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    Die Steuer-Wut

    Die Steuer-Wut

    Der Staat finanziert seine Mehrausgaben mit höheren Steuern. Juli 2014: Die Steuer auf Finanzerträge wird von 20 auf 26 Prozent erhöht. Januar 2015: Renditen in Zusatzrentenfonds werden nun mit 20 anstatt 11,5 Prozent besteuert.

    von Heinrich Schwarz

    Die Regierung spricht natürlich immer nur über die positiven Dinge. Seit dem Antritt von Ministerpräsident Matteo Renzi waren dies etwa der 80-Euro-Steuerbonus, der Baby-Bonus oder die IRAP-Erleichterungen. Alles gute Maßnahmen, um die Wirtschaft und die Familien in schwierigen Zeiten zu unterstützen.

    Aber wenn das Geld der einen Tür hinausgeht, muss es bei einer anderen hereingekommen sein. Mit Neuverschuldung sind die Finanzierungen des Staates nicht mehr möglich. Die EU hat Italien klare Grenzen gesetzt. Also müssen unter anderem (möglichst unbemerkte) Steuererhöhungen her.

    So war es etwa im vergangenen Sommer der Fall. Ganz still und leise wurde am 1. Juli 2014 die Steuer auf Finanzerträge erhöht. Immerhin von 20 auf 26 Prozent. Das dürfte sich gerade vor wenigen Tagen bemerkbar gemacht haben, als zum Jahresschluss für jeden Sparer und Anleger die Zinsen und Steuern berechnet wurden.

    Wer auf seinem Sparkonto beispielsweise 100 Euro an Zinsen erwirtschaftet hat, dem wurden gleichzeitig wieder 26 Euro abgezwackt. Vorher wären es nur 20 Euro gewesen, was bei höheren Renditen – und vor allem auf die weiteren Jahre addiert – eine hohe Summe ausmachen kann.

    Die nächste Steuererhöhung ließ nicht lange auf sich warten. Ganz versteckt im inhaltsreichen Stabilitätsgesetz, langt man jetzt auch bei den Zusatzrentenfonds verstärkt zu, die sich bekanntlich durch eine allgemein geringere Besteuerung auszeichnen.

    Das Stabilitätsgesetz sieht vor, dass Renditen – also Wertzuwächse – in Zusatzrentenfonds nun mit 20 Prozent besteuert werden. Bisher waren es 11,5 Prozent, was also fast einer Verdoppelung gleichkommt.

    Gerade in Südtirol, wo die öffentliche Hand kräftig für die zusätzliche Altersvorsorge über eine Zusatzrente wirbt, ist man alles andere als froh darüber. Mittlerweile spricht man von rund 100.000 Südtirolern, die sich in einen solchen Fonds eingeschrieben haben.

    Rainer Steger, Verwaltungsrat bei Pensplan Centrum, sagt: „Steuererhöhungen sind natürlich nie positiv. Allerdings werden die Erträge in Zusatzrentenfonds immer noch geringer besteuert als normale Investmentformen.“

    Wie Steger bestätigt, soll die erhöhte Steuer nicht erst ab 1. Januar 2015 gelten, sondern gar rückwirkend auf 2014. „Wenn in den nächsten Wochen die Berechnungen gemacht werden, muss man mit 20 Prozent rechnen“, so Steger. Netto schaue wegen der guten Renditen im Vorjahr aber trotzdem mehr für die Mitglieder heraus.

    „Und wichtig ist“, betont der Verwaltungsrat, „dass die Besteuerung in der Auszahlungsphase – also ab Rentenantritt – vom Stabilitätsgesetz nicht angegriffen wurde. Hier würde eine Erhöhung weit schlimmer sein.“ Diese Steuer beträgt weiterhin maximal 15 Prozent und sinkt nach dem 15. Mitgliedsjahr auf bis zu neun Prozent.

    Im Stabilitätsgesetz heißt es, dass es in Zusatzrentenfonds ein Steuerguthaben gibt, falls in gewisse Dinge investiert wird, die die Wirtschaft ankurbeln können – etwa in Infrastrukturprojekte.

    Details darüber sind noch nicht bekannt. Und es liegt letztendlich im Ermessen eines jeden Fonds, in was investiert wird. Rainer Steger kann deshalb nicht versichern, dass Südtirols Mitglieder von den Steuerguthaben profitieren.

     

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    Kommentare (68)

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    • Andreas

      Die niedrigen Steuern auf Finanzerträge sind unter anderem ein Grund dafür, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird.
      Geld kann kein Geld produzieren, da kein Gegenwert geschaffen wird.
      Dieser Umstand führt unverweigerlich zum Zusammenbruch des Finanzsystems oder zu einer starken Entwertung, um die ausufernde Geldmenge wieder in Griff zu kriegen.

      • beitlschneider

        …rückwirkend werden die Finanzerträge besteuert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Renten gekürzt werden – und rückwirkend auch die Pension von Otto Normalverbraucher. Wie man sieht, geht das ganz einfach! Und den ganz armen Rentnern gibt die SVP vielleicht halt einen oder zwei Hunderter dazu – es sind ja nicht so viele die in Frage kommen – und die sind dann auch ganz still. Wenn in der SVP von Erneuerung geredet wird, dann ist halt das gemeint, denn das ist Renzis Finanzabkommen, dem die SVP voll und ganz zugestimmt hat. Super!

        • Andreas

          Finanzerträge sollen grundsätzlich noch viel höher besteuert werden und dies bei jeder Transaktion um die ausufernden Finanzspekulationen zu minimieren.

          Du scheinst die Macht der SVP zu überschätzen, was sollen die paar Vertreter in Rom groß ausrichten?
          Sie müssen sich jemanden anschließen und deren Entscheidungen mittragen, sich zwischen alle Stühle zu setzen bringt auch niemanden etwas, außer dass sie komplett ignoriert würden.

          Die armen Rentner waren die, welche dieses nicht funktionierende System jahrzehntelang geduldet haben und nun das Geld der nächsten Generation benötigen, danke Rentner.

          • gogile

            Interessant wäre es, den Beruf von Herrn Andreas zu wissen!!!

          • Einereiner

            Andreas ist ein Mitarbeiter der SVP, der dafür bezahlt wird hier immer in deren Sinn zu schreiben.
            Wer gedacht hat, mit dem Zusatzrentenfond etwas gutes für sein eigenes Geldbörsl zu tun, war sehr dumm. Dumme Leute tun mir nicht leid.
            Die Fonds sind nur dazu da, Geld von den kleinen Leuten einzusammeln und dann mit dem Geld Investitionen zu tätigen, die dem Fondbetreibern (hier SVP-Obrigkeit) am meisten „Rendite“ bringt.

            • Buchhalter

              Einereiner, informier Dich besser über den Zusatzrentenfond. Der Dumme könntest nämlich Du selber sein, wenn Du Dich als Arbeitnehmer nicht in den Zusatzrentenfond einschreibst. Du verzichtest damit nämlich auf den Anteil, den Dein Arbeitsgeber für Dich einzahlt. Dieser Betrag ist wesentlich höher als die nun erhöhte Steuer.

            • NonsBerg

              @ Buchhalter
              Also so recht du im Moment haben magst, ich persönlich verlasse mich da nicht auf irgendwelche Fonds – schon gar nicht bei der volatilen Steuergesetzlage (heute so, morgen anders)

              Geht schon gut, wenn Werbung machen willst, aber jedem mit einer Portion GTHV (gesundem Tiroler HausVerstand) muss doch a Stall-Laterne aufgehen, wenn man scho hergeht und RÜCKWIRKEND (!!!) besteuert.

              Pragmatisch aber irgendwie wahr – aber ich werde in ein Stück Wiese investieren, auf der ich mir im Alter ein paar Erdäpfel setzen kann – und hoffe dass ich nicht zu hoch besteuert werde

              Der Ansatz von Einereiner stimmt – das Geld MUSS investiert werden, sonst würde es ja nicht „arbeiten“ und sich vermehren. Haben wir aus dem HypoAdria-Skandal und dem ganzen Banken-Skandal (Faule Kredite, Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe etcettera pp) nichts dazugelernt???

              Solange der Broker, Manager oder wie immer man die Tiere nennt, die mit UNSEREM Geld investieren nicht zur Rechenschaft zieht, sehe ich keiem Grund weiter Vertrauen in Institutionen wie Banken, Fonds, etc zu stecken. Daher wird meine Zusammenarbeit mit Banken in Zukunft auf das gesetzlich Notwendige Mindestmaß reduziert (Girokonto und kleines Sparkontokorrent für die Liquidität – fertig)

            • Einereiner

              @Buchhalter
              Frage: Wo geht der Anteil vom Arbeitgeber hin, wenn ich nicht in den Zusatzrentenfond einzahle?
              Der Arbeitgeber muss ihn nicht zahlen oder? Somit würde ich mir den vom Arbeitgeber auf meinen Lohn drauflegen lassen.

            • Andreas

              @Einereiner
              Der Arbeitgeber zahlt einen Anteil zusätzlich zum Lohn, da er dazu verpflichtet ist, ob er Dir diesen ev. auch ohne Fond auszahlen würde, solltest ihn fragen.

            • Buchhalter

              @ Nonsberg: ich will keine Werbung für den Rentenfond machen, sondern rechne, setze meinen GTHV ein, wäge ab und entscheide.
              Du investierst Dein Erspartes direkt in den Kauf einer Wiese. Das passt! Ich zahle meine bescheidenen Reserven, wie viele andere, in einen Zusatzrentenfond ein und der Verwalter des Fonds kauft eine Wiese und bewirtschaftet sie. Passt das auch für Dich?
              @Einereiner: du lässt Dir den Anteil am Zusatzrentenfond zu Lasten des Arbeitgebers von Deiner Firma auszahlen. Das passt! Ich und viele andere haben nicht die Möglichkeit mit dem Arbeitgeber darüber erfolgreich zu verhandeln und nutzen eben die gesetzlich bzw. kolliktivvertraglichen Regelungen des Zusatzrentenfonds. Passt das auch für Dich? Warum bezeichnest Du uns als dumm?

            • michl

              Buchhalter
              Es ist nichts anderes als ein Pyramidensystem.Solange eingezahlt wird und es mehr werden funktioniert das alles super.Aber die Letzten beißen die Hunde.
              Aber wer dran glaubt bitte! 🙂

            • Hubert

              @ Einereiner

              Du wirst höchstwahrscheinlich wohl recht haben. So einen Unsinn wie Andreas schreibt und die Schuld der aktuellen Zeit armen Rentnern zuzuschieben ist einfach nur noch lächerlich. Dass er sich dabei selbst disqualifiziert – übrigens wie seine Partei ja auch – scheint ihm egal zu sein, oder er gehört zu den selbsternannten „Experten“, die immer alles besser wissen und damit die derzeitige Misere wirklich hervorrufen und verteidigen.
              Naja die Welt ist eben bunt – immer noch besser, als wäre sie eintönig, oder?

          • armin

            Bleibt Ihnen Ende des Monats kein Geld übrig zum Investieren da Sie so daherreden?

            • Batman

              @Buchhalter
              So dumm kann nur ein Buchhalter sein!
              Das ganze System ist auf Sand gebaut!
              Oder glauben Sie, dass zum Schluß irgend ein Fond
              übrig bleibt? Wenn das System cracht, dann können Sie sich von den Zahlen in
              Ihren „Büchern“ ernähren. Spätestens dann werden Sie sehen, dass man Geld
              nicht essen kann!

            • Buchhalter

              @ Batman: Ich glaube nicht, dass das „System“ nur auf Sand gebaut ist und bald „crasht“. Ansonsten müsste ich jeden Cent, welchen ich in die Hand bekomme, sofort ausgeben. Ich nehme an und vertraue, dass zum Schluss die Wiese (siehe oben) bzw. die Immobilien und Firmenanteile übrig bleiben, in welche der Verwalter des Fonds die eingezahlten Gelder investiert hat. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Liegenschaften gut bewirtschaftet wurden und mein eingezahlter Anteil sogar eine Rendite getragen hat. Dabei ist mir egal, wenn der Fondsverwalter, wenn er gut gewirtschaftet hat, einen Teil der Rendite abschöpft.

            • Natürlich

              Schon haben wir den nächsten, der auf einen Blog verlinkt, der behauptet, dass die beiden rechtsextremen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt von Geheimdienst, Polizei usw. ermordet wurden, dass ihnen mittels gepflanzter Beweise Verbrechen in die Schuhe geschoben wurde, die sie nicht begangen haben, um einen “NSU” zu erfinden, dass damit das “Merkel-Regime” Verbrechen, die in Wirklichkeit von Ausländern begangen wurden, dem NSU in die Schuhe schieben will… (ich höre auf, weil sonst wird mir schlecht).

              Ja, wer auf solche Blogs verlinkt, der hat sich selbst diskreditiert.

              Beitrag vom 25. September 2014
              Ich werde hier mit Sicherheit auf keine rechtsextremen Blogs verlinken.

          • Gregory

            Andreas, wir haben auch als Junge die Renten derjenigen, die in Pension gegangen sind, finanziert. Das war früher nicht leichter als jetzt, im Gegenteil. weil manche Leute sehr früh und mit wenigen Beitragsjahren in Pesnion gegangen sind. Und wer hat dieses System immer unterstützt? Nämlich diejenigen, die immer jene gewählt haben, die dieses System der Bereicherung Weniger dauernd noch ausgebaut und verfeinert haben, anstatt jene, die Alternativen propagiert haben, die mehr Ausgleich und Grundlagen für die Allgemeinheit hätten schaffen können. Weil auch viele Wähler nur Egoisten sind und glauben immer unter den großen Haufen kriechen zu müssen bis dass sie selber und mit Schmerzen merken, dass sie von denen ausgebeutet werden. Immer nur ein paar wenige, scheinbar Mächtige agieren zu lassen und an die bei der Wahl das Hirn abzugeben, anstatt selber zu denken und zu agieren, ist und war immer schon gefährlich und meist darauf ausgerichtet, den Kürzeren zu ziehen. Nur erkennen das leider viele nicht oder sind es zu bequem das zu verfolgen.

            • Andreas

              Aufgrund der Altersstruktur war es früher einfacher die Renten zu finanzieren, auch wenn Sie annehmen es wäre anders.

              Das derzeitige System ist langfristig nicht finanzierbar und eigentlich gebe ich auch nicht den derzeitigen Rentnern die Schuld, nur sollten diese sich bewusst sein, dass sie teilweise auf Kosten der zukünftigen Generation leben und sich mit ihren Forderungen ab und zu etwas zurückhalten.

              Auch die Mindestrentner, welche ein Leben lang schwarz gearbeitet haben und jetzt darüber jammern, wie wenig sie bekommen, sind nicht wirklich meine Freunde.

            • guy fawkes

              @ Andreas
              Wenn du mit dem derzeitigen Sytem die gesetzliche Rente bzw das Umlagesystem meinst, dann muss ich dir entschieden widersprechen: die ist nämlich das einzige System das jemals funktioniert hat und funktionieren wird. Volkswirtschaftlich ist es eben so dass immer die aktuell arbeitende Bevölkerung die nicht arbeitende Bevölkerung miterhalten muss – dabei ist es völlig egal über wieviel Geld die nicht arbeitende Bevölkerung verfügt – Geld kann man nämlich bekanntlich nicht essen. Es ist für die arbeitende Bevölkerung („die Jungen“) sogar schädlich wenn die nicht arbeitende Bevölkerung („die Rentner/Alten“) über große Guthaben verfügt. Die Jungen müssen die Alten sowieso erhalten, die Guthaben sind dann noch zusätzliche Ansprüche der Alten an die Jungen, Waren und Dienstleistungen für sie bereitzustellen. Die Folge ist dass die Jungen vermehrt für die Alten arbeiten müssen und sich der Wohlstand weiter von den Jungen zu den Alten verlagert (irgendwann könnte es dann damit enden dass die Jungen nicht mehr mitspielen). Fazit: private kapitalgedeckte Altervorsorge ist volkswirtschaftlicher Nonsens und wird nur im Interesse der Versicherungswirtschaft zu Lasten der gesetztlichen Rente gefördert.

              Das demografische Problem des Umlagesystems muss eben über mehr Geburten, Zuwanderung (ist mir schon klar dass nicht jeder dafür ist – aber wenn eine Gesellschaft selbst zu wenig Kinder kriegt…) und/oder Steuern (vorzugshalber Steuern auf Wertschöpfung von Arbeit aus Maschinen für welche sich die Unternehmer die Sozialbeiträge/Pensionsabgaben sparen) in den Griff gekriegt werden. Ausserdem muss dringend eine Höchstgrenze für Renten eingeführt werden (wie in der Schweiz).

            • Andreas

              Eigentlich habe ich es schon so gemeint wie Du es beschrieben hast.
              Die Problematik sehe ich darin, dass jeder Einzahler für immer mehr Rentner zu sorgen hat, was sich durch die Veränderung der Alterstruktur und anderer Faktoren zwangsläufig ergibt.

              Warum Du annimmst, dass dies auch in Zukunft funktionieren wird, verstehe ich aber nicht ganz, bist ein Anhänger von Dr. Norbert Blüm? 🙂

            • guy fawkes

              Das demografische Problem des Umlagesystems leugne ich ja gar nicht – siehe zweiter Absatz.
              Prinzipiell gehe ich davon aus, dass auch aufgrund der technologischen Entwicklung/Möglichkeiten es kein Problem ist eine alternde Gesellschaft auch mit weniger Anteil an arbeitenden Personen zu erhalten (zB die Produktion von genügend Lebensmitteln sollte kein Problem darstellen; Industrie kommt mit weiterer Automatisierung auch mit weniger Arbeitern aus). Das Problem ist weniger dass nicht genügend Ressourcen vorhanden sind, sondern wie diese verteilt werden bzw dass eine bestimmte Bevölkerungsschicht diese vorwiegend für sich und ihre Zwecke beansprucht.

              Ausserdem wird die „Erste Welt“ einige der demografischen Probleme noch einige Zeit in die „Dritte Welt“ exportieren können: zB „badante“/billige Arbeitskräfte für die Versorgung Pflegebedürftiger oder „Ausreise“ von Pflegebedürftigen in andere Länder (zB Philippinen/Thailand usw) wo diese dann für wenig Euro/Dollar versorgt werden (man kann dies auch Ausbeutung nennen). So lange die Währungen der „Ersten Welt“ die Weltwirtschaft dominieren, wird dies auch noch weitergehen und zunehmen.

          • guy fawkes

            @ Andreas
            Bin grundsätzlich derselben Meinung. Allerdings sollten nicht nur die Finanzerträge sondern sämtliche Erträge die nicht aus eigener Arbeit kommen höher besteuert werden: also sämtliche Kapitalerträge wie zB Beteiligungen an Kapitalgesellschaften und vor Allem Mieterträge. Dass die Steuergesetzgebung aber gemacht wird um die Reichen reicher zu machen sieht man zB an der sogenannten „cedolare secca“: Mieterträge müssen teilweise mit lediglich 15% (und nicht mit dem progressiven Steuersatz) besteuert werden. Da es genügend Personen gibt die 20, 50 oder auch mehr als 100 Wohnungen besitzen kann man sich vorstellen für wen/weshalb diese Regelung erfunden wurde.

            • Andreas

              Miete sehe ich etwas anders, da ich um etwas vermieten zu können, vorher investieren muss und eine Art „Dienstleistung“ zur Verfügung stelle, der Vermieter bietet einen Gegenwert an.

              Größere Erbschaften sollten hoch versteuert, da sonst die Superreichen auch die nächsten 2.000 Jahre unter sich bleiben werden.

      • Özlem

        Andreas, das All-Round-Genie vom Dienst hat sein Statement abgegeben. Plappert jeden Morgen irgendetwas nach, wie die Pfarrer ein Leben lang, trinkst du auch Weißwein dazu?

      • Hans Spiluck

        Geld generiert Geld

        „Es gibt heute etwas höchst unnatürliches in der sozialen Ordnung. Das besteht darin, dass das Geld sich vermehrt, wenn man es bloß hat. Man legt es auf eine Bank und bekommt Zinsen. Das ist das unnatürlichste, was es geben kann. Es ist eigentlich ein bloßer Unsinn. Man tut garnichts, man legt sein Geld auf die Bank, das man vielleicht auch nicht erarbeitet hat, sondern ererbt hat, und bekommt Zinsen.“
        Rudolf Steiner (*1861, †1925), österr. Pädagoge und Philosoph, Begründer der Anthroposophie
         
        „Sie wissen ja, daß es Zeiten gegeben hat, in denen das Zinsnehmen für Geliehenes als unmoralisch galt. Und es galt nur als moralisch, zinslos zu leihen.“
        Rudolf Steiner (*1861, †1925), österr. Pädagoge und Philosoph, Begründer der Anthroposophie

        • NonsBerg

          Soooo unnatürlich ist es auch wieder nicht…!!

          Und ich kanns dir belegen…!!! Ohne irgendwen zu zitieren, sondern einfach meinen GTHV verwendend 😉

          Ein Wald hat in Südtirol durchschnittlich um die 2 fm/ha Holzzuwachs im Jahr (ohne dass du groß was dafür tun musst, darst halt net zu faul sein, es zu schlägern *ggg* – aktuell – laut http://www.wald-prinz.de/holzpreise-und-holzpreisentwicklung-fichte/383 liegt der Preis für Fichte zwischen 46 – 108 Euro/fm (je nach Qualität –

          Ausser dem Durchforsten (durch welche ja auch ein gewisser Ertrag erwirtschaftet wird, der zumindest die Kosten deckt) ist net viel zu tun.

          Also es gibt die „Zinsen“ auch in Natura… Also….!!!!

          Selbiges könnte man auch für Wasser-Wind- und Sonnenkraftanlagen sehen 😉

          • guy fawkes

            Das Wachstum des Waldes ist allerdings durch den verfügbaren Platz beschränkt – das Wachstum des Geldvermögens bzw besser gesagt der Schulden durch Zinseszinsen hingegen…..?

            • Batman

              Eben, die Bäume wachsen nicht in den Himmel, aber die Schulden wachsen und wachsen, wie die Geldvermögen der Reichen.

          • Batman

            Ein leistungsloses Einkommen scheint es aber in deinem Wald nicht zu geben, so wie es beim Geld der Fall ist, wo man OHNE zu arbeiten immer reicher wird. Wo nimmst du das Geld für die Maschinen her, damit du das Holz aus dem Wald bekommst?
            Von der Bank für Zinsen? Dein GTHV hat dich wohl etwas im Stich gelassen!

          • Andreas

            @NonsBerg
            Der Ertrag ohne Abzug der Kosten wär also ca. 200 Euro je ha, ohne dass der Bestand sich vermindert.

            Hättest Du den Wald kaufen müssen, würde Dein investiertes Kapital nicht mal in 1.000 Jahren Rendite abwerfen, Du wärst Waldbesitzer, würdest aber jährlich Verluste schreiben.

    • unglaublich

      Der Wertzuwachs des Zusatzrentenfonds, der eine kleine Aufbesserung der immer magereren Staatsrente bewirken sollte, wird nun gleich fast doppelt so hoch besteuert. Noch dazu kommt eine höhere Besteuerung der Abfertigung.
      Wann werden Politiker, Manager und Führungskräfte für das zahlen, was sie angerichtet haben und für was sie so gut bezahlt wurden, weil sie ja die Verantwortung tragen mussten. Nur, WELCHE VERANTWORTUNG?
      Die so hoch gelobte Leistungsgesellschaft gibt es nicht, wenn es sie gäbe, wären Politiker, und andere Wirtschaftsmacher von der Sozialhilfe abhängig.

    • . . .

      @Andreas
      Nichts für Ungut, ich stelle mich dir, laut deinen Aussagen zu allen Themen so vor:

      Unverschämt attraktiver Mittvierziger. Zwei, drei Doktortitel, dazu noch einige Ehrenhalber.
      Extrem erfolgreich in deinen verschiedenen Berufen, die du alle mit links ausführst.
      Hast daheim eine schöne Villa, eigenhändig erbaut. Sämtliche Frauen träumen des Nachts von dir, du aber bleibst der einen treu,einer unglaublich perfekten Frau mit 5 tollen Kinder (3 Buben, 2 Mädchen), denen du eigenhändig auf die Welt geholfen hast. Erziehen tust du sie zuhause, du weißt ja mehr als die Lehrer, bist ja Pädagoge.
      Die Haare schneidest du dir selber, das Auto reparierst du auch.
      Chefs der erfolgreichsten Unternehmen fragen dich um Rat, neulich soll Renzi bei dir angerufen haben.
      Und du bist Meinungsbildner unter den Kommentatoren der TZ.

      • . . .

        Achja, und dein größter Fan heißt Franz
        🙂

      • Andreas

        🙂 der ist gut, schließt Du eigentlich von Dir auf andere?

        Wie langweilig wäre es eigentlich, wenn alle gleicher Meinung wären?
        Ich versuche meine Meinung wenigstens meistens irgendwie zu begründen, was bei einigen anderen nicht unbedingt der Fall ist.
        Warum widerlegst Du mir nicht einfach meine Meinung, wenn ich so im Unrecht bin?

        • . . .

          Hab nicht gesagt, dass du im Unrecht bist. Wollt nur sagen, wie ich dich sehe. Spaßeshalber.
          Was Steuern betrifft, vertrete ich Keynes
          Der Mensch soll nicht ständig kurz vor dem Verbluten gehalten werden.
          Zur Wirtschaftskrise gehören Steuersenkungen. Meine Meinung.

    • PROF:

      S,strichl hatte heut Nacht einen schönen Traum, zudem einen ganz interessanten.
      Hoffentlich hat er beim aufwachen nicht um sich geschlagen.

      • Franz

        Na ja, mit ein bisschen Gras vor dem schlafen gehen träumt S’Strichl wahrscheinlich von M5s Abgeordneten Carlo Sibilia und wie er diesen bei seinen Vorschlägen unterstützen könnte ,bezüglich „ M5s, Carlo Sibilia: „Legalizzare i matrimoni di gruppo e tra specie diverse. Purché consenzienti“
        Nur morgens ist S’Strichl dann ziemlich verwirrt und schreibt ziemlich dummes Zeug.weil er mit der realen Welt nicht zurecht kommt.

    • Batman

      Unsere Politiker lassen das idiotische System einfach weiterlaufen, obwohl sie eigentlich
      wissen müßten, dass man die Staatsschulden nicht zurückbezahlen kann. Wenn sie Geld
      brauchen holen sie es einfach bei den Bürgern, mittels Steuererhöhungen oder durch
      Einführung einer neuen Steuer.

      „Ich habe noch nie jemanden gesehen, der durch Logik und Verstand begründen konnte, weshalb die Regierung ihr eigenes Geld leihen sollte… Ich glaube die Zeit wird kommen, in der die Leute fordern werden, dass dies geändert wird.Ich glaube in diesem Land wird die Zeit kommen, in der sogar Sie, mich und alle anderen mit dem Kongress verbundenen Leute beschuldigen werden, die nichts getan und zugesehen haben, während dieses idiotische System weiterlief.“
      Wright Patman (*1893, †1976), US Kongress-Abgeordneter 1928-1976 (Demokrat), Vorsitzender des Kommittees für Bankwesen und Währung 1963-1975, Film „Money as Debt“ (Paul Grignon)
       

    • Gynne

      Ist ja typisch Italien . Erst geben Sie dir ein kleines Zuckerle und im gleichen Atemzug nimmt er dir wieder das doppelte weg . Und so einen Staat unterstützen unsere Scheinheiligen Politiker.
      Na ja denn kann es ja Schei… egal sein ob die Leute über die runden kommen . Hauptsache sie kassieren weiterhin EU weit die höchsten Gehälter und Privilegien . Einfach nur zum Kozzen !

      • Hans Spiluck

        Politiker reden von Reformen, aber über das Geldsystem hört man
        kein einziges Wort aus ihrem Mund.

        http://www.franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf

      • Batman

        »Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde. Bankgeschäfte wurden immer als ungerecht und sündhaft empfunden … Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen … Wenn Sie ihnen diese große Macht nehmen, dann werden alle großen Vermögen, wie z.B. meines, verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte … Aber, wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren.«

        Am treffendsten hat es Henry Ford ausgedrückt: »Gut, dass die Amerikaner unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen; denn verstünden sie es, dann hätten wir wohl eine Revolution, noch bevor der morgige Tag anbricht.«

        Begreift man dieses Bild in seiner ganzen Dimension, dann mag man die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Lage kaum glauben, aber es gibt einen Ausweg aus dem Schlamassel: Ellen Brown weist uns den Weg, wie wir unsere finanzielle Freiheit zurückerlangen.

      • Franz

        Das kommt davon weil Leute wie Du immer die falschen wählen, oder noch schlimmer nicht zur Wahl gehen.

    • Puschtra

      Die Lehrerin meiner Tochter geht im Februar in Pension. Sie ist 53 Jahre alt.
      Die meisten Politiker sind freigestellte Lehrer. Deshalb ist so etwas auch möglich.
      Diese Schmarotzer sollen sich ein anderes Volk suchen.

    • sogeatsnet

      Wer es sich leisten kann Geld herumliegen zu lassen und dafür auch noch belohnt werden möchte darf sich nicht beschweren, wenn ihm etwas vom „Ertrag“ genommen wird.
      Ich würde die sogenannten „normalen“ Kapitalerträge sogar noch höher besteuern und dafür die wirklichen Pensionsvorsorgen entlasten.

    • Franz

      Die hohe Mehrwertsteuer ist auch ein Grund für die Schere. Während für manche 22 Prozent Mwst.-IVA ein Durchlaufposten ist, ist es für die überwiegende Anzahl der Bürger eine Belastung. Die Möglichkeiten von Abschreibungen und Steuervermeidung, haben überwiegend nur jene die etwas besitzen und über entsprechendes Eigentum, Vermögen verfügen.
      Ein sehr großer Teil der Bevölkerung verarmt, während ein kleiner Teil der Unternehmen und Konzerne auf dessen Kosten lebt.
      Die Fürsten und das verarmte Volk erleben ein „Neuauflage“. Schönes 2015 mit italienischen Aussichten.

      • Franz

        @ den falschen Franz
        Diesmal ist Dein Kommentar zwar nicht einmal so schlecht, könnte ja auch von mir sein. Trotzdem soltest Du Dir endlich einen anderen Nicknamen suchen. du Dummkopf.

      • Andreas

        @falscher Franz
        Die MwSt. ist eine Endverbrauchersteuer, welche auch Du bezahlst, wenn Du der Endverbraucher bist.
        Ich denke es gibt niemanden der nie MwSt. zahlt, da Wirtschaftsberater zwar recht einfalsreich sind, doch alle Steuern kriegen auch die nicht weg. Sollte es bei Dir anders sein, schreib bitte den Namen des Wirtschaftsberaters, wäre auch interessiert…… 🙂

    • Gynne

      Freue mich schon auf auf das Kommentar vom Zeller und seinen nutzlosen Amicis. Da wird es nämlich heißen : Wir haben es geschafft das es nicht 30% oder mehr geworden sind.

    • Leo

      Ja klammert euch weiter an den walschen Staat, dann werdet ihr noch eure Wunder erleben. Kein halbwegs intelligenter Mensch kann doch glauben, dass es einmal besser wird? Es liegt an deren Mentalität, dass sie auch in Zukunft so „weiterwurschteln“. Von wegen Finanzabkommen und super Autonomie. Fakt ist: fehlende Zukunftsvisionen, aber was willst du von solchen Milbubis wie Massl und Lachhammer auch erwarten. Wenn ich die schon sehe, dann könnte ich „k….!“

    • Bernd

      Der Staat steht kurz vor dem Bankrott! Logischerweise holt er sich das Geld da wo noch eines vorhanden ist und das ist doch erst der Anfang!

      • Oberwind

        @Bernd
        und genau aus diesem Grund haben unsere politischen Nullen die Rentenvorauszahlung erfunden. Frei nach dem Motto: Was ich in Sicherheit habe, kann mir der Staat nicht mehr nehmen.

    • Armin

      Hat Italien 150 Prozent Verschuldung des BIP erreicht oder wenden die Finanzredakteure der Renzi Regierung andere Berechnungsformeln an, um die Staatsschulden zu konterkarieren?

      • Andreas

        Ob 100% oder 200%, wo liegt eigentlich der Unterschied?
        Zurückzahlen wird es sowieso niemand, weder USA, Deutschland, Japan oder Italien.

        • Jennifer

          Zurückgezahlt wurde bis jetzt immer. Leider wurden dafür neue Schulden gemacht unterm Strich also nicht zurückgezahlt. Das Minus wird sicher nie kleiner werden. Der Unterschied zwischen 100% und 200% liegt bei den Zinsen die bezahlt werden müssen.

    • Gugelhupf

      ich weiß nicht ob es in 1, 2, oder 3 Jahren passiert, es wird aber eintreffen, dieser Staat geht zu 100% pleite, und wir sind dabei, wie schön!
      Den Svp-lern und deren Wähler, die bei dieser Wurschtelei, Kuhhandel, Gepacktl oder wie man es auch immer nennen möge, brav ihre Hände in Rom (zum römischen Gruß 🙂 in die Höhe gereckt haben, anstatt die Selbstbestimmung anzustreben, geschieht es Recht!
      Leider sind wir anderen genauso betroffen, und werden genauso die Konsequenzen tragen müßen.
      Keiner der Svp Wähler wird aber je sagen können, dass das nicht vorhersehbar war, das Internet wird das Gegenteil beweisen, das Internet vergisst nie….. Also Andreas, Franz und alle anderen Totengräber Südtirols, Euch gehört die Gegenwart, aber uns gehört die Zukunft!

      • Andreas

        Ein Staat kann eigentlich nicht pleite gehen, er kann zahlungsunfähig sein.

        Um dies zu vermeiden kann ein Staat die Währung abwerten, einen Schuldenschnitt machen oder das Volk schleichend enteignen, wie es die EZB gerade vor hat.
        Letztere Variante ist die wahrscheinlichste.

        Du siehst, auch Totengräber Südtirols 🙂 haben einen Sinn für die Realität.

      • roadrunner

        Und du glaubst echt, dass wenn wir von Italien weg wären, es uns besser gehen würde?? So naiv wirst wohl nicht sein, oder doch? Die Marktschreier wären für das Zepter zu blöd und die anderen ihre Schäfchen in Sicherheit bringen.

    • Franz

      Eine Bemerkung am Rande, alle Zeitungen und Fernsehstationen dieser Welt, berichten in diesen Minuten, über den feigen Anschlag von heute 11:30 in Paris, während die Südtiroler TZ dazu schweigt. ?
      12 Tote bei Attentat auf Satire-Zeitschrift TERROR IN PARIS
      Angreifer stürmten mit zwei Kalaschnikows die Räume des islamkritischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ +++ Frankreichs Staatspräsident Hollande: „Es war ein Terroranschlag“ +++ Zeichner der Mohammed-Karikaturen unter den Opfern +++ Attentäter riefen: „Wir haben den Propheten gerächt“
      Quelle :BILD

      Mit diesen feigen Anschlag dieser ISIS- al-Qaida – Terrorosten- Mörder, von heute 11:30 in Paris wird Pegida wieder Auftrieb bekommen. Damit zeigen diese feigen Mörder wozu sie fähig sind und wo diese Islamisierung, die durch Hassprediger –Salafisten gefördert wird, hinführt.

    • Franz

      Habe davon gelesen, ein makaberer Witz, oder eine Ankündigung. kann man wohl sagen, Schreklich kann man nur sagen.
      Übrigen der Klosterschüler mit den rosa Röckchen hat mich zum Thema :“Hochnäsige Merkel“ schon mit diesen ISI -Terroristen verglichen, 🙂
      Heute ist er wieder einmal ziemlich aggressiv. 🙂

    • Oberwind

      Griechenland, wir kommen!

    • christian waschgler

      Renzi ist der gleiche Lügner und Betrüger wie alle seine Vorgänger. Italien wird immer schon von Verbrechern regiert. Die gross angekündigten „Steuersenkungen“ sind längst Steuererhöhungen gewichen und zwar um das zehnfache der versprochenen Mindersteuern. Es wird auch bei uns irgendwann einen Fall wie eben in Paris geben – jedoch ohne religiösen Hintergrund. Ehrlich gesagt wundert es mich schon dass in Italien noch nichts passiert ist. Auch der versprochene Bürokratieabbau ist „vergessen worden“ ebenso haben wir noch immer einen nutzlosen Staatspräsident mit einen Haufen Angestellten und Dienstwagen. Wir haben einen nutzlosen Senat – der grösste Teil besteht aus alten Mumien und wir haben 315 Stük davon, die USA hat deren 100. Wir haben noch immer 630 nutzlse Abgeordnete, die USA hat 435, die ab und einmal anwesend sind, viel öfter aber abwesend oder andersweitig beschäftigt. Dieser Karren steckt so tief im Dreck dass ihn niemand mehr flott bekommt und so lange mehr unterschlagen wird wie hereinkommt geht die Rechnung halt nicht auf.

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