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    Senioren als Betrugsopfer

    Senioren als Betrugsopfer

    Die Staatspolizei hat zwei Männer aus Neapel angezeigt, die in Bozen zwei alte Männer betrogen und bestohlen haben sollen.

    Die Staatspolizei hat einen 40-jährigen Mann aus Neapel angezeigt.

    Der Mann soll einen 80 Jahre alten Bozner an einer Autobus-Haltestelle angesprochen und ihm angeboten haben, ihn nach Hause zu fahren. Als der alte Mann ins Auto stieg, erzählte der Neapolitaner, er habe Spielschulden. Um seine edlen Absichten zu unterstreichen, schenkte der Mann dem Alten zwei Jacken.

    Der alte Mann ließ sich von diesem „Geschenk“ offenbar beeindrucken und übergab dem Neapolitaner zunächst 70 Euro in bar, das gesamte Geld, das er in der Brieftasche hatte.

    Dann bat der Neapolitaner den alten Mann, er möge ihm 3.000 Euro leihen, damit er nach Hause fahren und seine angeblichen Spielschulden begleichen könne. Er würde ihn in die Bank begleiten, so bot der Neapolitaner an.

    Der alte Mann ging zum Schein auf das Angebot ein, doch als er aus dem Auto stieg, ging er nicht in die Bank, sondern rief die Polizei an. Als die Beamten eintrafen, war der Neapolitaner verschwunden, den Leihwagen hatte er im Parkverbot stehen lassen. Der Polizei gelang es in der Folge, den Betrüger, der einschlägig vorbestraft ist, zu identifizieren.

    Ein zweiter Neapolitaner wurde wegen Diebstahls angezeigt.

    Er soll einen 89-jährigen Mann aus Bozen eine Mitfahrgelegenheit angeboten haben. Der alte Mann ließ sich von dem Unbekannten nach Hause fahren, dort entwendete ihm der 22-jährige Neapolitaner 60 Euro aus der Brieftasche und flüchtete.

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