicht die islamfeindlichen?
        Hier wird zweierlei Maß angewandt, das passt aber wahrscheinlich nicht in Ihr Weltbild und Sie ignorieren es.

        Ihre versuchte Verhöhnung der Moslems fällt eigentlich nur auf Sie zurück und erübrigt eigentlich jeden weiteren Kommentar.
        Ich habe eigentlich nie die Kriegstreiberei Bushs verstanden und dachte seine einseitige Betrachtungsweise liegt eher im Wesen der Amerikaner, anscheinend aber doch nicht nur in ihrem.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Guten Morgen Andreas, hoffe, Sie haben Sich das alles noch mal durch den Kopf gehn lassen. Und sind sich darüber im Klaren, dass nicht wir es sind, die jetzt Menschen, die nichts als überleben wollen, und damit meine ich nicht!!! die Islamisten, mit dem eisigen Tod bedrohen, nur weil sie frei sein wollen. Bald ist es wieder soweit, und Sie dürfen auf Ihrer „Suzie“ die Mendel hochjagen, oder war’s eine Yamaha? Egal, sein Sie sich dessen bewusst, dass es freiheitsliebende Menschen waren, die Ihnen das ermöglicht haben. Und die laufen nicht mit Schiessgewehren umher und toten wahllos Menschen, die nicht ihrer Auffassung sind. Ich wünsche einen friedlichen und freundlichen Wochenanfang.

    • Franz

      Guten Morgen Andreas,
      Wie findest Du, dass wir unser Grundrecht auf Demonstration bzw. freie Meinungsäußerung wegen ein paar Islamisten aufgeben sollen.
      Zum Thema Pegida.
      Gestern bei Günther Jauch.
      Sarrazin lässt grüßen
      Alexander Gauland von der AfD zu, der nicht müde wird in seinem Werben um Pegida. Nachdem er die extrem steile These aufgestellt hatte, das aktuelle Demonstrationsverbot aus Sicherheitsgründen sei „der Beginn der Islamisierung“, blieb er weitgehend unauffällig. Frau Oertel schien sich mit ihm jedenfalls nichts weiter zu sagen zu haben, auch wenn sie……..

      http://www.spiegel.de/kultur/tv/pegida-frontfrau-kathrin-oertel-erinnert-bei-guenther-jauch-an-sarrazin-a-1013637.html

      • Andreas

        Die Antwort auf die Frage warum in Dresden mit 0,4% Muslimeanteil protestiert wird war genial 🙂

        Provokation erzeugt eine Gegenreaktion, für manche scheinbar eine Neuigkeit.
        Anzunehmen, diese müsse sich in unserem Rahmen bewegen, war aber anscheinend falsch, dumm gelaufen, vor allem für die 31 Toten und deren Hinterbliebenen.

        Ich rechtfertige sicher nicht die Vorgehensweise der Islamisten, doch mit etwas moderateren und klügeren Vorgehen, wäre die momentane Situation vermeidbar gewesen.
        Wenn der Westen mit Provokation versucht das Problem in Griff zu kriegen, soll es so sein, für mich der komplett falsche Weg.

        • helmut

          Das ist keine Rechtfertigung der Morde, in der Schuldfrage aber eine Relativierung, welche das grundsätzliche Rechtsverständnis in der Demokratie in Frage stellt.

          Das erinnert mich an gewundene Erklärungen, mit denen Ewiggestrige sich um eine eindeutige Verurteilung von Verbrechen in der Vergangenheit herumdrücken. So etwas ist nicht akzeptabel und auch bei den islamistischen Morden darf man eine eindeutige und grundsätzliche Ablehnung verlangen.

          Es gehört zu unserer Demokratie, dass die Freiheit von Satire und Ironie größer ist als in totalitären Systemen – seien diese nun religiöser oder politischer Natur oder wie im Falle des Islam, eine Verbindung von Beidem.

          • Andreas

            Die Freiheit der Satire ist eine irgendwann von Menschen geschaffen Regel, welche auch nicht in Stein gemeißelt ist, also bitte, werden Sie doch nicht pathetisch.

            Nochmals, ich verurteile die Morde, ich habe aber für solche derbe Provokationen kein Verständnis.

            Warum gibt es bei verbaler Kritik eigentlich allgemein einen Konsens bzw. auch Gesetze, wo die Grenze zwischen Kritik und Beleidigung ist und Satire darf anscheinend alles?

    • Shakira

      (..) Nosotros también somos Charlie no porque nos gusten necesariamente su linea de humor ni los contenidos que pubblica, sino porque su existencia pone a prueba la forma de entender las societades abiertas. Ne ningun modo aceptamos que se nos intimide con violencia, ni que se invoque para ello una visiòn fundamentalista de la religiòn musulmana. No podemos matarnos entre nosotros cada vez que se publica algo que nos disgusta o no conincide con nuestros principios, y esa es la línea roja que los asesinos (y los que les indujeran a ello) se han saltado con el alevoso ametrallamiento del equipo de Charlie Hebdo, el asesianto de tres policías y la muerte de quatro de los rehenes secuestrados en un comercio judío.
      La intolerancia religiosa ha sido pródiga en violencias a lo largo de la historia. Sin embargo, en los últimos años, el fanatismo se ha aprovechado de las versiones integristas del islamismo. (..) Es imposible aceptar la escalada del odio y de la violencia con el pretexto de unas creencias religiosas, evidenciada no solo en la reacciòn a la forma en que algunos dibujan a Mahoma, sino en el renacimiento del antisemitismo virulento y la tentación de la islamofobia. (..) Auszug aus El Pais 14.01.2015 Seite 28 Opinión “Con ‘Charlie Hebdo’.

    • Ando73

      Achso, die Moslems sollen die Karikaturen akzeptieren ? Wir selbst aber, haben ein Problem wenn ein grüner Frosch am Kreuz hängt ?

    • Franz

      Ein Frosch hüpft vergnügt durchs hohe Gras und ruft immer wieder: „Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan.“ Da trifft er einen Storch.
      Storch : „He Frosch, bist Du bekloppt ?? Du bist doch kein Schwan.“
      Frosch [zieht seine Hose runter] : „Doch, schau mal.“
      Storch [überrascht] : „Mein lieber Schwan!“
      Frosch : „Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan.“

    • Günter Dürr

      Wie oft soll ich das jetzt für Andreas noch schreiben, dass er es versteht: es geht nicht um Provokation, weil ja kein Mensch gezwungen ist, sich provozieren zu lassen. Es geht darum, dass vollkommen Irre der Welt ihre Ansichten aufzwängen wollen. Mit Mitteln, die nicht nur nicht legal sind, zumindest nach unserem Rechtssystem, sondern menschenverachtend. Sie widersprechen der Grundlage jeder Religion. Andreas, verstehn Sie das bitte auch, sonst kann man Sie nicht mehr ernst nehmen.

    • Günter Dürr

      Und noch was, Andreas, was soll eigentlich Ihre Provokation hier sein? Ein bekenntnis zur „freien meinungsäusserung“? Offenbar haben Sie dabei ganz vergessen, dass es ein Grundrecht auf ein Leben VOR!!! dem Tode gibt. Doch, ist verbrieft und versiegelt, von der UN-Menschenrechtscarta. Dummerweise können das nicht alle Menschen lesen. Dumm gelaufen, sagen Sie jetzt vermutlich. Tja, dumm gelaufen ist aber auch, dass Sie es akzeptieren müssen, dass nicht alle Ihrer Meinung sind und Extremisten nicht in Schutz genommen werden müssen, sondern deren Opfer!

      • Andreas

        Dürr, ich verteidige keine Islamisten, ich akzepieren nur nicht, dass auch die derbsten Provokationen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit erlaubt sein sollen, nur weil es gegen den Islam geht.
        Versuchen Sie mal Juden so zu provozieren, Sie landen hinter schwedischen Gardienen.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Dass Irrsinn nicht kalkulierbar ist, hat jetzt auch Hofer/Aldi erfahren, siehe beiliegender Bericht. http://web.de/magazine/wirtschaft/shitstorm-aldi-ruhe-seifen-skandal-30378130
      Sind Sie immer noch der Meinung, WIR müssten uns vor dem Islam (ver)beugen? Einen Scheiss müssen wir.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Es gibt in der Satire keine Grenzen, sonst wäre sie ja keine. Und das ist auch gut so. Ihre Befindlichkeitsbedenken dürfen Sie getrost die Passer runterwerfen. Bisher hab ich mich nicht über Religionen lustig gemacht, hab ich auch nicht vor. Mein Berufsethos verbietet mir das. meine Erziehung auch. Meine Erfahrungen im Kloster zur jugendlichen Zeit verbieten mir aber nicht, über Religionen im Besonderen und Allgemeinen ein negatives Urteil abzugeben. das nur zu Ihrer Information, weil Sie explizit von Juden sprechen. Sind Sie denn Jude? Und sind Sie dann jüdischer Christ? Glauben sie an Gott? An die Unsterblichkeit der Seele? Und an das Recht darauf, das alles hinterfragen zu dürfen? Wollen wir hier religiöse Grundsatzfragen lösen? Oder einfach akzeptieren, dass jeder Mensch das Recht hat, zumindest bei uns, den Schnabel aufzumachen, wie er ihm gewachsen ist? Denken Sie drüber nach, das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit Freiheit. Und die kennt keine Grenzen.

      • Andreas

        Dürr, Blödsinn, Satire ist auch Satire, wenn sie sich an Spielregeln hält.
        Ohne Regeln funktioniert keine Gesellschaft.

        • helmut

          Mir ist nicht bekannt, dass die Satire in dem französischen Magazin gegen französische Gesetze verstoßen hätte.

          An welche anderen Spielregeln hätte sich halten sollen?

          An die Rechtsordnung Saudiarabiens?

          • Andreas

            In den meisten westlichen Ländern wäre das Schmierenblatt verboten.
            Sich auf die Kultur Frankreichs für solche Schmierereien zu berufen ist mir zu billig, denn deren Kultur war auch mal Menschen zu köpfen.
            Das mit dem Köpfen haben sie sich aber meines Wissens dann doch anders überlegt.

    • Kassandra

      Man kann Juden kritisieren (z.B. bez. ihres Verhaltens in Palästina), man kann Homosexuelle kritisieren ( z.B. bez. deren Rechte bei Homoehe oder Adoption), man kann auch Islamisten kritisieren (z.B. bez. Ablehnung unserer westl. Werte) und muss aber auch akzeptieren als homophob, antisemitisch oder islamfeindlich bezeichnet zu werden, da auch der Kritisierte das Recht hat seine Meinung dem Kritisierer gegenüber zu äußern. Ob es immer klug und friedensstiftend ist, muss jeder für sich selber entscheiden oder es wird ihm eben gesagt, dass dem nicht so ist und er bestimmte Äußerungen besser unterlassen soll. Was aber keinesfalls geht, ist die freie Meinungsäußerung zu VERBIETEN, nur weil sich manche beleidigt fühlen. Das wäre das Ende des Grundrechts der freien Meinungsäußerung. Denn wenn alle, die sich dadurch beleidigt fühlen von der freien Meinungsäußerung ausgenommen werden, dann bleibt von dieser nicht mehr viel übrig. Beleidigte können den Dialog suchen oder die Beleidigung ignorieren oder vor ein Gericht ziehen. Was keinesfalls geht, ist durch Drohungen, Ankündigen und Ausführen von Gewalttaten Einfluss auf die Meinungsfreiheit nehmen zu wollen.

      • Andreas

        Sie gestehen jedem das Recht zu alles zu sagen, sehen aber ein, dass es Grenzen braucht, was z.B. Gesetze wären.

        Die 3 Typen haben sich aber nicht an Ihre Meinung gehalten und geklagt, sondern gemordet. Und was machen wir jetzt? Ev. noch einen schlauen Vorschlag wie man Fundamentalisten unter Kontrolle bringt, der erstere scheint nicht wirklich zu funktionieren.

    • Laura

      Andreas ist ein verkappter Fundamentalist und er merkt er es nicht.
      Beleidigen kann nie mit töten verglichen werden. Nicht die Freiheit der Meinungsäußerung ist zu beschränken, sondern der Fundamentalismus. Nicht die Spöttelei ist einzugrenzen, sondern die Intolleranz.

      • Andreas

        Was genau haben Sie nicht verstanden?
        Es gibt 2 Möglichkeiten, man reduziert die Beleidigungen auf ein vertretbares Maß oder man nimmt an, alle Fundamentalisten unter Kontrolle zu bekommen.
        Welche der beiden Möglichkeiten ist Ihrer Meinung nach realistischer?
        Sich benehmen und andere nicht absichtlich bis aufs Blut zu provozieren ist kein Einknicken, sondern die Einsicht, dass man überzogen hat.

        Lesen Sie mal die Aussagen des Chefredakteurs zum Thema, dass nicht alle Medien seine erbärmlichen und menschenverachtenden Karikaturen publiziert haben und dann erklären Sie mir bitte wie jemand auf sein Recht auf Pressefreiheit bestehen kann und gleichzeitig anderen vorschreiben will, was sie zu publizieren haben.

        • Barfusler

          Andreas, dein Bemühen die Muslime zu verstehen finde ich gut. Weniger gut hingegen finde ich wenn du ihnen kein Verständnis für Satire zutraust. Satire hat im Islam eine jahrhundertelange Tradition, wahrscheinlich haben wir diese sogar aus dem Orient von ihnen übernommen. Und ganz so, wie du sagst, unterscheidet sich deren Humor nicht vom unsrem.

          Wie aber auch wir es nicht mögen wenn andere sich über uns lustig machen, so ist es halt auch bei ihnen. In der Satire wird versucht auf einen Missstand „humorvoll“ hinzuweisen, was ich dir ja nicht sagen brauche, worauf ich aber dennoch nochmals hinweisen möchte.
          Um humorvoll einen Missstand aufzuzeigen, muss aber auch erlaubt sein über „alles“ zu lachen. Der Satire darf „nichts heilig“ sein, wenn ihr der Anspruch auf Wahrheit zugestanden werden soll.

          Die meisten Muslime haben dafür auch Verständnis. Wie aber sollen sie ihr Verständnis für Satire, der nichts heilig ist, ausdrücken, wenn ihnen dafür mit dem Tode gedroht wird?

          Eine paradoxe Situation. Einerseits lieben sie Allah, andererseits verstehen sie sehr wohl die Satire, dürfen sich dafür aber nicht bekennen, weil sie dafür den Kopf riskieren, im Namen Allahs.

          • Andreas

            Haben Sie die neue „moderate“ Ausgabe gelesen?
            Humorvoll ist etwas anderes.

            • Barfusler

              über Humor lässt sich nicht streiten

            • Barfusler

              es ist dein, sorry Ihr gutes Recht Charly Hebdo zu kritisieren. Mein Geschmack ist es auch nicht. Ich spreche jedem das Recht zu dagegen auf die Straße zu gehen.
              Was aber kann ich dafür dass es den Franzosen gefällt. Ich werde ihnen doch nicht vorschreiben brauchen worüber sie zu lachen haben.
              Kennen Sie ein Link zu einer Satire die Sie besonders stört?

        • helmut

          An Andreas!

          Wer bestimmt das „vertretbare Maß“, von dem Sie sprechen?

          Ein Imam?

          Der König von Saudiarabien?

          Oder sind vielleicht doch unsere Gesetze unser Maßstab?

    • Fidel

      Redest du um den Brei herum oder möchtest du Tatsachen zerreden?
      Freiheit duldet keine Einschränkung durch Gewalt!

    • Kassandra

      Man wird nie alle Fundamentalisten unter Kontrolle bekommen, dafür gibt es auf der Welt Themen genug, man kann für ALLES morden. Außerdem möchte ich das vertretbare Maß kennen, wo liegt die Grenze und wer legt sie fest? Etwa der Fundamentalist selbst? Heute ist er gegen Karikaturen, morgen gegen Bilder in irgendwelchen Auslagen und schließlich vielleicht überhaupt gegen das bloße Wort „Mohamed“ „Islam“ oder „Koran“, das irgendwo geschrieben steht. Und wir sollen uns davon vor uns hertreiben lassen und alles akzeptieren. Nein, hier bei uns gilt das unbedingte Gesetz der Meinungsfreiheit, das auch Beleidugungen und Plasphemie einschließt. In islamischen Ländern gilt dies nicht und dort haben wir die dortigen Gesetze einzuhalten.

      • Andreas

        Angenommen Sie schminken sich gerne und angenommen Ihr Mann sagt, dass wenn Sie Sich nochmals schminken, er Sie verlässt, was zwar total überzogen ist, er ist aber so.

        Sie haben 3 Möglichkeiten:

        1) Sich weiter schminken
        2) Eine für beide gangbaren Weg suchen
        3) Sich nicht mehr schminken

        1) Sie haben recht, aber er verlässt sie
        2) Beide nehmen die Meinung des anderen ernst und versuchen mit dem Kompromiss zu leben
        3) Sie geben klein bei

        Für was entscheiden Sie sich?

        • Barfusler

          Wenn Kassandra ihren Mann liebt wird sie sich nicht mehr schminken, wird morgen für ihn zu hause bleiben, dann für ihn ein Kopftuch tragen und dann…
          Wenn sie ihn nicht mehr liebt wird sie sich aber wieder schminken… falls sie dann noch darf.
          Der Mann wird sie aber nie verlassen

          • Andreas

            Es geht mir nicht um Liebe, sondern um das Verständnis und die Kompromissbereitschaft füreinander.
            Das Beispiel war rein hypothetisch da ich weder Kassandra, noch Ihren Mann kenne.
            Gehen wir davon aus, dass die Personen so handeln würden wie ich beschrieben habe, sonst funktioniert das Beispiel nicht 🙂
            2 ist die für zivilisierte Menschen beste Lösung, 1 für Radikale und 3 für Unterwürfige.

            Link hab ich keinen, ich nehme an die derbsten wurden nicht publiziert.
            Was sagen Sie dazu, dass die NYT die Bilder aus Respekt vor ihren muslimischen Lesern nicht publiziert hat? Die NYT ist immerhin die einflussreischte Zeitung der Welt.

        • Barfusler

          Sagen Sie besser es ist Kassandras Nachbar der ihr droht mit Steinen zu werfen wenn sie sich weiter schminkt, weil es ihm nicht gefällt und seine Religion es verbietet. Wofür glauben Sie dass Sie sich entscheiden wird?

          • Barfusler

            Andere Nachbarn werden sagen, uns gefällt das zwar auch nicht und unsere Religion verbietet das, aber mit Steinen wollen wir deshalb nicht werfen. Das werden sie sagen, falls ihnen eine eigene Meinung erlaubt ist.

    • Kassandra

      Das mit dem Schminken ist ein gutes Beispiel, wie es gehen könnte. Ich suche natürlich den Kompromiss uns ich schminke mich nicht mehr (so stark) evtl. zuhause oder in seiner Abwesenheit. Wenn er mir aber grundsätzlich das Schminken verbietet, egal wo ich mich befinde oder ob er anwesend ist oder nicht, dann sind meine Grundrechte nach Freiheit und individueller Lebensgestaltung außer Kraft gesetzt und ich muss ihn verlassen, denn dann verzichte darauf über mich selbst zu bestimmen. Anstatt schminken kann man auch rauchen anführen, wie halten Sie es damit? Sofort das Rauchen aufgeben? Oder vielleicht doch in Anwesenheit Ihrer Frau darauf zu verzichten, falls es sie stört, aber auf Ihr Grundrecht selbst zu bestimmen ob sie rauchen oder nicht doch nicht verzichten. Genauso werde ich einem gläubigen Muslim auch nicht die Mohamed Karikaturen unter die Nase halten und ihn auch noch verhöhnen. Trotzdem muss er aber aushalten, dass es laut der Presse- und Meinungsfreiheit Mohamed Karikaturen geben darf und er nicht verlangen kann sie zu verbieten oder sie nicht zu zeigen, er muss sie ja nicht ansehen. Wir können auf diese Grundrechte nicht verzichten.
      Im Übrigen wünsche ich Ihnen, dass ihre Handlungen gemäß dem normalen Hausverstand mit jenem der Muslime kompatibel sind, bzw. auf Gegenseitigkeit beruhen. Außerdem hoffe ich, dass sie nie einem fundamentalistischen Hindu begegnen, der von Ihnen und auch sonst vom Rest der Welt verlangt niemals mehr ein Rindsschnitzel zu essen, sonst würde er sie ermorden weil sie die heiligen Kühe beleidigt haben. Ein gläubiger Moslem wird sich natürlich daran halten, weil er ja selbst………….Aber Sie, aber vielleicht sind Sie ja eh Vegetarier.

      • Andreas

        Rauchen passt auch.
        Es ist eine Sache ob Sie in Ihrem Haus und Garten rauchen, das ist natürlich in Ordnung.
        Ob es für ein friedliches Zusammenleben aber förderlich ist vor seiner Haustür rauchend auf und ab zu spazieren, damit er Sie sicher sieht, bezweifle ich mal.
        Wenn jeder auf seiner Seite bleibt und es nur ab und zu an der Gartenhecke zu Diskussionen über die unterschiedlichen Auffassungen kommt, ist dies OK. Den Nachbarn durch sinnloses Verhalten zu provozieren ist aber kontraproduktiv.

    • Günter Dürr

      Was hat jetzt Schminken mit dem Thema hier zu tun? Und warum schminken Sie sich, Andreas? Es geht um Menschenrechte, da muss natürlich auch Schminken erlaubt sein, keine Frage. Aber in erster Linie geht es um das Recht zu leben. Und dieses Recht wird permanent gebrochen, nicht ausschliesslich von Menschen, die einen Glauben haben, der nicht dem unseren entspricht, das ist richtig. Aber eben von Menschen, die Religion hoch und heilig halten, offenbar aber nicht wissen, dass es etwas über jeder Religion gibt: das Recht auf ein unversehrtes Leben.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Ich lehne es ab, wenn Gläubige anderen Gläubigen deren Willen aufzwängen wollen. Weil ich nicht glaube, dass da Glaube dahintersteht. Es ist reiner Egoismus gepaart mit Selbstdarstellungswahn. Und das unterschreibe ich nie und nimmer. Nicht im Namen von Gott, das ist ja Blasphemie.

    • Günter Dürr

      @Andreas
      Ich glaube nicht an Religionen, sie sind mir ein Dorn im Auge, das hab ich wohl schon mehrfach betont. Ich glaub auch nicht an Reinkarnation, der Gedanke daran lässt mich fürchten, man denke, ich würde als Schwabe wiedergeboren. :-))Lach Anyway, es gibt eherne Gesetze, an die hält sich jeder, da muss man nicht rumdiskutiern. Ein wahres Wort zur guten Stund vermisse ich von Bischof Muser. Er ist ja klug und auch nicht weltfremd. Wer weiss, vielleicht zaubert er eine Lösung aus dem Ärmel? Bis dahin erwarte ich mir von Ihnen lieber Andreas allerdings, dass Sie sich im Zaum halten. Danke.

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