Du befindest dich hier: Home » Kultur » Lois Anvidalfarei & Egger-Lienz

    Lois Anvidalfarei & Egger-Lienz

    Bildhauer Lois Anvidalfarei, Dr. Barbara Psenner und Dr. Günther Dankl neben der neu erworbenen Skulptur „In sich“ von Anvidalfarei, umringt von Bildern von Albin Egger-Lienz, im Ferdinandeum. (Foto: Wolfgang Lackner)

    Bildhauer Lois Anvidalfarei, Dr. Barbara Psenner und Dr. Günther Dankl neben der neu erworbenen Skulptur „In sich“ von Anvidalfarei, umringt von Bildern von Albin Egger-Lienz, im Ferdinandeum. (Foto: Wolfgang Lackner)

    Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum ist um ein Kunstwerk reicher. Der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum hat eine Skulptur von Lois Anvidalfarei erworben. Positioniert ist die Skulptur neben den großformatigen Bildern von Albin Egger-Lienz.
    Es handelt sich dabei um eine liegende Bronzefigur, die der Künstler 2014 in einer Auflage von drei Abgüssen fertigen ließ. Die starke physische Präsenz und die materielle Schwere des Objekts sind charakteristisch für den Südtiroler Bildhauer. Die von ihm gerne behandelten Themen wie Schmerz, Leiden und Zerrissenheit, die den Menschen nicht zur Ruhe kommen lassen, hat Anvidalfarei in dieser Arbeit allerdings nicht weiterverfolgt. Die lebensgroße Skulptur strahlt große Ruhe aus. Die Figur scheint in sich versunken zu sein oder zu schlafen. So bezeichnet der Künstler diesen Guss Nr. 1 auch mit dem für sich sprechenden Titel „In sich“. Die dunkel gehaltene Patina bringt sowohl die Oberflächenstruktur des Bronzegusses als auch das In-sich-Ruhende der Figur besonders anschaulich zum Ausdruck.
    „Wir haben die neue Skulptur von Anvidalfarei in der Modernen Galerie neben den großformatigen Bildern von Albin Egger-Lienz positioniert. Die Arbeiten korrespondieren durch ihre Körperlichkeit und Farbgebung eindrucksvoll miteinander“, zeigt sich PD Dr. Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen, von der Präsentation beeindruckt.
    „Das skulpturale Menschenbild von Anvidalfarei ist eine wichtige Ergänzung für die zeitgenössischen Sammlungen des Ferdinandeum. Wir freuen uns, dass es einen so prominenten Platz im Museum gefunden hat“, hält Dr. Barbara Psenner vom Vorstand des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum fest.

    Clip to Evernote

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen