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    Lawinentoter in Rein

    Lawinentoter in Rein

    Am Schneespitz in Rein in Taufers wurden am Dienstag drei Personen von einer Lawine verschüttet. Der 57-jähriger Hartmann Stifter aus Bruneck kam dabei ums Leben.

    Das Unglück ereignete sich gegen 12.30 Uhr.

    Eine aus rund 30 Personen bestehende Gruppe war gerade auf einer Skitour unterwegs, als sich plötzlich die Lawine löste.

    Von der Schneespitze soll zunächst eine Lawine losgegangen sein, die dann eine Kettenreaktion mit mindestens sieben weiteren Schneebrettern auslöste. Insgesamt wurden acht Tourengeher von den Lawinen verschüttet, sechs konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien, zwei Personen wurden von den Schneemassen über 300 Meter mitgerissen.

    Die große Lawinen soll eine Länge von über einem Kilometer gehabt haben und 400 Meter breit gewesen sein, berichteten Bergretter am Abend.

    Bei dem tragischen Lawinenunglück in Rein wurden zwei Personen verletzt, eine lebensgefährlich.

    Der 57-jährige Hartmann Stifter aus Bruneck, der kein Piepsgerät mit sich trug, konnte erst nach mehr als einer Stunde und nur mehr tot aus den Schneemassen befreit werden, er lag unter einer anderthalb Meter hohen Schneedecke.

    Der Schwerverletzte wurde in das Regionalkrankenhaus nach Bozen überstellt. Die anderen Tourengeher wurden mit Hubschraubern aus der Gefahrenzone gebracht.

    Hartmann Stifter war ein begeisterter Amateursportler.

    Im Einsatz waren die Rettungshubschrauber Pelikan 1 und 2, die Bergrettung, die Finanzpolizei und die Carabinieri.

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    Kommentare (1)

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    • helmut

      Bei Lawinenwarnstufe 3 bis 4 hat man grundsätzlich auf Schitouren zu verzichten.

      Dann können nämlich auch in „untypischem Gelände“ aufgrund der Schneeschicht-Struktur Bretter abgehen.

      Und ohne Pieps hat man auf gar keine Schitour zu gehen, nicht einmal, wenn das Gelände als ungefährlich erscheint und die Warnstufe niedrig ist.

      Grundsätzlich: keine Schitour ohne Pieps!
      Auch wenn man selbst nicht in eine gefährliche Situation kommt, kann es sein, dass man abseits der eigenen Route in gefährlicherem Gelände an der Suche nach anderen Personen teilnehmen soll. Suchen kann man aber nur mit Suchgerät und selbst gefährdet ist man dann auch noch.

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