Du befindest dich hier: Home » Politik » Übermalte Plakate

    Übermalte Plakate

    Übermalte Plakate

    Der Südtiroler Heimatbund (SHB) bedankt sich bei der Gemeinde Bozen für die Übermalung der Plakate der neufaschistischen Casapound.

    Wie von vielen Medien berichtet, hatte der SHB bereits am 23. Dezember den Bürgermeister Luigi Spagnolli auf die Plakate, die widerrechtlich auf einer Wand eines Mehrfamilienhauses in der Parmastraße angebracht waren, hingewiesen. Nun wurden die rassistischen Plakate mit weißer Farbe übermalen.

    „Bozen ist bereits mit vielen faschistischen und anarchistischen Parolen auf Mauern, Briefkästen und Stromverteilern verschandelt. Wenn auch noch eine wilde Plakatiererei zugelassen werden würde, wäre es nur eine Frage der Zeit und die Landeshauptstadt würde wie Neapel aussehen. Deshalb war es notwendig, dass die Gemeinde nach der Meldung durch den SHB eingeschritten ist“, so SHB-Obmann Roland Lang.

    „Es bleibt zu hoffen, dass die Gemeinde dann Casapound eine gesalzene Rechnung für das Übermalen und der, nach den Feiertagen, notwendigen Reinigung der Mauer von Papier und Kleister, präsentieren wird.“

    Clip to Evernote

    Kommentare (14)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Wilma

      Diese gleichgesinnten Bruderschaften spielen miteinander auf ihre Art.

    • lukas

      In Deutschland wäre eine offen faschistische Organisation wie Casapound längst verboten. Warum wird sie bei uns eigentlich nach wie vor geduldet und nicht einmal die Pseudo-Antifaschisten der Grünen kümmern sich darum??

      • paradua

        ich frage mich, was ist der unterschied zwischen casapound und einigen sehr breit akzeptierten ultra-deutsch/tirolpatriotischen bewegungen in südtirol? vielleicht sollten letztere froh sein, dass erstere exisitieren dürfen.

        • Tirola Bua

          Also ist nach deiner Logik: Faschismus=Ultra-Deutsch/Tirolpatriotische Bewegung

          • Natürlich

            Auf jeden Fall hat die Südtiroler Freiheit und der Vorsitzende des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, keine Berührungsängste mit Rechtsextremisten.

            FF 11 vom 12. März 2009 über eine Broschüre der STF:
            Für den Inhalt der Broschüre „Tirol: Gegen Faschismus und Nazismus“ zeichnet der einschlägige Rechte Peter Kienesberger verantwortlich. Die Broschüre kann über die Internetseite der Süd-Tiroler Freiheit bestellt werden.

            Peter Kienesberger ist Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Brixia und Mitinitiator der NDP, die in Österreich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verboten wurde.

            —————

            Keine Berührungsängste mit Helmut Golowitsch, ebenfalls Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Brixia und Mitglied der oben angesprochenen NDP

            suedtiroler-freiheit.com/19-mai-2009-vorstellung-des-buches-fur-die-heimat-kein-opfer-zu-schwer/

            • Tirola Bua

              Dann erklär mal den Hintergrund bei diesen beiden Veranstaltungen. Verehren die dort Hitler und hetzen gegen Juden?

            • Natürlich

              Ich habe geschrieben, dass die Südtiroler Freiheit und der Vorsitzende des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, keine Berührungsängste mit Rechtsextremisten haben, wo sie doch immer von sich behaupten so tolle Antifaschisten zu sein. Über Hitlerverehrung und Judenhetze habe ich kein Wort verloren.

              Wer lesen kann, ist eben klar im Vorteil.

              Oder ist Tirola Bua etwa der Meinung, dass es sich bei der NDP um keine rechtsextreme Partei handelt?

            • Peter

              Wer hat Berührungsängste mit italienischen Faschisten? Niemand, weil das in Italien als ganz normal angesehen wird?

            • Natürlich

              „Wer hat Berührungsängste mit italienischen Faschisten? Niemand, weil das in Italien als ganz normal angesehen wird?“

              Und das macht die Tatsache, dass die Südtiroler Freiheit und der Vorsitzende des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, keine Berührungsängste mit Rechtsextremisten haben, besser oder wie darf ich das verstehen?

      • Amigo

        @Lukas
        Es gibt seit Jahren eine Bewegung: Die ANTIFA! Und die ist sehr rührig! Doch ist es so,( und dass in JEDEM westlichen Land), dass die Rechte immer und überall mit Samthandschuhen angefasst wird. Krassestes Beispiel: Voriges Jahr in Deutschland mit NSU! Bitte reden Sie keinen Scheiß und schieben Sie nicht den Grünen den schwarzen Peter zu. Was tun Sie dagegen? Große Klappe und nix dahinter! Oder Was??

      • Christian

        Herr Lukas sie haben sehr treffend auf die straffreie Glorifizierung der Faschisten in Italien hin gewiesen. Entweder die wenigsten Italiener wissen über ihre Geschichte und den italienischen Faschismus bescheid oder sie haben mit dem Faschismus ihre Freude.

      • Peter

        Ich habe den Eindruck, in Italien werden faschistische Organisationen eher geschützt und gefördert.

    • Wastl

      Spätestens bei der nächsten Pegida-Demo werden Heimatbund, Süd-Tiroler Freiheit, Brennerbasisdemokratie, Schützen, Freiheitliche und CasaPound sicher zusammenfinden und Hand-in-Hand marschieren.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen