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    Zuckerl für Kleinsparer

    Zuckerl für Kleinsparer

    Klein- und Mittelverdienern wird nun beim Bau ihres Erstheimes unter die Arme gegriffen. Ein neues Bausparmodell soll dies ermöglichen.

    von Valentin Widmann

    Luis Durnwalder

    Luis Durnwalder

    Die Landesregierung hat am Montag ein Bausparmodell ratifiziert, das in Kooperation mit dem Zusatzfondsinstitut Pensaplan elaboriert worden war.

    Das Modell betrifft vor allem die Kleinsparer des Mittelstandes. Menschen mit mittlerem Einkommen soll dadurch der Zugang zu Darlehen erleichtert werden, kraft dessen der Bau oder Kauf eines Eigenheims finanziert werden soll. Eine zusätzliche Steuerbegünstigung und der Genuss höherer Beiträge soll dies weiter fördern.

    Das gesamte Bausparmodell fuße auf vier Säulen, so Landeshauptmann Luis Durnwalder: Die Einzahlung in den Rentenfonds, einem Darlehen, das sich aus dem Rotationsfonds des Landes speist sowie einem herkömmlichen Bankdarlehen und dem Landesbeitrag.

    „Oberstes Ziel ist“, so der LH, „sparende junge Menschen dabei zu unterstützen, Kapital für den Kauf oder Bau einer Wohnung aufzubauen.“ Junge Südtiroler können so eine Wohnung kaufen oder bauen, trotz dass sie sich noch in der Ansparphase für den Rentenfonds befinden.

    Das Modell sieht vor, dass die Eigenheimkäufer auf 100 Prozent des im Rentenfonds angesparten Geldes sowie zu 100 Prozent auf die Abfertigung zugreifen könne, ohne den Rentenfonds zu leeren und ohne zusätzliche Besteuerung.

    Damit wird dem jungen Häuslbauer nicht nur mit einer Steuerentlastung und leichterem Zugang zu Darlehen unter die Arme gegriffen, sondern das Land stellt mittels Rotationsfonds die notwendige Liquidität für die Auszahlung des Darlehens und übernimmt die Verwaltungskosten für dieses Darlehen. Der Rotationsfonds ist eine einmalige Finanzierung und kostet dem Land zwanzig Millionen Euro.

    Kommentare (3)

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    • Maeggie

      Welches Zuckerl wird da gegeben?
      Ich müsste als Sparer in 3 von diesen 4 Säulen einzahlen und daneben auch noch essen und trinken.
      Besser wäre es, wenn man das Geld den Leuten nicht durch einen halbprivaten Rentenfonds entziehen würde, sondern dass sie es selbst verwalten, dadurch auch Zinsen (leider zurzeit schlecht, aber es werden schon wieder bessere Zeiten kommen) erzielen können und es dann in eine Immobilie investieren.
      Zinszahlungen werden ihnen auch nicht bei Banken erspart, aber dieses Ding hier mit den verschiedenen Säulen (und damit auch Bittgängen, x-Formularen, erforderlichen Genehmigungen und Erklärungen usw.) ist mir etwas unheimlich.

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    • sakrihittn

      Die erfinden doch alles um die Immobilienpreisse hoch zu halten bzw. weiter steigen zu machen….Das Problem in Südtirol sind ganz einfach das Verhältniss zwischen Lohn und Immobilienpreisse, da liegt der Hacken, ich glaube in fast keinen europäischen Land gibt es solche Wucherpreisse im Verhältniss zum Lohn. Die Löhne wenn möglich durch nazionale Kolektivverträge festlegen und dann das doppelte bis dreifache an Wohnungspreisse verlangen.

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