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    Das Schuldgeld-System

    paul kircher geldAlle paar Jahrzehnte kommt es zu Wirtschaftskrisen – und die Menschen und Staaten verschulden sich immer weiter. Für den Experten Paul Kircher liegt die Ursache bei unserem Geldsystem, das auf Schulden aufbaut und die Wirtschaft zu ständigem Wachstum zwingt.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Kircher, wie entsteht eigentlich neues Geld?

    Paul Kircher: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, neues Geld zu schöpfen. Zum einen gibt es die Zentralbank, die für die Emission von Banknoten zuständig ist. Lediglich die Münzprägung ist noch in den Händen des Staates. Allerdings machen Banknoten und Münzen, die laut Gesetz das einzige legale Zahlungsmittel sind, nur rund drei Prozent des Geldes aus.

    Und die restlichen 97 Prozent?

    Der allergrößte Teil des Geldes wird von den Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe praktisch aus dem Nichts geschöpft. Das heißt, dass 97 Prozent der Geldmenge durch Kredite als Verschuldung von den Banken erzeugt wird. Deshalb bezeichnet man unser Geld auch als Schuldgeld. Die Bank, die im Grunde nur Zahlen in den Computer eintippt und so das Geld aus dem Nichts erschafft, verlangt hierfür von den Kreditnehmern auch noch Zins und Zinseszins – und vor allem auch Sicherheiten. Da aber nicht genügend Geld geschöpft wird, um auch die Zinsen zu bezahlen, kommt es in jeder Wirtschaft, die auf diesem Geldsystem beruht, zwangsläufig zu Enteignungen. Viele Experten und Wirtschaftler beschreiben unser derzeitiges System deshalb als eine legale Methode der Zwangsenteignung.

    Banken verleihen also nicht nur das Geld, das die Sparer einlegen?

    Genau so ist es. Diese Einlagen dienen als Mindestreserven. Durch die Spareinlage von 1.000 Euro kann die Bank etwa 100.000 Euro verleihen, da sie bei der Zentralbank nur eine Mindestreserve von einem Prozent hinterlegen muss.

    Wie genau wird Geld aus dem Nichts erschaffen?

    Die Kreditvergabe der Bank entsteht buchhalterisch durch eine sogenannte Bilanzverlängerung. Nimmt jemand beispielsweise einen Kredit über 100.000 Euro auf, wird auf der Aktivseite die Forderung des Kredits in dieser Höhe eingetragen. Also 100.000 Euro, die der Kunde der Bank zurückzahlen muss. Gleichzeitig wird auf der Passivseite die Verbindlichkeit des Kredits verbucht, da 100.000 Euro auf das Konto des Kunden gehen. Die Bilanzsumme erhöht sich also um 100.000 Euro. Wird der Kredit getilgt, werden beide Posten gestrichen und die Bilanz verkürzt sich wieder.

    Und die Banken kassieren dazu Zinsen…

    Genau. Das Problem ist, dass immer nur der Betrag des Kredites geschöpft wird – und niemals das Geld, das für die Zinszahlung gebraucht wird.

    Das heißt?

    Ein kleines Beispiel: In einer Inselwirtschaft gibt es zehn Marktteilnehmer und eine Bank. Jeder erhält von der Bank am Beginn eines Jahres einen Kredit von 100 Geldeinheiten zu einem Zinssatz von fünf Prozent. Am Ende des Jahres wollen alle Marktteilnehmer ihre Schulden begleichen und müssen somit insgesamt 1.050 zurückzahlen. Der Haken: Es sind nur 1.000 Geldeinheiten im Umlauf.

    Was die Betroffenen vor Probleme stellt…

    Ja – jeder muss sich nun mit fünf Geldeinheiten aufs Neue verschulden – oder diese einem anderen wegnehmen. Im darauffolgenden Jahr startet diese kleine Volkswirtschaft also bereits mit einer erhöhten Schuld von 50, die jetzt noch zusätzlich zu den 1.000 benötigt werden. Diese 50 an Schulden werden durch den Zinseszinseffekt noch exponentiell ansteigen, bis das System irgendwann in sich selbst implodiert. Die Schulden steigen und steigen und können niemals zurückgezahlt werden. Dies führt automatisch zu einer Umverteilung von fleißig nach reich. In diesem Fall zur Bank. Im zweiten Moment führt dieses System zur Zwangsenteignung der Marktteilnehmer. Genau dies können wir in diesem Moment in einem sehr bedenklichen Ausmaß in allen Volkswirtschaften beobachten.

    Wie meinen Sie das?

    Öffentliche Güter des Staates werden verscherbelt, Wasserrechte, Staatsunternehmen, Grund und Boden. Betriebe gehen in Konkurs, Privatpersonen müssen zusehen, wie ihnen ihre Wohnungen und Häuser auf Versteigerungen zu Schleuderpreisen entrissen werden. Wer dies versteht, versteht auch, dass Wirtschaftswachstum nicht zur Lösung des Problems führen kann. Im Gegenteil: Je höher das Wachstum, desto höher die Schulden, denn beide steigen parallel an.

    Unser System baut auf Schulden auf?

    Ja. Man versteht dies erst, wenn man sich hypothetisch vorstellt, was passieren würde, wenn alle Marktteilnehmer – also Staat, Unternehmen und Privatpersonen – ihre Schulden begleichen würden (was rein mathematisch gar nicht möglich wäre, da das Geld zur Zinstilgung fehlt, weil es nie erschaffen wurde). Wir hätten gar kein Geld mehr!

    Leider hat man aus der Vergangenheit noch nichts gelernt, denn die Geldsysteme sind in der Geschichte ja schon viele Male zerstört worden und mussten durch Währungsreformen neu gestartet werden. Der Zins bedingt eine jährliche exponentielle Steigerung der Schulden, bis eine unerträgliche und nicht mehr haltbare Gesamtverschuldung von Staat, Unternehmen und Privatpersonen erreicht wird – was dann zu Finanzkrisen und allen bekannten Folgeerscheinungen wie Enteignung, Arbeitslosigkeit, Inflation und Deflation oder sogar zu bürgerkriegsähnlichen oder kriegerischen Auseinandersetzungen führt.

    Interview: Heinrich Schwarz

    Die Bewegung

    Seit knapp zwei Monaten ist die Webseite www.humaneconomy.it online.

    Sie soll interessierte Menschen über das Geldsystem und seine Folgen informieren. Hinter der Seite stehen Südtiroler Freiberufler ebenso wie Angestellte. Schon demnächst wird es zwei Vorträge der Bewegung mit dem Titel „Das Ende des Geldes – und was dann?“ geben.

    Am Dienstag, 13. Januar um 20.00 Uhr in Obermais/Meran im Kolpinghaus am Brunnenplatz und am Dienstag, 27. Januar um 20.00 Uhr beim Lodenwirt in Vintl.

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    Kommentare (63)

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    • Hubert

      ergo:
      Die Banken sind mitsamt ihren Vasallen, den Politikern Schuld daran, dass es so viele Selbstmorde, Elend und Armut gibt. Es ist ganz einfach ein „kalter Krieg“ (oder ein heißer, wie man es nennen will) , wo die Menschen ausgebeutet werden und zwar legalerweise, weil man sich die Gesetze auch so zurecht geschustert hat. Und die Gerichtsbarkeit, die eigentlich dazu da wäre Gerechtigkeit zu üben, schaut zu.
      Das Ganze ist unübertroffene Sauerei und Sklaventreiberei – nichts anderes. So sehe nicht nur das…….
      Die Revanche kommt mit Sicherheit. Wenn sich aber einer wehren will, so wird er als Extremer betitelt und aus dieser „Gesellschaft“ ausgestoßen

      • Einereiner

        Herr Kirchler hat vom Geldsystem wenig verstanden. In praktisch jedem Buch über Geldsysteme wird erkärt, wie die Geldmengen steigen. Es gibt viele Geldmengen, von M1 bis M3 und auch darüber hinaus. Das Beispiel oben ist leicht lösbar: Geldmenge M1 wird durch Neuausgabe von Geldscheinen um 50 erhöht. Um sich tagtäglich und über Jahre um die Geldmengen zu kümmern ist die europäische Zentralbank da.
        Liebe Tageszeitung, habt ihr kein Geld für bessere Experten?

        • Andreas

          Lies den Text nochmals.
          Geld in den Kreislauf zu pumpen, wie es die EZB macht, ist nichts anderes als eine Enteignung, wie er es im letzten Satz beschreibt.
          Du bist auch betroffen, die EZB ist aber um jeden dankbar der Deine Ansichten teilt, macht die Enteignung einfacher.

          • Einereiner

            @Andreas
            Geld in den Kreislauf pumpen ist nicht Enteignung, sondern Inflation. Dies ist ein grundlegender Punkt in unserem Wirtschaftssystem den man entweder anerkennt oder man kann gleich aussteigen und zum Goldsystem zurückkehren.
            Ihr könnt hier herumlamentieren und euch als groß Benachteiligte sehen aber Fakt ist, es gibt kein besseres Geldsystem als das jetzige.
            Ich habe mich gut eingelebt und lasse die Banken weit weg von mir.
            Fresst oder sterbt!

            • seppele

              Inflation IST Enteignung! Wer das nicht versteht sollte sich mit Kritik am Experten zurückhalten!

            • Andreas

              Inflation ist Enteignung.
              Wenn Du heute 10.000 Euro unter Deinem Kopfkissen hast, wird dies mit 2 % jährlicher Inflation in einem Jahr die Kaufkraft von ca. 9.800 Euro haben bzw. das Produkt kostet nicht mehr 10.000 Euro wie am Anfang, sondern 10.200 Euro, die 200 Euro sind die Enteignung.

              Versteh Deine Logik nicht recht, wenn Du annimmst, schlauer als der Rest zu sein.
              Anders verhält es sich natürlich, wenn Du das Geld gleich investierst.

              Wir kennen kein besseres Geldsystem, geben tut es sicher eines.

            • Einereiner

              nein Leute, Inflation ist nicht Enteignung. Das ist ein ganz normales Element des Geldsystems. Aber warum regt ihr Kleingeister euch so auf? Ihr könnt euch doch dem entziehen:
              1. Jedesmal, wenn euer Konto 3000 Euro übersteigt, kauft Gold.
              2. habt ihr zu viel Gold, kauft Immobilien
              3. keinen Kredit aufnehmen
              Somit beteiligt ihr euch an eurem verhassten System mit maximal 3000 Euro und müsst nicht mehr dumme Kommentare schreiben.
              @Batman
              was kratzt mich FIAT??? überhaupt nichts! Absolut irrelevant. Du sprichst von Fiats Geldmengen. Das wäre mir neu, dass Fiat Geldmengen hätte. Eher Schuldenmengen!

            • . . .

              @Einereiner
              stimme mit dir 100% überein.
              Verfolge ein ähnliches System wie du und lebe recht gut damit.
              Nein, ich bin kein Großverdiener, ich stelle es einfach schlauer an. Jeder hat die gleichen Chancen.
              Fresst oder Sterbt!

          • Doc

            Gold als einziger Inflationsschutz…und wenn zuviel davon, dann Immobilien kaufen.
            Also den großen Checker sollte man mit solchen Plattheiten wirklich nicht spielen.

        • Batman

          @Einereiner
          Frage: Mit was sind die FIAT-Geldmengen gedeckt?
          Mit FIAT-Money? Bitte erkläre uns das bitte!

        • Paul Kircher

          Schauen wir uns die Statistiken – wie die Geldmenge zusammengesetzt ist -genauer an. Wie sie richtig erwähnen, besteht die Geldmenge aus M1, Banknoten, Münzen und täglich fällige Gelder, M2 setzt sich aus M1 und zusätzlichen Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu 2 Jahren und weiteren kurzfristigen Einlagen zusammen, M3 zusätzlich zu M2 von monetären Finanzinstituten ausgegebene marktfähige Instrumente, zu denen auch Schuldverschreibungen gehören. Der Anteil von Bargeld ist laut Bundesbank in Deutschland 195 Mrd Euro, das gesamte Geldvermögen 7.923 Mrd Euro (hier der Link mit einer Statistik http://www.helmut-creutz.de/pdf/grafiken/b/creutz_009.pdf ). Der Übergroße Teil des Geldes ist somit Buchgeld. Sollten noch Unklarheiten zur Geldschöpfung herrschen, so reicht es auf die Seite der Deutschen Bundesbank zu gehen http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Dossier/Service/schule_und_bildung_kapitel_3.html?notFirst=true&docId=147672

          … übrigens hat mir die Tageszeitung nichts gezahlt, sondern im Gegenteil, wir finanzieren unsere Informationsarbeit aus eigenen Mittel, ohne Subventionen der Provinz 

          Liebe Grüße,
          Paul

    • Andreas

      Das System ist kein Geheimniss und kann auf Dauer ohne Enteignung nicht funktionieren.
      Die Geldhoheit sollte nicht bei privaten Banken, sondern beim Staat liegen.

      • Amigo

        @Andreas
        Stimmt! Solange man Privatunternehmen nutzloses Papier zu Geldscheinen drucken lässt, ist der Wurm drin. Der Geldwert schwindet mit jedem Druck nur Eines der nutzlosen Papiere! Fazit: Geld als Zahlungsmittel muss weg! Zweite Phase: Nur mehr Wertkarten. Die können aber gefälscht oder geklaut werden! Dritte Phase: Chipimplantat statt Wertkarte! Na Mahlzeit!!

        • Andreas

          Erbschaftssteuer von 90% bei einem Bargeldbetrag über 10 Millionen, Besteuerung jeder Finanztransaktion bzw. -spekulation, Abschaffung von Bargeld, Negativzinsen auf Bankeinlagen und Geldhoheit an den Staat.

          • Batman

            @Andreas das Genie.
            Die Geldhoheit dem Gaunerstaat?
            Was schreibst du schon wieder für einen Käse!

            • Andreas

              Wie viel Sinn macht es eigentlich mit jemanden der sich wie eine Comicfigur nennt und scheinbar von dem tiefgründigen Aussagen in einem Film begeistert war und laufend irgendwelche fragwürdige Links und schlaue Zitate anderer postet, zu diskutieren?

              Ohne Bargeld eliminiert man Schwarzgeld und Steuerhinterziehung.

              Durch Negativzinsen wird das Geld laufend in die Produktion investiert, schafft Arbeit.

              Die Geldhoheit muss gezwungenermaßen bei jemanden liegen, wenn nicht bei gewählten Volksvertretern, welche man gegebenenfalls austauschen kann, bei wem dann?
              Die Form und Macht des Staates ist zu überdenken, die Menschen sind die, welche auf diesem Planeten leben, andere gibt’s nicht.

              Bei wem sollte die Geldhoheit laut Dir liegen, etwa bei Batman oder Superman oder gar bei Hulk???

            • Batman

              @Andreas! Die Chinesen hatten 10.000 Jahre ein Geldsystem
              ohne Zentralbank.
              Dieser Link passt besonders gut zu dir:
              https://killerbeesagt.wordpress.com/2011/12/26/zentralbank-fur-dummies/

            • Batman

              @Andreas! Die Chinesen hatten 10.000 Jahre ein Geldsystem
              ohne Zentralbank.
              Ich weiß schon , dass du die Gescheitheit verwaltest.
              Dieser Link passt besonders gut zu dir:
              https://killerbeesagt.wordpress.com/2011/12/26/zentralbank-fur-dummies/

            • Andreas

              @Batman
              Ich klicke nie auf Deine Links, also versuche es mal mit eigenen Worten.

              Gibt mir wenigstens eine Antwort, wer die Geldhoheit haben sollte, sofern Du eine hast.

            • Franz

              Batman,
              Warum bringst Du dann DeineTrauben zum Obstmarkt in Notzen und nimmst dafür Bargeld. Oder warum gehst du dann inein Geschäft und bezahlst mit Bargeld, Du könntest ja mit Deinen Traube bezahlen. 🙂 Vielleicht den BMW 530 mit Trauben bezahlen. 🙂
              Batman Du bist ein Träumer ohne Hausverstand.

            • Franz

              Bozen…..

            • walter

              @Batman
              wenn es nach dem Frandreas geht dann wär die Geldhoheit bei der SVP!!
              denn daß die gut Wirtschaften kann zeigt sie bei den Parteischulden immer wieder!!! 🙂

            • Franz

              Batman
              Du kannst ja eine Kiste Trauben ( 100 Kg.< ) mit nehmen wenn Du ins „Show Girl“ oder ins „KARDIA“ gehst und probiere damit zu bezahlen , 🙂

            • guy fawkes

              @ Andrea
              Bitte nicht alle user die sich nach einer Comicfigur nennen in einen Topf werfen. 😉
              Was die Erbschaftssteuer betrifft bin ich deiner Meinung; im Übrige ist das Thema zu komplex um ihm mit ein paar Sätzen in einem Kommentar gerecht zu werden. Und mit Leuten die über ein äusserst überschaubares Halbwissen verfügen aber trotzdem oder gerade deswegen allen mitteilen müssen dass sie die „Vollchecker“ sind, kann man eh nicht diskutieren (gemeint ist vor Allem der Herr der über Geldmengen doziert und nicht einmal weiss dass FIAT-Geld nichts mit dem Autohersteller zu tun hat).

        • Franz

          Amigo möchte wohl das Geld als Zahlungsmittel abschaffen weil er zu wenig davon hat.
          So einen Blödsinn kann nur jemand schreiben den man den Schädel eingeschlagen hat. 🙂 ( 68 in Bologna wie er selbst schreibt. ) oder jemand der von der Schule nicht hält . immer sein Zitat.

          • Franz

             Am 12. Mai 2014 zum Thema „Totaler Schwachsinn“.
            schreibt er an @roadrunner: In der Schule lernt man nicht, was man zum Leben braucht! Das ist eine Schande. Nicht ob ich wählen gehe oder nicht. !!Und übrigens !! Wie kommst Du dazu über andere so zu urteilen ? PENSA I CAZZI TUOI !!!! ich geh auch nicht her und sage Du bist ein Arschloch weil Du wählen gehst !!

          • Amigo

            @Franz
            Nicht ICH will das Bargeld abschaffen, sondern die Weltbank und System-Konsorten. Informiere Dich Du Ignorant,bevor Du schon wieder nur Sch.. schreibst!

            • Franz

              Amigo
              Du schreibst immer einen Blödsinn, den Du nachher bestreiten willst, was dir dann aber nicht gelingt. Dein Zitat:
              “ Der Geldwert schwindet mit jedem Druck nur Eines der nutzlosen Papiere! Fazit: Geld als Zahlungsmittel muss weg! Zweite Phase: Nur mehr Wertkarten. Die können aber gefälscht oder geklaut werden! Dritte Phase: Chipimplantat statt Wertkarte! Na Mahlzeit!! “ Also Amigo wer ist hier der Ignorant.!

            • walter

              Ganz einfache Antwort: nur du Frandreas!!!!

            • Franz

              Ach Walter Du solltest wiede ein paar Tage bei dr.Pycha verbringen. 🙂

            • Franz

              wieder…..

            • walter

              @Frandreas
              der Pycha ist 24/7 beschäftigt dir die Homophobie aus zu treiben!!! 🙂

    • Batman

      Kompliment an die Tageszeitung, für den Artikel!
      Hoffentlich lesen ihn auch unsere Politiker, denn die
      meinen man kann die Krise mit Wirtschaftswachstum
      bekämpfen.

      „99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als „nicht existent“. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.“
      Hans Christoph Binswanger (*1929), schweiz. Wirtschaftswissenschaftler, Prof. an der Univeristät St. Gallen
       
      Quelle: http://www.fairventure.de/kongress-2013/workshops/itemlist/user/62-administrator?start=50

      • Franz

        Ja wahrscheinlich macht Batman jährlich eine Heldenreise zu Paul Goodmann’s Seminaren, wo er sich dann von den rechten Verschwörungstheoretiker das Hirn waschen lässt.
        Sou sieg holt is!
        Stefan Blankertz (* 23. Juni 1956) ist deutscher Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus
        Er übersetzte Texte von Paul Goodman, einem der Begründer der Gestalt
        Recht auf Selbstbestimmung und eine weitreichende Verfügungsgewalt über Privateigentum ein, welche nicht durch staatliche Regelungen sondern allein durch das Selbstbestimmungsrecht anderer eingeschränkt sein sollen.
        Und „Günter Hannich“ der rechte Veschwörungstheoretiker der Geldexperte nennt. Und meint 2014 kommt das Ende des EURO. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2015 und wir bezahlen immer noch mit dem EURO
        “Günter Hannich” ist ein Verschwörungstheoretiker der sich als Geld experte bezeichnet und gern seine Bücher verkauft.
        Und anscheinend gibt es immer Menschen die diese Bücher kaufen.
        Am 14. April 2014 beispielsweise lauteten die Schlagzeilen auf der zu dem Newsletter gehörenden Homepage[3]:
        • „Durch Ukraine-Krise: Deutschland vor Finanz-Chaos.“
        • „€uro-Untergang droht jetzt.“
        Antworten
        Und dann will uns Bataman etwas von Stefan Blankertz (* 23. Juni 1956) ist deutscher Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus. Theorieren des ANARCHOKAPITALISMUS erzählen.
        Wie Sicherheit ohne Staat… ?

        • Amigo

          Man gebe sich dieses konfuse Aufeinanderfolgen von Wörtern und zerstückelten Zitaten!! Zusammengewürfeltes Krims Krams,das nur den Platz für wesentlich intelligentere Beiträge besetzt! Ich bitte die Redaktion noch einmal diesen Streithammel, der eigentlich nichts anderes tut als, vom Internet Wortbrocken herauszuklauben und sie dann in unverständlichen Sätzen ins Portal zu stellen, zurecht zu weisen! Da er selber nicht imstande ist ,die Reichweite seiner Worte und Taten zu verstehen, geschweige sie als Belästigung anderer Teilnehmer dieses Forums wahr zu nehmen, bitte ich den Chefredakteur dieses Forums den Herrn FRANZ einmal ins Gewissen zu reden, ob es für ALLE nicht besser wäre , wenn er ein für Alle Mal aus dem TZ -Online verschwinden würde.Dieser Herr ist nicht nur lästig, sondern legt sich mit Allen an und sucht Streit und Zoff. Muss das sein??

          • Franz

            Das sagt einer der anstatt in die Schule zu gehen und zur Wahl zu gehe, seinen Wahlausweis verbrennt und versucht auf der Straße eine andere Ordnung herbei zu führen so wie in den 60-70er Jahren. Und dabei lässt sich der Amigo auch noch den Schädeleinschlagen, scheinbar hat er da wohl welche Schäden davon getragen und schreibt daher ziemlich verwirrtes Zeug der Amigo 🙂
            (Amigo
            25. Dezember 2014 um 07:41
            Mein Wahlausweiß ist schon lange in Rauch aufgegangen! Verarschen kann ich mich selber! )
            Das stimmt das machst Du immer wieder Amigo.! 🙂
            2014 um 14:03 @ roadrunner
            In der Schule lernt man nicht das, was man zum Leben braucht! DAS ist eine Schande, nicht ob ich wählen gehe oder nicht!! Und übrigens!! Wie kommst Du dazu über andere so zu urteilen? PENSA I CAZZI TUOI!!! Ich geh auch nicht her und sage DU bist ein Arschloch, weil Du wählen gehst!!
            Ich war zu dieser Zeit in den 60-70er Jahren auch in Bologna – Mailand und hatte immer einen Helm auf, bei den MS. ( anni di piombo ) nachdem Neofaschisten in Mailand die Landwirtschaftsbank gesprengt haben Ich wollte mir schließlich nicht von so einen Idioten wie Amigo , den Schädel einschlagen lassen.
            ( La strage di piazza Fontana fu conseguenza di un grave attentato terroristico compiuto il 12 dicembre 1969 nel centro di Milano.

            • Franz

              An den 60-70 Jahren kann ich mich sehr gut erinnern als am 14, Mai 1977 ein Kollege, der Polizeiinspektor Antonio Custra – in der via De Amicis a Milano von Giuseppe Memeo ( Proletari Armati per il Comunismo (PAC), ) Organizzazione Terroristica di estrema sinistra- erschoßen wurde .
              Ein Foto wie Giueseppe Memeo auf den Polizisten schießt gibt es auf Wikipedia.: Giuseppe Memeo+++++

        • Batman

          Armer Franz, du kannst einem nur mehr leid tun!

      • goggi

        Toll,wenn die Tageszeitung einmal ein Tabuthema aufgreift.
        Schon an den Kommentaren sieht man,dass nur wenige das Gelsystem auch verstehen.
        Man kann nur hoffen,dass immer mehr Menschen sich mit diesen Thema auseinandersetzen.

    • neuer

      In unserem Falle liegt die Handlungshohheit wohl bei der EU. Leider hat diese nach der letzten Krise überhaupt nichts gelernt und dieses kranke System überhaupt nicht reguliert.
      Es braucht wohl eine weitere schwere Krise in der EU damut diese mal ordentlich auf die Fresse fällt und den Finanzmarkt mal beginnt nachhaltig zu reformieren.

      Die Finanzlobby ist übrigens eine der einflussreichsten in EU und hat an den wichtigsten politischen Hebeln ihre Leute positioniert.
      Sehr interessant ist das Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“, welches vor ca. 2 Jahren auch im Wiku empfohlen wurde und dieses kranke System sehr gut thematisiert. Kann ich nur empfehlen.

      Was dem Interviewten oben nicht gefragt wurde:
      Wie lange funktioniert das System, welches nur auf Vertrauen basiert, noch?
      Wann kommt der Crash? 1, 5, 20, 100 Jahre? Nie??

      Würde mich interessieren.

      • seppele

        Ich glaube wann der Crash kommt kann auch der Experte nicht sagen. Der Luftballon wird weiter aufgeblasen, das ist klar, irgendwann wird er platzen. Es braucht einen Trigger der stark genug sein wird. Es kann ein Anschlag sein, oder die Parlamentswahl in Griechenland, wer weiß das schon!

      • Batman

        @neuer
        „Das Geld vermehrt sich immer mehr und gleichzeitig die Schulden, weil jeder Euro, der im Umlauf ist, ist woanders als Schuld vorhanden. Es wird nicht Geld einfach gedruckt, sondern es wird als Schulden herausgegeben. Das heißt, alles Geld ist gleichzeitig woanders Schuld. Und für diese Schuld muss jemand Zinsen zahlen und das ist die breite Masse der Menschen. … Das System, das wir aufgebaut haben, das Zinseszinssystem, das Verschuldungssystem, hatte von Beginn an eine Halbwertszeit. Es war mit einem Verfallsdatum versehen, das nur noch nicht bekannt war, wann es genau enden würde. Ein Zinseszinssystem kann mathematisch nicht unendlich funktionieren. Es fängt langsam an. Der Zinseszins sorgt dafür, dass es am Ende dramatisch wächst – exponentielles Wachstum. Und wir sind in dieser finalen Phase angelangt. Wie lang die noch geht, ob die noch 2, 5 oder 10 Jahre geht, können wir nicht sagen. Aber wir sind in dieser finalen Phase, und die Folge kann nichts anderes sein als eine Neuordnung dieser Schulden. Ob das eine Neuverhandlung, eine Streichung, eine Währungsreform, was auch immer ist, das ist offen. Aber es muss zu einer Veränderung der Schuldensituation führen, denn die Gesamtverschuldung der westlichen Staaten ist so dramatisch, dass die Bürger die Zinslast auf Dauer nicht werden tragen können.“
        Dirk ‚Mr. Dax‘ Müller (*1968), bekanntester Deutscher Börsenmakler, dessen Arbeitsplatz unter der DAX-Kurstafel in Frankfurter lag, ZDF Heute Journal „Wie kommen wir aus der Schuldenfalle“ 08.06.2010
         

        • Franz

          Ach Batman immer die gleichen Prophezeiungen , die sich dann als Unsinn herausstellen. Wie die von
          Günter Hannich den Du unter anderem zitierst:
          „Günter Hannich“ der rechte Verschwörungstheoretiker der Geldexperte nennt. Und meint 2014 kommt das Ende des EURO. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2015 und wir bezahlen immer noch mit dem EURO
          “Günter Hannich” ist ein Verschwörungstheoretiker der sich als Geld experte bezeichnet und gern seine Bücher verkauft.
          Und anscheinend gibt es immer Menschen die diese Bücher kaufen.
          Am 14. April 2014 beispielsweise lauteten die Schlagzeilen auf der zu dem Newsletter gehörenden Homepage[3]:
          • „Durch Ukraine-Krise: Deutschland vor Finanz-Chaos.“

          • Franz Stefan

            Der globale Kapitalfaschismus besteht aus Finanz-Chaos ! Nicht von ungefähr werden kriminelle Aktivitäten wie Menschen- und Drogenhandel inzwischen ins Bruttosozialprodukt der EU-Staaten eingerechnet und trotzdem sind deren Verschuldung bereits weit über deren Wirtschaftsleistung. Die „offiziellen“ Verschuldungsangaben sind totale Lügengebilde.

    • PROF:

      Wie heist es öfters,nach den Einbrechern kommen die Banken.
      Beispiel gefällig: die Südtiroler Sparkasse hat mittels Verwaltungsrat und gestützt eines Expertengutachtens?? (ihre eigenen Experten?) die Sparkasse-Aktie angepasst selbstverständlich nach unten !! und das Risiko einfach auf „hoch“ angeglichen. Ironie,gleichzeitig dankt sie ihren Aktionären für die Unterstüzung!!!!

    • haxo

      In einem Punkt hat der Autor recht: “ Geldsysteme sind in der Geschichte ja schon viele Male zerstört worden und mussten durch Währungsreformen neu gestartet werden“.
      In welcher Form und wann ein Crash kommen wird, weiß niemand.
      Dass unser Finanz- und Geldsystem früher oder später nicht mehr das gleiche sein wird, kann man mit hoher Sicherheit annehmen.
      Doch wer die Zukunft kennen will, muss die Geschichte studieren.

      Bis dahin werden ein paar Autoren und Experten ein schönes Geld mit den Ängsten der Menschen verdienen. Auch das ist Kapitalismus.

    • Batman

      … und unsere Politiker reden vom SPAREN
      und mit der anderen Hand plündern sie dein
      Bankkonto ( F24 mit Dauerauftrag).

      „Eigentlich ist es ganz gut, daß die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, würden wir eine Revolution vor morgen früh haben. glaube ich.(It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.)“
      Henry Ford (*1862, †1947), US-amerikan. Großunternehmer (um 1920)
       

    • Ungläubiger Thomas

      Lesetipp für alle Interessierten: „Gemeinwohl-Ökonomie“ von Christian Felber

    • Hubert Tscholl

      Paul Kircher hat da vollkommen recht. Das kann man noch ergänzen: die EZB ist eine private Bank, d.h. hinter der Gesellschaft befinden sich letztendlich Personen die die Lizenz zum Geldmachen haben und mit dem aus dem Nichts gemachten Geld die Bevölkerung letztendlich enteignen. Die Personen besitzen bereits über 70 % des gesamten Kapitals und sind auch die Gläubiger der Staatsschluden. In folgendem youtube Video wird das derzeitige Geldsystem auf kindgerechte Weise erklärt -(im Gegensatz zum Herrn Professore Monti und Brodi, die zwar genau wissen wie alles funktioniert, aber die Menschen für dumm verkaufen.) https://www.youtube.com/watch?v=m4_V-7GQDbg

    • goggile

      gutn morgn allerseits. also manchmal ist das lesen der eintràge hier an Spannung nicht zu ueberbietn. interessante einwànde.

    • Jack

      Respekt an die TZ, dieses Thema aufzugreifen! Wer das Geldsystem versteht und hinterfragt, versteht so einiges.

      Henry Ford pflegte zu sagen: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

      Und selbst der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer sagte dahingehend zur Erhaltung dieses Systems und dem Kauf der Politiker: „Diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden.“

    • Walter Frei

      Ein interessanter und aufschlußreicher Artikel,mit einer Passge bin ich nicht ganz einverstanden,“es erfolgt eine Umverteilung von fleißig auf reich“sind Spekulanten,Kriminelle,bestimmte Poliker,Religionen so fleißig?

      • Franz Stefan

        Walter, da hast vermutlich den Satz falsch verstanden: die von Handwerkern, Angestellten, Bauern etc. erwirtschafteten Erträgnisse werden über erpreßte Steuern und Zinsen „nach reich“ umverteilt. Die globalen Abcash-Institutionen wie Oecd oder IWF genieren sich auch gar nicht mehr, alljährlich zu verkünden, daß es wieder einige Dutzend mehr und noch reichere Milliardäre gibt und dafür viele Millionen Menschen noch ärmer geworden sind. Die Zinsen machen in der Wertschöpfungskette von Dienstleistungen und Produkten oft mehr als den halben Preis aus.

    • Roman

      ich bin der Meinung dass die Tageszeitung nur noch über dieses Thema berichten sollte, da alle Probleme inkl. Krankenhaus, SVP,… ein Resultat von diesem Problem sind!!!

    • Bauer

      stellt sich mir nur die Frage, wie lange die tageszeitung noch überleben darf, wenn sie jetzt mit der vollen Wahrheit der Kirche und ihren Parteien sowie den Banken ans Bein pinkelt

    • Dani_CH

      Ich kann da nur auf die Vollgeld-Initiative der Schweizer verweisen. Spannende Homepage mit viel gutem Material. http://www.vollgeld-initiative.ch

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