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    Der 12 Hektar-Bauer

    SchulerDer Ex-Rebell Arnold Schuler ist neben Arno Kompatscher der große Wahlgewinner innerhalb der SVP. Im TAGESZEITUNG-Interview bekundet der Plauser Groß-Bauer Interesse am Landwirtschafts-Ressort – und er spricht über den „Absturz“ von Elmar Pichler Rolle.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Schuler, Sie hatten jetzt einige Tage Zeit, über Ihr Traumergebnis nachzudenken. Schon wachgezwickt?

    Arnold Schuler (lacht): Ich muss immer noch staunen über dieses überwältigende Ergebnis. Ich habe zwar im Wahlkampf die gute Stimmung gespürt, die Leute sind auf mich zugekommen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, ich müsse mich aufdrängen. Allerdings: Ich habe nicht abschätzen können, wie sich diese Stimmung in Zahlen, sprich: Wählerstimmen ausdrückt.

    Wie viel Geld haben Sie ausgegeben?

    Ich bin sicher unter den 40.000 Euro geblieben. Ich habe hauptsächlich in den Bezirkszeitungen inseriert. Und ich habe auch ein persönliches Schreiben verschickt, das aber aufgrund der Probleme bei der Post nicht überall angekommen ist. Das Wahlergebnis ist für mich auch deswegen überraschend, weil ich im Wahlkampf der Partei keine Rolle gespielt habe.

    Die Partei hat Sie im Stich gelassen?

    Nein, das sage ich nicht. Aber man hat mich nicht eingebaut. Die Partei ist einerseits die Kompatscher-Schiene gefahren, was eine vollkommen richtige Strategie war. Andererseits wurde der Wahlkampf auf die Parteiflüglel und auf die Parteispitze ausgerichtet …

    Auf Richard Theiner und auch auf Vize-Obmann Thomas Widmann …

    Ja, sie hatten tausend Möglichkeiten, sich auch gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten zu zeigen. Umso bemerkenswerter ist mein Ergebnis, denn ich war wochenlang auf dem politischen Parkett nicht präsent. Einige werden gemeint haben, den Schuler gibt’s gar nicht mehr (lacht).

    Der Schlüssel Ihres Erfolgs?

    Ich denke, die Leute haben sich bereits vor dem Wahlkampf eine Meinung gebildet.

    Ihre größte Wahlhelferin war die SVP-Fraktion im Landtag, die Sie im Frühjahr als Landesrat verhindert hat?

    Das war sicher ein entscheidendes Ereignis. Dadurch habe ich gezeigt, dass es mir nicht darum geht, um jeden Preis etwas zu werden. Ich selbst habe damals gedacht: So, wie immer du dich entscheidest, du bist politisch tot. Aber die Leute haben offenbar meinen Schritt, der eine reine Bauchentscheidung war, respektiert und nicht vergessen.  

    Nach Ihrem Wahlerfolg ist klar, dass Sie der künftigen Landesregierung angehören werden. Die Frage ist nur: Als Landesrat für Landwirtschaft? Oder als Landesrat für Raumordnung und Energie …

    Ich schaue mir das Ganze jetzt ganz gelassen an, die Wähler haben mich mit so vielen Stimmen im Rücken in eine tolle Ausgangsposition gehievt. Ich habe den Vorteil, dass ich mit meiner Erfahrung als Bürgermeister und als Gemeindenpräsident Grundkenntnisse in vielen Bereichen habe.

    Wären Sie lieber Landwirtschaftsassessor oder Landesrat für Raumordnung?

    Ich will mich da jetzt nicht groß äußern, vieles hängt davon ab, wie die neue Landesregierung zusammengestellt ist. Ich gehe sicher nicht her und stelle Forderungen.

    Herr Schuler, viele Menschen im Lande wissen nicht, dass Sie mit 12 Hektar der größte Bauer im neugewählten Südtiroler Landtag sind …

    (lacht) Das stimmt.

    Als Landwirtschafts-Landesrat kämen Sie also nicht wie die Jungfrau zum Kind …

    Nein, die Landwirtschaft wäre sicher einer der Bereiche, die mich interessieren würden.

    Warum hat der Bauernbund den Großbauern Schuler nicht unterstützt?

    Ich habe mich nicht aufgedrängt und die Entscheidungen des Bauernbundes akzeptiert. So habe ich mir auch bestimmte Freiheiten behalten können.

    Im Nachhinein können Sie froh sein, denn die Bauernbund-Kandidaten haben nicht gerade glänzend abgeschnitten …

    Das war auch für mich eine der großen Überraschungen. Erstmals hat bei einer großen Masse von Menschen nicht das Lobby-Denken im Vordergrund gestanden. Die Leute hatten offenbar die Schnauze voll und haben sich für eine Richtungswahl innerhalb der SVP entschieden.

    Nämlich?

    Die Leute haben sich nicht einsagen lassen, wen sie wählen sollen, sondern sie haben jene Kandidaten gewählt, die für eine neue Linie stehen. Die Botschaft des Wahlergebnisses ist: Wir brauchen eine neue Art der Politik.

    Nach den Wahlen wird die SVP immer zu einer Schlangengrube. Glauben Sie, dass Arno Kompatscher sich mit seinen personellen Plänen innerhalb der Partei wird durchsetzen können?

    Ja, denn die Vorzugsstimmen haben ihm eine enorme Kraft verliehen. Was in den Analysen vergessen wird: Kompatscher hat über 81.000 Stimmen bei weniger SVP-Wählern bekommen. Es wird immer der Vergleich mit Durnwalder hergenommen: Als Durnwalder 75.000 Stimmen erhalten hat, hatte die SVP viel mehr Wähler. Prozentuell ist Kompatschers Ergebnis also noch viel höher einzuordnen.

    Aufgrund der Frauenquote, des Proporzes etc. sind die Spielräume für Arno Kompatscher bei der Regierungsbildung eng …

    Das stimmt, ich weiß nicht, ob er seine Traum-Mannschaft wird zusammenstellen können. Aber ich bin sicher, dass es eine gute Mannschaft wird.

    Haben Sie das Waterloo von Elmar Pichler Rolle zu verantworten?

    Ich hoffe nicht! Mir tut es um Elmar menschlich leid, weil ich mit ihm immer ein gutes Verhältnis hatte. Und ich bin mir sicher, dass er damals nicht unter den Heckenschützen war.

    Wen wird Kompatscher in die Regierung nehmen: Thomas Widmann oder Dieter Steger?

    (lacht) Dazu äußere ich mich nicht.

     

    Interview: Artur Oberhofer

     

    Kommentare (61)

    • fibo

      Ist man mit 12ha ein Großbauer?

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      • Reinhold

        egal ob 12ha oder 12m², wichtig ist nur daß man die Unterstützung des SBB hat und mit den Stimmen der Bauern in den Landtag kommt!
        Würde mich wundern wenn sich einer dieser Pseudo-Bauern noch die Hände schmutzig macht.

        Schau die die Bezüge und Abfindung an, dann weißt du auch wieso:
        http://www.tageszeitung.it/2013/11/04/der-geld-segen-2/

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        • Klaus

          …..”egal ob 12ha oder 12m², wichtig ist nur dass man die Unterstützung des SBB hat ”
          NICHT EGAL: mit weniger als 1ha bist du kein Bauer, EGAL!!! wie fleißig du für deinen KLEINEN Platz arbeitest, egal, ob du deine Wiese fleißig mähst, und wenn auf deinem kleinen Platz ein Haus steht, in dem du deine Zeit beim dort-Arbeiten verbringst und auch noch wenige Tiere haltest, bezahlst du Zweitwohnungs-IMU!!! Und du kannst jeden Tag dort sein…….., du bist und bleibst KEIN BAUER, trotz Fleiß ein Pseudo-Bauer.
          SO SCHAUT ES AUS!
          Wo isch die Juliane geblieben???
          Schian Gruaß :-)

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        • martin Senoner

          genau die hat Schuler nicht (gehabt), und ich weiß aus sicherer Quelle, das Schuler, so es die Zeit erlaubt, gerne selbst im Feld steht. Zu den anderen “Landwirten” im Landtag kann ich nichts sagen!

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    • bern

      Nicht weit von Südtirol gibt es Bauernhöfe, bei denen die Hofstelle (Ställe, Lagerstätten) 20 Hektar gross ist. 12 Hektar sind dort ein normaler Garten. Südtirol ist etwas kleinstrukturierter (auch karierter).

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    • Moro

      Mah im Obstbau schun eher;
      Durchschnittsbetrieb ist glaube ich bei 2-3 Hektar.

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    • Politikverdrossener

      Des isch a Mensch mit Ausstrahlung der Vertrauen erwirkt,obwohl er a 1/2 Vinschger isch,a na Plaus gehört ja nou zum Burggrafenamt !

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    • Hubert

      Schuler hat nicht nur einmal gezeigt, dass er auch gegen den Strom schwimmt, wenn es ihm notwendig erscheint. Genau das mach ihn mir sympathisch. Wenn ich mir seine vorsichtigen Äußerungen anhöre, so lässt es mich hoffen, dass die SVP wirklich einen anderen Weg einschlagen wird (mehr noch als bei Kompatscher) und dass sie somit wieder eine Partei werden wird, der die Grundprinzipien wichtig sind und nicht nur der Machterhalt und das eigene Absahnen.

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    • Jochen

      Doppelt Privilegierter: kriegt sicher alle geschenkten Gelder wie die anderen Bauern (Steuergelder z.B. von Arbeitern und Angestellten!) und jetzt auch noch ca. 12.000 € im Monat für politischen Bla-Bla in Bozen. Schun pärig, gell.

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    • Rasputin

      Mal schaun was Schuler zur neuen Ersatzsteuer für die IMU sagt, ob er auch dafür ist, dass die Bauern schon wieder davon befreit sind.

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    • Andreas

      Mit 12 ha Wiesen müsste man ihm noch Geld geben, mit 12 ha Apfelbäume bleiben ihm ca. 200.000 Euro jährlich.
      Hab jetzt nicht verstanden ob wir über Schuler schimpfen oder ihn bemitleiden sollen.
      Vielleicht erfolgt eine Aufklärung.

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    • tamara r

      Bei manchen Kommentaren spürt man richtig den Sozialneid..
      verwirklicht euch selber statt immer zu schauen wieviel die anderen haben.
      Schuler isch a groder Michl.

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      • Klaus

        Nein,nein, nicht immer ist es Neid: manchmal einfach nur Realität! :-)
        Deswegen hoffe ich schon trotzdem, dass Schuler “a groder Michl BLEIBT”
        und dass das seine politischen “Freunde” respektieren!
        In diesem Sinne: AN GUATN START und OLLS GUATE! :-)

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      • kleiner Mann

        Bravo tamara r: der Sozialneid ist in Südtirol in letzter Zeit immens bemerkbar und trotzdem: jeder ist seines Glückes Schmied. . . . .

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    • vinschgerdelp

      Arnold Schuler offen, geradlinig, konsequent

      “Ich stehe ein für den Schutz der Familie als Herz unserer Kultur und Gemeinschaft …….

      Ihm glaube ich das. :)

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    • Martin

      Und wieder einer der steuerfrei als Bauer durchs Leben wandert und nebebei noch Geld im Landtag kassiert.
      Diese Doppelbeschäftigung muss sich aufhören!

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      • Theo

        Soll er seinen Hof verkaufen, weil er vielleicht 5 Jahre Landtagsabgeordneter ist?
        So ein Blödsinn

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        • Martin

          Er soll sich entscheiden und nicht doppelt kassieren. Niemand sonst darf ein öffentliches Amt bekleiden und gleichzeitig privat ein Geschäft betreiben ausser diese Geier im Landtag.

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          • Andreas

            Leitner bekleidet ein öffentliches Amt und bezieht Pension

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            • Martin

              Pension kassieren oder aktiv einen Nebenerwerb ausüben sind zwei verschiedene paar Schuhe guter Mann.
              Jeder darf nach seiner Pensionierung anderswo wieder aktiv einsteigen. Gleichzeitige Tätigkeiten wie sie Schuler und andere betreiben im Landtag sind eine Schweinerei! Vor allem weil es wieder mal nur darum geht die Bauernlobby im Landtag zu fördern.

            • Andreas

              @Martin
              Aha, warum?

            • Martin

              Weil das für alle erlaubt ist. Doppelte Beschäftigung hingegen nicht.
              Genauso wie Bauern ganz normal besteuert werden sollten, so wie jeder Kellner auch.

          • martin Senoner

            Hi Namensvetter,

            Der Nochbürgermeister von Bruneck ist Kaufmann, Bürgermeister Arno Kompatscher hatte bis zu den Basiswahlen auch einen gutbezahlten Job in der Privatwirtschaft, Landesbeamte dürfen auch als Nebenerwerbsbauern tätig sein (kann beliebig fortgesetzt werden)!

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            • Martin

              Finde ich alles nicht in Ordnung, allein schon wegen der Interessenskonflikte.
              Entweder man ist Vollzeitpolitiker oder was anderes.

      • Bern

        Bauern sind nicht steuerfrei aber viele Leute sind zu dumm um die Steuergesetzgebung zu verstehen!

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        • Martin

          Oder Bauern wie du wollen andere einfach für dumm verkaufen.
          Sozusagen sind sie es. Die IRPEF Belastung ist im Vergleich zu einer normalen physische Person einfach lächerlich.
          Zudem wird die Einkommenssteuer nur auf den Katasterertrag der Liegenschaften berechnet und nicht auf das effektive Einkommen des Bauern. Von den ganzen Nebeneinkommen mit Urlaub auf dem Bauernhof und den Beiträgen ganz zu schweigen.
          Dass die SVP so ihre Stimmen sichert ist auch klar.

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          • Tiroler

            Bernd gibs auf er isch zu dumm oder wills net verstean und isch zu faul sich an Hof zu pachten, lieber jammern und schimpfen, arme, arme Leute hobmr in Südtirol

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            • Tom

              Martin hat vollkommen Recht! Diese Obst-Bauernprivilegien gibt es genau so wie er sie beschrieben hat. Das muss ein Ende haben! Es geht alleine um die Gerechtigkeit, Neid spielt hier keine Rolle. Der Bauer soll genausoviele Steuern zahlen wie der Kellner, der Unternehmer oder der Busfahrer, da gibt es keine Rechtfertigung.
              Ich glaube kaum, dass Schuler den Hof gepachtet hat bzw. irgend ein Obstbauern pachtet im Land. Sind meist über Generationen vererbte Güter.

          • bern

            Ich kenne keinen Bauern, der Urlaub auf dem Bauernhof betreibt! Das sind immer die Bäuerinnen und denen gönne ich dieses Einkommen. Also ist das KEIN Nebeneinkommen des Bauern.
            Nur 20% der Steuern der Bauern fließen in den IRPEF Topf, die anderen 80% in den Mehrwertsteuertopf. Rechne diese dazu und du bist nicht mehr neidisch, sondern verstehst, dass die Steuerbelastung ähnlich den anderen Berufszweigen ist. 80% der Bauern können sowieso nicht von der Landwirtschaft leben, weil wir in Südtirol keine großen Höfe sondern nur größere Gärten haben.
            Beiträge kriegt jeder Handwerker ebenso. Und oft der Fussballclub des Dorfes mehr als alle Bauern zusammen.
            Ich will niemanden für dumm verkaufen sondern die Stammtischschreier dazu anregen, sich in Steuerdingen weiterzubilden.

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            • Martin

              Jaja und die Bäuerin gehört nicht zur Familie oder wie?
              Ach und die Arbeitnehmer können die MwSt vielleicht abschreiben?
              Bei denen bleibt alles hängen und sie zahlen die volle IRPEF + IVA!

              Nun, da Sie offenbar Rechenbeispiele lieben, jedoch keine konkreten IVA-Zahlen liefern, können wir ja kurz nachrechnen…
              Im Landeshaushalt 2012:
              Mehrwertsteuerkasse: 800 Mio Euro
              IRPEF-Kasse 1.800 Mio Euro
              Gesamt 2.600 Mio Euro
              Davon zahlt die Landwirtschaft:
              Mehrwertsteuer 176 Mio Euro (8.800 Euro x 20.000 Landwirtschaftliche Betriebe)
              Einkommenssteuer 6 Mio Euro
              Gesamt 182 Mio Euro
              Daher zahlen die Anderen:
              2.418 Mio Euro (Differenz 2.600 – 182 Mio Euro)

              Verhältnis zu Gesamt: 7% zu 93%

              Wie viel der Sektor Landwirtschaft Gesamtumsatz pro Jahr generiert, können Sie im statistischen Jahrbuch (ASTAT) nachlesen (etwa: 1 Mio Tonnen Äpfel + 271.000 hl Wein, + 383.000 Tonnen Milch… Kartoffeln, Beeren, Schlachtvieh…usw.)

              Hoppla, beinahe hätte ich’s vergessen: Aus der Wirtschaftsförderung des Landeshaushaltes 2012 erhält der Bereich Landwirtschaft, Forst- und Bergwirtschaft insgesamt 134 Mio Euro an Zuwendungen, davon die Landwirtschaft direkt 89 Mio Euro. Um die Größenordnung plastisch vor Augen zu führen: das sind ca. 1.000 Traktoren pro Jahr.
              Um ein korrektes Gesamtbild zu erhalten, muß man klarerweise noch die Landwirtschaftsförderungen der EU und des Staates pro Jahr, sowie die indirekten Zuwendungen durch Kostenübernahme für die Tierzuchtverbände, die Beratungsringe, die Genossenschaften, die Laimburg , die Führungs- und Personalkosten der Abteilung Landwirtschaft der Landesverwaltung usw. dazurechnen.

            • Tiroler

              Haha der Martin isch so a neidischer Landessesselfurzer den mir zohln, hot nix zu tean und reg sich iber di Bauern auf, gea scham di, pocht an Grund und moch Bauer, nor mecht i di segn

            • Martin

              Keine Sorge, bin in der Privatwirtschaft tätig und halte wie so viele in diesem Land diesen Laden überhaupt noch am Laufen.
              Die Landessesselfurzer wie du sie nennst, sitzen allesamt im Landtag!
              Zudem reicht mir dein schmaler Kommentar als Eingeständnis. Die Bauernprivilegien haben wohl kaum was mit Neid zu tun, sondern entziehen sich jeder Gerechtigkeit.
              Ich ziehe meine Hut vor Bergbauern und Kleinbauern im Tal. Die riesigen Obst- und Weinbauern die man zur genüge im Flachland antrifft gehören endlich zur Kasse gebeten!

            • Tiroler

              Jo Martin donn pachte Grundstücke und mache Bauer, was spricht dagegen, nicht jammern, machen!!! Dann siehst du wies wirklich ist…

            • Martin

              Warum sollte ich?
              Wie gesagt verdienen sich Kleinbauern mit gepachteten Gründen ihr Geld.
              Großbauern mit x ha geerbten Grund sollen gefälligst zahlen!

    • Eva

      Vinschgerdelp, find ich auch..:)…Arnold Schuler ist ein Lichtblick bei der SVP – hoffe nur das bleibt auch so !

      Antworten
    • smarti

      Lieber Arnold!
      im Frühjahr hast Du gezeigt das Du ein geradliniger Politer bist.

      Antworten
    • smarti

      richtigstellung – Politiker

      Antworten
    • Gregor Beikircher

      Zur Zeit lese ich hier nur mit. Um die vielen widersinnigen und auch noch teilweise inhaltlich fehlerhaften Beiträge über das Politikerdasein klar zu stellen bräuchte es eine mehrseitige faktische Abhandlung und auch dann würden es manche noch immer nicht verstehen/verstehen wollen, was richtig und was falsch ist.

      Antworten
    • Benni

      Auch Politiker haben Recht auf ein Privatleben,dass Schuler einen Hof hat ist doch kein Grund Ihm zu beleidigen,er ist ein Politiker mit Rückgrad, das hat er im Frühjahr bewiesen,also Martin hör auf ihm zu beleidigen. Bei der bearbeitung seines Hofes wird er sicher von dr ganzen Familie unterstützt und das ist auch gut so, er wird seine Steuern bezahlen und gibt sicher einigen Personen arbeit.Wünsche Arnold viel Glück und Erfolg in der neuen Landesregierung.

      Antworten
    • guggu

      i bin koan bauer und wünsch in schuler olls guate für seine tätigkeit als zukünftiger landesrat und a olls bauer, denn i find er isch in ordnung und zumindescht a richtiger bauer. net oaner von dei stirgger dei wos von voter knopp 3 ha gschenkt kriagn, an hof schließn, a luxusvilla einibauen, koane erschließungsabgaben zohln, va lond an beitrog gschenkt kriagn, die villa mit ferienwohnungen vollstopfn, nebnbei nou an ondern job ausübn ( weil immene mit dei 3 ha af moos die zeit nimmr ummr geaht) souguat wia koane steiern zohln, an fendt vario kafn weil a onderer tuats net un ollm lei plearn wia letz es imene geaht.
      …….Do kannet i nou long weiter schreibn obr iaz olss i des weil i kriah mogn weah!!

      Antworten
      • Tiroler

        Komisch, ich höre eigentlich nie einen Bauern jammern aber in diesem Forum stinkt es vor Sozialneid. Wenns den Bauern so gut geht kann JEDER die benannten 3 ha pachten ( Landespachtzins für 1 ha Obstbau liegt bei 2500 Euro) und dann alle vorgesehenen Vorteile in Anspruch nehmen….wieso macht das eigentlich keiner? Wenn die Bauern schon soooo viel verdienen und keine Steuern zahlen und so wenig arbeiten? Bitte um Antwort anstatt jammern und plärren ihr Sozialneider

        Antworten
        • Tom

          Keiner dieser privilegierten Obstbauern hat seinen Grund gepachtet und keiner ist erst seit heute im Geschäft. Müsste alle bei Null anfangen, hätten wir wohl keine Bauern mehr im Land. Ist alles seit Jahrzehnten in Familienbesitz.
          Jeder Landwirt sollte sein Einkommen entsprechend versteuern müssen. Es gibt keinen Grund warum sie das nicht tun sollten. Andere arbeiten genauso hart und die Ausrede mit dem Lebensmittelversorger ist auch schon überholt.

          Antworten
    • Tom

      Obstbauern jammern ja immer so heftig, dass sie von morgens um 4 bis abends um 10 auf dem Feld stehen müssen. Nun frage ich mich, wie will Schuler da noch nebenbei Landesrat sein? Haben die vielleicht doch nicht so viel zu tun?

      Antworten
      • Tiroler

        Oder hat er vielleiçht einen erwachsenen Sohn, eine Frau und eine Tochter, die den Hof mit Arbeitern bearbeiten? Schon mal daran gedacht? Maschinenarbeiten macht der Sohn und bei der Handarbeit braucht es sowieso Mithilfe, alleine sind nie und nimmer 12 ha zu bearbeiten

        Antworten
        • Tom

          So ist es. Also soll er den Hof abgeben und sich voll seiner Tätigeit als Landesrat widmen in der Zwischenzeit.

          Antworten
          • Tiroler

            Mach dir keine Sorgen, er wird nicht nur 8 st an 6 tagen in der Woche Landesrat sein sondern 12 st an 7 Tagen und wenn er dann zur Abwechslung zu Hause mithelfen will dann soll er das tun und sei froh dass sich solche Leute noch in der Politik gibt, mich wundert das bei den ganzen Neidkommentaren die man hier lesen muss

            Antworten
    • PROF:

      Jetzt kann ich verstehen,daß der Bern die Bauern verteidigt vielleicht ist er selbst einer,denn weiter oben schreibt er bei 200.000 Euro Umsatz macht der Bauer maximal 600.000 Euro Gewinn!!!!!

      Antworten
    • rigurgito a.

      @Tom Max Martin…..
      der nächste Kommentar könnte von Max kommen der behauptet Tom hat Recht, und irgendwann glaubt es dann jemand, hälst du dich für so klug oder die anderen für so dumm?

      Antworten
      • Tom

        Wie es scheint, bin ich eben nicht der einzige der mit den Obst-Bauernprivilegien nicht einverstanden ist.
        Insofern kannst du dich jetzt wieder den Unitalia Feierlichkeiten zum 4. November widmen!

        Antworten
    • Fritzi

      Alls stinkreiche Fighi!

      Antworten
    • jimmy hendrix

      was baut der schuler an ?
      ist er apfelbauer ?

      Antworten
    • Rasputin

      Die Bauern sind eindeutig steuerlich bessergestellt ( zB Urlaub auf dem Bauernhof ) und sie werden es auch weiterhin bleiben. Auch wenn die SVP seit neuestem eine kommunistische Partei ist wird sich am altbekannten System nichts ändern.

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