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    Die Frau des Jahres

    Martha Stocker hat mit ihren Reformplänen polarisiert – für die einen ist sie die Totengräberin der Kleinspitäler, für die anderen die eiserne Lady, die Probleme löst und nicht schönredet.

    von Artur Oberhofer

    Es stört sie keineswegs, mit Margareth Thatcher verglichen zu werden. Im Gegenteil. Martha Stocker kokettiert inzwischen mit dem Image der „eisernen Lady“, sie zelebriert dieses Charakterbild, weil sie weiß: Neid muss man sich hart erarbeiten.

    Thatcher-Zitate wie: „Es ist nicht Sache eines Politikers, allen zu gefallen“ könnten von Martha Stocker stammen.

    Martha Stocker ist ohne Zweifel die (politische) Frau des Jahres 2014. Sie hat insbesondere mit ihren Reformplänen im Gesundheitsbereich polarisiert. Martha Stocker ist für die einen die Totengräberin der Kleinspitäler, für die anderen die beinharte Macherin, die sich in Arno Kompatschers Kabinett der Zauderer, Schön- und Vielredner wohltuend abhebt – weil sie Probleme anpackt und nicht auf die lange Bank schiebt.

    Es ist kein Zufall, dass Arno Kompatscher die 1954 im Sternzeichen des Widders geborene Martha Stocker mit der gleichwohl schwierigsten wie undankbarsten politischen Aufgabe zwangsbeglückt hat. Martha Stocker wäre viel, viel lieber Bildungs- und Kulturlandesrätin geworden.

    Doch als absolut loyale und disziplinierte (Partei-)Soldatin, die sie zeit ihres politischen Lebens immer war, hat Martha Stocker die Kröte geschluckt – und ist die vom Landeshauptmann verordnete Zwangsehe mit einem großen, aber undankbaren Ressort eingegangen.

    Allein schon ihrer medialen Omnipräsenz wegen steht Martha Stocker der Titel „Frau des Jahres“ zu.

    Nach ihrem ausgezeichneten Vorzugsstimmenergebnis bei den Landtagswahlen 2013 (über 21.000 Stimmen und Rang 4 auf der SVP-Liste) war klar, dass sie ein Super-Ressort bekommen würde. Arno Kompatscher hat Martha Stocker dann unter dem klingenden Sammelbegriff „Ressort für Wohlfahrt“ einen Riesen-Verantwortungsbereich zugewiesen: Gesundheit und Sport, Sozialwesen und Arbeit.

    Es kam bereits mehrmals vor, dass Martha Stocker in einer einzigen Nachrichtensendung vier Mal in Ton und/oder Bild „erschien“. Martha Stocker – die Frau fürs Grobe. Überall wo ein Rauch aufgeht, ist die Stocker (zuständig).

    Wenn es um die Daten zu den HIV-Neuinfektionen geht, ist sie die politisch Verantwortliche, wenn die Mindestrentner über ihre mageren Pensionen klagen oder die Sozialverbände schimpfen, weil ihnen die öffentlichen Beiträge gekürzt werden, ist Martha Stocker die Adressatin. Wenn es um den Doping-Fall Taschler oder um gestrichene Beiträge für Sportvereine geht, ist Martha Stockers Meinung als Sport-Landesrätin gefragt.

    Und wenn in Südtirol wieder einmal ein größeres Unternehmen schließt oder Mitarbeiter entlässt, muss Martha Stocker als Landesrätin für Arbeit in den Ring steigen, Trost spenden und den Eindruck vermitteln, die Politik habe alles im Griff.

    Martha Stocker begann ihre politische Karriere in den kulturpolitischen Vorhöfen der Macht. Die Oberschullehrerin aus Kematen in Taufers fuhr von Beginn an einen eigenwilligen Kurs: Martha Stocker profilierte sich als Volkstumspolitikerin mit einer starken kulturellen (und bildungspolitischen) Schlagseite. Den Grünen war die Kulturpolitikerin Martha Stocker immer zu rechts, aber sie schätzten ihre Klugheit.

    Den Rechten wiederum war Stocker zu pragmatisch.

    Martha Stocker schuf sich, fernab der parteiinternen Lobbys und mit viel Fleiß, ihre eigene politische Daseinsberechtigung: Die Marke Stocker steht für politische Leidenschaft, für Verlässlichkeit – auch für Herzlichkeit. Legendär sind Martha Stockers handgeschriebene Weihnachtsglückwünsche.

    Weil ihr, ähnlich wie Eva Klotz, die positiven Tugenden des Idealismus und der Uneigennützigkeit anhaften, ist Martha Stocker vom Politiker-Rentenskandal nur gestreift worden – obwohl Insider um ihre Nähe zu Gottfried Tappeiner und anderen ArchitektInnen des unseligen Gesetzes wissen.

    Martha Stocker arbeitete sich zu einer politischen Ich AG hoch. Der Gesellschaftszweck: Hart aber herzlich.

    Martha Stocker ist eine Grenzgängerin. Das war sie als Kettenraucherin, das ist sie als Politikerin.

    Als ihr der liebe Gott – ausgerechnet auf dem Jakobsweg! – eine Warnung in Gestalt eines Magendurchbruchs schickte, gab sie das Rauchen auf – aber nicht die Politik. Die Enttäuschung, nicht das Kultur-Ressort zu bekommen, hat sie geschwind überwunden. Indem sie sich mit Arbeit zuschüttete.

    Martha Stocker kniete sich nach ihrer Ernennung zur Gesundheits- und Soziallandesrätin in ihren neuen Job hinein. Ihr war bewusst: Die Reform, die ihr Vorgänger Richard Theiner so elegant ausgesessen hat, weil er sich nicht selbst das politische Grab schaufeln wollte, würde sie nun durchziehen müssen.

    Martha Stocker hat wochenlang Akten gewälzt, sie hat studiert, bis sie wusste, was richtig ist.

    Jawohl. „Ich mache das, was richtig ist.“ Das ist Martha Stockers politisches Leitmotiv. Seit jeher.

    Sie ist Überzeugungstäterin. Wenn sie von einer Idee oder von einem Projekt überzeugt ist, dann zieht Martha Stocker dies durch. Ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ein einschneidendes Ereignis waren für Martha Stocker die „Mahnwachen“ in Sterzing und in Innichen. In Sterzing musste sie sich auf übelste Art und Weise beschimpfen lassen. Aber noch mehr schmerzte Martha Stocker der Umstand, dass Eltern ihre Kinder und sogar Behinderte im Rollstuhl vorgeschoben haben.

    In Sterzing zog sich Martha Stocker fünf Minuten lang in ein Zimmer zurück, engste Vertraute berichten, dass die Landesrätin geweint habe. So fertig sei sie gewesen. Sie selbst dementiert im Nachhinein die Tränen, sie sagt, sie habe „nur ein bisserl durchschnaufen“ müssen.

    Doch nach Sterzing war plötzlich alles anders.

    Die Stimmung im Lande war irgendwie gekippt. Die Wut-Orgie hatte einen Solidarisierungseffekt (zugunsten von Martha Stocker) zur Folge. Kritik gehe schon gut, so die vorherrschende Meinung, aber die Landesrätin als „H …“ zu verunglimpfen, das gehe zu weit. Die Art und Weise, wie Martha Stocker den Wutbürgern gegenübergetreten ist, hat ihr viele Sympathien eingebracht.

    Und urplötzlich wechselte auch das Tagblatt der Südtiroler die Fronten. Die „Dolomiten“ unterstützen seither die Stocker-Reform voll. Martha Stocker ist eine begnadete Netzwerkerin. Der Kehrtwende des Tagblattes liegt ein geheimes Woman-Agreement zugrunde– „Martha mit Martha“, so lautet die Formel, die aus dem Weinbergweg kolportiert wird.

    Martha Stockers mütterliche Freundin Martha Ebner hat durchgesetzt, dass die Zeitung die Stocker-Reform unterstützt.

    Martha Stocker sagt dazu nichts. „Martha und Martha? Ach so?! Das sagt man?“

    An Martha Stocker haben sich bereits viele männliche Kollegen die Zähne ausgebissen. Werner Tschurtschenthaler, der Bürgermeister von Innichen, nannte Stocker mehrmals ein „stures Weib“, in der Meinung, er könne ihr die Schneid abkaufen.

    Aber auch er konzediert inzwischen: Martha Stocker habe Stehvermögen, sie sei kompetent. In der Peripherie hat man sich wohl oder übel damit abgefunden, dass die Geburtenabteilungen geschlossen werden.

    Indirekt wird „die Martha“, wie sie innerhalb der Partei gerufen wird, nun zur Belastungsprobe für eine Männer-Freundschaft – jene zwischen Arno Kompatscher und Philipp Achammer.

    Während Arno Kompatscher (als Wirtschafts-Landesrat) die Reformpläne Stockers voll und ganz unterstützt, dies aus Opportunitätsgründen nur nicht so laut sagt, hat SVP-Chef Philipp Achammer längst kalte Füße bekommen.

    Es könnten, in den nächsten Wochen, zwei verschiedene Auffassungen von Politik-Machen zusammenprallen. Da ist auf der einen Seite Martha Stocker, die – wie weiland eine Margareth Thatcher – ein Projekt, von dem sie hundertprozentig überzeugt ist, k knallhart durchzieht, auch wenn es nicht allen gefällt.

    Margareth Thatcher hatte gesagt: „Es ist nicht Sache eines Politikers, allen zu gefallen.“

    Auf der anderen Seite steht Philipp Achammer, der viel harmoniebedürftiger ist als Martha Stocker, der mit den Maikäfern stundenlang über Transparenz und Seelenleben diskutieren könnte, wenn denn die Käfer wahlberechtigt wären.

    Philipp Achammer fürchtet sich vor dem Aktionismus der Martha Stocker und wird sie als Parteichef beknien, sie möge doch einen Plan B finden, damit er, der Parteichef, seine Leute bis nach den Gemeinderatswahlen bei Laune halten kann.

    Es wird spannend sein zu beobachten, inwieweit Arno Kompatscher und Philipp Achammer die eiserne Lady tun und walten lassen. Es wird spannend sein zu sehen, wie der Landeshauptmann reagiert, wenn der SVP-Obmann die Landesrätin zurückpfeifen sollte.

    Martha Stocker hat bereits klargestellt: Sie habe „einen klaren Auftrag“ (von Kompatscher) und „einen langen Atem“.

    Wer den Widder in Martha Stocker kennt, der weiß, dass dies mehr als nur eine Drohung ist.

    Margareth Thatcher hat die Kunst des Wartens auf den richtigen Augenblick so formuliert: „Ich bin außerordentlich geduldig – vorausgesetzt, ich bekomme am Ende, was ich will.“

    Der Satz könnte von Martha Stocker stammen.

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    Kommentare (100)

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    • Steve

      Go Martha go!!
      Probleme muss man anpacken den Nikloluis spielen kann jeder!!

      • Herbert

        Die Wahl ist wohl eher Ausdruck der Netzwerkarbeit von Frau Stocker. Wenn man über Seilschaften/ Freundschaften die Berichterstattung in den Medien beeinflusst so erinnert dies sehr stark an jenen politischen Stil der eigentlich vorbei sein sollte. Keine Spur also von Erneuerung. Sehr fragwürdig bleibt auch ob Kampagnen-Jornalismus, welcher mit dieser Ernennung von LR Stocker zu Südtirolerin des Jahres seinen absurden Höhepunkt gefunden scheint, einer reifen demokratischen Diskussion nützt, oder nur eine Machtdemonstration der Mediengiganten unseres Landes darstellt.

        • Steve

          Bla bla bla!!!
          Der Neid ist a Luder gell ;-))

        • Bernd

          Treffender könnte man es nicht analysieren!

        • Erich

          Frau Stocker hat viele Menschen auf die „Barrikaden“ gebracht.
          Das hat noch niemand geschafft. Stocker zeigt in und mit ihrem Verhalten wo sie politisch stehen geblieben ist, in einer „Herrschaftsdemokratie“. Wo bleibt die versprochene „Vollautonomie“ Frau Stocker? Wo ein kleiner Ansatz eines Wahlversprechens?
          Mit Verlaub, der Vergleich mit Frau Thatcher ist totaler „Blödsinn“, die sich selbst der billigste „Journalismus“ kaum erlauben kann.

      • merri

        Stocker verschwinde. lieber heute alls morgen ?Pensplan
        konse mitnehm. die Gsichter konn i nimmer segn .

      • Peter

        Seit wann werden „Sturschädl“ mit eisern betitelt?

    • Andreas

      Auch mal was Neues, wenn Oberhofer ein Loblied auf eine SVP Politikerin singt.

      Stocker hat das, wie ein großer Philisoph mal sagte „Eier, wir brauchen Eier“ (Oliver Kahn), was den männlichen SVP Politikern augenscheinlich fehlt.

      Man kann gegen ihre Maßnahmen sein, doch Standfestigkeit und Glaubwùrdigkeit kann man ihr nicht absprechen.

      Es spricht nicht grad für die Sterzinger, wenn die Veranstaltung so ausgeartet ist.
      Anscheinend nehmen aber manche an, dass Politiker vogelfrei sind und sie im Sinne der Mehrheit sprechen, wenn sie Politiker aufs Übelste beschimpfen.

      Hat Achammerle überhaupt die Macht die Stocker zurückzupfeifen?
      Wenn ja, würde er oder Kompatscher es machen, würde die SVP ihren Rest an Glaubwürdigkeit auch noch verlieren. Das Duo Infernale der SVP lockt aber leider keinen Hund mehr vom Ofen hervor.
      Sollten sie sich nicht endlich darauf besinnen, die alten politischen und wirtschaftlichen Seilschaften anzugehen, werden sie in den nächsten Jahren untergehen.

      • Gugelhupf

        Sag mal Andreas, wirst Du von der Tageszeitung für deine tendenziösen Kommentare bezahlt?

        • walter

          Nein, von gewissen Kreisen der SVP! 🙂
          Viel scheint er sonst imer Leben eh nicht zu tun tu haben!
          der alte gescheiterte Pirat! 🙂

          • mutand

            erm @walter, wenn du mit gescheiterten pirat.mich, andreas mutschlechner meinst, dann kann ich dich beruhigen, ich poste nicht als „andreas“ hier, sondern entweder als mutand oder mit.meinen vollen namen, aber ich schreibe so.gut.wie nie.kommentare in tageszeitung online und lese sie nur, wenn ich.mir.mal.die diskussionskultur.des deutschsprachigen suedtirols antun moechte.
            was meine gescheiterte.existenz betrifft, erst mal abwarten bis ich unter der erde bin und dann wird der liebe gott daruebrt urteilen.
            weiterhin viel spass an der gepflegten.diskussionskultur hier auf tz online und ein gutes jahr 2015…

            • walter

              @Frandreas
              danke! jetzt bin ich mir wirklich 100% sicher daß du es wirklich bist!!!! 🙂
              und bezüglich gescheitert, das seid ihr unfähigen Piraten doch alle, vom ersten bis zum letzten!!! 🙂

            • Franz

              Walter, so langsam wird’s für Dich höchste Zeit einen Platz in der Psychiatrie zu buchen. Und lass Dich ein bisschen behandeln.
              Und mach Dir nicht zu viele Hoffnungen auf Carlo Sibilias mit seinen Vorschlägen im Parlament, daraus wird wohl nichts werden.Was übrigens -im Rahmen einer Konferenz „ Tag der Familie “ Lega Minister Maroni auch meint:
              „I gay vanno curati“: anche Maroni partecipa al convegno omofobo. Polemica al Pirellone
              «ricerca delle cause (spirituali, psicologiche, culturali, storiche) che contribuiscono alla diffusione di atteggiamenti contrari alla legge naturale, riconoscibile dalla ragione rettamente formata». L’associazione che considera l’omosessualità una malattia da curare si chiama Obiettivo Chaire e insieme con un altro gruppo tradizionalista come Alleanza Cattolica ha organizzato un convegno in occasione della Giornata per la famiglia, il 17 gennaio.
              http://milano.repubblica.it/cronaca/2015/01/03/news/milano_i_gay_vanno_curati_expo_e_regione_sponsor_del_convegno_omofobo-104193031/

            • walter

              und wieder kommt wie gerufen der Franz!! 🙂
              es ist so durchschaubar und peinlich daß es schon wieder lustig ist! 🙂

          • mutand

            nah @walter,wie du dir jetzt 100% sicher bist, dass ich etwas.mit frandreas? zu tun habe, so ist mir das zwar schleierhaft, aber wenn es dich gluecklich.macht dies zu glauben…viel.erfolg jahr 2015 und.viel.freude.an den diskussionen auf.tz online..ich bin eher auf salto.bz unterwegs,.mit.vollen namen.
            tz lese ich.nur.wenn.mir ganz langweilig is und ich mich an suedtirols dialogkultur ergoetzen moecht, wo du @walter.ein.schoenes beispiel.bist, an verstaendnisfaehigkeit, empathie, kongruenz, toleranz.und bildung..ein.tipp, vllt mal die eristischr dialektik.von schopenhauer durchlesen, dann carl rogers oder.googeln ‚die 11 todsuenden.der.kommunikation“..netiquette waer.auch nett..
            bye.bye

            • walter

              @Frandreas
              ich bin ziemlich sicher von dir hier noch sehr viel zu lesen! unter welchem Namen auch immer!!! 🙂
              Zeit hat so ein arbeitloser einsamer Mensch wie du leider viel zu viel!!! 🙂

            • Seven of Nine

              walter,

              mal ganz ernst: „Franz“ und „Andreas“ sind nicht ident.

              Franz hängt sich immer an Andreas an, weil er in ihm so ne Art Verbündeten sieht.

              Wenn du Acht gibst, Andreas kommentiert das, was Franz sagt, so gut wie nie.

              Andreas Mutschlechner hat mit den beiden nichts zu tun, ich kenne ihn persönlich.

              Du solltest aufpassen, was und wie du über A. M. schreibst, da er kein „Ghostwriter“ ist, sondern eine zuordenbare Person.

              Das kannst du jetzt glauben oder nicht, aber es ist so.

              Das ist mein letzter Kommentar zu dieser „Frandreas-Geschichte“.

            • mutand

              upps @walter, wegen ‚einsam‘ muss ich die enttäuschen. Nach einer Hochzeitsfeier eines Freundes, sitze ich nun in Dhaka auf dem Flughafen und fliege nach Kathmandu, einen weiteren Freund besuchen. Doch manchmal suche ich die ‚Einsamkeit in der Natur‘, um meinen Gedanken nachzuhängen.
              Was ‚arbeitslos‘ betrifft hast du insofern recht, dass ich momentan keiner Erwerbsarbeit nachgehe, doch sobald ich in Südtirol bin, wird sich das ändern.
              Ansonsten arbeite ich an einigen Projekten, z.B. möchte ich eine Genossenschaft gründen. Wenn es dich interessiert kannst du die Beschreibung in Englisch auf http://www.otetto.org/distidaa.pdf durchlesen. Dort findest du auch einen Link zu meinem CV.
              Mehr aus Spaß habe ich mich für einen Film beworben, weshalb ich schnell einen 30 Sekunden Video machte. Für Dich zum Lachen: http://www.otetto.org/pegasus.avi
              Zum Thema Martha Stocker: Mal sehen, wie die ‚Reform‘ dann ausfallen wird. Ich würde auf alle Fälle einige Sachen anders machen:
              1. Transparenz, die Pasdera Studie veröffentlichen, ebenso wie eine Offenlegung der Zahlen, oder habe ich das bisher übersehen
              2. Bevor eine Reform gemacht wird, sollte Martha Stocker eine genaue Analyse bzw. Diagnose machen, welche dann transparent veröffentlicht wird.
              3. ‚Eiserne Martha‘, ja, in Bezug auf Südtirol. Vor Rom kuscht sie, bzw. nimmt einen Beschluss aus Rom als Vorwand um die Geburtenabteilungen zu schließen. Wo bleibt die ‚eiserne Lady‘ gegenüber Rom ?
              4. Glaube ich nicht, dass Martha Stocker eine Ahnung von Technologie, irgendwelche Visionen oder dergleichen hätte. Soll heißen, auf die Frage was nun IBM Watson macht, wird sie keine Antwort wissen, ebensowenig was EBM ist, oder ob z.B. die Software http://health.gnu.org/ eine Lösung für die Südtiroler Sanität sein könnte, was ich ihr vor ungefähr einem Jahr vorgeschlagen habe..
              Anyway….nochmals ein gutes Jahr 2015, und wie gesagt, auf tz online poste ich mit meinen richtigen Namen oder dem Kürzel mutand, aber wenn du,@walter, weiterhin deinem Glaueb nachhängen willst, you’re welcome 🙂

            • walter

              na so ein Zufall aber auch, Seven of Nine schreibt fast das gleiche wie einige Tage zuvor Minerva!!
              ihr scheint euch ja alle gut zu kennen und den Franz und Andreas auch!!! 🙂

              ich hab von einem Ex-piraten der jetzt bei uns Bozner Grillini dabei ist einiges gehört und er hat mir es schon bestätigt. ich sage jetzt nicht womit du dich verraten hast, aber ich weiß bescheid! 🙂
              diese Spielchen hier bringen dir also rein gar nichts mehr!!!

          • F:T:.

            Ich frage mich schon lange wem dieses sinnlose Geschreibsel über ihre gegenseitigen
            Probleme und Wichtigkeiten interessiert. Dieses Forum ist dazu da sich mit Argumenten zu duellieren und nicht mit Dummheiten und Beleidigungen zu bewerfen.. Es ist mir klar dass vielfach die Intelligenz fehlt um das überhaupt zu kapieren. Aber dann sollten die, die etwas über 100 IQ haben, eben nicht antworten, dann vergeht den Dummen die Lust.

      • Christian

        Ihre Analyse eine Hypothese, die keiner seriösen Prüfung stand hält?

    • . . .

      Und nichts desto trotz. Dieses Loblied is Ironie pur.
      Warum hat sie nocht bei den Politikergehältern,- und Renten so eisern gekürtzt?
      Achsoooo, Eigeninteresse.
      Nein, sie muss wirklich keinem gefallen. Mit dem vielen Geld kauft sie sich einfach neue Freunde.

    • Doc

      Unglaublich spannend wird das zu beobachten sein.
      Ich schätze, gar mancher Südtiroler wird um den Schlaf gebracht werden ob dieses möglichen Konfliktes zwischen Titanen.

    • Gugelhupf

      Komisch, einst war es auch die Tageszeitung die die Martha als „Hexe“ dargestellt hat, und heute wird sie in den Olymp der Politiker gehoben, ins Walhalla der Politiker Krieger… Leider haben wir keine einzige seriöse Tageszeitung in diesem heuchlerischen Land!

    • wipptoler

      Nicht eisern, denn das schmilzt das Eis, würde eher sagen stur- möchte mal wissen, wieviel diese Pasdera-Studie eigentlich kostet,-
      dann
      kann sie uns mal erzählen was uns die grossen KH kosten, mit der Studie!
      Aber mitte Januar,
      sollte ja jemand die Wahrheit dem Volk erzählen, dann schneit sicher auch bei uns!

    • Herrgott

      Die Spitäler in Sterzing und Innichen gehören sofort zugesperrt!!! Sterzing ist ein Kuhdorf, Innichen sowieso.

      • countdown

        dann sperren wir doch gleich die ganzen Kuhdörfer zu … komm, alle auf in die Megacity Bozen … wir bauen dort noch ein paar Retortensiedlungen und alle werden glücklich…

      • Erich

        Was kann aus den bestehenden Spitälern gemacht werden, um die Versorgung der Bevölkerung besser zu gewährleisten? Was kann gemacht werden, um die Menschen besser zu versorgen? Wo liegen die wirklichen Mängel in der Gesundheitsversorgung und wie können diese Mängel behoben werden?
        Das sind Fragen die sich viele Bürger jeden Tag stellen.
        Verbesserungen erwartet sich die Bevölkerung und nicht „Kahlschläge“ wie sie die italienische „Staatregierung“ verlangt. Frau Stocker bleibt ein schlechtes Beispiel in der politischen Landschaft Südtirols.

      • Peter

        Dachte angesichts der „Weihnachtspredigten“, dass Herrgott und Stocker nicht mehr zwischen Kuhdorf und Provinznest unterscheiden.

    • sterndl

      Die SVP tut gut daran, die Frau Stocker ja nicht zurūckzupfeifen.Ist die einzige, die P….
      e hat im Vergleich zu den Schönrednern. Sie soll auch die Reform ja vor den Gemeindewahlen vorstellen, das bringt Glaubwürdigkeit in eine angeschlagenen Partei.
      So schwierig die Änderungen auch sein mögen, sie sind höchst notwendig.In der Sanität ist ein Wildwuchs ohnegleichen.Theiner hat alles fallenlassen, als er Parteiobmann geworden ist.Zum Schämen. Das wollen Politiker sein?

    • countdown

      wie kann man solche Frauen zur Frau des Jahres machen und gleichzeitig den Niedergang der traditionellen Werte von Familie usw. beklagen? Kitas und Karrierefrauen sind bestimmt nicht die bewahrer traditioneller Werte. Die sollen sich mal überlegen was sie nun eigentlich wirklich wollen.

      • sterndl

        Hä? Die Frau Stocker ist ledig und hat keine Kinder.
        Welche traditionellen Werte? Ist noch nicht angekommen, dass beide Eltern arbeiten müssen, um sich die Miete und das Leben leisten zu können?

        • countdown

          das meine ich ja … sie steht mit ihren überheblichen lächeln neben ivo und spricht von der wichtigkeit der familie und deren werte und hat keine ahnung und macht letztlich was ganz anderes. ivo hat auch keine kinder … soweit jedenfalls öffentlich bekannt. die sollen endlich mit dem gesülze aufhören wenn sie in ihrer politischen realität dann ständig sachen machen die gegen das gehen wovon sie sonst so übrheilig reden…

    • buerger

      Die Frau stellt die politischen Mander locker in den Schatten.
      Hat Mut, und schaut nicht auf Parteikartlbegünstigungen und tut was zwar unbequem, aber höchst notwendig ist.

      • Erich

        Welche „Mander“ meinen sie? Ich sehe ein paar „Jünglinge“.
        Stocker verhält sich politisch äußerst ungeschickt. Kaum zu glauben, dass diese Frau bereits die vierte Legislatur im Landtag und seit einem Jahr in der Regierung sitzt.

    • Gerechtigkeit

      @Arthur Oberhofer
      Wia konn man lei an selan Scheiß schreibm? Schmomzig der gonze Svp Filz.
      Frau des Jahres konn lei jemand werden der epas fürs Volk tuat.
      Der wos sich mit insere Werte identifizieren konn.Net olm predign und olm no di gleichn Gehälter fohrn und ba ondere Leit sporn?
      ober die Martha hot jo nicht gewisst fu ihrere Rente?Bravo in olle Befühworte, es seit so eingschränkt in enkern Denkn dass sogor a jede Volksschullehrerin locht…
      und es solltet Südtiroler sein?? Lei zin schamen………

    • sepp

      stocker isch Unwort des jahres nett mehr und nett wieniger die soll ob mit seinen fabi und mayr
      die hoben die Sanität die leschten johr nieder giwirtschaften

    • Thomas Egger

      Frau Stocker ist also die Frau des Jahres.
      Hat sie eigentlich schon irgendetwas Konkretes im Sanitätswesen zusammengebracht (da gäbe es wahrlich viel zu tun) oder reicht für diese „Ehrung“ bereits ihr plumper Versuch die Peripherie sanitätspolitisch zu zerschlagen und gleichzeitig sämtliche bezüglichen Wahlversprechen ihrer Partei zu brechen?
      Hört doch endlich damit auf die Wipptaler Bevölkerung in ihrer Gesamtheit als „übelst schimpfende Menschen“ darzustellen. Die übergroße Zahl der vor dem Spital Protestierenden hat sich korrekt verhalten und mit Herzblut gegen eine Maßnahme protestiert, welche als ungerecht und entgegen den Versprechungen betrachtet wird. Die Wipptaler sind nicht besser als die Bozner, Brixner und Meraner, aber sicher auch nicht schlechter!

      • Herrgott

        Lieber Herr Egger, bitte merken Sie sich: Sterzing ist ein Kuhdorf mit 5000 Einwohnern und braucht daher kein Spital. Die Wipptaler können ruhig nach Brixen ins Spital gehen. Das Spital in Sterzing gehört zugesperrt, und zwar dalli!!!!

        • Seppl P

          Nicht mehr alle oben Hr. Herrgott? Wohl von sämtlichen guten Geistern verlassen…

        • Herbert

          @Herrgott:
          Deine Kommentare zeugen von deinem Unvermögen dich differenziert zu äußern. Die Pläne zur Ausdünnung und somit Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in diesem Land sind besorgniserregend und die Einwände von jenen die diese Reform am stärksten betrifft gerechtfertigt. Mit deinen Kommentaren begibst du dich auf eine Ebene mit den wenigen die aus Wut sich bei bestimmten Kundgebungen unangemessen ausgedrückt haben.

        • Erich

          Nehmen wir an dass Sterzing wie „Herrgott“ behauptet ein „Kuhdorf“ sei. Warum versucht Frau Stocker dem „Kuhdorf“ Sterzing die Krankenversorgung zu nehmen mit sehr fadenscheinigen Argumenten?
          Warum bevorzugen viele Südtiroler die Krankenhäuser in der Perpherie? Ein Ausbau und Spezialisierung der peripheren Krankenhäuser ist wirtschaftlich doch sinnvoller.
          Gleichzeitig von der Stärkung des ländlichen Raumes Sprechen und die wichtigsten Strukturen schließen, macht nach Frau Stocker und ihren „(Be)ratern sinn?

    • pustertal

      nur kurz….. schämen sollen sich die Bürgermeister und Möchtegern der beiden Orte. Frau Stocker ist beinahe die Einzigste die Courage und Mut aufweist und zumindest versucht ihre Arbeit so gut wie möglich zu bewältigen. Was haben ihre Vorgänger geleistet? So langsam wird sie auch mir sympathisch obwohl ich letztens die Freiheitlichen gewählt habe, was im Nachhinein wohl auch nicht ok war.

      • Herbert @ Puschtra

        Schämen für was? Das sie anderer Meinung sind, argumentieren und das tun für das sie gewählt wurden? Schämen sollen sich jene die aufgrund einseitiger Berichterstattung nur eine Seite der Medaille kennen und trotzdem herumschrei(b)en!!
        Die Einflussnahme von PolitikerInnen auf die freie Berichterstattung im Berlusconi-Stil, Kampagnenjournalismus und bewusste Weitergabe von Halbwahrheiten, dies sind Dinge die wahrlich beschämend erscheinen, oder nicht?

    • Puschtra

      Ohne die geringste Ahnung von Sanität, Pflege, Medizin, Personalführung, Management, von Ethik oder gar einer zukunftsträchtigen Vision ganz zu schweigen, hat Frau Stocker jetzt das Kommando in der Sanität an sich gerissen. Auch wenn es in Südtirol Tradition ist das Gesundheitswesen an völlig fachfremde Personen zu verteilen, hat man doch gehofft, dass jemand diese Arbeit übernimmt, der wenigstens EINE entsprechende Ausbildung hat.
      Wie bitte soll das so funktionieren? Oder ist es Absicht, um diesen ganzen Betrieb ins Chaos zu treiben um ihn zu zerschlagen?

      • Andreas

        Das Verteidigunsministerium in Deutschland wird von Ursula von der Leyen geführt, welche meines Wissens keine militärische Ausbildung hat und deren Etat über 30 Milliarden beträgt. Wollen die etwa ihr Militär ins Chaos stürzen und zerschlagen?

      • F:T:.

        Seit wann werden denn in Südtirol die politischen Ämter nach Kompetenzen vergeben ? Welche Kompetenz hatte denn ihr Vorgänger der Lehrer Theiner ? Und welche Kompetenz hat denn der
        Achammer vulgo“Maikäferflüsterer“ ? Wenn man etwas kritisert sollte man Ahnung davon haben, sonst steht man auf der gleichen Ebene der inkompetenten Politiker.

    • Hanspeter Holzer

      Da hat Herr Oberhofer eine sehr passenden Vergleich gefunden:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Thatcherismus

      Der Rest war vom Haus- und Hofreporter nicht anders zu erwarten.

    • Meranerin

      Frau Stocker mit dem Gesicht in Ihrem Alter sind Sie gestraft genug!

    • PROF:

      Wenn Thomas Egger sich fragt was Frau Stocker bis jetzt Konkretes zusammengebracht hat,so frage ich ihn, was er bis jetzt zusammengebracht hat.
      Das einzige an was ich mich erinnere ist,er hat Herrn Pöder zu einem Mandat verholfen.Im nachhinein war es das Eigentor des Jahres 2014.

    • PROF:

      @Meranerin
      Ich glaube nicht,dass sie eine Frau sind,aber mit ihrer Aussage haben sie sich selbst disqualifiziert,gehen sie zum Spiegel und betrachten sie sich genau , sollten sie doch eine Frau sein,so müssen sie einen Bart haben und Haare auf den Zähnen.

    • Walter

      Wenn jemand sich an den Martha-Pfahl anhängen lässt, so wie es den meisten SVP-Politiker ergehen wird, dann wird jeder Kommentar überflüssig. Denn was die Matha Stocker aufführt entbehrt jeden Kommentar , besser gestern von der Politik ausschließen als morgen, den durch ihr wurde und wird weiterhin ein nicht wiedergutzumachender Schaden angestellt.

    • Moni

      Sie löst gar nichts, wenn eine Sammelpartei so agiert Krankenhäuser schliesst und gleichzeitig den Flughafen ausbaut ist das keine Partei des Volkes wenn 80 Prozent dagegen sind !

    • Franz

      Walter , lass Dich behandeln, auch Lega Minister Maroni meinte im Rahmen der Konferenz „Tag der Familie „, menschen mit dieser Krankheit sollten geheilt werden, und hör nicht was Carlo Sibilia vom M5s sagt. 🙂

    • Seppl P

      Frau des Jahres???
      Wohl eher die Fehlbesetzung des Jahrhunderts! Inkompetent, stur, von mayr und fabi manipuliert und selbstgefällig…
      Der Durnwalder hat genau gewusst warum er so eine Niete nie in die Regierung genommen hat!

    • Gerechtigkeit

      @roadrunner
      Wieder a Vollpfosten, wenns richtig gschriebm isch?

    • Moni

      Herr Oberhofer meinen sie das Ernst was Sie hier schreiben? Ich hoffe nicht

    • Seven of Nine

      Gut geschriebener Artikel.

      Mehr davon! 🙂

    • Mafalda

      Die Stocker ist eine der dienst-ältesten Lokal-Politikerinnen und wäre als solche schon lange auszutauschen gewesen. Sie hat die 2×5 Jahre in der Politik schon längst überschritten. Die Zeit zurück ins Private ist mehr als überfällig.

    • Steinkasserer reinhold

      Und s´Rosile?

      • Erich

        Stocker war mit im Boot dabei, sich die großzügigen Renten Vorschüsse finanzieren zu lassen. Private Vorsorge „Pensplan“ wird immer mehr besteuert. Das heißt, die Leute werden von der italienischen Regierung immer mehr abgezockt. Die Einführung des Bausparens bei diesen Preisen eine Verhöhnung vieler Menschen.

    • sterndl

      Inhaltlich kann man verschiedener Meinung sein, politisch jedoch scheint Frau Stocker jene p…e zu haben, welche den Mandern in der Partei abgehen.Theiner hat die Sanität fallenlassen, als er Parteiobmann geworden ist. Achammer traut sich in der Schule auch nicht, mal aufzuräumen mit 3 Schulämtern, 3 sinnlosen pädagogischen Instituten usw.
      Stocker hat begriffen, welcher teurer Wildwuchs in der Sanität ist, und sie hat sich fleißig eingearbeitet in ihr neues Ressort.
      Außerdem haben die Sterzinger sie erzürnt, als sie sie unflätig beschimpft haben, weil
      der Bürgermeister billige politische Propaganda machen wollte.Da wird sie den Sterzingern erst recht das Spital herunterstufen.Eine Frau wie sie beleidigen ist ein schwerer Fehler…

    • H.M. @ Sterndl

      Ich finde es dreist von dir Stocker zu unterstellen, sie würde ihr Amt für einen persönlichen Rachefeldzug missbrauchen.
      Generell zeugt deine Aussage von einer sehr einseitigen Informiertheit. Ich weiß nicht ob du bei der Veranstaltung in Sterzing warst, aber ich war da und habe gehört was geredet wurde. Die Offiziellen haben dort zwar gegen die Reform geredet, aber gleichzeitig hat vor allem der BM Stocker, als auch Fabi persönlich in Schutz genommen und die aufgebrachte Menge zu beruhigen versucht. Fabi hat wohl, als er durch die Leute ging, die Absicht gehabt die Lage eskalieren lassen, warum sonst ist er zu den dort stehenden Müttern hin und beschimpfte sie wiederholt als niveaulos, worauf die dann sehr aufgebracht zurückgeschimpft haben…
      Das einzige was ich die Leute skandieren hörte war „scham di“. Ausfälligkeiten, sind jedoch keineswegs zu entschuldigen. Ich würde mich aber sehr wundern, wenn bei einer Demo in Bozen es nicht auch Einzelne gibt die ausfällig würden, denn diese Einzelnen gibt es immer. Falsch ist deshalb darauf zu schließen, dass ungehobelt seien. Noch falscher ist es deshalb gerechtfertigte Positionen und Argumente zu übergehen und diese als billige Propaganda abzukanzeln und ein Bild zu zeichnen das nicht den Realitäten entspricht. Am Ende, Sterndl, leidet nur die Glaubwürdigkeit jener die unwahres von sich geben – so geschehen mit deinem Kommentar.

    • Erich

      Das Niveau von Stocker ist stellvertretend der svp zugegebenermaßen schlecht.
      Viele Fragen haben Fabi, Mayr, Matha und Stocker nie beantwortet. Also ist das Niveau dieser Leute schlecht.
      Durnwalder hat sich Stocker nicht in die Regierung geholt. Warum? Wusste er über Stocker bescheid?

    • PROF:

      @Erich
      Ja ,Durnwalder wusste über Stocker bescheid,aber nicht über die Frau Stocker ,sondern über seinem „Busenfreund“ Stocker!!
      Auch Alt-LH Durnwalder hat durch sein Verhalten (Rentenskandal) viel Glaubwürdigkeit und Annerkennung verloren.Auch die meinige.

      • Charly

        @ Prof

        Ach Prof., weiter oben schrieben Sie, zu Eggers Leistungen fiele Ihnen bis auf Pöders Wiederwahl nichts ein.
        Da Sie aber offensichtlich in der Sache des „Busenfreundes Stocker“ bewandert sind, nur eines: die Aufdeckung diieser „Causa“ (Stein an Stein) durch die Staatsanwaltschaft wurde von Egger ins Rollen gebracht (vielleicht lesen Sie Franceschinis Buch, dann erfahren Sie mehr dazu).
        Jetzt aber, lieber scheinheiliger Prof., dürfen Sie uns erzählen was Sie eigentlich geleistet haben!

    • Erich

      Denke, dass Herr Durnwalder über die „Busenfrau“ Stocker sehr gut bescheid wusste. Ich werde Herrn „Luis“ bei Gelegenheit einmal fragen.
      Durnwalder hat in der Rentenfrage eine klare Position vertreten. Im Grunde wollte Durnwalder die alte Regelung und basta. Klarer geht es nicht.
      LH Kompatscher und seine Regierung, halten sich nicht an das Monti Dekret. Damit sind Glaubwürdigkeit und Anerkennung bereits „futsch“.

    • PROF:

      @Charly
      Ich werde das Buch von Herrn Franceschini sicher lesen,bin leider noch nicht dazu gekommen.Vielleicht kann ich dann die Scheinheiligkeit ablegen.

    • helmut

      Der Jubelgesang ist sicherlich Ironie: „Trost spenden und den Eindruck vermitteln, die Politik habe alles im Griff.“

      Ist es das, wofür man diese Leute so fürstlich bezahlt und vor ihnen buckelt?

    • Peter

      „Der liebe Gott“ hat Martha gesagt was richtig ist? Die „Prophetin“ Martha weis was für die Bürger Südtirols richtig ist?
      Warum pilgern kaum Menschen aus aller Welt in Marthas Ressort, um zu erfahren was richtig ist?
      Haben die Bürger, Steuerzahler, …, Südtirols kein Recht einzufordern was für sie wichtig ist im Bereich der Gesundheitsversorgung?
      Dann stimmt der Spruch über diese svp Regierung: „Gegenüber Rom und Renzi kuschen und in Südtirol pfuschen“.

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